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Kritische Anmerkungen zu B. Hellinger

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Maoam, 12. Mai 2005.

  1. Maoam

    Maoam Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    106
    Ort:
    Deutschland, kreuz und quer
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    Hallo Foris.

    nachdem in anderen threads es ja mehr oder weniger nur darum geht, bert hellinger vor "boulevaresken journalismus" zu verteidigen, möchte ich mit diesem thread auch den "freunden der familienaufstellung" die möglichkeit geben, kritisches zu helliger zu sagen.

    mein vorschlag auch dazu: einfach die "militanten" gegner auf die ignorier-liste setzen, und schwups ist eine qualitativ hochwertige diskussion möglich (hab ich bei einigen forumsteilnehmern jetzt schon gemacht - es lebt sich einfach besser so..)

    vielleicht ergibt es eine schöne diskusision??

    es grüßt herzlich das

    maoam
     
  2. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Das hat hier keinen Sinn, weil die militanten Hellingerfeinde es sich zur erklärten Aufgabe gemacht haben, Falschinformationen und Negativbewertungen bzw. Vorverurteilungen im Rahmen einer Prpagandaaktion möglichst oft im Netz zu hinterlassen und so eine ihnen passende virtuelle Realität zu erschaffen und postitive Berichte und Meinungen zu Hellinger und dem Aufstellen z.B. in den Suchmaschinen nach hinten zu drängen.

    Sich gegenseitig zu zitieren nennen sie dann "wissenschaftlich". Jeder Beitrag zum Familienstellen und zu Bert Hellinger, der hier oder anderswo öffentlich gepostet wird, wird von ihnen dazubenutzt. das ist der Grund, wieso ich diese Diskussion in den internen Teil meines eigenen Forums verlegt habe.
    Auch hier werde ich dazu nichts öffentlich schreiben.

    Christoph
     
  3. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    hi maoam!

    geht es denn darum, unbedingt kritisches zu hellinger sagen zu müssen? so quasi als pflichtübung, als - mit allen gebotenen vorbehalten - "ariernachweis", dass man nicht in die zu verurteilende und zu verfolgende "sekte" der "hellinger-jünger" gehört?

    das bringt für die entwicklung des systemischen stellens relativ wenig und zieht die diskussion ganz schnell erst wieder runter auf die ebene "ich bin für oder gegen hellinger". es gibt - auch im www - eine große bandbreite solcher auseinandersetzungen, und sehr viel davon auf einem niveau, das sich himmelweit von dem unterscheidet, was hier gelegentlich so abgeht. ich geb dir/euch mal einen link, der weiterführt und zeigt, wie innerhalb der aufstellerszene diskutiert wird...

    http://www.thiesstahl.de/texte/anmerk/anmerk019.htm

    und wenn du ein konkretes anliegen hast, maoam: nur her damit :)

    alles liebe, jake
     
  4. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
    Maoam,

    ganz ganz viele Leute können Bert Hellinger ein Glas Wasser reichen, aber sie können ihm noch lange nicht das Wasser reichen.

    Ist so. Das was er sagt, dem was er einsichtig geworden ist, muss man erstmal folgen können und es verstehen, nachvollziehen.

    Und dann frage ich dich,
    wie kritisierst du einen Freund ?
    da bist du doch auch achtsam oder ?

    was ich an Kritik oder Feedback habe, kläre ich direkt mit ihm :)

    Lg Dagmar
     
  5. Dagmar

    Dagmar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Januar 2004
    Beiträge:
    1.032
    und ...
    Die Täter sind nämlich die ärmsten Opfer. Sie haben es am am Ende schwersten.
    Bert Hellinger
     
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  6. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    Hellinger hat sicher recht daß man Hitler etwa, genauso wie Täter jeglicher Art in die Gemeinschaft hineinnehmen muß, ebenso daß es hinter der Täter-Opfer Ebene noch eine wichtigere Ebene gibt................aber wenn man mit solchen sehr tiefenpsychologischen einsichten an die Öffentlichkeit geht, die selber bei experten für eine solche Realität wenig verständnis hat, sondern nur irritiert werden kann..........muß man sich nicht beklagen wenn man sich dadurch Ausmerzungswünschen und haßvoller Kritik aussetzt.

