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Kuss und Umarmung (2 träume)

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von MiaSun, 20. Dezember 2012.

  1. MiaSun

    MiaSun Guest

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    Hi ihr Lieben,

    in letzer Zeit Träume ich wirres Zeug, weiss nciht woran das liegt.

    In einem Traum träumte ich davon, dass mich mein Schwager küssen wollte. Ich wollte dies nciht, aber er meinte, dass es Ok sei.
    Ich löste mich von ihm..
    ----------------
    Leider weiss ich nur noch das..alles andere hab ich bezüglich des Traumes vergessen.

    2. Traum:

    Ich befinde mich in einem Ort (das ich aus dem RL nicht kenne).
    Ich stehe nun in einer Strasse die sich am Ende aus meiner Sicht leicht nach rechts krümmt. Die Häuser hier stehen Haus an Haus.

    Vereinzelt stehen hier Bäume.
    das Haus vor dem ich stehe ist groß und grau. Es hat viele Fenster.
    Ich weiss, dass ich hier richtig bin. Nebenbei erzähle ich meinem Mann, dass ich hier in diesem Ort schon einmal gewohnt habe, allerdings in einem Turmhaus, dass aus Holz war.

    Wir befinden uns nun in einem Raum, von dem aus eine Balkontür auf einen langen Balkon führt. Es ist warm, aber nciht heiss.
    Wir warten auf etwas..

    ICh trete schliesslich auf den Balkon hinaus und betrachte die Umgebung..
    Gegenüber befindet sich ein Wald, an dessen Fuss vereinzelte und urig anzusehende Häuser stehen.. es schaut aus wie ein kleines Tal.. Wiese.. ein Bach.. und eine kleine Wassermühle.. links im Bild sehe ich einen grossen Baum.. und hier und da ein paar Büsche die alle, wie auch die Wiese, in einem satten schönen Grün sind.

    Hinter mir nehme ich eine Bewegung wahr, drehe mich aber nicht um, weil ich meinen Mann hinter mir vermute. Ich spüre diese Person nun ganz nah hinter mir stehen, sie stämmt ihre Arme links und rechts neben meine, so dass ich in einer Art Umarmung stehe, ohne dass mich diese Person berührt.

    Als ich die Hände sehe, erkenne ich, dass es sich nciht um meinen Mann handelt. deshalb drehe ich mich um und sehe meinen Schwager. Er schaut mich an und kommt mir zugleich etwas näher.

    Ich überlege was ich machen soll.
    Suche meinen Mann und schaue diesen langen langen Balkon entlang.. einmal nach links und einmal nach rechts. Wir scheinen alleine zu sein.
    Ausser der einen Balkontür durch die ich auf den Balkon gelang, scheint es auch sonst keine weitere zu geben.. ich sehe nur Fenster..

    Irgendwie schaffe ich es, in dem ich mich unter der "Umarmung" durchdrücke, der Nähe zu entkommen.

    Als ich wieder ins Zimmer hinein möchte, sagt mein Schwager: "Es ist alles in Ordnung, alles ist so wie es sein soll."

    ---------------------------------

    Ich weiss nciht was ich mit diesen Träumen anfangen soll. MEin Verhältnis zu meinem Schwager ist normal. Er ist in keinster weise mein Typ. Weiss aber, dass ich ihm gefalle und dass er nicht mit mir reden darf, weil meine Schwägerin eifersüchtig ist.

    Er könnte auch der "Clownfisch" sein.

    LG und ein schönes Fest wünscht Euch

    Mia
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Mia Sun,

    genau um diese Stimmung mit Deinem Schwager geht es in diesem Traum. Zunächst wird mit den Häusern das Thema angeschnitten, wie Du Dich selbst und Dein Leben siehst. Bisher schein alles seinen rechten Weg zu gehen, aber in der Ferne erkennst Du, daß Dich dieser Weg von Deinen Gefühlen entfernt (die rechte Seite).

