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Klartraumbericht - Beweis für Unterbewußtsein

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Demian, 24. Juli 2004.

  1. Demian

    Demian Guest

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    Hier ist ein Klartraumbericht meinerseits, der für mich beweist das ein Unterbewußtsein existiert, dass mehr weiß als mein Bewußtsein.

    Hatte heute wieder einen luziden Traum und ich habe mich an ein Experiment, das von jemanden hier gezeigt wurde, erinnert bei dem man anderen Charakteren in seinem Traum Rechenaufgaben stellt. Die Frage dabei ist, ob diese Personen ein eigenständiges Bewusstsein haben und daher auch komplizierte Rechenaufgaben lösen können in einer Zeit in der man es im Wachzustand nicht kann.

    Ich kann mich überhaupt nicht mehr an die genaue Folge erinnern und Umgebung etc., da ich mich an unheimlich viel erinnern konnte und vieles sehr durcheinander ist. Daher schreibe ich das wichtige zusammen, vor allem die Aussagen.

    Ich traf irgendeine Person, irgendwo *g*. Ich fragte ihn: "Was stellst du in meinem Unterbewusstsein dar?" antwort: (es hatte den anschein das es schwer zu erklären war, und wie genau die antwort war weiß ich nicht) eher so ein "hmmm, das lustige". Ich entgegnete: "Du bist also der Spaß in mir?" antwort: "Nein". Ich: "Meinst du so Party mäßig, den Spaß" und hier glaube ich war es auch "Nein".
    Meine Erklärung ist, das er eine lustige, witzige Person im Traum darstellt (eigentlich, bis dorthin wo ich ihn fragte) und er somit nicht der Spaß in mir, sondern nur eben "ich stelle das lustige dar bzw. bin eine lustige, witzige person in diesem traum".


    Nächster Person/Szene:
    Ich ging bei einer Stiege hinunter in meinem Hochhaus in dem ich früher wohnte. Ich sah eine Wohnungstür offen stehen und *zack* ich wurde wieder luzide. Ich wollte nun unbedingt eine Person treffen, da ich mit ihr reden wollte. Denn jetzt, im luziden Zustand, wusste ich das dies mein Unterbewusstsein ist (nach meiner eigenen Auffassung ist es zumindest so) und soetwas kann bestimmt äußerst interessant sein. Im nicht-luziden Zustand hatte ich vor die Stiege weiter hinunter zu gehen, aber jetzt betrat ich die Wohnung, da es hier wahrscheinlicher war Personen zu treffen. Sofort sah ich auch schon einen älteren (50 Jahre ca.) Mann, altmodisch gekleidet, Weste und irgendeine Hose, im Mund eine Pfeife glaube ich. (ich bemerke gerade, das ich mich an immer mehr erinnere) Ich fragte ihn, obwohl er mit irgendwem anders redete "Bist du mein Unterbewusstsein" und sofort hatte ich seine volle Aufmerksamkeit, sowohl vom Gefühl her als auch das er mit mir intensiven Blickkontakt aufnahm und das vorige reden apruppt einstellte. Er antwortete mit einem klaren "Ja". Szenenwechsel. Dann saß er plötzlich auf einem Sofa dort, ich stand davor und begann mit Rechenaufgaben "Wieviel ist 4*4" antwort "16". "4*5?" antwort "21". Ich darauf in Gedanken mehr oder weniger "Hm interessant, ich weiß das auch die im Artikel den ich darüber las" (das war ein wissenschaftliches Experiment, ist irgendwo im Forum zu finden, eine pdf Datei) "das dort auch welche bzw alle (?) nicht über 20 rechnen konnten" (bin mir nicht sicher, aber ich glaube das auch welche besser waren, aber konnte mich nur an das erinnern und daher glaubte ich das). Szenenwechsel. Er ging mit mir auf einen Balkon. Ich fragte: "Kannst du mir sagen, warum das so ist?" (warum ab 20 nicht mehr). Er antworte "Ja (natürlich, klar, sicher, ...), das liegt am psychosomatischen Effekt".