    Es ist eine maßlose Übererwartung hier verstädnnis von breiten Teilen der Öffentlichkeit zu erwarten, dazu feheln die psychischen Voraussetzungen.
    Bei aller tiefen Weisheit die hellinger zweifellos hat, stellt sich hier die Frage ob man ihm nicht eine mangelnde Realitäswahrnehmung attestieren muß....................oder wenn er bei richtiger Einschätzung der Situation im Volke massiv provozieren will und so für die Hetze gegen ihn selber ursächlich ist.............was will er damit erreichen?

    Es ist kaum damit zu rechnen, daß breite teile der Bevölkerung die Problematik in der von Hellinger bedachten Tiefe erfassen kann................und für diese kreise wird hellingers verhalten ein Positionsbeziehen für den Faschismus.

    Obwohl dies nichts mit helliongers Absichten zu tun hat..........zeichnet er trotzdem voll verantwortlich für die Hetze gegen ihn. Sowas muß ein Mann der sich an die Spitze einer Bewegung stellt bedenken und viel vorsichtiger und maßvoller agieren.

    Und dann noch in ein ehemaliges führerhaus einziehen, soviel naivität, wenn es nicht bewußte provokation sein soll...........ist einfach nicht mehr realitätstüchtig. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder lebt hellinger so sehr in seinen inneren Überzeugungen, daß er die soziale realität nicht ausreichend tscheckt...........oder er ist dermaßen intelligent und umsichtig, daß er mit der bewußten provokation hier völlige Umkehrungen erreichen will.

    Da fürchte ich aber eher, daß dies schiefgeht und er letzten Endes dann doch neuen Faschismen in die Tasche arbeitet ohne daß er es will.
    Wenn man ein Art Führer in einer Welt, in einem Volke auftreten will muß man schon die Beschränktheiten der Bevölkerung mit in die Rechnung aufnehmen?

    Was tut hellinger wirklich mit diesen Aktionen und was erreicht er damit?
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    also "ausmerzen" und "hass" halte ich nicht für selbstverständlich, aber es ist nachvollziehbar. und, diabolo: er beklagt sich nicht. er hat die längste zeit überhaupt nichts dazu gesagt...
    hellinger stellt sich doch nicht an die spitze einer bewegung... welche bewegung sollte das um himmels willen sein? er ist kein politiker, er braucht nicht um wählerstimmen zu buhlen, und er hat, wie ich es sehe, sich auch noch nie darum bemüht, bei allen menschen beliebt zu sein. dann wäre eine solche arbeit nicht zu machen... das ist die sprachregelung einer bestimmten kritiker-kaste, die einmal behauptet hat, hellinger betreibe ein politisches projekt und wäre mit allen mitteln zu bekämpfen.
    wie kommst du darauf, dass er als führer auftreten will? schon gar als führer eines volkes? diabolo, das ist doch völlig absurd... abgesehen davon, dass die hybris, der gesamten bevölkerung gleich beschränktheit zu unterstellen, auch von einer gehörigen portion zynismus getragen ist. also insofern sind deine guten ratschläge, wie man sich als erfolgreicher führer zu verhalten hätte, an die falsche adresse gerichtet.
    er arbeitet nicht mit der bevölkerung, auch nicht mit gruppen, er arbeitet nicht politisch, sondern mit menschen. mit individuen. nicht in "aktionen", sondern mit "bewegungen des geistes", wie er es neuerdings nennt. dabei zeigt sich viel bedenkenswertes, dort, wo sich lösungen anbahnen, auch viel versöhnliches ... und es zeigt sich vor allem, dass das eine ebene der arbeit ist, die mit üblicher politik nicht verwechselt werden kann bzw. eine politik völlig anderen zuschnitts ist. es stimmt schon: unpolitisch ist diese versöhnungsarbeit keineswegs. trotzdem schaffen manche diese verwechslung immer wieder - vorzugsweise, wenn sie es so verdrehen, dass sie es vor den eigenen karren spannen können.

    alles liebe, jake
     
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  8. Stephan

    Stephan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2005
    Beiträge:
    1.693
    Hallo diabolo,
    "Voll verantwortlich" für die Hetze gegen ihn? Mit anderen Worten, diejenigen, die hetzen, sind für ihre Hetze nicht verantwortlich?
    merkwürdige Verantwortungs-Verteilung....

    Ich sehe da ganz andere, die den alten und neuen faschisten in die Hände arbeiten.
    Berufspolitiker, für die die NPD nur in Form von Wahlergebnissen interessant ist, z.B.
    Und die es irgnorieren, dass diese Leute über Jahre hinweg z.B. in sächsichen Kommunen kontinuierlich basisarbeit geleistet und Hochburgen aufgebaut haben - in etlichen KOmmunen sind sie dort zweitstärkste(!) politische Kraft...

