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Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Pfeil, 19. April 2012.

  1. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
    2.366
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    Berlin
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    Mit der Entdeckung mehrerer Transneptuner bricht jetzt wohl eine neue Ära in der Astrologie an. Statt Pluto allein sind nun hinter Neptun tausende von Objekten des Kuipergürtels bekannt. Dabei auch Eris, die sogar größer als Pluto ist. Dann gibt es noch Makemake, Varuna, Haumea, Sedna, Orcus und Quaoar, die eine vergleichbare Größe haben:


    de.wikipedia.org/wiki/%28134340%29_Pluto#Debatte_um_Planetenstatus_und_Aberkennung

    (Obiges in Browser kopieren, habe keine Rechte Links zu erstellen. Gemeint ist der Abschnitt "Debatte um Planetenstatus")



    Das führt dann auch zu der Frage welche Kentauren, Planetoiden und Kometen noch zur Deutung herangezogen werden sollten.

    Zumindest Vesta sollte berücksichtigt werden, da sie sogar mit bloßem Auge von der Erde aus gesehen werden kann (bei günstigen Umweltbedingungen).

    In der englischsprachigen Abteilung von Astro.com habe ich bereits etliche Hinweise gefunden, dort werden die Transneptuner bereits einbezogen.
    .
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  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.972
    Ort:
    Kirchseeon/München
    ..Ich frage mich nur, wie diese Transnetpuner wirken sollen! Die Umlaufzeit des Pluto beträgt fast 250 Jahre - exakt 247,7. Das bedeutet, dass die Transneptuner Umalufzeiten von 1000 Jahren und noch mehr haben, also mehr auf Epochen wirken dürften, als im persönlichen Horoskop.

    Die vier Asteroiden des Trojanergürtels, also Juno, Ceres, Vesta und Phalas, sind schon interessanter. Erstens haben sie Kugelform, was im Weltraum ab fünf Kilometer Durchmesser der Fall ist. Zudem stehen sie als vier Ausdrucksformen der Venus im Horoskop, und ihre Lage zwischen Mars und Jupiter bringt auch viel mehr Bezüge zur guten Erde.

    So viel ich informiert bin, gibt es derzeit um die 80000 Asteroiden. Es sind Brocken in Kartoffelform und ihr Durchmesser beträgt meistens nur mehrere hundert Meter. Ob so ein Asteroid Einfluss im Horoskop hat, wage ich zu bezweifeln. Es sind einfach so viele! Mit einem Planeten hat man eine fixe Größe und man kann sich vorstellen, dass ein Saturn eine erhebliche Wirkung hat. Aber forschend auf die Asteroiden blicken ist sicher kein Fehler. Frank Felber arbeitet ja mit über hundert, und seine Erfahrungen sind meiner Meinung nach sehr klar und ehrlich!

    Alles liebe!

    Arnold
     
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  3. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    5. April 2012
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    Berlin
    Bei Pluto sind sich die heutigen Astrologen wohl weitgehend einig, daß er hochwirksam ist. Selbstverständlich wird er in die Deutung einbezogen, genauso wie die klassischen Planeten. Was hält uns eigentlich ab, nun die übrigen 7 Transneptuner genau wie Pluto zu verwenden?

    Als Basis für die Deutung gilt ja immer der Name. So war es bisher bei den klassischen Planeten genauso. Irgendwer kam darauf, einen Planeten "Venus" zu nennen. Fortan wurden ihm alle Eigenschaften der gleichnamigen Göttin zugeschrieben. Andere Kulturen fanden ganz andere Zuordnungen. Bei den Mayas z.B. war dieser Planet der Kriegsgott Kukulcan.


    Dann müßte man so vorgehen wie man es heute schon bei den "Generationsplaneten" macht. Nur in persönlichen Zusammenhang stellen, wenn an persönlichen Punkten oder in exakten Aspekten (Orbis ca. 1-3°).


    Natürlich stellt sich die Frage, wo man eine Grenze zieht. Astro.com benutzt z.B gerne "Eros", der ist aber wirklich winzig...


    Hans-Jörg Walter ist auch überzeugt und benutzt die vier obengenannten Planetoiden. Warum soll es nicht so sein, daß die Planetoiden einen kleinen Einfluß haben. Bei den Winzigen wäre er vielleicht vernachlässigbar winzig. Aber Viele sind auch der Meinung, daß es gar nicht nach Größe geht.

    Ich mache es zur Zeit so, daß ich die neueren Objekte beachte, wenn sie an irgendwie auffälligen Stellen stehen.
     
