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Kindsmord

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von cuckma, 7. August 2012.

  1. cuckma

    cuckma Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2003
    Beiträge:
    516
    Ort:
    Schleswig-Holstein
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    Was meint Ihr zu diesen Fall,Wie würdet ihr entscheiden?Ab Wann würdet Ihr die Srafmündigkeit-in Deutschland ab 14 J. machen?


    Mich hat,nachdem Ich vor kurzen das Buch WER DEM TODE GEWEIHT von Elisabeth George der Kindsmordfall von James Bulger,wo Sie im Buch Parallelen zieht,sehr beschäftigt.

    http://www.stern.de/panorama/very-british-jagd-auf-den-sohn-satans-1549124.html


    LG Beate
     
  2. RyesOcher

    RyesOcher Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2012
    Beiträge:
    31
    Alles sehr schwer!
    Klar ist das Zehnjährige solch eine Tat nicht durchdacht haben usw. genauso klar ist aber auch, dass mit so einem Zehnjährigen was nicht stimmt. Wir sind eben in einem seltsamen Stadium angekommen, wo es z.b. ein Breivik-Massenmörder besser hat, als manch anderer der nicht im Knast ist!

    Einer Bekannten von mir werden sie z.b. die Tage die Heizung abklemmen, obwohl ein harmloser Mensch. Breivik dagegen muss sich um Strom, Heizkosten, Nahrung usw. ein Leben lang keine Sorgen machen, und schreibt an einem Knast-PC lustig Briefe nach draussen; hat noch Spass!

    Kommt eine Krise, werden evtl. auch genau diese Leute überleben, da sie im Knast und in Isolationshaft irrerweise "geschützt" sind. Also was mit solchen Leuten zu tun ist, weiss ich nicht. Früher gab es Rübe ab!

    Momentan haben wir das Problem, dass wir nicht mehr wissen was gut und schlecht/böse ist. Es lohnt sich fast schon drüber nachzudenken, ob man nicht in den Knast oder die Klapse geht!

    Ich würde garnicht fragen ab wann strafmündig, sondern: Eins an der Klatsche oder nicht? Egal wie alt!
     
  3. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2011
    Beiträge:
    12.990
    wenigstens 12 Jahre, oder zwischen 10 bis 14 Jahren nach Schwere der Tat, in Einzelfallentscheidung.

    Und wir sollten nicht so tun, denn wir hatten und haben selbst in Deutschland genug schlimme Straftaten von Jugendlichen / Kindern. Auch angestiftet unter dem Deckmäntelchen der Straffreiheit.

    Dieser Fall hat mich damals schon geschockt, wie weit Kinder wohl wissentlich gehen können. Und es war denen bewusst, spätestens als sie das totgeprügelte Kind auf die Schienen legten.
     
  4. Rose2

    Rose2 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2011
    Beiträge:
    1.328
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass große Kinder sehr kleinen Kindern gegenüber oft unglaublich herzlos sein können. Sie sehen sie einfach als kleine Schreihälse an und haben keine Mutter/Vaterinstinkte wie die Älteren.
    Irgend so etwas muss da wohl abgelaufen sein. Die Buben haben wohl ihre Aggressionen und ihre Frustration an dem Kleinen abgelassen.
    Aber kann man auf so eine Tat mit Bestrafung und Zorn reagieren? Wären Verständnis und Analyse nicht angebrachter? Verstehen, warum sie es getan haben, analysieren was schief gelaufen ist, auch in den Elternhäusern der Täter. Versuchen, die beiden Buben zu erziehen und in ein besseres Umfeld zu bringen. Das wäre meiner Ansicht nach angebracht, kein Gefängnis.
     
  5. RyesOcher

    RyesOcher Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2012
    Beiträge:
    31
    Ich kann derzeit im eigenen Bekanntenkreis gut beobachten, wie Psychologen selbst bei dagegen leichten, psychisch kranken Fällen scheitern. Diese Extremfälle wie Mörder usw. werden Psychologen niemals klären/heilen!
     
