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"Klimawandelskeptiker" am Pranger

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Condemn, 23. Mai 2013.

  1. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
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    Das Umweltbundesamt hat vor kurzem eine Broschüre mit dem Titel "Und sie erwärmt sich doch - Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel" (pfd) online gestellt. (Man beachte den an Galileo angelehnten Titel :D )Zum einen wird dort ein vermeintlicher Konsens der Wissenschaft zu dem Thema propagiert, was wenig erstaunlich ist, auch wenn es so nicht stimmt.

    Zum anderen, und wirklich interessant ist aber: Ab Seite 111, unter der Überschrift „Klimawandelskeptiker“ in Deutschland, werden Namen und (offenbar verfälschte Biografien) einiger Skeptiker genannt, u.a. Journalisten die wiederholt kritische Artikel oder/und Bücher zum Thema schrieben. Logischerweise werden sie als unqualifiziert oder im Bunde mit Interessengemeinschaften dargestellt, mit dem klaren Tenor: Die sollte man besser gar nicht erst lesen...

    Unter Journalisten schlägt dieses Vorgehen große Wellen. Henryk M. Broder (den ich persönlich absolut nicht ab kann) schreibt dazu gewohnt polemisch:


    Betroffene Journalisten erwägen offenbar sogar eine Klage:


    Am Interessantesten ist diese Stellungnahme eines Journalisten, der in der Broschüre ebenfalls als "Klimawandelskeptiker" an den Pranger gestellt. Er zeigt deutlich mit welchen Methoden da gearbeitet wurde - Falschinformationen, weglassen wichtiger Informationen, Halbwahrheiten, veralteten Studien etc.


    Hier nur ein Auszug. Der ganze Artikel ist auch sehr interessant was das eigentlich Thema betrifft, da klar wird, dass der beschworene wissenschaftliche Konsens so nicht existiert und das Umweltbundesamt offenbar auch wissenschaftlich unseriös arbeitet:



    Nur nebenbei... das waren die Schlagzeilen der letzten Zeit zum Thema:

    Wandel im Klimawandel
    Die Forscher nehmen Abstand von Horrorszenarien. Gut so!
    http://www.zeit.de/2013/22/klimawandel-temperaturanstieg-korrektur

    "Pause" bei der Erderwärmung
    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/2871560/-pause--bei-der-erderwaermung.html

    Klimaerwärmung legt Pause ein
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-05/erderwaermung-studie-prognose

    Globale Erwärmung: Studie entschärft extremste Klimaszenarien
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/...staetigt-bisherige-klimamodelle-a-901123.html



    Und meine absolute Lieblingsüberschrift lautet:

    Ursachen der Erwärmung: Umfragen sollen Klimastreit entscheiden
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/...nter-klimaforschern-zum-konsens-a-900562.html


    Das Ganze hat m.A.n. mit Wissenschaft nicht mehr viel zu tun. Das ist ein Glaubenskrieg... Ideologie... Propaganda.
     
  2. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Ja, eine Klage hat meinereins auch schon in Erwägung gezogen.
    Die Klage gegen den Klimawandel wurde aber vom Golfsrom in
    Absprache mit dem europäischen Gerichtshof abgeschmettert.


    Also in derartigen Ideen sehe ich ein beinahe grenzenloses Potenzial!
    Vielleicht könnten wir ja auch über das massive Artensterben abstimmen.
    Ob dazu nicht schon ein Antrag im EU-Parlament läuft?
    Parallel zum Antrag gegen Strahlungsverbot von Atommüll?



    Nee, Ernst mal beiseite! Wenn man in ungezwungener Runde die Thematik
    Klimawandel anschneidet, tauchen da schon sehr ernüchternde Meinungen
    auf. In vielen Fällen wird das im Gespräch eher locker betrachtet.
    "Naja, die Natur wird's schon richten" ... Absolut erschreckend eigentlich!
    Natürlich geht es hier um Dimensionen und Gewalten die für uns Menschlein
    fast unvorstellbar erscheinen. Allerdings besteht die Gefahr, die Balance
    die nötig ist schnell zu unterschätzen.

