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Kultur und Religion austauschbar?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Patmos, 11. August 2013.

  1. Patmos

    Patmos Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2013
    Beiträge:
    222
    Ort:
    Rhein-Neckar-Region
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    Hallöchen, werte Mitstreiter,

    obige Frage kam mir gerade in den Sinn, als ich in einem anderen Thread antwortete.

    Wir alle wachsen in ein bestimmtes (und bestimmendes!) kulturelles Selbstverständnis hinein. Die europäische Kultur ist christlich geprägt, wenngleich unsere Gesellschaften inzwischen auch weitestgehend säkularisiert sind. Dennoch ist das, was ist, hauptsächlich aus dem Christentum hervorgegangen.

    Ist es uns wirklich möglich, in der Mitte unseres Lebens einer uns im Grunde völlig fremden Kultur und Religion zuzuwenden?

    Im Kern haben wir doch alles, was die anderen auch haben. Warum versuchen dennoch die Einen Buddhisten zu werden, die Anderen wiederum Hinduisten?

    Ein Konvertieren zwischen christlicher, islamischer (oder jüdischer) Religion halte ich ja noch für möglich, da diese Religionen letztlich alle aus einer Wiege kommen.

    Ich neige dazu, dies ein wenig mit Sprache zu vergleichen: Nie werden wir so sehr in einer anderen, erlernten Sprache sein können, wie in unserer eigenen, die wir von Anfang an internalisiert haben, so sehr wir auch üben. So verhält es sich meiner Meinung nach auch mit der Kultur und Religion.

    Was meint ihr?

    Herzlich,
    Padmos
     
  2. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
    2.345
    Ort:
    Berlin
    Nein. Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus sind von den Inhalten her nur eine Teilmenge der Lehre der Veden.

    Da es nur eine absolute Wirklichkeit (allerdings viele subjektive...) gibt ist hier also eine Hierarchie von "richtigeren" Religionen gegeben. Die sieht etwa so aus:

    1. Veden
    2. Buddhismus
    3. Islam
    4. Judentum
    5. Christentum

    Etwa deswegen, weil man in Einzelheiten bei den Plätzen 2 - 5 diskutieren kann.
     
  3. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
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    44.830
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    hear(hier)
    ich für mich kann dazu nur sagen:
    in krisenzeiten hab ich mich nicht zum christentum hingezogen gefühlt
    und hatte auch den eindruck,dass mit meiner art der problematik..die pastoren überfordert waren
    alleine das vaterunser zu beten war auf die dauer nicht ausreichend
    sodass ich mich gezwungen sah..mich andererorts zu orientieren
    nach eben spiritualität
    die hab ich dann mehr im meditieren gefunden..bzw ,..meinte sie zu finden
    später als ich dort einen halt gefunden hatte
    #fand ich und finde ich es immer noch spannend...da nach gemeinsamen wurzeln auch zu suchen
    denn es stimmt ja nunmal,dass man von klein auf ...mit dem christentum gross geworden ist
    und das konnte ich nicht einfach so ad acta legen
    später lernte ich dann auch noch einen pastoren kennen..der beides verbinden konnte
    also eine aufdeckende meditation und das christentum..sowie therapie..
    das hat mir dann wirklich geholfen..
     
  4. Patmos

    Patmos Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2013
    Beiträge:
    222
    Ort:
    Rhein-Neckar-Region
    Pfeil,

    die Veden. Es soll sie geben. Doch (so gut wie) keiner hat sie je (ein-)gesehen.

    Mir wäre es lieber, wenn wir jenseits der Verschriftlichung einzelner Religionen bzw. deren Institutionalisierung an die Frage herangingen.


    Sternatemzug,

    Spiritualität ist ja nichts jenseits bestimmter Religionen. Die christliche Lehre an sich (und also ohne jene Amtsinhaber, die sie im Dienste der Kirche vertreten) inspiriert ebenso zur Spiritualität.

    'Katholisch' bedeutet ja 'allumfassend'. Ich finde, diese Lehre ist es auch.

    Warum lernen wir also nicht erstmal unsere eigene Religion zu verstehen (bzw. für uns zu interpretieren), bevor wir uns weiter nach Ostasien richten?
     
  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
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    2.345
    Ort:
    Berlin
    Es gibt sie. Und viele haben Teile davon gelesen. Die Bhagavad Gita habe unter anderem Gandhi, Goethe, Hesse, Humboldt, Schopenhauer, Einstein und zahllose Andere für gut befunden. Kannst du hier nachlesen:

    http://www.prabhupada.de/bg/bg.htm


    Das liegt mir fern. Mir geht es einzig um die Wahrheit.
     
  6. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
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    ich kann da nur von mir reden:
    ich für mich musste überhaupt erst ein eigenes interesse dafür entdecken...und da mag es sein,dass der prophet im eigenem lande nix gegolten hat
    religion bedeutet ja imgrunde...man wird da von klein auf mit indoktriniert...soll heissen geprägt
    und wenn du dich als individuum entdecken willst
    dann muss du zum teil die dinge selbst erfühlen...die du dann für wahr erachten kannst
    deshalb war es für mich wichtig
    mich auch anderorts úmzusehen
    ich hab nix einfach so übernehmen können
    hab alles über bord geworfen und bin ganz von vorne angefangen
    und bin aber da auch zu ganz eigenen schlussfolgerungen gekommen
    jetzt hat spiritualtät was mit mir auch zu tun
    #und ist nicht einfach nur nachgelebte traition ,die sicher auch so ihr gutes schon hat
    das will ich auch gar nicht bestreiten...:)
     
  7. Patmos

    Patmos Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2013
    Beiträge:
    222
    Ort:
    Rhein-Neckar-Region
    Pfeil,

    die Bhagavad Gita ist meines Wissens eine Schrift, die 'nur' aus der Erinnerung Inhalte der Veden wiedergibt. (Die Veden waren eigentlich schon jahrhundertelang nur mündlich überliefert worden.)

    Also, wer die Bhagavad Gita liest, kennt nicht die Veden.


    Pfeil und Sternenatemzug,

    die Wahrheit liegt ohnehin jenseits aller (Schrift-)Religionen. Entweder hat der Geist erkannt... oder er dümpelt noch herum.
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.047
    Ort:
    burgenland.at
    Vielleicht liegt der Zauber aller genannten Religionen darin,
    dass sie jeweils auf tiefe Meditation beruhen.

    Während aber von den Veden und den Buddhisten ein Sein von Gleichen unter Gleichen vorausgesetzt wurde,
    hat es die Spiritualität beim Judentum, Christentum und Islam mit der weltlichen Konfrontation zu tun.

    Das bedeutet aus der tiefen Meditation der Veden und des Buddhismus wurde eine seichte Meditation,
    anderseits wurden die Werte von Moses, Jesus und Mohammed zu sehr in den Alltag transformiert und transportiert.

    Diese Besonderheit sollten wir immer beachten egal aus welcher Weltgegend wir uns das Problem betrachten wollen.



    und ein :zauberer1
     
  9. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    ja ...:)
     
  10. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
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    danke ...:)
     
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