    Du stehst vor Deinem Seelenhaus, das zwar groß, aber farblos erscheint. Ein Haus, das einem Turm gleicht, in dem man sich schützend zurückzieht. Die wenigen Bäume unterstreichen diese Stimmung noch, denn sie verkörpern den nichtvorhandenen Wald der unbekannten Gefühle. Die vielen Fenster signalisieren dabei, daß Du bereit bist, einen Blick in dieses Seelenhaus und Dein Leben zu riskieren.

    Aus diesem Seelenhaus trittst Du nun auf einen Balkon, der im Zusammenhang mit dem Traumgeschehen umschreibt, daß Du Dir einen Überblick über Dich und deine Bedürfnisse verschaffen möchtest. Das konkrete Thema "Nähe" wird dann eher nebensächlich mit der Wärme zum Ausdruck gebracht.

    Der Ausblick von dem Balkon ist dann ein Ausblick eine Seelenlandschaft, wie Du sie Dir wünschst. Da ist dann auch der Wald, ein Bach, in dem die Gefühle fröhlich dahinplätschern und in der Wassermühle ihre Kraft entfalten. Das ganze Tal strahlt Lebenslust und Geborgenheit aus. Da ist auch der Baum schlechthin, der Dich selbst verkörpert und die mit Kraft und Lebensfreude angefüllten Seelenhäuser – nach denen Du Dich sehnst.

    In der folgenden Sequenz mit dem Schwager bekommt der Balkon noch einen weiteren Aspekt, denn dort möchtest Du damit aus Dir heraustreten und Dich so zeigen, wie Du bist und auch wahrgenommen werden möchtest. Der Schwager schenkt Dir genau diese Aufmerksamkeit, nach der Du Dich im Grunde sehnst und von Deinem Mann vermißt. Daß der Schwager nicht das Ziel Deiner Gefühle ist, wird in dem Traum auch deutlich dargestellt, denn Du drehst Dich suchend nach Deinem Mann um.

    Hinter diesem Traum muß nun nicht unbedingt ein großes Problem mit deinem Mann stecken, da reicht gelegentlich schon eine subtile Vernachlässigung im Alltag. Manchmal hilft es ja schon, wenn man dem Partner zeigt, daß man seine Umarmung vermißt.

    Merlin
     
  3. MiaSun

    MiaSun Guest

    Hallo DruideMerlin..

    erstmal DANKE für deine Zeit die Du dir für meinen Traum genommen hast.. :danke:

    Die Beziehung zwischen meinem Mann und mir ist gut.. wir gehen täglich leibevoll mtieinander um.. also an Umarmungen fehlt es uns nciht..

    Aber vllt steht sie Umarmung für eine bestimmte Geborgenheit, die mir mein Mann nciht geben kann, es aber mein Schwager könnte.. wäre er mein Schatz..

    Wünshe ein schönes Fest..

    Mia
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Mia,

    Du hast es zweifelsfrei richtig verstanden, um was es in diesem Traum geht.

    Merlin
     
  5. johsa

    johsa Guest

    Hallo Mia

    Hast du irgendetwas 'begraben', woran du gefühlsmäßig sehr hingst?
    Hast du eine Vernunft-Entscheidung gefällt in letzter Zeit?
     
  6. johsa

    johsa Guest

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    Kurz nachdem ich die oben stehende Frage gestellt hatte, hab ich deinen Traum mit dem
    verstorbenen Ex gelesen und denke, daß genau da der Zusammenhang liegt.

    Also, ich fang mal an mit meinem Deutungs-Versuch:


    Dein ehemaliges Wohnhaus, von dem du deinem Mann erzähst, war ein Turmhaus, unzugänglich.
    Du selbst warst in der Vergangenheit unzugänglich.
    Auf dem Balkon die Umgebung zu betrachten, bedeutet entweder, etwas neben sich stehen oder aus
    sich selbst herauskommen, denn das Haus und die Wohnung sind wir selbst.

    Die Wahrnehmung hinter dir deutet auf eine Nicht-Verbindung, auf etwas, das du nach 'hinten'
    verwiesen hast, weg aus deinem Blickfeld.

