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Kirchenorientierung

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von RitaMaria, 7. Dezember 2005.

  1. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Ups...
    für mich die interessante Aussage der letzten Woche:)

    Vielleicht war ich jahrzehntelang doch etwas naiv, dass ich so Offensichtliches nicht sah, wie es nun von einem Pro-Kirche-Teilnehmer dargestellt wird..

    Eben - wer sagt das, dass die Kirche sich an Jesus auszurichten hat??

    Sie selber scheinbar nicht mehr. Eher die, die sich als Kirche von unten betrachten und Jesus und sein Leben in Liebe noch in den Vordergrund stellen.

    Irgendwann teilten sich wohl die Wege von Jesus und Kirche... schade.
    Und ich fürchte, die Kirche weiß es....

    Gruß von RitaMaria
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    "Du pöse Du!" :weihna1

    :schaukel:

    Was mir vor kurzen wieder einmal die radikale Weltanschauung der Kirche vor Augen führte, war folgender Artikel im Kurier (Kurier am 4.12 "Zum Teufel mit der Hölle")

    (wow..per Dekret sozusagen)

    (da bin ich sogar einemal mit einem Kirchenmann einer Meinung :D)
    (Wenn er jetzt nicht das Wort "endgültig" verwendet hätte, hätte er mir ein Wow endlockt..aber schade..der Kern jeder Religion ist nun einmal Ihre Einseitigkeit/sichtigkeit der Dinge..)
    "Gott" in der Vision von
    "Willst Du nicht mein Schäfchen sein, schlage ich Dich (und das für immer!) kurz und klein."

    ..absolut brutal!

    also das hat mir wieder einmal vor Augen geführt, das die Radikalität der Kirche, der Radikalität anderer wegen Radikalität kritisierter Religionen (Islam, Judentum) in nichts nachsteht...

    LG
     
    east of the sun gefällt das.
  3. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Will sagen: Entscheidet sich Mensch nicht für Kirche, dann entscheidet sich Gott gegen den Menschen....


    ..absolut brutal! Und lächerlich....

    Wo immer sich ein Mensch für Gott entscheidet - und ganz egal, wie er das nennt - so ist all sein Leben und Streben, sein Wollen und Tun, sein Leben, Lieben und Sein absolut vergeblich, wenn nicht Kirche ihre Fingers dazwischen hat....

    Wenn Gott nicht so viel Humor hätte... tststs
    Vl. hält er sich ja die Kirche als einen Quell ewiger Heiterkeit??:lachen:

    Von Buchstaben- und Dogmenfolge innerhalb einer Institution oder überhaupt war allerdings wirklich niemals die Rede... Eher von: " Wehe, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer..!"

    Gruß von RitaMaria
     
  4. Sitanka

    Sitanka Guest

    ich orientiere mich in meinem leben nicht nach der kirche, ich orientiere mich nach meinem glauben.

    mein glaube hat aber mit der kirche oder deren zugehörigkeit wenig zu tun. ich glaube an viele verschiedene religionen, es gibt so viele wundervolle ansätze bei jeder religion und mit der ich mich identifizieren kann das nehm ich mir heraus oder lebe danach.

    es gibt auch von meiner religion her gute ansätze und ich habe die bibel gerne gelesen, aber wie sie von der kirche her praktiziert wird, mit dem kann ich nichts anfangen.
     
  5. Maud

    Maud Guest


    Ich bin ganz deiner Meinung. Die Kirche mag sich verändern wie sie will.
    Ist für mich persönlich irrelewant, und hat keine Bedeutung.
    Den Religion ist von Menschen für Mneschen gemacht,und eine Glaubensfrage.
    Gott wohnt nicht nur in der Kirche.

    L.G. Maud
     
  6. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
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    Eben, Gott ist einfach wirklich alles ....
    ... schlichtweg die ganze Kraft des Universums selbst,
    jedoch keine irgendwo da draussen in persönlich heiliger
    Person die über allem selbst regiert, sondern in allem im
    größten wie auch im kleinester Makro selbst Gott ist.

