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Krisen als Chance

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von Kellys, 4. Dezember 2009.

  1. Kellys

    Kellys Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2009
    Beiträge:
    104
    Ort:
    Lkr.Hof
    Werbung:
    Krisen als Chance von Regine Schneider

    Zur Bewältigung scheinbar auswegloser Situationen.

    Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und müssen uns unentwegt an neue Situationen anpassen.
    Wir sind in dieser Gesellschaft ausschließlich auf Erfolg programmiert
    und wenn wir den nicht erreichen, fühlen wir uns als Versager...
    ... dabei sollte man sich lieber bei jeder Entscheidung sagen, ob ich mein Ziel erreiche oder nicht, ändert nichts an meiner Person.

    In unserer Gesellschaft gilt vieles schnell als Versagen.
    In einer Leistungsgesellschaft wird nur der Erfolgreiche anerkannt.
    Dazu gehört auch, dass der, der Fehler macht und sie eingesteht, weniger geachtet als einer, der Fehler gut vertuschen kann.

    In unserer Leistungsgesellschaft ist der Grundlebensrhytmus verloren gegangen.
    Es geht darum, dass man sich nach einer Schaffensphase Ruhe gönnt und sich eine lange Weile (Langeweile) nimmt.
    Langeweile ist etwas ganz gesundes, das wir dringend brauchen.

    Die Menschen leben psychisch über ihre Verhältnisse, die fordern und überfordert sich, rasen dem materiellen und gesellschaftlichen Erfolg hinterher, ohne sich zu schonen, ohne Rücksicht aud sich zu nehmen.

    Es gibt keine Wechsel mehr von Schaffensphasen und Pausen,
    von Anspannung unf Loslassen.

    Nichtstun wird bei uns gleichgesetzt mit Faulheit, und Faulheit gilt als negativ.

    Der Mensch, gerade in unserer schnelllebigen Zeit, muss innehalten, in Ruhe Erlebtes verdauen, sich neu ausrichten, seine Werte überprüfen, seine Phantasie spazieren gehen lassen, kurz gesagt:
    vom Rädchen zu Menschen werden.

    Viele finden es als vernichtend, wenn sich eine einmal getroffene Entscheidung als falsch herausstellt.
    In unserer Gesellschaft werden kurzfristige Dinge überbewertet, falsche Entscheidungen als Scheitern eingestuft.
    Die bessere Sichtweise wäre, alles immer nur als einen weiteren Schritt im Leben zu sehen, auf den der nächste folgt.

    "Aus Angst davor, nichts vorzuhaben, organisieren wir uns die Zeit so, dass wir gar keine mehr haben!"

    Wer kann sich dem entziehen?
    Gelten bei uns doch als oberste Tugend:
    Arbeit, Fleiß, Leistung, Disziplin und Ordnung.
    Unsere vorherrschenden Werte sind:
    Produktion, Öffentlichkeit, Notwendigkeit, Pflichtbewusstsein, Anstrengung, Leistungsdruck, soziale Kontrolle, Lebensreglementierung und Sicherheit.
    Kennen Sie diesen Satz: "Ohne Fleiß kein Preis!"
    Neigung, Privatheit, Individualismus, Lebensgenuss, Selbstbestimmung und Spontanität zählen dagegen wenig.

    Im Grunde sehnen wir uns in unserer Freizeit nach Ruhe, Ausspannen, danach, die Seele baumeln zu lassen.
    Doch tun wir das wirklich, geraten wir sofort in einen Konflikt zwischen SOLL-Verhalten und IST-Verhalten.

    Trägheit, Bequemlichkeit und Nichtstun in der freien Zeit vermittelt uns den subjektiven Eindruck, in der Freizeit zu versagen.
    Das Selbstwertgefühl wird beeinträchtigt.
    Man fühlt sich schuldig.

    Es wird erwartet, dass wir immer "gut drauf" sind und Freude ausstrahlen.
    Im Beruf werden "Begeisterungsfähigkeit", ein "mitreißendes Wesen", "Lebensfreude" und eine "positive Haltung" erwartet.

    Depressiv und nachdenklich ist nur der Versager, der Verlierer.
    Und die sind nicht gefragt.
    Ängste, Zweifel und Niedergeschlagenheit haben in unsere Gesellschaft keinen Platz ...
    ... gut funktionieren kann nur, wer Bedrohungen und Probleme systematisch ausblendet.
    Wer schwierig, langweilig oder spröde ist, wird ausgegrenzt, gehört nicht dazu.
    Niemand will sich mit problembelasteten Menschen auseinandersetzen.

    Jeder der eine ernste Lebenskrise durchmacht, hat Erfahrung damit:
    Anfangs haben alle noch Verständnis, bemühen sich, rufen an, erkundigen sich, sind mir guten Ratschlägen zur Stelle.
    DOCH WEHE, solch eine Krise dauert länger, Wochen oder gar Monate.
    Sofort schlägt Anteilnahme in Ungeduld um.
    "Schon wieder diese Leidensmiene!" "Kann die sich denn nicht zusammenreißen?"
    "Langsam muss die doch mal auf andere Gedanken kommen!"
    "Das Problem ist doch jetzt schon eine Woche her!"
    "Die soll sich nicht so anstellen!" "Jeder hat mal Probleme!"
    und so weiter .... (solche Sprüche kennen wir ja alle)

    Es reicht, wenn man nur heiter und glücklich wirkt,
    die Fassade aufrecht hält, um nicht unangenehm aufzufallen.
    Wie es wirklich drinnen aussieht, interessiert keinen.

    ......


    Hallo Ihr Lieben,
    ich kann dieses Buch wirklich sehr gerne weiterempfehlen.
    Mir hat es viele Aha- Erlebnisse gebracht und mich letztes Jahr in meiner LebensKrise sehr unterstützt.


    Alles liebe Kelly :)
     
  2. althea

    althea Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2007
    Beiträge:
    4.985
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Das hört sich interessant an...

    Althea
     
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