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Klimawandel kritisch hinterfragt

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von TopperHarley, 6. April 2008.

  1. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
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    Hallo,

    es geht mir in diesem Thread darum die Argumentationen besser nachvollziehen zu können die für und gegen den von Menschenhand verursachten Klimawandel sprechen.

    1. Wie lauten die Argumente der Klimawandel-Unterstützer (der Mensch ist schuld am Klimawandel)? Welche Daten/Studien liegen dem zugrunde?

    2. Wie lauten die Argumente der Klimawandel-Gegner (der Mensch ist nicht schuld am Klimawandel (die Temperaturanstiege sind 'natürlich'). Welche Daten/Studien liegen dem zugrunde?

    Soweit ich das bisher nachvollziehen kann gibt es bei beiden Gruppierungen hochrangige Wissenschafter, die völlig konträre Ansichten vertreten. Wie ist das möglich, wo doch ausreichende Beweise für den Klimawandel vorliegen sollen? Es geht also darum, diese Beweise näher einzusehen und sie zu hinterfragen. Erst dann kann man sich ja ein Urteil bilden.

    Prof. Jochem Marotzke (Max-Planck Institut, Meteorologie) Vertreter der ersten Gruppe von Wissenschaftern meint: "Wir wissen heute zuverlässig, dass die letzten 25 Jahre die wärmste Periode der letzten 1000 Jahre waren. Und das ist für mich das wichtigste Anzeichen dafür, dass der Klimawandel da ist, kombiniert damit, dass wir diesen Wandel nur erklären können, wenn wir die Treibhausgase, C02 in Betracht ziehen. Ansonsten wäre diese Erwärmung nicht zu erklären."



    Und was war vor 1000 Jahren? Vor 1000 Jahren gab es in Europa nämlich eine mittelalterliche Wärmeperiode, die dermaßen milde Temperaturen nach England brachte, dass dort sogar Wein kultiviert wurde.
    vgl.: http://www.gfz-potsdam.de/pb3/pg33/kihzhome/kihz01/fig2_deu.jpg

    Grönland war in dieser Zeit sogar eisfrei und nicht wie heute von Eis bedeckt (Eis heute).

    Ist es nicht extrem voreilig den Zusammenhang zwischen C02 und Temperatur als gegeben zu betrachten, nur weil beide zur selben Zeit im Ansteigen begriffen sind? Wie ist der Temperaturanstieg im Mittelalter wohl zu erklären, wo die industrielle Produktion des Menschen noch keine Treibhausgase verursacht hat. DAS ist doch eine berechtigte Frage, oder? Nochmal ... Welche Einflussgröße hat es geschafft im Mittelalter die weltweiten Temperaturen dermaßen stark zu verändern, wo noch keine industrielle Produktion stattgefunden hat? Oder anders gefragt ... Gibt es vielleicht Faktoren, die das Klima beeinflussen von denen viele Wissenschafter keinen blassen Schimmer haben?

    Interessant ist ja die Aussage von Prof. Marotzke: "Ansonsten (ohne Treibhausgase) wäre die Erwärmung nicht zu erklären." Ist das nicht doch eine Form von Eingeständnis, dass Klima ein extrem komplexes Forschungsgebiet mit vielen uns unbekannten Determinanten ist? Anstatt zu sagen: Wir haben keinen blassen Schimmer davon, was das Klima außer Treibhausgasen beeinflussen könnte, wird hier womöglich ein Reduktionismus betrieben, der jeder Realität fern ist.

    Das hat natürlich weitreichende Konsequenzen. Wenn ich Klimamodelle aufbaue und lediglich C02 als Hauptverursacher von Temperaturanstiegen kenne, dann ist das Modell doch nichts wert ... weil es dann nicht der Realität gerecht wird.

    lg
    Topper
     
  2. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

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    Hab ihr euch schon mal gefragt, wie es den Wissenschaftern möglich ist, die Temperaturen vergangener Zeitalter zu rekonstruieren?

    Bekannte Methoden sind:
    - Eiskernbohrungen
    - Baumringe
    - Korallen

    Wie genau sind diese Methoden der Temperatur-Rekonstruktion? Dazu gab es einen Artikel in der Zeitschrift "Science" vom GKSS Forschungsinstitut in Geesthacht (Deutschland):

    Temperaturschwankungen des letzten Millenniums wahrscheinlich größer als bisher angenommen


    Dieser kurze Artikel liefert eine mögliche Antwort auf meine oben gestellten Frage, womit sich der Temperaturanstieg im Mittelalter erklären lässt. Er wird "teilweise als Folge von veränderter solarer Einstrahlung und Vulkanaktivität" gesehen ... wobei das eben relativ vorsichtig formuliert ist ... mit dem Wort "teilweise", weil man die gesamten Zusammenhänge nicht kennt. Die notwendigen Studien und Untersuchungen fehlen offensichtlich.

    Ist es vielleicht so, dass sich heute alle auf den C02-Ausstoss einschiessen und dabei auf den Einfluss der Sonne vergessen?

