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Kommentar zu Chemnitz

Dieses Thema im Forum "Andere Völker und Kulturen" wurde erstellt von Chirra, 3. September 2018.

  1. curcuma

    curcuma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2013
    Beiträge:
    628
    Ort:
    Hausnummer 80
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    Um bei dem " dümmlichen " Beispiel zu bleiben, warum sollte den der Vogel überhaupt angeklagt werden ? Weil er seinen Hunger stillt?
    Und wie sieht das beim Menschen aus?
    Ist ein Mensch böse, weil er "mordet" um am Sonntag ein Schnitzel zu essen?
    Werden Menschen angeklagt, die Tiere töten um zu essen?
    Ist nicht dein Vergleich etwas dümmlich?
    Lg
     
  2. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2015
    Beiträge:
    11.602
    Ort:
    in den weiten des Universums
    Hör jetzt endlich mal auf mit deiner Hetzerei, dass Problem ist weltweit.

    Aber über den Tellerrand schauen ist dir scheinbar nicht gegeben.

    Du bist auch eine der ewigen ALTEN.
     
  3. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2005
    Beiträge:
    20.358
    Ort:
    ursprünglich mal Hamburg
    Nun, einige Vegetarier/Veganer (zu denen ich nicht gehöre) sind durchaus der Ansicht, dass Fleischesser unmoralisch handeln, denn, soderen Sichtweise, wir Menschen haben durchaus die Wahl. Fleisch ist kein zwingender Bestandteil unserer Ernährung. PS: In den Augen dieser Menschen (einige Vegetarier/Veganer), zu denen ich wie gesagt nicht gehöre, wäre es durchaus angebracht Menschen anzuklagen, wenn sie Fleisch essen bzw. Tiere zu diesem Zweck töten.

    Mein Punkt ist, dass es falsch ist, biologische Gesetzmäßigkeiten zur Grundlage von Moral und Ethik zu machen. Philosophen nennen das den "naturalistischen Fehlschluss". Dass in der Natur ein Überlebenskampf stattfindet - ja dieser Kampf sogar ein Motor der Evolution ist - darf nicht rechtfertigen, diesen Kampf in der Gesellschaft übermäßig zu übertragen bzw. sogar zu gutieren. Hilfeleistung ggü. anderen hilfesuchenden Menschen darf nicht unterbleiben, nur weil es angeblich so schön "mittig" ist, nicht allen Menschen zu helfen, und man den Babyschildkröten in ihrer ersten Überlebens-Selektions-Prüfung auch nicht hilft.

    PS: Und wie schon geschrieben, wurden mit solchen Vergleichen zwischen Natur und Gesellschaft - bzw. durch das Erheben von Naturgesetzen zur Grundlage einer Ethik - schon ziemliche Grausamkeiten insbesondere auch ggü. anderen Menschen gerechtfertigt. Das darf nicht Sinn der Sache sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018
    sikrit68 und Luca.S gefällt das.
  4. curcuma

    curcuma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    628
    Ort:
    Hausnummer 80
    Die Veganer und Vegetarier die ich kenne, haben überhaupt kein Problem damit, dass ich unter anderem Fleisch esse. Übrigens bin ich auch keinem Vegetarier böse, dass sie pflanzliche Lebewesen essen.:D
    Wie du schon richtig sagst: das sind biologische Gesetzmäßigkeiten!
    Diese stehen einfach über Moral und Ethik, weil es eben (biologische) Gesetze sind! Was ja noch lange nicht heißt, dass ich meinen Mitmenschen nicht helfen darf, wenn jemand in Not ist.
    Dieses Beispiel von den Schildkröten war ja auch nur eines von vielen Beispielen.
    Nehmen wir als anderes Beispiel die Flüchtlingspolitik:
    Links sagt: Wir nehmen Flüchtlinge auf ohne Obergrenze!
    (Ich weiß nicht, ob die Linken diesen Gedanken jemals weiter gesponnen haben und an etwaige Konsequenzen gedacht haben)

    Die Rechten sagen: Wir wollen keine Flüchtlinge!

    Die Mitte könnte sagen:
    Okay, dir geht's total Scheisse in deinem Land. Du kannst hier zu uns kommen, aber du musst einen Beitrag leisten in Form von Sozialarbeit (20-30 Stunden in der Woche), damit die soziale Stabilität erhalten bleibt. Alles andere wäre gegenüber Menschen, die ihr Leben lang arbeiten und Steuern zahlen, um soziale Leistungen (wie Rente) zu bekommen, doch ungerecht.
    Ausserdem wäre für "Wirtschaftsflüchtlinge" diese Option eher unattraktiv.
    Menschen, die wirklich flüchten weil sie verfolgt werden oder um ihr Leben bangen, hätten wahrscheinlich kein Problem mit einer solchen Lösung.
     
    Dyonisus gefällt das.
  5. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    20.358
    Ort:
    ursprünglich mal Hamburg
    Ich schrieb auch nicht, dass alle vegetarier/Veganer den Fleischkonsum ihrer Mitmenschen moralischverurteilen, sondern einige.

