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Kopf, Herz, Magen

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Ninde, 16. Juni 2010.

  1. Ninde

    Ninde Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2010
    Beiträge:
    56
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    Mein Kopf:

    Ich habe über den Wald nachgedacht- als ich spazieren war, musste ich darüber nachdenken wie schön es doch wäre diese große Birke zu sein- still dazustehen und die Menschen zu beobachten und keine Sorgen zu haben- Stopp! Kehrtwendung- eigentlich muss diese Birke doch täglich um ihr Leben bangen- und sie sieht nicht nur schönes- ein paar Schritte weiter...Polizeiabsperrung- was sie da wohl sehen musste? Völlig unmächtig etwas zu tun- sie steht da und erfreut und steht und steht und steht- machtlos...Gedankensprung weiter- wa swürden wir Menschen tun? würden wir dazwischen gehen? würde ich es wagen? hätte ich den Mut? Rückblick zu vergangenem...ein paar mal lag ich da, weil ich dazwischen ging und viel zuviele male hab ich zugeschaut- angst gehabt und nur die polizei gerufen....gedanke an meine familie- mein kleiner bruder- der schlag, ich dazwischen- ich war selbst schuld- letztendlich habe ich nichts unternommen, habe es geduldet- warum nicht bei meionen geschwistern, warum nur bei mir? selbststrafe? - mein vater-> mitleid und stille hilferufe zu ihm "meist sind es doch die problemkinder die man am meisten liebt" nein ich durft es ihm nicht erzählen- es wäre noch mehr schuld- schuld: meine familie, krankheiten, freunde, exfreunde...ich trage an zuvielem die schuld und zuwenig courage es zu klären- nein alleinschuld war es niemals, es waren die grenzen- "warum sind dir die grenzen so wichtig, warum nur deine regeln?", sicherheit und abgrenzung, frage mich niemals, erwarte niemals von mir, tue es nicht- schreite über die grenze und ich bin wieder weg....

    das war das grobe in meinem kopf heute- mit einigen abzweigungen und immer wieder der wunsch nach vergessen und stillstand

    herz:
    ich habe heute ein wenig freiheit gefühlt und freude über die natur- später wieder trauer- es war schwer, zuviel gewicht

    magen:
    unruhe, ekel, angst


    ich will versuchen das fortzuführen und jeden tag grob hinzuschreiben was war
     
  2. Khors

    Khors Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2010
    Beiträge:
    656
    [​IMG]

    War interessant zu lesen.
    LG
    :rolleyes:
     
  3. Ninde

    Ninde Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2010
    Beiträge:
    56
    Danke dir- hat mir gleich ein lächeln entzaubert :)
     
  4. Ninde

    Ninde Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2010
    Beiträge:
    56
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    Kopf:

    erstmal nur stille, konnte über nichts wirklich nachdenken- dann lag ich unten um zu lesen...irgendwie zog sich mein magen zusammen-warum? meine brust zog mit- warum? ich höre schritte, klopfen und dann tapser- der vorhang lichtet sich und ich höre ein "flatsch", schmatzen, schnarchen- der fernseher geht oben an...die brust zieht sich immer enger zusammen...plötzlich wie ein blitz durchfährt es mich- ich bin wütend- richtig wütend- es ist ewig her dass ich wütend war...das letzte mal als ich diese wut rausliess ist über ein jahr her- mitten im satz wurde mir schwarz vor augen und ich klappte einfach zusammen- aber warum bin ich so wütend? jetzt fällt es mir wieder ein- ich war schon seit wochen nicht mehr allein- mir fehlt es, ich will allein sein- immer ist irgendwer um mich herum, der lütte, der hund, der mann, die schwiegereltern...ich war ewig nicht allein. sämtliche energie die ich habe, ziehe ich aus dem allein sein- ich sehne mich nach stille- ich will nur geräusche hören die ich selbst verursache- nichts anderes- ich will wieder stille- ich will spüren das nur ich präsent bin- ich will nichts machen- dasitzen und löcher in die luft starren- oder allein spazieren gehen, ein buch lesen und mich darauf konzentrieren- ich will nur noch schreien- ich will alle aus meinem leben wegschreien- nur einen moment- nur ein paar minuten- ein paar minuten einsamkeit spüren- lasst mich bitte allein, lasst mich nachdenken- lasst mir ein paar minuten meine energie- wollt ein paar minuten lang gar nichts- ich will nicht das ihr mich ruft- ich will das ihr ein paar minuten weit weg seid- das ich allein sein darf- ein paar minuten meine energie nur für mich verbrauchen- und schon ist es da, das schlechte gewissen- was maß ich mir eigentlich an? es gibt soviel zu tun, zuviel um egoistisch zu sein- sie wollen nur meine nähe und meine hilfe- dinge die ihnen zustehen, dinge die ich tun muss- allein sein ist ein privileg und erst möglich wenn alle zufrieden sind...zufriedenheit wird sich nur niemals einstellen- es gibt immer noch ein stück mehr das ich tun kann...die wut bleibt, aber ich kann sie verschliessen, aufarbeiten wenn ich wirklich allein sein sollte- nun bleibt nur noch resignation, mein zeitpunkt kommt- morgen oder nächste woche oder in ein paar monaten- nicht vergessen, irgendwann bin ich wieder allein und darf atmen und aufarbeiten und energie sammeln...

    Magen:
    brodeln...wut und krampf- die wut sitzt tief im magen


    Herz:
    stiche, krampf, es scheint als würde mein herz verhindern das ich richtig atmen kann- schwer zu beschreiben...
     

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