    Natürlich könnte man jetzt hergehen und sagen: Die damalige Wärmeperiode ist hauptsächlich durch Vulkanaktivität und einem damit in Verbindung stehenden Anstieg von CO2 erklärbar. Das kann stimmen ... aber vielleicht auch nicht. Das herauszufinden ist die Aufgabe der Wissenschafter.

    lg
    Topper
     
  3. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

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    Interessant ist auf alle Fälle das Argument der Klimawandel-Kritiker, das Klima wird in erster Linie von der Sonnenaktivität (Sonnenflecken) beeinflusst. Dazu habe ich ein Diagramm gefunden:

    http://www.gfz-potsdam.de/pb3/pg33/kihzhome/kihz01/fig3_deu.jpg

    Wir haben hier auf einer Linie die Temperaturen und auf der darunter liegenden Linie die Anzahl der beobachteten Sonnenflecken dargestellt. Die dunklen Kugelchen sind die mit bloßem Auge beobachteten Sonnenflecken und ich weiß ehrlich gesagt nicht ganz, woher die das Material aus den letzten Jahrhunderten stammen soll. Aber nehmen wir mal an, die Quellen sind glaubwürdig. Die weißen Kugelchen repräsentieren offensichtlich die Sonnenflecken, die nicht mit bloßem Auge zu beobachtbar waren.

    Es stellt sich hier natürlich die Frage, ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen den Sonnenflecken und der mittleren Temperatur gibt. Dazupassen auch dieses Diagramm: http://solarscience.msfc.nasa.gov/images/ssn_yearly.jpg. Sonnenflecken sind jedenfalls Austrittsflächen von starken elektromagnetischen Feldern.
     
  4. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

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    Wenn man sich mit der Klimadebatte auseinandersetzt kommt man um den möglichen Einfluss von Sonnenflecken auf das Klima nicht herum. Hier gibts einen guten NASA-Bericht. Darin steht, dass die Sonnenaktivität spätestens 2012 ihr Maximum erreichen wird. Ist das nicht irgendwie schräg, dass das mit dem Ende des Maya-Kalenders zusammenfällt? So wie ich das verstehe hat die Sonne jedenfalls um diesen Zeitpunkt, wissenschaftlich ausgedrückt, mit ihrer elektromagnetischen Strahlung den größten Einfluss auf die Erde.

    Jedenfalls hat dieser Solar-Cycle, der 2012 seinen Höhepunkt erreichen soll im Jänner 2008 begonnen (Quelle: Nasa).

    lg
    Topper
     
  5. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

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  6. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

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    Der Mensch und sein Einfluss auf das Klima wird weit überschätzt. Es gab immer schon Wärme- und Kälteperioden im Wechsel. Die Klimaforscher sagen einhellig, wir sind immer noch in einer kleinen Eiszeit. Das diese irgendwann einmal vorbei sein muss ist wohl klar. Die Folgen eines solchen Endes sind nun einmal unweigerlich die Erwärmung der Erde und des Klima. Ganz normal.

    Der Mensch hat durch sein unqualifiziertes Eingreifen in die Natur viel Schaden verursacht, was zur Folge haben wird, dass die Folgen von normaler Erderwärmung viel drastischer ausfallen werden, als es ohne Eingreifen der Fall gewesen wäre. Aber mehr auch nicht. Das Klima kann er nicht beeinflussen.

    Wenn es den Menschen längst nicht mehr gibt, da er vor lauter Grübeln, wie man die Klimaveränderung aufhalten könnte, die eigene Anpassung verpasst hat, wird es die Erde immer noch geben und die Natur wird sich von all den Eingriffen des Menschen erholen. Die Erde stirbt so schnell nicht, der Mensch schon.
     
  7. TopperHarley

    TopperHarley Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe heute einmal gelesen, dass jemand geschrieben hat: Was willst du denn mit deinen Sonnenflecken? Die haben keinen Einfluss auf das Klima, denn 2008 gab es sogar ein Minimum an Sonnenflecken!

    Und das stimmt in der Tat. 2008 gab es laut diesem Diagramm der Nasa tatsächlich ein Minimum an Sonnenflecken. Offensichtlich geht es hier aber nicht um ein einzelnes Jahr der Sonnenaktivität. Entscheidend scheint hier jedoch ein gesamter Sonnenzyklus zu sein, der eine Dauer von etwa 11 Jahre umfasst. Die Anzahl der in dieser Zeitspanne beobachteten Sonnenflecken scheint einen wesentlichen Einfluss auf das Klima auszuüben ... und viele 'Klimawandel-Kritiker' sehen eben darin einen kausalen Zusammenhang mit den steigenden Temperaturen.
     
  8. Medium22

    Medium22 Mitglied

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    wow was ne wissenschaftliche abhandlung.... ich kann dir nur den film von Al gore enpfehlen... selbst wenn er nicht in allen punkten alles perfekt erklären kann, finde ich diesen film genial.
     
  9. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    shalom harley,



    auch wenn nur 10% des klimawandels von den menschen gemcht wäre, müssten wir darüber nahdenken, wie wir in zukunft lebemn wollen!!! die dumme und "wissenschafliche" (was hochtrabende ausdruck) ausführungen von menschen die glauben alles zu wissen und verstehen... beschert uns schon wider, dass sogar über co2 "freien" atokkraftwerken nachgedacht wird... ein hohn ist das, atomstrom ist einerseits nicht co2 frei und zweitens die lagerung der abfälle ist nach wie vor nicht gelöst... wüsche dir gutes weiterleben auf eine erde namens "atomklo"...

    shimon1938
     
  10. domaris73

    domaris73 Sehr aktives Mitglied

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    nur meine gedanken:
    so viele autos auf dieser welt, soviel industrie, soviel rodung, und das soll KEINEN einfluß auf die atmosphäre haben?
    ich bin mir sicher, dass wir einen erheblichen part leisten. dazu muss ich kein wissenschafter sein, sondern mich nur mal umsehen in meiner umgebung. DAS kann einfach nicht ohne folgen bleiben, finde ich.
     
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