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Könnt Ihr Euch ein Leben ohne Müssen vorstellen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Katarina, 29. Januar 2007.

  1. Katarina

    Katarina Guest

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    Hallo miteinander,

    die thread-Frage erklärt sich ja eigentlich aus sich selbst heraus. Dennoch ein bißchen Hintergrund dazu: ich mag nichts, was mit Müssen zu tun hat. Meinen Beruf mag ich nicht mehr, weil ich mich da fremdbestimmt fühle. Und wann immer jemand etwas von mir fordert zu tun, werde ich - innerlich - grantig. Freiwillig, - kein Problem. Aber niemals als Verpflichtung. Ich kann mich auch in keinem Verein anmelden, weil eine Tätigkeit oder ein Hobby, welche mir vielleicht eigentlich Spaß machen würde, sofort seinen Spaßcharakter verliert, wenn es zur Verpflichtung wird.
    Auf diesem Standpunkt steht auch mein Sohn, der im Leben nur "chillen" möchte. Schule ist zuviel Verpflichtung, - geht also nicht. Jede Anforderung macht ihn aggressiv oder treibt ihn in die Flucht. Sport im Verein geht auch nicht, da ja Verpflichtung. Also, wenn`s nicht so witzig wäre (ich sehe sowohl mich als auch meinen Sohn inzwischen wirklich mit viel Humor), wäre es ja zum Heulen.
    Worüber ich jetzt nicht sprechen möchte, ist die dem ganzen zugrundeliegende Psychodynamik. Die kenne ich und wie gesagt, ich finde es inzwischen sogar amüsant, wie man sich mit dem Bedürfnis nach Freiheit total unfrei macht, wie man sich einschränkt in dem Bemühen, Verpflichtungen aus dem Weg zu gehen.
    Was mich interessiert, ist wie es Euch mit "Müssen" geht. Könnt Ihr Euch vorstellen, nur noch und ausschließlich das zu tun, worauf Ihr wirklich Lust habt? Und wenn nicht, warum nicht?

    Katarina :)
     
  2. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Hallo Katarina,

    Das kann man sich jederzeit vorstellen, aber man kann es auch jederzeit umsetzen, wenn man kann.

    Die Voraussetzung ist, dass das Eigene Müssen zum Eigenen Willen wird und dass die Anderen für einen Selbst nicht mehr müssen.

    Das geht aber erst, wenn man zum Werkzeug Gottes geworden ist.

    Demut ist der Schlüssel.

    Wyrm
    :clown:
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Katarina - die eigene Entscheidung ist angesagt - bei deiner Darstellung muss ich an Flucht denken - ständig auf der Flucht vor Verantwortung - ihr wisst dass ihr alles nicht wollt, aber was wollt ihr - flüchten?

    LGInti
     
  4. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    Hallo Katarina !

    ich möchte das Ganze gerne mal umdrehen. Was ist das mögliche Positive der ganzen "Müsserei" ?

    Wenn ich viel getrunken habe und ich muss mal aufs WC, da fühl ich mich auch nicht grantig. Das empfinde ich als natürlich und da hab ich Verständnis dafür. :) :clown:
    Hab mich sehr angesprochen gefühlt von deinem Beitrag. Erkenne mich ein (grosses) Stück wieder.
    Auch Nomaden haben ihre Strukturen...für mich ist es eben die Frage, wie eng ich das aushalte...und wieso denn bitte nicht ? Ist mein Leben denn nicht gut gelebt, wenn es strukturierter, gleichbleibender, abläuft ?

    ich stell die Fragen alle mal einfach in den Raum...

    :) Jo
     
  5. Sitanka

    Sitanka Guest

    ich kann mir ein leben ohne müssen vorstellen und in meinem privatleben halte ich es auch so. klar hat man politische vorgaben, da geht fast alles auf müssen, aber im berufsleben und im privaten da muss ich gar nichts mehr, ich darf.
     
  6. Katarina

    Katarina Guest

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    Klar ist das auch Flucht. Was aber ja nichts schlechtes sein muss. Auch ein Fluchtweg ist ein Weg. Und übrigens tragen die, die vor der Verantwortung (für sich selbst) flüchten, oft enorm viel Verantwortung. Ein Mensch ist ja nie nur so oder so. Er ist immer beides. Also ich mag keine Verpflichtung/Verantwortung und meide sie. Einerseits! Andererseits habe ich soviel Verantwortung und Verpflichtung auf meinen Schultern, dass manch`einer blass werden würde. Mein Sohn z.B. der jegliche Verantwortung scheut wie der Teufel das Weihwasser, ist derjenige, der nachts noch die betrunkenen Mädels bis zu deren Haus schleppt und bei den Eltern abliefert, damit denen in ihrem angetrunkenen Zustand bloß nichts passiert. Übrigens hat er sich schon als Kleiner die Verantwortung für seinen Vater auf die Schultern geladen, so wie ich mir die Veranwortung für meinen Vater. Bei soviel Veranwortung ist Flucht normal und auch ersteinmal gesund. Allerdings reifen wir ja alle heran und ich sehe schon ganz gut, was wir da so inszenieren. Ist wirklich interessant. Aber eigentlich wollte ich mich über den Psychokram gar nicht so sehr auslassen. Mich interessiert eigentlich, ob ein Leben mit der inneren Einstellung, nur noch das zu machen, was man gerne macht, wirklich lebbar ist. Und zwar bis in die letzte Konsequenz.

