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Kindern den Tod erklären

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Sansara, 16. Januar 2007.

  1. Sansara

    Sansara Guest

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    Hallo Ihr Lieben,

    wie würdet/habt ihr kleinen Kindern den Tod erklärt?

    Mein Sohn (3) möchte wissen, wo er herkommt und was ist, wenn man tot ist.


    LG von Sansara
     
  2. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    Liebe Sansara,

    das ist schwer zu beantworten, weil es ja auch abhängig ist von dem, was die Eltern glauben und denken über den Tod.
    Mein Sohn hat den Tod unseres Katers als ersten Todesfall erlebt und er hat es nicht sehr tragisch gesehen. Er hat das tote Tier mit beerdigt und sagte dann, jetzt geht es ihm besser.
    Da er sowieso immer davon überzeugt war, früher mal ein Ritter gewesen zu sein, hat er nie die Frage gestellt, was danach sei, es war für ihn schon immer ganz klar, daß ein Weiterleben existiert.

    liebe Grüsse

    Alana
     
  3. Dinea76

    Dinea76 Mitglied

    Registriert seit:
    23. August 2006
    Beiträge:
    48
    Ort:
    Baden Würtemberg
    Hallo muss alana Morgenwind recht geben in dem punkt an was ihr glaubt (glaubensfrage)Es ist zumindest nicht einfach einem kind den tod zu erklären ,ich hatte in den letzten zwei monaten diese situation den es sind zwei im bekannten kreis kleine kinder gestorben eins durch Feuer und ein anderes bei einem autounfall wo meine Tochter daneben saß .Meine Tochter(6j.alt) ist der meinung das gott Engel gebraucht hat und deswegen ihre freundinen geholt hat.Ich habe meinen Kindern erklärt das der tod genauso wie das leben zu uns gehört die berühmte waagschale den das eine gäbe es nicht ohne das andere .gruß Dinea76
     
  4. maritza

    maritza Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2005
    Beiträge:
    770
    Ort:
    St.Eiermark
    Ich kann aus meiner Kindheit noch gut erinnern, wie ich meiner Mami die gleichen Fragen stellte.
    Meine Mutter antwortete mir, dass man, wenn man Tod ist, nur einfach schläft, und man wacht nie mehr auf.
    Ich war nicht so ganz zufrieden mit dieser Antwort und wollte deshalb unbedingt sterben, weil ich so neugierig war, ob das wirklich stimmt.:stickout2
    Meine kleine Nachbarin war 3 Jahre alt, als ihr geliebter Opa starb. Sie fragte jeden Tag nach ihm. Oma sagte ihr dann, dass er jetzt im Himmel ist.
    Im gleichen Jahr schläferte ich auch mein Pferd ein, an dem die Kleine auch so sehr hing.
    Bei einem Besuch kam sie mir entgegengelaufen und fragte mich, ob Moritz jetzt im Himmel ist. Ich antwortete:"Ja! Aber stell dir vor, ich hab ihn als eine grosse, schöne Wolke gesehen. Da hat er auf uns runtergeschaut, wie es uns geht!" "Genau wie mein Opa?" fragte sie dann. Ich drückte sie ganz fest und sagte:"Ja, dein Opa schaut auch nach, wie es dir geht!"

    Dass Gott einen Engel braucht, hat mich sehr berührt...

    Liebe Grüsse

    Maritza
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Und wenn nach dem Tod nichts mehr kommt? Oder die Hölle auf uns wartet? Was sagt man denn dann zu Kindern?

    Es ist darüberhinaus interessant zu sehen, wie Erwachsene reagieren. Offenbar empfinden sie die Dringlichkeit der Frage nicht so, wie das Kind.
     
  6. Leopoldine

    Leopoldine Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2005
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Niederrhein
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    Hallo Du Papst :clown:

    Kinder gehen mit dem Tod viel besser um als Erwachsene.

    "Kleine Kinder sind dem lieben Gott noch so nah", hat Schwester Monika, eine Nonne, gesagt als sie die Sterbebegleitung für meine Schwester gemacht hat.
    Es ging um die kleinen Kinder meiner Schwester.
     
  7. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    NRW
    Der Erwachsene hat sicher die Dringlichkeit der Frage schon erfolgreich mehr oder weniger verdrängt. Das Kind fragt unbefangen danach, eben weil es keine Ahnung vom Tod hat. Ein Erwachsener fragt nicht danach, weil für ihn diese Frage unangenehm ist (meistens zumindest so). Der Erwachsene der auch gar keine Antwort auf diese Frage weiss, wie soll er da dem Kind erklären, was der Tod ist ?
     
  8. maritza

    maritza Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2005
    Beiträge:
    770
    Ort:
    St.Eiermark
    Hoffentlich bringt der Tod nicht das, was man sich von ihm vorstellt!
     
  9. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hm, glaub ich nicht ganz so. Ich glaube eher, der Erwachsene verdrängt den Tod immer wieder aufs Neue. Und wenn er 45 ist, dann kommt die Frage wieder mit aller Macht.

    Aber: Schlimm ist das auch nicht allzu sehr. Adyashanti erzählt in einem Video irgendwo, wie eine alte Frau, die wusste, dass sie innert kurzer Zeit sterben würde, an einem Morgen von ihren Angehörigen angezogen und im Zimmer stehend gefunden wurde. Als man sie fragte, wo sie denn hin wolle und was ihre Unternehmung sei, antwortete sie, sie könne auf keinen Fall sterben, sie wisse ja gar nicht, wer sie sei!
    In der Ratlosigkeit brachte man sie zu Adyashanti, welcher der Frau riet, sofort und ohne Umschweife zu ergründen, wer sie sei. Die Frau brauchte einige wenige Tage, um das Selbst zu verwirklichen und verstarb eineinhalb Tage danach.

    Die Antwort auf Leben und Tod existiert. Es ist eine Angelegenheit der Dringlichkeit, mit der wir ihr begegnen. Kennen wir die Antwort nicht, so gilt es keine Zeit mehr zu verlieren, sondern unmittelbar jetzt damit zu beginnen zu ergründen, wer es ist, der sterben wird. Der Tod kann jeden Tag unerwartet eintreffen. Wer weiss, dass er die Antwort nie finden wird, wenn nicht jetzt, der hat keine Zeit zu verlieren sie zu ergründen. Alles Aufschieben wird unmöglich.
    Hat es das? Ich glaube inzwischen fast, da ist etwas hinter dem Kind, das es diese Frage stellen lässt. Ist es nicht vielleicht die Absurdität der Vorstellung des Nicht-Seins, die das Kind innehalten lässt? Das Selbst ist immer, Nichtsein ist unmöglich.

    Als ich kürzlich im Bett lag, da wusste ich, dass ich tot bin. Einfach so. Es war nicht das erste Mal, dass mir das passiert.
     
  10. Zora

    Zora Mitglied

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    332
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    NRW
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    Hallo

    Durche bestimmte Gegebenheiten befasse ich mich sehr viel mit Tod und Trauer.
    Ich gehe auch viel auf den Friedfof und mein Sohn ist häufig mit.
    wir reden schon manchmal darüber und ich sage auch, dass unsere Lieben im Himmel sind und auf uns aufpassen. Manchmal winken wir auch in den Himmel.
    Für meinen Teil fand ich diese Vorstellung als Kind sehr tröstlich.
    Meinen ersten Todesfall habe ich mit 4 erlebt und Kinder können es besser verstehen als man oft denkt. Mir war klar, der Körper liegt in der Erde und die Seele geht in den Himmel.
     
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