    Ändert nichts daran, dass biologische Gesetzmäßigkeiten als Grundlage für Ethik nicht brauchbar sind. Vergleiche von biologischen Gesetzmäßigkeiten mit Ethik-Diskussionen begehen automatisch besagten naturalistischen Fehlschluss. Und in Extremfällen führt das in den Sozialdarvinismus.

    Das ist hier im Forum ein derzeit gesperrtes Thema, weswegen ich nicht konkret drauf eingehen werde, obwohl ich es sehr gut könnte.
     
  6. curcuma

    curcuma Sehr aktives Mitglied

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    Nicht mehr....brauchbar sind...
    Das stimmt! Und das dürfte das Problem sein.
    Alte schamanische Kulturen sahen das noch etwas anders.

    Das wusste ich nicht.
    Lg:)
     
  7. Titijana

    Titijana Guest


    ja wenn man in einem Land lebt, wo in Wirklichkeit jeder zu essen hat und zu trinken und keiner wirklich obdachlos sein muss, dann kann man sich glücklich schätzen. Wenn man in einem Land leben kann, wo jeder sich entweder über Arbeit, Rente oder HArtz IV oder Sozialhilfe oder ALG, Wohngeld, Bafög usw finanzieren kann und noch dazuverdienen darf, dann kann man froh sein.
    Selbst wenn man täglich nur fleissig Pfandflaschen sammelt muss man nicht hungern. Wenn man in einem Land leben darf, wo man jederzeit zum Arzt gehen kann und es jede Medizin bzw. ärztliche Untersuchung gibt, dann kann man dankbar sein. Wenn es Kindergeld gibt, Schulen, Obdachlosenheime usw. Kindergärten, Seniorenheime, Krankenhäuser, Kurheime gibt und für alle zugänglich sind und teilweise sogar kostenfrei, je nach Einkommen, dann ist das mehr als die Meisten auf dieser Erde haben. Ich bin überhaupt nicht reich aber ich bin dankbar für das was man hier haben kann.
    Wir haben ohne Ende Vergnügungsparks, Supermärkte voll bis unters Dach. Schlecht sind wirklich anders aus...
    Wenn selbst HartzIV Empfänger Urlaub machen können, dann geht es uns nicht schlecht- es sei dann man backt sich die Probleme selbst und ist halt immer unzufrieden und undankbar.
    Wir haben alle das große Glück in einem sehr reichen Land auf dieser Erde leben zu können.

    Wenn man nicht zufrieden ist empfehle ich mal freiwillig auszuwandern vielleicht nach Äthiopien oder sonst wo hin, vielleicht grad nach Florida nach dem starken Hurrikan. Dann hat man große Probleme und zwar auch wirkliche Sorgen. Diesen Menschen geht es tatsächlich schlecht
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Oktober 2018
  8. curcuma

    curcuma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2013
    Beiträge:
    628
    Ort:
    Hausnummer 80
    Die Ironie an der ganzen Geschichte ist ja die, dass ausgerechnet unsere Gesellschaft glaubt entscheiden zu dürfen, was ethisch und moralisch richtig sei!
    Aber genau unsere Gesellschaft hatte in der Vergangenheit den meisten Dreck am Stecken (Völkermorde etc...)
    Nachdem wir uns dann alles gerichtet haben, und wir ein Leben im Überfluss genießen dürfen, spielen wir die Moral-Aposteln. Fein oder ?
    Und wenn man etwas genauer hinhört, ist es noch dazu nur eine verlogene Doppelmoral!!
     
  9. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

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    in den weiten des Universums
    Also ich lese es gibt hier ein Leben in >Überfluss. Nur wo und wer lebt dieses leben?

    Ein paar privilegierte, ansonsten Armut.

    So lange die Politik nach der Pfeife der Wirtschaft tanzt, wird sich nichts ändern., Es fördert den Rechtsruck noch mehr.
    Das sind doch im Grunde genommen alles Dreckspatzen, die sich an den Bürgern bereichern.

    Wo gibt es dies noch, du betrügst und bekommst keine Strafe, sondern es wird irgendwas ausgeklügelt, mit dem Vorwand, damit die Arbeitnehmer ihre Arbeit nicht verlieren- Alles nur Lüge.

    Viele könne die Mieten nicht mehr zahlen. Noch mehr gehen zur Tafel, Kinder die obdachlos sind und Hungern, Rentner denen die Rente nicht reicht.

    Daher wird der Rechtsruck weiter gehen.
     
  10. Joey

    Joey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    ursprünglich mal Hamburg
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    Ja, eine gewisse Ironie ist darin zu sehen, und nicht nur die, die Du da gerade hervorhebst. Denn es war auch besagter Sozialdarvinismus, mit dem die besagte Ausbeutung gerechtfertigt wurde. Da wurde dann z.B. das "Recht des Stärkeren" herbeizitiert (wobei das nur zeigte, dass diese Menschen die Evolutionstheorie nicht wirklich kapiert haben).
     

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