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Komische Gefühle bei Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Fee02, 3. August 2006.

  1. Fee02

    Fee02 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2006
    Beiträge:
    2
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    Hallo
    ich bin neu in diesem Forum und bräuchte schon mal Euren Rat:)
    Zur Zeit meditiere ich nicht mehr, da mir schlicht die nötige Ruhe im Haus fehlt und dazu kommt noch diese Angst.

    Vor einigen Jahren habe ich regelmässig versucht zu meditieren, fühlte mich ab einer gewissen Zeit während dem meditieren nicht mehr wohl, habe dann weitergemacht und plötzlich wurde es vor meinen inneren Auge immer Heller...Panik ergriff mich und habe die Meditation sofort abgebrochen.
    Seit her habe ich Angst zu meditieren ich habe dann auch immer Angst, dass ich negative Energien anziehe, oder das plötzlich etwas vor mir steht. Wie ich bereits in einem anderen Beitrag gelesen habe, habe auch ich das Gefühl nicht alleine zu sein wenn ich meditiere. Warum löst das schlechte Gefühle aus? War für Euch das meditieren am Anfang auch beängstigend? Was passiert, wenn ich trotz Angst weitermache? Wer hat da Erfahrung?
    Alles Liebe

    Fee02
     
  2. phila

    phila Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juni 2006
    Beiträge:
    85
    Ort:
    Österreich
    hi, ich habe diese gefühle auch sehr oft und deshalb breche ich das meditieren auch immer wieder ab. ich bekomme panikanfälle und herzrasen. es gibt sehr viele verschiedene meinungen drüber. die einen sagen das ist normal wenn der körper "energetisch verschmutz" ist. die anderen sagen dass man sich erst gewöhnen muß. die schönste erklärung habe ich aber bei sai baba gefunden. er sagt so in der art, dass man lieber klein anfangen sollte als sich gleich zu überfordern, wie beim sport sagt er. es gibt viele arten zu meditieren, vielleicht findet man eine für einen selbst besser geeignete.
     
  3. cheerfulmoon

    cheerfulmoon Guest

    Hallo Fee,
    hier HELMUT.
    :)


    Zuerst möchte ich Dir sagen, daß Du auf keinen Fall aufhören solltest zu meditieren.

    Fang wieder an.

    Wähl für die Morgen-Meditation einen festen Zeitpunkt,
    den Du jeden Tag und möglichst pünktlich,
    einhälst.

    Meditation ist für Dich bis jetzt noch ziemlich neu;
    so scheint es mir jedenfalls.


    Angst kommt oft, weil wir das Gefühl des "Abgetrennt-Seins" und nicht des "Eins-Seins" mit irgendetwas empfinden.
    Und in Deinem Fall scheint dies für das Meditieren zu gelten.

    Für ein kleines Kind erscheint der Vater riesig.
    Aber das Kind hat keine Angst, weil
    es einfach Liebe und Vertrautsein für ihn empfindet.

    Das Kind weiß, daß er nichts Böses tut,
    im Gegenteil.


    So solltest Du auch "Meditation" betrachten:

    ALS EINEN DIR SEHR, SEHR NAHEN FREUND,
    einen Freund, der Dich zum Höchsten, zum Göttlichen bringt.


    Meditation sollte nicht etwas sein, daß uns Angst macht.
    Sie ist etwas, daß wir wirklich lieben und wertschätzen sollten.

    Wenn wir Meditation in einer positiven Weise betrachten,
    wie eine Person, welche wirkliche Liebe und Anteilnahme für uns hat,
    so werden wir niemals davor Angst haben können.

    Ich kann natürlich nicht wirklich beurteilen, warum Du
    solch beängstigenden Erfahrungen machst.

    Du hast jetzt auch nicht erwähnt,
    auf welche Art Du versuchst zu meditieren.

    Wenn Du wirklich beängstigende Erfahrungen machst,
    so hat das nichts mit wirklicher Meditation zu tun.


    Dann solltest Du auch sofort die Meditation abbrechen.

    Wie oben schon gesagt, ist Meditation das beste,
    was ein Mensch tun kann.

    In Deinem Fall würde ich mal schauen, ob Du
    nicht eine andere Meditationsform wählen solltest,
    bei der "angstmachende Gedanken und Erscheinungen"
    Dich nicht so bedrängen können.

    Es hört sich so an, als ob Du unbewußt versuchst im Verstand zu meditieren.

    Ich persönlich meditiere im "spirituellen Herzen".

    Es ist die Natur des Verstandes,
    Gedanken willkommen zu heißen-
    gute Gedanken, schlechte Gedanken, beängstigende Gedanken
    aber auch göttliche Gedanken.

    Wenn Du den Verstand mit Deinem menschlichen Willen
    beherrschen willst, dann ist es so, als ob Du
    eine Fliege bitten würdest, Dich nicht mehr zu stören.
    Aber es ist nunmal die ureigenste Natur der Fliege
    herumzufliegen und uns zu belästigen.

    Der Verstand braucht eine höhere Kraft, um
    ruhiggehalten zu werden.


    Diese höhere Kraft ist die "Kraft der Seele".

    Du kannst das Licht der Seele
    aus dem Innern Deines Herzens zum Vorschein bringen.


    Du besitzt 2 Räume:

    den Herzensraum
    und
    den Verstandesraum.


    Im Augenblick ist der Verstandesraum dunkel,
    unerleuchtet und unrein.

