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Klima: 2015 wärmstes Jahr seit Messungsbeginn 1880

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Amant, 27. Januar 2016.

  1. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.108
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    Das Jahr 2015 war im Durchschnitt 0,9 Grad wärmer als der Durchschnitt des 20. Jahrhunderts - und damit global das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen 1880. Das teilte die US-amerikanische Wetterbehörde NOAA mit.

    Laut NOAA war 2015 um 0,16 Grad wärmer als der bisherige Rekordhalter 2014. Die University Berkeley sieht einen Vorsprung von 0,14 Grad - auch sie hat für 2015 einen Wärmerekord festgestellt.

    Allerdings, betonen die Forscher, gab es ähnlich starke El Niños in der Vergangenheit, ohne dass sich die Luft derart erwärmt hätte wie vergangenes Jahr. Die Forscher sehen darin ein klares Zeichen für den zunehmenden Einfluss des Menschen auf das Klima.

    Nachdem bereits 2014 einen globalen Temperaturrekord aufgestellt hatte, halten die NOAA-Forscher nach der erneuten Höchstmarke die jahrelange Pause der Klimaerwärmung für beendet.
    Der Trend zeige eindeutig nach oben. Seit 1970 hat sich die bodennahe Luft im globalen Durchschnitt laut NOAA um 0,17 Grad pro Jahrzehnt erwärmt.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/...jahr-seit-beginn-der-messungen-a-1073035.html

    Schlechte Aussichten, wenn nichts anderes Unvorhergesehenes dazwischen kommt. Der Dezember 15 war krass. Möge es doch anders kommen, aber wie ??
     
  2. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.108
    Mal sehen, welche Menschenmassen sich dann auf den Weg machen, wenn die ersten Landstriche überflutet werden und die dort lebenden Einwohner ihre Heimat verlieren. Vor allem trifft es zuerst diejenigen, die an der Verursachung des Klimawandels noch am wenigsten beteiligt sind.
     
  3. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.475
    Wenn der Mensch tatsächlich alleine verantwortlich ist... es gibt diverse sich widersprechende Theorien dazu.

    7,4 Milliarden Menschen machen eine ganze Menge Co2 und Wärme, selbst unabhängig vom Lebensstil.

    Würde man auf Industrie und Autos verzichten, was den Konsum zum Überleben unnötiger Artikel und ein gut beheiztes Wohnzimmer im Winter mit einschließt, würde man sicherlich befristet das Problem lösen, aber nicht dauerhaft, da wir immer mehr und mehr Menschen werden. Und der Lebensraum wegen der Klimaerwärmung weiter schrumpft.

    Dieses Problem wird uns solange einholen, bis die Vernunft obsiegt und entsprechend gehandelt wird oder die Menschheit über kurz oder lang sich selbst die Lebensgrundlage entzieht und austirbt.

    Lg
    Any
     
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  4. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.023
    Die Schraube lässt sich nur schwer zurückdrehen, allenfalls verlangsamen, wenn Industrie und Politik nicht bald Lösungen finden. Warum gibts überhaupt noch Plastiktüten in den Geschäften? Warum kommt der Verkauf von Elektroautos nur so schleppend in Gang.
    Wir stecken mitten drin im Klimawandel und so oft wir auch aufs Auto verzichten und die Heizung runterdrehen - es bleiben immer noch China und USA, die die größten Verursacher von Treibhausgasen sind. Warum gibt es diese enorme Massentierhaltung (weiß grad nicht, wieviel Methan eine Kuh in ihrem Leben ausstößt?)

    http://www.goethe.de/ins/cn/de/tai/ges/pok/5449807.html
    Wenn das so weiter geht, werden wir bald die ersten Klimaflüchtlinge (wobei wir wieder beim Thema wären:D) hier begrüßen dürfen. Viele Inseln der Maldiven (einer der schönsten Orte, die ich kenne. War schon des öfteren auf Ihuru, eine Miniinsel die man in 10 min. umrundet hat) sind nämlich, wegen des steigenden Meeresspiegels, in einigen Jahren im Indischen Ozean versunken.
    Schon jetzt versuchen die Einheimischen mit Aufschüttung von Sand und Sandsäcken das langsame versinken der Insel aufzuhalten. Ziemlich bedrückend das Ganze.
     