    Nicht daß meinereins sich um die gute alte Mutter-Erde sehr sorgen würde.
    Die hat schon ganz andere Dinge recht cool weggesteckt - und das Leben
    findet immer wege ...
    ... aber wenn man sich benimmt wie ein Parasit, dann darf es nicht
    verwundern, eines hübschen Tages auch so behandelt zu werden.
    Schlimm dabei ist nur der Gedanke, wieviele Lebensformen da
    mit in den Abgrund gezogen werden.


    Euer, das mit Mutter-Natur mal unbedingt bereden müssender, Ischariot
     
  3. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Übrigens, da gibts ein tolles Spiel dazu.

    Ich nenne es "Pin the tail" nach dem beliebten Kindergeburtstagsspiel. Es funktioniert so: Sucht euch einen beliebigen Klimaskeptiker aus dem öffentlichen Leben und guckt, wie lange ihr braucht, bis ihr eine Verbindung zu ExxonMobil (oder einem anderen Öl/Energiekonzern, aber mit Exxon funktionierts am besten weil die in die Klimaskeptiker-Werbung jährlich viele Millionen Dollar stecken) findet.

    Es gibt auch die "advanced version" - man suche sich einen "wissenschaftlichen" Artikel, der die Position der Klimaskeptiker unterstützt. Dann kann man natürlich wieder nach Exxon suchen, was genug Erfolg zeigt. Es geht aber noch lustiger: Man sucht, in welchen Foundations, Think Tanks und Vereinen entweder die Autoren Mitglieder sind oder wer die Studien finanziert hat. Und dann gibt man den Namen der Körperschaften in google ein und sucht dazu "Exxon".

    Die Resultate lassen staunen ... :D
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Ich denke, es kann niemand bezweifeln, dass wir Menschen und insgesamt wie Parasiten verhalten und möglicherweise ist das sogar unsere natürliche Art des Lebens - zumindest ab einer gewissen "Menge-Menschen".

    Die Frage beim Thema Klimawandel ist aber zum einen, ob der menschliche Einfluss darauf tatsächlich so groß ist, wie z.B. das Umweltbundesamt behauptet. Dann ist die Frage, ob ein Klimawandel wirklich so katastrophale Auswirkungen hätte wie behauptet.

    Und, was ich besonders interessant finde: Wie wird diese Debatte geführt? Und da ist ja sehr offensichtlich ein hohes Maß an Hysterie und Ideologie im Spiel. Das alles hat eher etwas von einem religiösen Glaubenskrieg als von einem wissenschaftlichen Diskurs.

    Diese Broschüre ist ein perfektes Beispiel dafür. Journalisten und Wissenschaftler auf diese Art an den Pranger zu stellen und unterm Strich zu verleumden (Biografie verfälschen etc.) ist doch ein echtes Armutszeugnis und zeigt eine gewisse Verzweiflung. Der eigentliche Hammer für mich ist dabei: Sowas bringt eine staatliche Behörde - finanziert von Steuergeldern.
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Dafür müsste man erst mal den Begriff "Klimaskeptiker" genauer definieren... Was genau ist das?
     
  6. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
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    Wenn du nach dem (echten) wissenschaftlichen Diskurs suchst, finde ich es bedenklich, wenn du hoffst, ihn in politischen Publikationen, Zeitungsartikeln oder den pseudowissenschaftlichen Schriften von Polemikern wie Vahrenholt zu finden - keiner der Beteiligten nimmt aktiv an der Klimaforschung teil, und keiner der Beteiligten hat ein Interesse daran, ein differenziertes Bild abzuliefern.