    Eine Umarmung ohne Berührung ist keine Umarmung. Der Grund für dieses Provisorium ist, daß
    du glaubst es wäre dein Mann, dabei ist es in Wahrheit dein Schwager. Deine Vorstellung, dein
    Glaube ist falsch.
    Das heißt: Du glaubst, dein Mann wäre der richtige. Aber er ist es nicht. Dein Schwager ist der
    richtige.

    Es geht hier nicht um die realen Personen, sondern um das, was sie für dich verkörpern und das
    ist in deinem Wesen, in deinem Inneren.

    Die Erklärung ist folgende: Dein wahrer Mann ist gestorben. Mit deinem Ex ist in dir etwas
    gestorben und das war es, woran dein Herz hing. Was war es? Das Band, das euch
    zusammengeführt und euch auch noch nach der (äußeren) Trennung zusammen gehalten hat. Ihr
    wart damit innerlich noch nicht getrennt und seit es offenbar erst seit seinem Tod.
    Was genau hast du empfunden, als du von seinem Tod erfahren hast? Was hast du dadurch verloren?
    Das solltest du dir bewußt machen, denn das scheint sehr wichtig zu sein für dich.

    Eine wahre innere Verbindung zwischen dir und deinem Ex kam nie zustande, ihr habt im geistigen
    Sinne nie ein Kind zusammen gezeugt. Und das weißt du innerlich und deshalb versuchen deine
    Träume dir bewußt zu machen, was bisher noch unbewußt in dir ist.
    Der Grund war deine Unzugänglichkeit, die durch das Turmhaus dargestellt wird.

    Der Grund für das Auftauchen des Schwagers im Traum ist die sogenannte 'Schwagerpflicht'. Nach
    der Ordnung Gottes muß der Schwager der kinderlosen Witwe ein Kind machen, wenn der
    Ehemann gestorben ist.

    Bitte nicht erschrecken. Es geht lediglich um Gefühle in dir, nicht um die Personen außerhalb von dir.

    Das bedeutet, das 'verstorbene Gefühl', das, das du mit dem Tod deines Mannes begraben hast, das
    mußt du wieder in dir zum Leben erwecken, es dir bewußt machen. Das verkörpert die Schwager
    Rolle. Und das ist es, was du brauchst, um ein Kind zu zeugen.
    Das Kind symbolisiert das Produkt der Verbindung von Gefühl und Vernunft. Das Kind ist das
    Endziel, das höchste, was wir Menschen hervorbringen können.

    Das Band, was dich und deinen jetzigen Ehemann zusammen hält, ist nicht das Band, das zu einem
    (geistigen) Kind führt. Du erkennst ihn innerlich nicht als deinen Mann an, deshalb betritt dein
    Schwager die Bühne mit den Worten: "Es ist alles in Ordnung, alles ist so wie es sein soll."
    Es geht um die göttliche Ordnung.

    Das ganze ist alles geistig zu betrachten. Das heißt, äußerlich kann alles bleiben, wie es ist. Es geht
    nur um dein Innenleben.
     
  7. MiaSun

    MiaSun Guest

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    Hallo Sidala..

    Danke für deine Deutung und die Zeit die Du dir dafür genommen hast.. :danke:

    Nachdem Tod meines Exfreundes wurde mir bewusst, dass ich nie wieder mit ihm reden kann.. wo doch eigentlich so vieles noch zu sagen war..

    Ich konnte dies aber erst erkennen, als er schon gestorben war.. wäre er nciht verstorben, hätte ich so weiter gelebt wie bisher auch..

    So habe ich angefangen über vieles nachzudenken..
    Über früher.. meine Vergangenheit, meine Zeit mit "ihm".. die Zeit danach und nun auch alles was mich so in meiner Gegenwart umgibt..

    Vieles habe ich nun ausgesprochen.. Dinge bereinigt..

    ICh denke sein Tod hat mich erst zum umdenken gebracht..

    Ich vermisse ihn.. auch wenn wir eigentlich keinen Kontakt mehr zueinander hatten..

    Ich kann nciht so um ihn trauern, wie ich es gerne tun würde.. weil mein Mann dies nciht verstehen würde..
     
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