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Kirche&Papst-Wieso die Menschen sie anbeten?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Cynthia, 4. September 2007.

  1. Cynthia

    Cynthia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2007
    Beiträge:
    23
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    Irgendwie wunder ich mich immer wieder, wenn ich Menschen seh, die in die Kirche gehen oder im Fernsehen Hunderte sehe, die den Papst "anbeten".

    Haben diese Leute im Geschichtsunterricht geschlafen? Oder ist das einfach reine Verdrägung?

    Wie kann man in eine Kirche eintreten (sowohl katholisch als auch evangelisch), die soviel Leid über die Menschen gebracht hat?
    Wie kann man einen Papst "anbeten", welcher sich noch nicht einmal für alle Gräultaten entschuldigt hat, die in der Vergangenheit von der Kirche verübt wurden?


    Mich würde wirklich mal eure Meinung dazu interessieren, denn ich verstehs einfach nicht.
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    ich bin ausgetreten, nicht weil früher Greultaten begangen wurden, sondern weil es heute ein frauenverachtender Verein ist.
     
  3. asteria

    asteria Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juni 2007
    Beiträge:
    93
    Ort:
    Salzburg
    Hallo Cynthia!

    Du sprichst mir echt aus der Seele - ich bin auch ausgetreten. Nichts desto trotz kann ich schon ein wenig verstehen, dass diese Menschen einen brauchen, den sie anbeten können, sonst müßten sie die Verantwortung für Ihr Leben und das was passiert selber übernehmen.

    lg
    Asteria
     
  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi cynthia - die Kirche wird nicht angebetet, sondern IN der Kirche wird gebetet - der Papst wird gefeiert aber nicht angebetet - angebetet wird Gott und Jesus.

    wie kannst du deutsche sein, wo doch von Deutschen 6 Millionen Juden, Roma, Homosexuelle etc. umgbracht wurden? Warum hast du nicht schon lange deinen deutschen Pass abgegeben?

    LGInti
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.896
    Ort:
    An der Nordsee
    Hallo,

    super Antwort!

    Je schlechter es den Menschen geht, umso mehr Zulauf haben die Kirchen. Egal welche Meinung man selbst dazu hat, denen, die hingehen um dort zu beten, gibt es Halt und Kraft, was akzeptiert und toleriert werden sollte.

    Da gibt es in unserer Welt ganz andere Sachen, über die ich mich wundere ...

    Liebe Grüße
    Ruhepol
     
  6. Cynthia

    Cynthia Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2007
    Beiträge:
    23
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    @Indigomädchen: Ja das stimmt, bin ich deiner Meinung.......find ich ja beruhigend, dass es Leute gibt, die das auch so sehen.
    Die meisten schauen einen nur an wie ein Schaf und geben dann so Kommentare ab, wie "warum, denn.....ist ja nicht wie im Islam wo ihr Frauen Kopftücher tragen müsst"

    @asteria: so hab ich das noch gar nicht gesehen. stimmt, für die meisten ist es wahrscheinlich einfach die Verantwortung auf "ein höheres Wesen" zu schieben.
    Aber warum dann ausgerechnet die katholische Kirche?
    ich mein sie könnten ja auch sagen, es ist einfach "Schicksal"?!


    Aber was ich trotzdem nicht verstehe, ist:

    Wenn man die Geschichte der katholischen Kirche kennt, dann weiß man doch, dass wir hier in Europa auch nur Christianisiert wurden. Die Germanen/Kelten etc. waren ja schließlich "Heiden". Und danach kam ja auch noch die Christiansierung der Sachsen durch die Franken (ach ja der tolle Karl der Große---falls er überhaupt gelebt hat:wut1:)
    Eigentlich sind wir doch vom Ursprung her "Heiden"

    Das der christliche Glaube in uns (vorallem in Bayern) tief verankert ist und dass man ihn einfach nicht mehr wegbekommt (siehe christlich Feiertage) ist mir klar. Aber warum man die Instiution Kirche und den Papst anhimmelt, ist mir schleierhaft. Denn selbst wenn die Leute etwas anbeten müssen und ihre Verantwortung abgeben wollen, können sie das doch auch nur bei Gott oder Jesus selber machen. Dazu brauchen sie doch die Kriche nicht.


    @Inti: Ich würd meinen deutschen Pass sofort abgeben, wenn ich nen anderen bekommen würd

    @Ruhepol: ja sicher. Ich dachte eigentlich, dass gerade die Leute, welche sich über den Irakkrieg, Kriege in Afrika etc. aufregen, die Kirche hassen müssten, da sie vor nicht all zu langer zeit ähnliche "Nettigkeiten":ironie: veranstalten haben.
     
