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Konsequenzen für Familienmitglieder nach einer FA

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von freeheart, 21. Februar 2007.

  1. freeheart

    freeheart Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2003
    Beiträge:
    531
    Ort:
    Nürnberg
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    Hallo ihr Lieben,

    wenn ich in einer FA etwas an ein Familienmitglied "zurückgebe" was nicht zu mir gehört kann es denn passieren dass dieses Mitglied draufhin z.B irgendwelche Krankheiten entwickelt?
    Weil er sich ja jetzt mit diesem "zurückgegebenen" auseinander setzten könnte/müsste/dürfte...es aber nicht tut oder so *g*!

    Ich hoffe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt zu haben *gg*

    LG Blindheart
     
  2. A.1526

    A.1526 Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2006
    Beiträge:
    515
    Ort:
    Am Unterwasserschiff...
    Hallo Blindheart,

    genau das kann der Fall sein. Allerdings weiß man nie vorher, in welcher Weise diese Auseinandersetzung geschehen wird. Zudem, ein trotziges "Hinhauen" wird eher bewirken, dass man selber weiter trägt. Ich selbst habe eh mit dm "Zurückgeben" nicht so gute Erfahrungen gemacht, Eleganter finde ich ein: "Ich lasse es bei dir", statt der Rückgaberituale. Man hat es nämlich nicht für jemanden getragen, sondern nur versucht, nachzuahmen und "mitzutragen", was aber eh für den, der die LAst eigentlich tragen muss, nicht funktioniert.

    Sollte die Absicht hinter deiner Frage sein, jemandem etwas gewissermaßen gar "heimzuzahlen", dann kann ich dir sagen, dass eine Aufstellung dafür wenig geeignet ist.

    Nach meiner Erfahrung zumindest.
    Gruß
    A.
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Liebe Blindheart,

    Ich habe es auch grundsätzlich mit dem "Zurückgeben" nicht so. Dass Krankheiten entstehen können - das scheint mir etwas zu dramatisch. Schließlich war ja das Familienmitglied auch nicht krank, als "es" ihm (ich nenn "ihn" mal Hans) noch nicht abgenommen worden ist.

    Grundsätzlich würde man es in der Aufstellung bemerken, wenn die Rückgabe an Hans diesem schadet. Darauf muss man sicherlich achten - und da kann man ja etwas tun. Ausserdem : man kann nur jemanden etwas zurückgeben, wenn er es auch annimmt. Wenn Hans es nicht annimmt, bleibt es halt abgespalten und steht sozusagen im Raum. Wobei : wenn einer in der Familie etwas erfährt (zB. der Aufstellende in der Aufstellung), erfährt es die GANZE Familie. Insoferne sinkt die Gefahr, dass ein anderes Familienmitglied dem Hans das Problem neuerlich abnimmt - weil nun die Familie weiß, dass es zu Hans gehört.

    Üblicherweise stärkt es Hans, wenn man ihn so ernst nimmt, dass man ihm zutraut, mit seinem Problem selbst fertig zu werden.

    (Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu abstrakt/unverständlich.)

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  4. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Hallo Blindheart!

    Ich habe schon des öfteren solche rituellen Rückgaben in Aufstellungen erlebt, aber das war nie so, dass jemand ein Mühlstein um den Hals gelegt wurde. Zum einen wurde es immer in der Aufstellung auf Stimmigkeit überprüft (ein Vorfahr wurde da nicht einfach wie ein Lastwagen beladen...), zum anderen war es immer mit der Formel verbunden "nimm davon, was Du zu tragen hast, und gib den Rest dorthin, wo er hingehört". Und wie Reinhold sagte, die Kraft, das Seine zu tragen, ist offensichtlich eh bei jedem vorhanden, und es gibt einem Menschen nicht nur Belastung, sondern auch Anerkennung und Würde, wenn ich ihm das Seine zu-mute.

    Bei der Konstruktion von Kausalzusammenhängen bin ich vorsichtig ... was wäre denn, wenn ich eine Lösung nicht riskiere, weil ich vermute, dass ich damit für einen anderen zur Ursache einer Krankheit werden könnte? Welche Rutsche lege ich mir da selber?

    Alles Liebe,
    Jake
     
  5. freeheart

    freeheart Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2003
    Beiträge:
    531
    Ort:
    Nürnberg
    Ich danke euch für eure antworten :)

    Dass das "Heimzahlen" nicht funktioniert ist klar. Aber ich denke das würde ein guter Aufstellungsleiter auch gar nicht zulassen, oder?

    Dann...angenommen, Hans gibt seinem Vater das was er für ihn mitgetragen hat in würde an ihm zurück. Ist es denn nicht egal ob sein Vater damit fertig werden kann oder nicht? Schliesslich gehts doch um den Hans, dass er wieder "glücklich" leben kann. Und wenn sein Vater damit nicht fertig wird, dann muss er eben auch eine FA machen :)

    Wenn ich mich jetzt in die Rolle des Vaters versetze und da kommt plötzlich Hans nach 20 jahren daher und gibt dem Vater in einer FA sein Päckchen wieder.
    Was kann es denn sonst noch für Auswirkungen auf den V. haben?
    Wenn er plötzlich sein Päckchen alleine tragen muss. Was passiert mit diesem energetischem Päckchen? Jetzt steht ja der V. alleine mit seiner "Last" da.
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    Es ist nicht egal. Wenn das nur ein neues Schuldempfinden verursachen würde, wäre es sogar übel - darum ist es ja auch wichtig, auszustesten, wie sich das nach der Rückgabe (oder wie immer das nun bezeichnet werden mag) zeigt, ob es gut wirkt. Es geht ja nicht um die Erfüllung eines Rituals, sondern einen ordnenden Schritt in einem konkreten System. Und: oft geht es darum, etwas bei verstorbenen Systemangehörigen zu lassen, und das ist nicht leichter als bei Lebenden. Die Verstorbenen können keine FA mehr machen - brauchen sie auch nicht. Es löst sich, wenn sie in dieser FA achtsam in den Blick genommen werden.
    Dann zeigt sich in der Regel - und oft überraschend - dass der V. dieses Päckchen durchaus tragen kann, wenn es seines ist. Es sagt dem V.: "Du bist der Große. Du kannst es." Das ist Zu-Mutung im allerbesten Sinn. Ich erlebe das manchmal wie das Einsetzen eines Schlusssteins in ein Gewölbe, das dadurch insgesamt seine Tragfähigkeit erhält.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  7. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Hallo Blindheart,

    Das sind gedankliche Konstruktionen - im Leben läuft es anders.

    1. Da wir Teil des Familienganzen sind, ist es nicht gleichgültig, ob es anderen Familienmitgledern gut oder schlecht geht. Was vielleicht auf der menschlich-persönlichen Ebene nicht geht (Hans - sein Vater), geht meist auf der seelischen Ebene (Seele von Hans - Seele seines Vaters).

    2. In Wirklichkeit isoliert man sich, wenn man sich von Teilen seines Lebens zu trennen versucht. Wenn ich zu ALLEM stehe, was ich getan habe und was zu mir gehört, kehre ich zurück in die Verbundenheit.

    Liebe Grüße, Reinhard
     
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