  6. cuckma

    cuckma Mitglied

    Registriert seit:
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    Schleswig-Holstein
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    Es waren ja insgesamt trotz gesammelter Petitionen usw.-das Volk wollte die Beiden ja am liebsten wohl lünchen wohl 8 Jahre in einer Erziehungsanstalt und dann Jugendgefängnis.
    Beim Prozess selbst wurden auch nicht alle schlimmen Details erzählt,während die Elternhäuser und das soziale Umfeld Beider Kinder schon Thema waren.
    Im Vorfeld wurde auch die Schuldfähgkeit psychiatrisch untersucht.
    In England gab es ja auch noch eine andere Kindsmörderin...siehe


    http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Bell
     
  7. Rose2

    Rose2 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2011
    Beiträge:
    1.328
    Das erinnert mich an den Fall der 14-Jährigen die ihre Mutter erstochen hat. Sie bekam damals fünf Jahre Haft, weil auf Totschlag entschieden wurde. Ich denke diese Fälle kann man durchaus vergleichen. Ich glaube nicht, dass diese Kinder grausam oder bösartig sind. Sie werden einfach von ihren Emotionen überwältigt.
    Ich fände es wichtig, dass Kinder begreifen, was sie getan haben. Das gane Ausmaß ihrer Tat. Aber man muss sich gut um sie kümmern und ihnen helfen, wieder ins Leben zurück zu finden. Denn es hat wenig Sinn einer so schrecklichen und unglücklichen Buttat gleich noch ein Opfer hinzu zu fügen.
     
  8. cuckma

    cuckma Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2003
    Beiträge:
    516
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Im Fall von Mary Bell kann man auf folgendes Umfeld blicken...


    Marys Mutter, Betty Bell, gebar 1957, im Alter von 17 Jahren, ihre erste Tochter Mary Flora Bell, die sie nie wirklich lieben und annehmen konnte. Mary Bell wuchs in Newcastle-Upon-Tyne in der sogenannten Scottswood Area auf, einem heruntergekommenen Sozialwohnungsviertel. Ihre Mutter, die sie bereits bei der Geburt weggeben wollte, arbeitete hier als Prostituierte. Verheiratet war sie mit einem Kleinganoven, der nicht Marys Vater war. Mehr als einmal versuchte die Mutter ihre Tochter wegzugeben, um vor ihrer Familie zu behaupten, Mary sei ein Unglück zugestoßen und sie sei gestorben. Als Mary drei Jahre alt war, wurde sie von ihrer Mutter beinahe aus dem Fenster im dritten Stock geworfen, ihr Onkel rettete sie aber in letzter Sekunde.

    Mary Bell unterdrückte schon als Kind oftmals ihre Gefühle. Sie gebärdete sich äußerst gewalttätig gegenüber anderen Kindern und sogar Erwachsenen.

    Während ihrer Kindheit wurde sie von ihrer Mutter häufig psychisch und physisch misshandelt. Sie wurde zweimal wegen einer Vergiftung ins Spital eingeliefert und es bestand der Verdacht, dass ihre Mutter ihr absichtlich Tabletten verabreicht hatte, um sie zu vergiften. Marys Mutter verprügelte sie nahezu jeden Tag heftig und verschenkte sie außerdem zweimal auf der Straße an wildfremde Frauen. Ab dem Alter von fünf Jahren wurde sie gezwungen, mit den Freiern ihrer Mutter Oralsex auszuüben oder wurde für andere sexuelle Handlungen missbraucht. Ebenfalls zu dieser Zeit wurde sie Zeuge, wie ihre Freundin von einem Bus überfahren wurde.

    Im Kindergarten, den sie seit 1961 besuchte, blieb sie Einzelgängerin. Ihre Kindergärtner berichteten später, dass sie ein extrem freches Mundwerk gehabt und die anderen Kinder, von denen sie gehänselt worden sei, getreten, geschlagen und gekniffen habe. Sie hatte ein extremes Profilierungsbedürfnis und erfand ständig Geschichten. Hier simulierte sie auch zum ersten Mal das Erwürgen eines anderen Kindes. Dieses Verhalten behielt sie auch später in der Schule bei, zusätzlich fiel sie als Vandalin und Diebin auf.

    All diese Ereignisse, besonders die, die im Zusammenhang mit ihrer Mutter, deren Verhältnis zu ihr und des Missbrauchs standen, spielten eine enorme Rolle bei der Entwicklung der kleinen Mary und wie es dazu kam, dass sie tötete.
     
  9. cuckma

    cuckma Mitglied

    Registriert seit:
    12. Mai 2003
    Beiträge:
    516
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    zitiert aus

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Bell
     
  10. sage

    sage Guest

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    Klar doch...nen Lolli in die hand drücken...ach nee..lieber ne Blähschtaischen und dann können sie weitermorden...Mit 10 können Kinder schon zwischen Recht und Unrecht unterscheiden...aber sie wissen, daß sie im Normalfall straffrei ausgehen...deshalb hat ja auch das organisierte Verbrechen in Italien gern 12-jährige als Killer engagiert...die brauchen nicht auszusagen und stehen schnell wieder für nen neuen Auftrag zur Verfügung....


    Sage
     

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