  7. asteria

    asteria Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juni 2007
    Beiträge:
    93
    Ort:
    Salzburg
    Die Leute brauchen jemanden, der sich hinstellt und ihnen den Rahmen gibt, der sozusagen das Ritual für sie macht, die Leute brauchen klare Anweisungen wie sie leben müssen, wie sie beten müssen und wo, jemanden der ihnen sagt - wenn du immer in die Kirche gehst und betest, dann wird dir nichts schlimmes passieren! Und wenn doch etwas passiert, dann sind sie ja den einen Sonntag nicht in die Kirche gegangen.
    Ich denke dass der Mensch so gestrickt ist - die Beiträge, die hier im Forum immer wieder zu lesen sind geben ein Beispiel: Wie geht das magische Ritual? Welche Worte muss ich verwenden? Der Mensch sucht immer nach klaren Anweisungen um sich sicher zu fühlen, alles "richtig" gemacht zu haben.
     
  8. sage

    sage Guest

    Ich sehe mich sicher nicht als Germanin o.ä.
    Und waren die so menschlich?
    Bei denen wurden auch Menschenopfer gemacht und auch Hexen, "Leuten mit dem bösen Blick" ging´s an den Kragen.
    Jede Religion hat ihre Leichen im Keller.
    Es ist aber auch eine Tatsache, daß es auch zu Zeiten der Inquisition, Priester gab, die diese Praktiken anprangerten und gegen Hexenverbrennung waren.
    Aber es wird immer gern alles über einen Kamm geschert und "kleine" Religionen werden romantisiert.


    Sage
     
  9. Ghostwhisperer-999

    Ghostwhisperer-999 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2005
    Beiträge:
    2.067
    Ort:
    Saarland
    Mh..ja wieso ?

    Viele Menschen kennen es doch auch nicht anders. Sie werden in diese Religion hineingeboren. Wurde ich ja auch...aber nicht jeder sucht irgendwann seinen eigenen Weg.
    Ich war früher auch nicht so kritisch der Kirche gegenüber eingestellt. Erst als ich auf meine innere Stimme hörte, habe ich mich mehr und mehr abgewandt. Zu Beginn versuche ich noch, meine Erfahrungen und meinen Glauben, den ich bis dato hatte, zu vereinen. Erst seitdem ich dies nicht mehr tue, fühle ich mich wie befreit.
    Ich hatte neulich noch eine Diskussion in einem anderen Forum, da schrieb eine Frau, der Papst wäre unfehlbar, denn er ist ja der Vertreter Gottes auf Erden. Ich habe dem entgegengesetzt, der Papst sei auch nur ein Mensch und als Vertreter ebenso von Menschen gewählt worden -und ein Mensch wäre niemals unfehlbar. Sie war daraufhin ordentlich sauer und ich muss sagen, ich habe den Eindruck, Toleranz wird bei vielen (nicht bei allen) Christen, die von ihrem Glauben überzeugt sind, sehr klein geschrieben.
    Ich versuche, jeden Glauben zu tolerieren - es ist jedem seine Sache, solange keine anderen leidtragend unter einem Glauben einer Person sind. Aber wenn ich sowas höre, wie, der Papst ist unfehlbar, rollen sich mir die Fußnägel hoch.

    LG
    Astralengel
     
  10. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
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    Hi Cynthia
    wo hast du dich denn schon beworben:)
    wenn du konsequent sein willst müsstest du ein land wählen wo es noch keine Kriege, Gewalt und Hass gegeben hat. Ich denke mal da wirst du lange suchen müssen, ich hörte mal von einem Stamm im Amazonasgebiet, die keinen Hass kennen. Ansonsten ist das eine dem Menschen innewohnende Eigenschaft und die Organisationen, Staaten Firmen etc. sind immer nur so wie die Menschen die sie leiten.
    ja so ist das überall - Menschen suchen Gruppen in denen sie akzeptiert und bestätigt werden, müssen sich dann allerdings dem Gruppenzwang beugen oder wieder aussteigen, oder die Leitung der Gruppe übernehmen:)
    Nun ja da gibt es Entwicklungen - vor den Christen gab es die Naturreligionen, die aber durchaus auch Gewalt kannten, wie sage es schreibt. Wenn die Wahrnehmung der Naturgeister nicht mehr funktionierte war diese Gesellschaft offen für neue Anschauungen und der Monotheismus ist halt was für Menschen, die ihre Fähigkeit des "Schauens" verloren hatten, jetzt mussten sie glauben.
    Karl war ein Hasser, er hat mit gewalt das Christentum eingeführt, aber da gab es schon einige Jahrhunderte eine friedliche Christianisierung - die Mönche aus Irland, die dort das Keltische auf friedliche Art und Weise mit dem Christentum verbanden, waren die ersten christlichen Mönche die Deutschland friedlich bereisten und Klöster gründeteten.
    eigentlich sind wir vom Ursprung her auch Amöben:)
    Asteria hat da finde ich eine gute Antwort gegeben.

    LGInti
     
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