    Gott ist Kraft ... doch eben eine AllSeienDe.

    Lieben Gruß - Luzifer -

    :baden:
     
  7. Jan Amos

    Jan Amos Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2003
    Beiträge:
    132
    Ort:
    Münsterland
    Davon bin ich überzeugt, aber da sie menschlich ist, ist sie zu schwach sich im Sinne des „Christus“ der als Namensgeber herhalten muß, zu wirken.
    So schrieb Khalil Gibran sehr treffend:

    „Einmal, alle hundert Jahre, trifft Jesus von Nazareth den Jesus der Christen in einem Garten zwischen den Hügeln des Libanon. Und sie sprechen lange; und jedesmal geht Jesus von Nazareth fort, indem er zum Jesus der Christen sagt: "Mein Freund, ich fürchte, wir werden niemals, niemals übereinstimmen."

    mfg
    J.A.
     
  8. Isnogud

    Isnogud Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2006
    Beiträge:
    161
    Ort:
    NRW
    Die Kirche hat eine einzige und wichtige Aufgabe, das Evangelium, die frohe Botschaft, dass Gott sich der Menschen angenommen und sie erlöst hat von Generation zu Generation weiterzugeben. Damit diese Nachricht möglichst alle Menschen erreicht.
    Man überlege, hätte es keine Kirche gegeben - Angefangen bei den Hausgemeinden zu Zeiten des heiligen Paulus - so wäre das Christentum schon im Altertum zu einer bedeutungslosen Randreligion, wenn nicht sogar Sekte verkümmert. Erst eine aktive Kirche hat begonnen, das Leben Jesus aufzuzeichnen und weiter zugeben. Wäre das nicht geschehen, würden wir heute wahrscheinlich nicht wissen wer Jesus war.

    Daraus folgt auch der Sinn der Kirchenmitglidschaft. Nicht einfach hingehen und vom Pfarrer berieseln lassen, sonder selber aktiv als Glied, als Baustein dieser Kirche die Geschichte Jesu weitergeben und somit ander Erfüllung ihres Auftrages mitwirken. Nicht irgendeinen selbst gezimmerten Mix aus Buddhismus, Christentum, mit einem Schuß anderer Religionen vermischt, sondern einfach nur dass von der Kirche bewahrte und über mittelerweile hunderte von Jahren überlieferte Evangelium.

    Gruß
    Isno
     
  9. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    Hallo

    Ich kann mir nicht vorstellen das, daß Christentum ohne Kirchen untergegangen wäre.
    Es hätte andere Wege gegeben um dieses zu festigen.
    Es sind leider oft die heutigen Kirchen woran die Menschen zweifeln.

    LG Tigermaus
     
  10. Isnogud

    Isnogud Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2006
    Beiträge:
    161
    Ort:
    NRW
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    Ich denke die Gefahr wäre da gewesen. Schaut man sich in der Bibel ab der Apostelgeschichte weiter um, stellt man fest, dass die damaligen Apostel längst nicht einer Meinung waren. Siehe z.B. den Apostelstreit zwischen Paulus und Petrus (Antiochinischer Zwischenfall). Petrus trat dafür ein, dass die Christen sich an die jüdischen (mosaischen) Gesetze - z.B. Speisevorschriften - zu halten hätten, während Paulus die Freiheit vom Gesetz predigte. Hätte sich Petrus durchgesetzt, so wäre das Chrstentum nur für Juden infrage gekommen, die Übetreten wollen, da nur sie als gesetzestreu gegolten hätten und die Christen wären somit eine Randsekte des Judentums geworden. Durchgesetzt hat sich aber Paulus, der die "Heidentaufe" durchsetzte und als Apostel der Heiden gilt. Er hat es erst möglich gemacht, dass sich das Christentum auch auf nicht jüdischem Grund ausbreiten konnte. Solche Scheidewege, wie diese hat die Kirche auch später noch erlebt, die ähnliche Konsequnezen hätten haben können, nämlich das der Christus Glaube untergeht -> siehe z.B. gezielte Christenverfolgungen etc..
     

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