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  5. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.475
    Wenn ich an die Bisonherden denke, als die USA noch weitgehend Wildnis war, da trabten auch bereits Millionen von Tieren durch die Steppen, ohne Klimaerwärmung. Die Massentierhaltung an sich ist nicht das Problem. Allenfalls, wenn es um Medikamentenverseuchung und Verschwendung von Ressourcen und Tierquälerei geht ist dies relevant.

    Und ja, die Industrie ist das Hauptproblem. USA, China... wenn man all diese Industrien vom Netz nehmen würde, gäbe es eine Wirtschaftskrise, die sich gewaschen hat. Die verheerende Spirale zu durchbrechen wird schwierig werden, solange Gewinnmaximierung und Konsumwachstum als oberstes Ziel erhalten werden müssen.

    LG
    Any
     
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  6. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.108
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    Genau das Thema "Klima-Flüchtlinge" ist damit auch angesprochen, Gabi045 und Anevay. Jetzt bereits vorprogrammiert, schon lange und dann wird es wieder eine Riesenüberraschung werden und die Köpfe werden puterrot vor lauter Aufregung.
     
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  7. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.108
    Nur gut, dass Europa insbes. Deutschland einem unendlich expandierenden Universum gleicht. Da brauchts dann keine Begrenzungen, *räusper

    :D
     
  8. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    Haben wir wirklich eine von Menschen gemachte Erderwärmung?

    (Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie hier darüber "filosofiert" wurde, dass es die "Erfindung" von ein Paar Meteorologen sei über eine menschengemachte Klimawandlung zu reden. Ich fand das schon dmals zielich lächerlich, daran hat sich bis heutenichts geeändert.)

    Shimon
     
  9. McCoy

    McCoy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2007
    Beiträge:
    1.954
    Ort:
    Köln
    Na ja, für die CO2-Bilanz macht es schon einen Unterschied, ob die Tiere Gras fressen, das von selbst zu ihren Füßen wächst, oder genmanipuliertes Soja, das man vom anderen Ende der Welt importiert und für dessen Anbau erst Regenwald abgeholzt und dann massiv Kunstdünger eingesetzt wird, dessen Herstellung viel Energie benötigt.

    Meinst du durchs Atmen? Ich glaube nicht, dass das eine Rolle spielt, aber selbst hier hängt es davon ab, ob das CO2, das man ausatmet, aus dem Verstoffwechseln eine Burgers aus Massentierhaltung entsteht (siehe oben), oder ob der Körper eine Süßkartoffel umsetzt, die man hinter seinem Haus geerntet hat.
    Aber abgesehen davon, spielt der Lebensstil natürlich eine Rolle. Ein Deutscher verursacht im Schnitt so viel CO2, wie 100 Nigerianer. Wenn nur wir Deutschen unseren Ausstoß auf die Hälfte reduzierten, würde das der Welt also grob gesagt mehr CO2 ersparen, als ganz Afrika produziert. Das auch zum Thema wer ist die Überbevölkerung.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_CO2-Emission


    Ok, der durchschnittliche US-Amerikaner produziert knapp doppelt so viel CO2, wie ein Deutscher, aber bei China ist das so eine Sache. Zum Einen ist der pro-Kopf-Ausstoß dort noch etwas niedriger als bei uns, vor allem aber wird sehr viel Energie in China verbraucht, um all den Krempel zu produzieren, den wir hier im Westen verkunsumieren. Mit der Verlagerung von Massenproduktion nach China, hat man auch den eigenen CO2-Ausstoß dorthin verlagert.
     
  10. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.914
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    Weil die Energiebillanz verheerend ist.

    Solange sich die Reproduktionsrate nicht ändert, ist das das wahrscheinlichste Szenario, und aus meiner Sicht auch das wünschenswerteste...
    Und noch eines: Ich hoffe inzwischen (trotz meiner Schwäche für SF), daß die Menschheit niemals interstellare Raumfahrt entwickelt. Es wären nur die nächsten Planeten samt des Lebens darauf reif zur Ausbeutung und Vernichtung.
     
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