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Labor

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Rasputln, 13. August 2012.

  1. Rasputln

    Rasputln Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2012
    Beiträge:
    436
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    Danke sehr.

    Der Traum dient lediglich als Kontrollinstanz. Das Interesse richtet sich vornehmlich auf Sigillen. So könnte ein solches Sigill aus dem Satz entstehen:
    "Ich träume heute Nacht erinnerbar von einem Apfelbaum." Oder kürzer: Erinnerbarer Apfelbaumtraum".
    (Ich habe heute Nacht von einem Raumschiff geträumt, nachdem ich gestern aus Interesse kurz einen Artikel gegoogelt habe, weil mich interessierte, ob es irgendwann einen Nachfolger für das Space shuttle (Raumfähre) geben würde. Das ist normalerweise gar nicht meine Interessenslage, aber die Auswirkungen auf die Trauminhalte waren enorm.

    A und B sind schwer denkbar. Ich definiere den Rahmen ja bewusst eng. Zeitfenster in die Sigille eingebaut.

    C kann evtl. möglich sein. Ich banne überhaupt nicht im eigentlichen Sinne (Lachen) Wenn ich das mache besteht aber ein deutlicher Kontrast zum Alltag. Das ist von mir so gewollt und es wird von mir so empfunden. Wenn ich alles abdunkel und verschließe und mich dann auf das Kissen setze ist da eigentlich schon kein Alltag mehr. Ich banne nicht - beende aber die Sitzung und wende mich anderem zu. Ich werde deinen Vorschlag aber übernehmen.

    Ich kann verstehen, dass du das denkst. Als ich eben deine Zeilen las' dachte ich gleich, jou, da hat er nicht Unrecht. Wenn ich genauer hinschaue denke ich nicht "alles Quatsch". Der Grund meiner Experimente ist aber sehr wohl mich zu überzeugen. Und ich habe tatsächlich Zweifel an der herkömmlichen Methode, weil ein Zeichen dem Unbewussten übergeben wird, was dem Unbewussten nicht entstammt, sondern es wird versucht es zu "verunbewussten".

    Folge ich allerdings dem Ansatz der Distanzlosigkeit dürfte es wieder keine so große Rolle spielen.
    Mein Eindruck bisher insgesamt bezogen auf die übliche Sigillenmethode ist die, dass es unterm Strich deutlich zu viele Unbekannte gibt, an denen es scheitern kann. Zu wenig Tiefe, kein Bannen, Glaubenssätze bzw. ein insgesamt ungünstig befrachteter Angang.

    Aus dem magischen Angang, der vorwiegend mein Interesse dekt könnte ich vielleicht für mich feststellen, dass ich Sigillen mache, statt zu zaubern und das Ziel müsste konsequent durchgesetzt werden, indem ich einfach von einem Apfelbaum träume - ohne Sigille.


    Du hast Recht. Das ist mittlerweile weit ab vom Thema, daher eröffne ich einen neuen Thread. Das ist kein Versuch dich zu verpflichten, auch bemerke ich selber die etwas ungünstige Tendenz in meinem Beitrag.:D
     
  2. Abbadon

    Abbadon Guest

    Ich habe als Teenager Traumtagebuch geführt. Das hat viele Vorteile, u.a. auch den,nach ein paar Monaten mit einer Problemstellung oder Frage ins Bett ging, welche mir per Traum erklärt werden sollte. Klappte prima. Den seinen gibts der Herr im Schlaf:D

    Mit der Magie ist es so eine Sache. Klingt jetzt pathetisch, aber man muß sich ihr ganz opfern. Sie ist nicht das Hilfsmittel/Experiment/Labor, sondern der Mensch. Mut zum Wahnsinn, Kontrollverlust, Chaos klopft irgendwann bei der Persona an. Das Ergebnis (wenns gut geht :clown:) ist größere Kontrolle.
     
