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kunst/künstler

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von maiila, 9. Januar 2014.

  1. maiila

    maiila Guest

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    Möchte mich mal zu einem Thema hier austauschen;...

    War vorhin auf einer Seite, wo eine Künstlerin ihre Bilder anbot. Es waren abstrakte, sehr ausdrucksstarke Bilder, die im Betrachter eben ein Empfinden auslösen.
    Einige kaufen also diese Bilder, um sie sich aufzuhängen und durch das Bild an diese gewisse Empfindung (vielleicht Hoffnung, Verständnis, oder auch Sehnsucht) erinnert zu werden.
    Im Grunde kaufen sie also das Gefühl, das durch dieses Bild ausgelöst wird.......

    Wer Künstler ist und dadurch auch Einnahmen hat, und vielleicht sogar ganz davon lebt.... weckt also in anderen etwas;.....und er lebt davon.

    Aber wo Kunst von anderen abhängt....also im Grunde bedient sie ja immer einen Mangel........ wie frei kann sie denn da sein?

    Ich bin ja auch kreativ tätig, male, fotografiere und anderes;... dabei ist alles Kreative auch immer ne Art Manipulation;...schwer zu erklären.- kann es wer nachvollziehen?

    Und diese Manipulation veräußert man dann/kann man veräußern...
    Kann/darf man davon leben?
    Viele tun es ja.

    Seh ich das zu eng?
     
  2. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    ja du siehst es zu eng,...

    ist mit musik dasselbe, diese transportiert emotionen.....
    kleidung...schminke, essen .....kauft man um sich gut zufühlen.....gute emotionen
     
  3. maiila

    maiila Guest

    Ja das transportiert auch alles Emotionen;...... ist auch nicht 'besser' in meinen Augen

    Ich finds vom Gefühl her nur so seltsam, dass Emotionen und Geld in Verbindung stehen... also Leute Geld bezahlen für etwas, das ja schon in ihnen drin ist.

    ..weiß auch nicht genau warum
     
  4. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Ich war lange Zeit Künstler und machte Ausstellungen. Auch bei mir tauchte der Konflikt auf, meine Werke zu veräußern. Einmal fragte ich einen Kollegen, wie er das sähe. Ermeinte, wer eines seiner Werke kaufe, sei sein Freund, weil er die künstlerische Aussage durch den Kauf teile. - Bei mir stellte sich allerdings keine Befriedigung durch seine Erklärung und Haltung ein. Trotzdem sehe ich den Verkauf nicht unbedingt als einen Mangel an, auch der Künstler muss leben. Und wenn ihm die Veräußerung nicht weh tut oder sie aushaltbar ist, warum nicht.
    Etwas anderes ist es, wenn die bloße Gier Anreiz zum Kauf ist, wenn es ein Besitzen- und Habenwollen ist, dem der höhere Aspekt fehlt.
     
  5. maiila

    maiila Guest


    Schön, dann verstehst du ungefähr wie ich es meine.

    Beim Kunstmachen selbst ist man doch meist in so einem Modus des Schenkens, Gebenwollens, der Liebe...jedenfalls ist es bei mir so. Ich teile dann einfach die Ergebnisse sofort und gerne aus dem Herzen heraus.
    Wenn ich sie aber für Geld anbieten würde oder es auch nur um Geld ginge, (und vor dieser Überlegung stehe ich gerade), käme bei mir dieses Konkurrenzdenken hinzu, der Erfolgsdruck, all das.....
    Und die Liebe des Schaffens wäre verflogen. Auch wird man abhängig von der Bewertung anderer, wenn es um Geld geht...und das trübt die Kunst selbst.

    Bestimmt kennst du diesen Zwiespalt auch, oder?
    Hast du ihn für dich gelöst?
     
  6. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    16.876
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    Es gibt Kulturen, in denen Manipulation nicht ausschließlich böse wahrgenommen wird.
    Und die sind ziemlich flexibel-offen bzw. kreativ, weil sie sich trauen über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

     
  7. FraHup

    FraHup Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    159
    Ort:
    Pause
    Tja nun,
    ich finde diese Definitionen zweifelhaft.
    Für eine Künstlerin ist das Werk getan, fertig, wenn es fertig ist, also das Bild z.B. oder die Musik. Si hat ihr eigenes Verständnis davon und hat bereits alles getan. Sie ist fertig. Andere können ebenfalls Empfindungen dazu haben, etwa, wenn die Musik öffentlich aufgeführt wurde oder das Bild ausgestellt wurde, wird. Gut so. Da wir in einer merkantilen Gesellschaft leben, betätigt sich manche Künstlerin auch noch als Händlerin - doch führt es zu Verwirrung Künstlerin und Händlerin zu mischen. Heutzutage wird oft von einer Künstlerin auch noch verlangt, dass sie ein Konzept hat und mit ihrer Kunst eine Aussage tätigt, dies wird ggfs. abgefragt. Doch sollte man weder seine Funktion als Marketingmanagerin, Künstlerin und Händlerin durcheinanderbringen. Es sind drei grundverschieden Jobs. Keiner hat mit dem anderen irgendwas zu tun. Nichts. Nicht ein mal das Bild ist dasselbe für die drei, selbst wenn es dasselbe Bild ist.
    Niemand lehrt einen dies, dabei ist das die wichtigste Unterscheidung schlechthin.
    Eine Künstlerin muß nicht verkaufen können.
    Eine Künstlerin muß nichts zu ihrem Werk sagen können.
    Sie hat es doch gemacht, reicht das nicht?
    Tja nun?

    Ist das Glas halb leer - fehlt also etwas?
    Oder ist das Glas halb voll - bringt es also etwas?

    Jede Kunst bringt etwas.
    Laß uns übers bringen reden.
    Was bringts?
    Eben!

    :)
     
  8. maiila

    maiila Guest



    Genau!!!!! :) Ha, du hast das Schizophrene auf den Punkt gebracht!


    Der Künstler ist fertig wenn das Bild/Produkt fertig ist.

    Aber der Mensch im Künstler muss sich um alles andere (sein Überleben, und das Überleben der Kunst) noch mit kümmern.... wie soll das zusammen gehen ohne das Künstler oder Kunst oder Mensch dahinter unter der Zersplitterung leiden?

    :banane:
     
  9. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    16.876
    Das Werk ist immer fertig - das Künstlerische ist ein Prozess, den man nur mehr oder weniger vereinzeln/detaillieren kann.
     
  10. FraHup

    FraHup Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    159
    Ort:
    Pause
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    Aber wir Menschen sind Multitasking-Talente par excellence:

    Die meisten sind
    Kind, Mutter, Geliebte, Frau, Freundin, Partnerin, Stylistin, Masseurin, Friseurin, Schneiderin, Knigge-Beraterin, Einkäuferin, Model, Prinzessin, Königin, Angestellte, Putzfrau, Köchin, Zimmermädchen, Hure, Flitchen, Priesterin, Heilige, Quasselstrippe, Nörgelsuse, Chefin, Taxifahrerin, Sekretärin, Sportlerin, Managerin, Hobbypsychologin, Künstlerin, Marketingmanagerin, Philosophin, Händlerin, Bankerin, Planerin, Geizhals und vielleicht noch manch andere Rollen ...

    Und da kannst Du drei Rollen nicht auseinanderhalten?

    Warst Du in Deinem letzten Leben Mann? Die können maximal 1 bis 2 Rollen in ihrem Leben spielen, doch meistens haben sie Feierabend.

    ;););)
     

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