    Er wehrt sich einfach dagegen,
    Licht hereinzulassen.

    Doch der Herzensraum ist immer offen für das Licht, denn
    in ihm wohnt die Seele.

    Wenn Du Dich statt auf den Verstand
    auf die Wirklichkeit in Deinem Herzen konzentrierst und
    darauf meditieren kannst,
    dann wird diese Wirklichkeit
    zum Vorschein kommen.


    Wenn Du Dich die ganze Zeit im Verstandesraum aufhälst,
    mit der Hoffnung, daß er von innen her erleuchtet wird,
    dann verschwendest Du wirklich nur Deine Zeit.

    Um eine Kerze anzuzünden,
    muß ich eine Flamme verwenden, die
    bereits brennt, die bereits leuchtet.

    Glücklicherweise ist der Herzensraum bereits erleuchtet.

    Wenn Du einmal im Herzen fest verankert bist, wenn
    Du erfüllt bist vom Licht der Seele,
    kannst Du in Deinen Verstandesraum gehen
    und den Verstand erleuchten.

    Doch zuerst mußt Du das Licht der Seele hervorbringen,
    das im Herzen am kraftvollsten verfügbar ist.


    Dieses Licht wird den Verstand dann nicht irgendwie quälen
    oder bestrafen, sondern im Gegenteil:

    Es wird sich wie eine liebevolle Mutter benehmen,
    die fühlt,
    daß die Unvollkommenheiten ihres Kindes
    ihre eigenen Unvollkommenheiten sind.
    Das Herz wird dem Verstand sein Licht geben
    und versuchen,
    die Natur des Verstandes zu verwandeln.


    Also,
    liebe Fee,


    höre nicht auf zu meditieren, sondern lerne vielleicht
    im Herzen zu meditieren.

    Das Herz ist wie ein Brunnen von Frieden, Freude und Liebe.
    Du kannst am Rand des Brunnens sitzen und
    Dich an ihm erfreuen.
    Es ist dann auch nicht nötig, für dieses oder jenes zu beten,
    auch nicht um Schutz vor negativen Energien oder angstmachenden Wesen,
    denn Du wirst von diesem Brunnen alles erhalten, was Du möchtest,
    und unendlich viel mehr.


    Doch das mußt Du dann einer höheren Kraft überlassen.

    Wenn diese höhere Kraft sieht, daß Du immer
    in der Gegenwart diese Brunnens bleibst,
    wird sie Dir all das geben, was Du brauchst,
    um Fortschritt in Deinem inneren Leben zu machen.



    Bis dann,
    HELMUT.
    :)
     
  4. Fee02

    Fee02 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2006
    Beiträge:
    2
    Hallo phila und cheerfulmoon700

    :danke: für Eure lieben antworten :)

    @Helmut

    Du hast das wundervoll erklärt, danke, und weiss jetzt wo ich es falsch anpacke.
    Sobald die Schulferien vorbei sind, werde ich's nochmals damit anfangen (dann gehört die Wohnung mir:banane: und habe somit die nötige ruhe).

    Danke Euch

    Alles Liebe
    fee02
     
  5. Nahatkami

    Nahatkami Guest

    Wünsche Dir viel Erfolg dabei. :) Doch wenn wieder die Angst kommt, höre besser doch auf und versuche das Meditieren vielleicht mit einem Lehrer zu erlernen. Ist manchmal die sichere Sache.

    Kami
     
  6. Haris

    Haris Guest

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    Diese Ängste habe ich auch erfahren und geholfen hat mir nur eine grundsätzliche Ausrichtung in der Meditation, d.h. sich ganz klar machen, "wieso meditiere ich?", "was will ich damit erreichen?" und vor allem "wie will ich es erreichen?" Diese Ausrichtung oder Motivation habe ich wieder und wieder hinterfragt, bis mir irgendwann klar wurde, daß ich zwar ein Ziel habe, aber keinen Plan, wie ich dorthin kommen will. Das kam allein daher, daß ich die Sache in völliger Selbstüberschätzung ganz allein angegangen bin, ohne Führung. Geendet hat es fast im völligen Absturz. Mein Geist war einfach zu offen und zu empfänglich für allerlei Störungen, wie Halluzinationen, Ängste, Albträume usw. und ich brachte das mit meinem äusseren Leben einfach nicht unter einen Hut. Diese "Störungen" treten automatisch ein, wenn der Geist durchlässiger und subtiler wird, aber ohne KOntrolle durch ein übergeordnetes Ziel wird es nur verwirrend. Ohne Ausrichtung auf ein Ziel (=Zuflucht) bleibt man im subtilen Geist gefangen und verirrt sich in dessen Geschichten. Nach meiner Erfahrung muss man daher beim Meditieren eine Zuflucht haben, die einen immer wieder an das Ziel erinnert, einen geistigen Rettungsanker. Bei mir ging/geht das nur über einen "Meister", d.h. jemanden, der den Weg schon gegangen ist und dem ich vertraue. Dieser Meister unterstützt Dich in schwierigen Zeiten, also wenn der Geist unkontrolliert umherspringt, und erinnert Dich an die eigentliche Ausrichtung Deiner Meditation. Er ist so eine Art Wächter, der Dich vor negativen Einflüssen schützt. Es kann ein innerer oder äusserer Meister sein, am Ende ist es das Gleiche. Aber nach meiner bisherigen Erfahrung funktioniert es ohne Führung nicht so gut, obwohl es auch ohne Führung theoretisch möglich ist.
     
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