    Zuerst einmal war ich erstaunt, das er mir eine so klare und deutliche antwort gab. Aber andersrum bin ich es und "wusste" (d.h. ich glaube fest daran) das das Unterbewusstsein alles weiß, was einem passiert ist und es daher auch viel besser antworten geben kann. Erstaunt bin ich jetzt, das ich diesen Effekt überhaupt kenne. Ich interessiere mich zwar für Psychologie sehr und will es auch studieren, doch ich muß nachschauen was das genau ist. Nun schauen wir einmal nach, was ein psychosomatischer Effekt ist, ob es ihn überhaupt gibt:

    Wahrig Fremdwörterlexikon:

    psy|cho|so|ma|tisch <Adj.> die Psychosomatik betreffend, auf den Beziehungen zwischen Körper u. Seele beruhend; psychosomatische Störungen

    Psy|cho|so|ma|tik <f.; -; unz.> Lehre von den Beziehungen zwischen Körper u. Seele [<Psycho... + Soma]

    Nun, nicht die richtige antwort ... ich google mal nach "psychosomatischer effekt" und stoße auf ein paar wenige Seiten:

    Zitat: "Auf der anderen Seite spielt natürlich auch der psychosomatische Effekt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wenn ich mir lange genug einrede, daß die Implantate eine negative Wirkung auf mich haben, wird sich diese auch automatisch einstellen.""

    Woanders sehe ich es als: "... also wie ein Placebo".

    Die Aussage ist klar für mich: Wenn man es sich lange genug einredet und man daduch wirklich daran glaubt und es für die Wahrheit hält, dann wird aus auch so sein. Vor allem auf Träume, Unterbewusstsein und allem was mit dem eigenen Körper zu tun hat, ist dies meine eigene Philosophie. Daher hat es auch mein Unterbewusstsein gesagt, das es so ist, weil ich glaubte es sei so. Es hat auch recht, denn ich bemerkte schon an das ich aus irgendeinem Grund glaubte, bevor ich mit den Rechenaufgaben begann, sie können nicht weiter als bis 20 zählen.
    Somit ist für mich wieder ein Beweis mehr, wie sehr der Glaube eine Rolle spielt.

    In einem vorigen Erlebniss (Sex im Traum) habe ich erfahren, dass man so starke Gefühle erzeugen kann um damit einen wirklichen Orgasmus zu haben. Das heißt das Gehirn produziert selbst die Botenstoffe (oder was auch immer) das dann die Gefühle im Gehirn aktiviert, anstatt das sie wegen der körperlichen Erregung produziert werden.
    Jetzt ist das zweite Erlebniss, dass es genauso für die Gedanken/das Unterbewusstsein/bzw. Träume gilt. Das erschien natürlich logischer, als das mit dem Orgasmus.

    (Nachtrag:)
    Von Psychologie Studentin:
    Psychosomatischer Effekt = wenn sich ein psychisches symptom körperlich auswirkt, zB stress im büro und nackenschmerzen (als harmloses bsp)

    Freue mich auf Kommentare und würde auch gerne wissen, ob andere ähnliches schon versucht haben und/oder Beweise für dergleichen gefunden haben?
     
  2. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo Demian,

    hierbei kommt eher Tholeys Frage zum "eigenen Bewußtsein von Traumfiguren" ins Spiel..Das, was Du im Wachleben erlebt hast, nimmt auch die Traumfigur mit in ihr Bewußtsein, und spricht aus ihrer Sicht von einen psychosomatischen Effekt, also die Traumfigur ist körperlich (und geistig) durch diese Vorstellung betroffen.

    Zumindest im Traum haben diese Figuren ein "Selbstbewußtsein", was aber im Endeffekt nur dem erzeugten Ersatzbild für die verlustiggegangene Sensorik dient.

    Ich glaube, einen eindeutigen Beweis für die Existenz eines wirklichen abgespaltenen Bewußtseins dieser Traumfiguren kann man nicht bringen.

    Gruß,
    lazpel
     
  3. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2004
    Beiträge:
    2.209
    Klingt alles recht interessant, aber für einen richtigen Beweis halte ich das eigentlich auch nicht. Schließe mich lazpel an! Aber in der Philosophie gibt es ja sowieso die Frage nach der Existenz der Dinge. Man kann nur wissen, dass es einen selbst gibt! Alles andere könnte auch Einbildung sein!

    Cogito, ergo sum!
    Ich denke also bin ich!
     
  4. Demian

    Demian Guest

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    oh das habt ihr falsch verstanden. ich habe nirgendwo geschrieben das die personen ein eigenes bewußtsein haben. ich meine "lediglich" das für mich damit bewiesen ist, das es etwas wie ein unterbewußtsein (etwas das ich nicht bewußt wahrnehme) gibt, das sachen weiß die mein bewußtsein (also das was ich bewußt weiß) nicht weiß. denn den ausdruck psychosomatischer effekt habe ich in meinem bewußtsein nicht gewußt, aber da ich mich so für psychologie interessier wohl irgendwo gelesen/aufgeschnappt.

    lg
     

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