  3. Rasputln

    Rasputln Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2012
    Beiträge:
    436
    Du bist ja wach.:D

    Ich habe auch Traumtagebuch geführt - um mich besser erinnern zu lernen. Mittlerweile ist das kein Problem mehr.:)
    Ist ein attraktiver Ansatz, den du da aufzeigst. Seit ich Jung lese stehe ich auch auf Zusammenarbeit mit dem Unbewussten - wahrscheinlich wie klein Abbadon im Traum. Ich nehme das Unbewusste ernst. Daraus speisen sich aber eben auch einige meiner Kritikpunkte ander Methodik der Sigillenmagie, wie von AOS aufgezeigt, auch wenn sie sich gut in das Freudsche Konzept integrieren lässt. Freud selber war ja auch begeistert von Spares Methode - ich bin nicht begeistert von Freud. :D

    Das klingt ganz und gar nicht pathetisch. Ich kenne den hier im Forum diskutierten Ansatz Magie sei für Leute, die schon überleben. Das klingt gut. Wurde von Mipa gestern auch ähnlich wiedergegeben. Persönlich bevorzuge ich den eisigen Ansatz von Magie als Überlebensstrategie, auch wenn in letzter Konsequenz wohl niemand da ist, der überlebt, oder die Kontrolle verlieren könnte. Ich nehme das sehr ernst, auch wenn das Labor dem Erkenntnisgewinn bzgl. dieser speziellen Methode dient. Nur ist diese Methode selber ja nicht "Magie".
     
  4. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.089


    Da, Abbadon, bin ich absolut bei dir. Wollte gerade ansetzen und Rasputln fragen, ob er sich dabei eigentlich so etwas wie Hingabe, sich ausliefern und Abgabe der Kontrolle vorstellen könne.

    Aber ich frag ihn lieber nicht. :D

    P.S. Daß dabei etwas Bewusstes "verunbewusstet" werden soll, finde ich in diesem Zusammenhang eine sehr treffende Feststellung, Dimitrj.
     
  5. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.158
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    :thumbup::danke:
     
  6. Abbadon

    Abbadon Guest

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    Die Eismagie mag ein paar Erkenntnisse bringen, ist aber gescheitert und tot. Du kannst ein System nicht besiegen, indem Du es bekämpfst.
     
  7. Rasputln

    Rasputln Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2012
    Beiträge:
    436
    Unabhängig davon ist das Wesentliche meiner Aussage nicht "kalt", sondern die "Perspektivenumschaltung" durch "Überlebensstrategie", die eben mit dieser Auseinandersetzung einherging. Ich kann nur feststellen, dass das auf mich Einfluss hat.

    Egal was Eismagie ist, oder nicht ist, was ich sehe ist, dass mir die Auseinandersetzung mit dem, womit ich mich eben Auseinandersetze in kurzer Zeit mehr gebracht hat als alles andere die Jahre zuvor und nichts davon steht, soweit ich das im Moment beurteilen kann in einem Gegensatz zu deinen Aussagen, abgesehen von der letzten. Wobei du da sicher mehr Einblick hast.
    Letztlich ist das, was ich mache auch lediglich an V.D.s Konzept angelehnt, aber nicht sein Konzept. Das gehört aber auch sicher nicht hier her.
     
  8. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.089

    @ Ras: Finde solche Berichte über Herangehensweisen immer interessant zu lesen und es führt zu spannenden Einblicken.

    Was mir jetzt grad nicht eingängig ist, oder besser einer Erläuterung bedürfte, ist deine Beschreibung der "eisigen Magie als Überlebensstrategie" mit deiner Eingrenzung direkt in Folge. Was genau soll denn überlebt werden und wie?
     
  9. Tandava

    Tandava Guest

    Möchte mich nicht weiter einmischen, aber vielleicht meinst Du hier eine Geschichte zu einer der Relativitäts-Theorien (ob allgemein oder speziell weiß ich gerade nicht mehr):

    Angeblich hat sich Albert mit der Lösung einer dieser Gleichungen in seinem Verstand herumgequält und kam einfach zu keiner Lösung....verständlicherweise führte das zu einer gewisen Resignation....dann soll er dieser Geschichte nach irgendwo ans Meer in den Urlaub gefahren sein und es irgendwann geschafft haben sich zu entspannen.....als er dann irgendwann verträumt auf´s Meer schaute und nicht mehr daran dachte, kam die Lösung sozusagen zu ihm.....

    Bin wahrscheinlich nicht der Einzige, den das an die Geschichte der "Entdeckung" der Doppel-Helix erinnert.........;)
     
  10. Rasputln

    Rasputln Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2012
    Beiträge:
    436
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    Die Beschreibung als Überlebensstrategie ist nicht geläufig, weil sie gar nicht stattgefunden hat und nicht stattfinden kann. Es handelt sich um eine Umbewertung oder andere Einsortierung von "Magie".

    Ich bin übrigens ganz gerne mal unten.
     

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