  4. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
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    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Pfeil,

    Sicher ist Pluto hoch wirksam, und man kann ihn auch im persönlichen Horoskop bedeuten. Die Transnenptuner sind noch viel weiter von der Sonne entfernt, zum Beispiel benötigt der Quasar gute 1000 Jahre für eine Runde um den Tierkreis. Da wäre er locker 80 - 90 Jahre in einem Zeichen. Das bedeutet, er macht in einem normalen Leben keine Aspekte im Transit zum persönlichen Horoskop, da er einfach zu langsam ist. Er mag kollektive Epochen anzeigen, aber für das persönliche Horoskop finde ich dies nicht geeignet.

    Trotzdem, in der astrologischen Forschung soll man in der Richterscala nach oben immer offen sein!

    Alles liebe!

    Arnold
     
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  5. Christel

    Christel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2007
    Beiträge:
    3.430
    Ort:
    Saarland
    Hallo Pfeil,

    wer hält Dich davon ab, sie zu verwenden? Mir fehlen die Erfahrungswerte.

    Ich hoffe auf Erklärungen für die tMars/Orcus-Konjunktion in Opposition zu tNeptun und kann deshalb nur
    vermuten, dass dieser Aspekt stellvertretend für die verfälschten Kriegsberichterstattungen aus Syrien und
    den anderen Kriegsschauplätzen zeichnet.

    LG, Christel
     
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  6. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Berlin
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    Niemand. Ich benutze sie. Dabei gehe ich von den Eigenschaften des für den Planeten namengebenden Gottes aus. Das ist ja das gleiche was man bei den klassischen Planeten macht.

    Das könnte sein.
     
  7. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Berlin
    Eine andere Frage stellt sich, wenn man Planetoiden, Transneptuner und Kentauren benutzen will:

    Warum eigentlich wird bei der herkömmlichen Astrologie vom Sternenhimmel nur das schmale Band der Ekliptik zur Deutung herangezogen?

    Viele der neuentdeckten Objekte treten nämlich weit aus diesem Bereich heraus. Pallas z.B. wird in meinem Radix siderisch bei 21 Grad Zwilling angezeigt. In Wirklichkeit steht er aber 44 Grad von der Ekliptik entfernt im "Großen Hund". 44 Grad sind fast ein Oktil (Halbquadrat)!

    In der Vergangenheit wurde einfach die Breite außer Acht gelassen. Kometen treten auch meistens außerhalb der Ekliptik auf. Dann wurde einfach der Grad der Ekliptik genommen der sich auf gleicher Höhe befand. Schaut man sich das mal in einem Programm wie Stellarium an wird klar, was für eine enorme Verfälschung
    das ist.

    Aber auch bei den klassischen Planeten ergeben sich Verfälschungen. Stehen zwei Planeten in exakter Konjunktion, kann es durchaus sein, daß sie in Wirklichkeit 20 Grad voneinander entfernt stehen!
     
  8. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

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    21. Februar 2008
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    1.312
    Ort:
    D-Südpfalz
    Pfeil schrieb:
    Siehe hier, werden jedoch kaum noch benutzt.

    Es gibt nun mal nicht "die" Astrologie, wenn es auch manche gerne behaupten.

    D.
     
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  9. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Berlin
    Doch es gibt "die" einzige Wirklichkeit, wenn auch Viele glauben, sie kämen mit ihrer subjektiven Wirklichkeit bestens zurecht.
     
  10. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Einige Zeit ist vergangen, inzwischen sind viele KBO's näher untersucht worden.

    Leider ist die Liste noch immer unvollständig, einige Objekte sind noch nicht benannt. (Sortiert nach Sonnenentfernung, AE, Astronomische Einheiten):

    [​IMG]
    (Wikipedia, Stand 01/2016)

    Ixion und Orcus kommen also noch vor Pluto. Bis Makemake liegen alle noch relativ nah beieinander. Ein richtiger Ausreisser ist dann Sedna mit 515,00 AE und einer Umlaufzeit von 11.222 Jahren liegt sie bereits ausserhalb des Kuipergürtels. Dann kommt vielleicht auch noch mehr. Denn bis zum nächsten Fixstern Alpha Centauri sind es immer noch etwa 3 Lichtjahre (1 Lichtjahr=10 Billionen km).

    Auch die Deutung dieser Objekte ist bereits im vollen Gange. Da stehen wir immer noch am Anfang. :confused:
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2016
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