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Landpomeranze / Großstadtzicke

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Silesia, 3. Mai 2009.

  1. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
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    Wo lebt ihr eigentlich alle?

    Ich habe nun meinen Schluss gezogen, dass zwei Gegenden, die nur 20km voneinander entfernt sind, derart sittenverschieden und grundanders sind, dass es mich regelmäßig schockiert.
    Um die 20 Jahre lang wuchs ich am Stadtrand auf, zentral gelegen mit viel Straßenlärm und öffentlichen Bewegungsmitteln direkt vor der Haustür.
    Sehr frei, sehr anonym, sehr modern.
    Dann hat mich die Liebe aufs "Land" verschlagen, in ein Dorf, wo mir gänzlich unbekannte Personen sich erzählen, ich wäre schwanger / ich könnte nicht grüßen / ich habe keine Ahnung von Arbeit / ....


    Nervt a bissl.
    Wieso muss man JEDEN Arsch begrüßen, der einem entgegen kommt?

    Kann der Stadtmensch am Lande überleben?
     
  2. brightstar

    brightstar Guest


    Hallo,

    aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man als Stadtmensch auf dem Lande (und vice versa) prima ueberleben kann. Das habe ich in mehreren Laendern erfolgreich ausprobiert.

    Ich persoenlich hab sogar zwei Dinge lernen duerfen:

    1. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
    2. Das Leben ist ein Spiegel in dem man nichts sieht, als sich selbst.

    Einen schoenen Sonntag und ein schoenes Leben wuenscht

    Rebecca
     
  3. Nicht überall....:D

    Ich kenne dieselbe Geschichte von meiner Tochter. Sie und ihr Lebensgefährte träumten von einem kleinen gemieteten Häuschen am Lande mit Garten und Tieren usw...
    Erst war die Freude groß, doch bald gabs nur mehr Frust, weil der Garten angeblich total verwildert war, die schwarze Kleidung sowieso suspekt (die nehmen sicher Drogen...und was arbeiten die eigentlich???), grüßen können sie auch nicht und überhaupt sind den ganzen Tag die Vorhänge zu :rolleyes:......

    Nach zwei Jahren gaben sie entnervt auf und zogen von GU wieder nach G....dort an der stark befahrenen Durchzugsstraße ists zwar laut, es gibt keinen Garten....aber sie haben wieder ihre heilige Ruhe und können leben, wie sie möchten...
     
  4. hallo

    hallo Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2007
    Beiträge:
    2.321
    Ort:
    Ö

    was verstehst du unter sittenverschieden?
     
  5. Wandalin

    Wandalin Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2009
    Beiträge:
    59
    Ort:
    Oberösterreich
    Hallo!
    Bin auch vor vielen Jahren von der Stadt aufs Land gezogen,und muß sagen,ich habs noch keine Minute bereut.Hab zwar erst lernen müssen daß es so üblich ist,jeden zu grüßen,aber das macht mir nichts aus.War halt ein bissl komisch damals,aber man wächst hinein.Auch beim Autofahren winken die Nachbarn,und getratscht wird sowieso.Doch das macht mir nichts aus,denn über uns gibts nicht weiß Gott was zu tratschen,da bieten andere mehr Gesprächsstoff.Wir halten uns eher raus und hören zu.Also,soo schlimm ist es auch wieder nicht wenn man am Land lebt,mir gefällts!Liebe Grüße,Wandalin
     
  6. bergfee

    bergfee Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2006
    Beiträge:
    599
    Ort:
    hoch droben in den Nordalpen
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    Hallo,
    Wieso "Arsch"?
    es sind Menschen wie du und ich.
    Ich freue mich, wenn mich jemand grüßt, sei er auch noch so wildfremd.
    Ich bin von Wien in ein Dorf gezogen ( das Dorf ist touristisch heiß begehrt und im steir. Salzkammergut) und am Anfang hab ich mich auch gewöhnen müssen ans "grüßen"
    Inzwischen freue ich mich über jedes Lächeln und jeden Gruß den ich gebe und ernte. Auch Fremde ( Touristen) grüße ich und bisher hat zu 99,9% jeder ( auch noch so griesgrämig Dreinschauende) zurück gegrüßt.

    Andere Länder, andere Sitten.

    Vielleicht hättest du mit deinen Nachbarn und Co. mehr Kontakt gesucht und ihnen gezeigt, welch umgänglicher und ganz normaler Mensch du bist- auch wenn die Vorhänge zugezogen sind und schwarze Kleidung getragen wird.

    Herzlichen Gruß Gabrielle
     
  7. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
    Leute kontrollieren, wann dein Auto in der Garage steht und wie viel oder wenig du dadurch arbeitest ("So eine faule Person, arbeitet nur 20h")
    Geltungsdruck und Konkurrenzkampf untereinander, z.B. ob man schon Blumen im Garten gesetzt hat!
    Getratsche und Erfindungen an jeder Ecke.

    ...und wie oben schon erwähnt wurde:
    "Die trägt immer nur schwarz, legt Karten, hört seltsame Musik - da is was im Busch"
     
  8. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
    ...Beides deshalb, weil ich es als grenzüberschreitend und die Privatsphäre verletzend empfinde, wenn "Nachbarn&Co" mich kontrollieren und Dinge erfinden, obwohl sie mich nicht einmal wirklich kennen.

    Das empfinde ich als beleidigend und abartig.
     
  9. domaris73

    domaris73 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2006
    Beiträge:
    2.011
    Ort:
    Österreich
    das einzige mittel ist, darauf zu pfeifen und zu bleiben wie man ist. nur so schafft man es zu respekt.
    ich selber konnte mir nach meinem studium in wien nur ein leben am land vorstellen (stamme aus einer 4000-seelen marktgemeinde) und bin in ein 800-seelen nest gezogen.
    auch wir waren hier suspekt. mein mann etliche jahre älter als ich, beide akademiker. da hieß es am anfang schon gerne, wir sind überheblich. ausserdem machten wir mit unserem haus (ein reihenhaus), was und wie es uns gefiel, auch wenn die ganze strasse zusammenlief und den kopf schüttelte.
    aber genau das hat uns die akzeptanz eingebracht. mittlerweile sind wir mit allen nachbarn gut bekannt, tw. befreundet.
    wir ziehen noch immer unser ding durch, aber grade damit heben wir uns vom üblichen dorfklatsch ab.
    ich hab nie viel darauf gehalten, was erzählt wird. das ist mal 1-2 tage gesprächsthema, dann finden sie wieder ein neues thema und nicht selten erwischt es gerade dann die ärgste dorfratsche selber. (beispiel: mein mann kam mal mit einem dienstauto heim, die nachbarin meinte natürlich gleich, dass ein fremder mann bei mir übernachtet hat - sie hats halt nett umschrieben mit freundin :D - da kann man ja nur lachen, wenig später ging das gerücjt um, dass ihr mann bei ihr ausgezogen sei, sie war völlig fertig und ich hab ihr geraten cool zu bleiben und zu lachen - ist doch gut, wenn was nicht so ist, wie andere meinen))
    mein tipp an dich: bleib wie du bist. auf dauer bist du sowieso langweilig. da muss man drüber stehen. sind eh arm, wenns nix bessres zu tun haben, als sich die mäuler zu zerreissen.
    und wegen grüßen, also, das habe ich als kind schon gelernt, zu grüßen. da schlägt man sich keine zacken aus der krone, mal zurückzugrüßen oder freundlich zu winken. finde ich.

    lg, domaris
     
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    es ist nicht wichtig
    wie die menschen über dich reden

    wichtig ist
    dass sie überhaupt über dich reden

    :zauberer1
     

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