    @caya: das eigene Müssen zum Wollen werden zu lassen und von anderen kein Müssen mehr für sich Selbst zu verlangen! Ich bin absolut d`accord.
    Aber schau`mal: ich liebe Pferde (für mich das Freiheitssymbol schlechthin) und eigentlich reite ich auch gerne. Nun rate mal, warum ich nicht mehr so recht reiten mag. Genau! Ich will kein Wesen für meinen Spaß missbrauchen (weil ich natürlich in das Pferd das in seiner Freiheit beschränkte Wesen projiziere). Streng genommen bin ich so aber zur Bewegungslosigkeit verdammt. Und wie immer komme ich zu dem Punkt: es ist völlig egal, was man tut. Die innere Haltung ist entscheidend. Und diese meine innere Haltung zu diesem scheinbaren Dilemma ist im Moment wirklich nur Humor und Gelassenheit.
    Wenn ich meinem Sohn mit Nachdruck anrate, für die Schule zu arbeiten, will ich das dann für mich oder ihn? Und ist das nicht wurscht? Schließlich sind wir doch Eins, - er eine Kopie von mir mit allerdings weit darüber hinausreichendem Potential. Was wird das dann für eine Gesellschaft, in der die Menschen mit einer liebevollen angstfreien Haltung nur noch das tun, was sie gerne tun? Scheint mir nicht das Schlechteste.

    Katarina :)
     
  7. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2006
    Beiträge:
    6.420
    Ort:
    über-all
    also muss man müssen wollen, um nichts mehr zu müssen!?!??!?!

    kommt mir irgendwie nach selbst-täuschung vor...



    @Katarina:
    also ich kann "müssen" auch nicht leiden...

    sogar das was ich eigenlich möchte (zb. Programmiern) wird für mich uninteressant, sobald ich es muss, weil es ein äußerer Impuls ist, und nicht meiner....


    ich sag mir immer:
    Das EINZIGE was ich wirklich MUSS, ist die Konsequenzen zu tragen
     
  8. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
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    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Nö, das hab ich nicht geschrieben. :)

    Wyrm
    :clown:
     
  9. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Februar 2006
    Beiträge:
    6.420
    Ort:
    über-all
    hab ich auch nicht behauptet ;)
    (blöd wär ich, wenn ich einen "quote" von dir reinstelle und gleichzeitig behaupte du hast was anderes geschrieben...)


    das ist nur, wie ich es verstanden habe.... wenn du das nicht meintest, dann erklär mir bitte wie du es gemeint hast...

    lg
    -HaZe
     
  10. Babsi

    Babsi Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2006
    Beiträge:
    683
    Ort:
    Mittelhessen
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    Hallo Katarina!

    Ja ich könnte mir ein leben ohne "Müssen" gut vorstellen. Ich hab mich auch während meiner Krankheit die vor zweieinhalb Jahren begann von ganz vielen Zwängen und Pflichten befreit die mir zuwider waren. Aber ich habe auch gelernt das man nicht alles abgeben kann. z.B. muß ich ja putzen wenn ich eine saubere wohnung haben will. Jemanden der das für mich tut kann ich mir nicht leisten also muß ich es selber tun. Damit es sauener bleibt muß ich es aber dauernd tun und so wird es zur verpflichtung. Oder seh ich es falsch? Aber ich machs auch gerne weil ich es gerne sauber habe. Also man muß immer schauen was genau die Verpflichtung ist. Aber das mit den Vereinen das verstehe ich schon was du meinst. Ich hab mich vor ein paar Jahren sehr in einem angagiert. Ich hab viel Zeit geopfert und auch Geld und was nicht alles. War dann auch im Vorstand gewesen, das war noch ok. Aber dann fing der erste Vorsitzende an Vorschriften aufzustellen. Jeder muß da und da anwesend sein, entschuldigungen gibt es keine. Daraufhin hab ich mich quer gestellt und bin dann der Buuh - mann gewesen. Kurze zeit später bin ich ausgetreten aus dem Verein weil ich sowas nicht einsehe. Also du verstehst schon was ich men, denk ich. Manche Sachen wie Schule oder so muß eben sein da hilft ja alles nichts. wie alt ist denn dein Sohn wenn ich nachfragen darf?

    Liebe Grüße

    Babsi
     
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