    Oder Leute wie Michel Friedmann oder etliche Funktionäre des "Zentralrats der Juden" mit ihren starren, anmaßenden, gebetsmühlenhaften Stellungnahmen, der ewigen Forderungsmentalität, dem ewigen erhobenen, verurteilenden Zeigefinger bei gleichzeitig völliger Ignoranz gegenüber anderen Opfergruppen als den Juden (ich denke da nur an die massiven Widerstände gegen ein gemeinsames Mahnmal für jüdische Opfer und für Sinti und Roma - die jüdischen Opfer quasi als die "höheren" und "besseren" - die durch Sinti und Roma nur "verunreinigt" würden...)
    Wenn ich mir anschaue, was hat Hellinger in Richtung Versöhnung getan und bewirkt und was haben z.B. Organisationen wie der zentralrat der juden oder jedwede politische partei in diesem Lan dazuj beigetragen, von einzelnen Politikern wie W. Brandt mal abgesehen - dann fällt die Bilanz ziemlich eindeutig aus...

    liebe Grüße, Stephan
     
  9. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Hellinger hat eine tiefenpsychologische Ausbildung, gehört also zu einer eingeweihten Elite, die z.B. sehr genau weiß daß Menschen determiniert und nicht frei verantwortlich agieren.

    Konfrontiert nun so einer die Öffentlichkeit mit Inhalten die der psychischen Abwehr unterliegen löst er massive Ängste aus, infolgedessen Haß und Verfolgungsverhalten.

    Die Leute die sich so verhalten haben aus ihrer Sicht dazu allen Grund....................und es liegt an hellinger und seinem Gefolge der Öffentlichkeit behutsam und taktisch klug ihre "Wahrheiten" zur gefälligen Besichtigung vorzulegen.

    Wenn man sich also so idiotsich benimmt wie es hellinger je unbestritten durch seinen Einzug ins Führerquartier und durch öffentklich wirksame Äußerungen getan hat müßt ihr euch nicht wundern wenn die bevölkerung vor Euch Angst hat wie vor okkulten Sekten und anderen Merkwürdigkeiten.

    Die Bevölkerung braucht euch nicht, auch nicht Hellinger, es ist aber ein interssanter Ansatz, im Grunde eine ERweiterung des vielfältigen Wissens und der Möglichkeiten der Tiefenpsychologie die man dort im Laufe der Zeit einbauen könnte, was meines Erachtens durchaus im Sinne zukünftiger Interssen sein.

    Hierzu müssen natürlich die Schwächen und fehlbezüge, auch die derzeitige Überschätzung dieser Möglichkeit besprochen und die ganze Angelegnheit in eine umfassendere Therapievorstellung vernünftig eingebettet werden.

    Das Sektierertum daß hier sichtbar wird, welches allerdings angstbegründet ist und daher auch verständlich............wird der Hellinger Methode nicht weiterhelfen. Ihr könnt nur langfristig mithelfen die Hellingeransätze in ein umfassenderes Konzept einzubauen oder diese Erscheinung kst in einigen jahren nur eine Randerscheinung einiger Exoten die keiner mehr kennt.

    Es ist sache der Hellinger Anhänger die Angelegenheit im fachlich-öffentlichen Diskurs glaubhaft rüberzubringen und nach einigen Ernüchterungen sich adäquat in die Gesamtsystematik einzuordnen.

    Usw. usw.
     
  10. Marie_A

    Marie_A Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2004
    Beiträge:
    237
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    ich glaube kaum, dass die bevölkerung angst vor hellinger hat, wenn ich betrachte, wieviele menschen schon eine aufstellung gemacht haben.


    ob die bevölkerung, was eine wahnwitzige verallgemeinerung ist, hellinger braucht oder nicht ist auch kein argument, die selbe frage stellt sich doch, braucht die bevölkerung freud? oder psychologie? das ging doch 1000e jahre auch ohne.

    was die bevölkerung braucht ist ein dach überm kopf, etwas zu essen und beschäftigung, das haben die alten römer doch schon erkannt ... brot und spiele ...

    ich kann mit "die bevölkerung braucht ... " leider nix anfangen, dazu ist mir das zu allgemein!

    lg
    marie
     

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