    Man liest ja auch nicht die Bibel, wenn man was über den derzeitigen Stand der Evolution lernen möchte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Klimaskeptiker
     
  7. GladiHator

    GladiHator Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ich halte die "Klimaerwärmung" für reine Panikmache. Wir befinden uns vielleicht einfach am Ende der aktuellen Eiszeit, und die Erwärmung ist ein ganz natürlich Prozess.

    Aber heutzutage fehlt es halt an Göttern, mit denen man den Menschen Angst machen kann, also muss halt Mütterchen Natur oder der böse Mensch selbst herhalten...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter#Das_aktuelle_Eiszeitalter
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Ich lese sicherlich keine Fachpublikationen, da ich das nicht studiert habe. Artikel zum Thema geben m.A.n. da schon ein ganz gutes Bild wieder und die Zeitungen sind doch weitgehend sogar deutlich gegen "Klimaskeptiker" eingestellt. Die letzten Jahre wurden sie in einen Topf mit Verschwörungstheoretikern und Ufo-Gläubigen gesteckt und eher diffamiert als das man sie zu Wort kommen ließ.

    Der oben verlinkte Artikel über die Umfrage zeigt auch, dass sich die Wissenschaftler nicht so einig sind, wie behauptet wird. Und einen menschlichen Anteil am Klimawandel leugnet doch sowieso kaum jemand. Aber auch die Meinungen der Wissenschaftler wie groß dieser Einfluss ist, gehen zum Teil deutlich auseinander. Plus: Die Modelle passen ja offensichtlich nicht. Dazu kommen dann so kleinere Pannen wie das öffentlich werden von Tricksereien durch das IPPC, gelöschte Daten etc.

    Am Wichtigsten: Die Vorhersagen sind ja so nicht eingetroffen. Gleichzeitig wird die Debatte mit einer derartigen Hysterie geführt, dass ich, alles zusammengenommen, da eher eine Form von Schamanismus am Werk sehe. Möglicherweise ist das Thema wissenschaftlich (noch) gar nicht zu bewältigen.

    Das ist aber sehr unscharf. Denn man kann gleichzeitig davon ausgehen, dass der Mensch einen Einfluss hat, der aber vergleichsweise klein ist. Dann wäre man im Grunde schon ein Klimaskeptiker... Und ab wann etwas (menschliche Einfluss) "relevant" ist, ist ja auch keine genaue Definition. Dann, wenn er messbar ist/wäre?

    Sicher ist ja, dass es diesen vielbeschworenen Konsens nicht gibt. Und v.a.: Sie sind ja in wissenschaftlicher Hinsicht höchst unsicher. Die wenigsten glauben, dass die Wissenschaft dieses komplexe Thema überhaupt im Griff hat. Insofern haben wir es ja eher mit Glaubensfragen zu tun... keinen klaren Ergebnissen.

    Witzig ist da auch:

    Auf Platz 2 der größten Rätsel ist das Klima...


    Was sagt uns das?

    1. Der Konsens existiert nicht.
    2. Auch unter den Wissenschaftlern dürften dann einige sein, die laut Definition "Klimaskeptiker" sind.
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
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    19.311
    Sehe ich ähnlich. Gemessen an den (fehlenden) Erkenntnissen und der großen Unsicherheit, inwiefern die Wissenschaft das Thema überhaupt in den Griff bekommen kann, ist die Panikmache jedenfalls echt extrem.

    Ich persönlich hab globale Erwärmung eh immer für eine gute Nachricht gehalten. Erstens besser als Eiszeit, zweitens ist das mal wieder ein scheiß kalter Mai. :D
     
  10. GladiHator

    GladiHator Aktives Mitglied

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    Jup, deshalb pack ich mir auch nur an den Kopp, wenn ich was von Klimaerwärmung höre ^^
    Ich merk da jedenfalls nix von. Und ich glaub nichtmal, dass es wirklich wärmer geworden ist, aber so ist das mit die Wissenschaft: wenn alle Beweise fehlen, sind sie bestimmt ins Meer gefallen... klar ^^
     

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