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Kinderdrama

Dieses Thema im Forum "Channeln" wurde erstellt von Hope 1, 25. Juni 2004.

  1. Hope 1

    Hope 1 Guest

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe das Gefühl im Augenblick mir wachsen Berge über dem Kopf. :rolleyes: Ich habe zwei Kinder und liebe sie über alles. Ich wünsche mir nichts mehr als ehrliche , aufgeschlossene und glückliche Menschen aus ihnen zu machen, doch seit einiger Zeit bin ich nur noch am ausrasten, ich versuche immer wieder mein Problem in Meditationen zu erkennen, war auch schon bei einer Kinesiologin um meiner Wutattacke auf den Grund zu gehen. Das half aber nur kurze Zeit!
    Bei meiner einen Tochter kann man schon die ersten Spuren an ihrem Verhalten sehen.
    Ich bin sicher, daß es aus meiner Kindheit kommt, aber wie komme ich dahinter???????????
    WEr kann mir weiter helfen.
    LG Elke
     
  2. mina73

    mina73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2004
    Beiträge:
    961
    Ort:
    schweiz
    da hast du erst mal harte arbeit vor dir. am besten, du denkst dir zusammen mit einer stinknormalen erzieherin (irgendein nottelefon für eltern bringts auch) tricks aus, wie du erst mal die wut reduzieren kannst (z.b. dich in ein zimmer zurückziehen, das mit einem schild mit irgendeinem symbol für diesen besonderen fall dem kind ankündigen). tja, mit der zeit wirst du auch an die wurzel der wut kommen. versuche auch, die kinder öfter abzugeben, denn wahrscheinlich bist du auch überlastet?

    ich wurde zum beispiel besonders aggressiv, wenn ich meine tage hatte. jetzt nehme ich nachtkerzenöl-kapseln. es hilft.

    grüsse
    mina
     
  3. Hope 1

    Hope 1 Guest

    Hallo, danke erstmal.

    Meine Kinder sind 2 1/2 Jahre und 11 Monate, da ist es mit Schild an Tür und anderen Warnzeichen garnet so einfach.
    Das Abgeben ist auch so ein Fall, ich habe sie eigentlich noch nie wirklich mal für längere Zeit weg gegeben. Ab und zu abends mal, daß jemand aufgepaßt hat, wenn sie schlafen. Doch im Grund genommen sind sie zu 98% immer bei mir.

    Es muß doch einen Weg geben wieder leichter und schneller meinen Weg zufinden, bzw zumir zufinden.
    Ich bin sogar net einmal mehr fähig zu meditieren. Ich habe auf diesem Weg schon versucht, meine Wutattacken zu kontrolieren.
    Ich habe alles was man sich nur wünschen kann, wir bauen auch gerade ein Haus und drotzdem bin ich total unzufrieden und agressiv.

    Liebe Grüße Elke
     
  4. Mara

    Mara Guest

    hallo hope ...

    das kenne ich auch. bei mir war es teilweise haarsträubend, was hier zuhause abging ...

    ich denke auch, das du überlastet bist. kannst du dir nicht irgendwie freiraum verschaffen oder wenigstens etwas machen, das dich total befriedigt, etwas das du supergut kannst ?

    ich glaube zZt. das die unzufriedenheit tatsächlich aus der kindheit kommt. man möchte seinen kinder alles geben, aber da man selbst (bei mir jedenfalls) nicht bekommen hat, was man brauchte, weiß man nicht wie es geht. so ist es absolutes neuland und man macht fehler. wir wollen aber keine fehler machen, wir wollen nur das beste *vielgrins* für die kleinen und schon sind wir unzufrieden.

    außerdem kostet es kraft. wir können leicht dinge machen, die wir kennen, gelernt haben, selbst erlebt haben, aber wir können nur schwer dinge tun, die wir nicht kennen. es erfordert ständige aufmerksamkeit und das strengt so an.

    unsere erfahrungen aus der kindheit sind programmierungen, die sofort abrufbar sind, halt programm-mäßig ablaufen. dh. für uns wir müssen nicht nur das neue ständig aufmerksam aufrechterhalten, sondern auch noch GEGEN die alten programmierungen kämpfen ... sozusagen ...

    du, das zehrt ... :)

    es hilft sehr wahrscheinlich schon, wenn man etwas liebevoller zu sich selbst ist und sich auch mal fehler durchgehen läßt.
    weißt du was mir oft hilft (wenn auch nicht so oft wie ich es mir wünschen würde)? ich erinnere mich an eine erkenntnis die ich mal hatte.

    meine mutter pocht oft auf das was sie alles mal für mich getan hat und irgendwann wurde mir schlagartig klar, das ich darauf pfeife, was sie mal getan hat, sondern das JETZT nur zählt, was sie gerade tut.

    verstehst du ...

    du kannst jetzt falsch machen was du willst. solange du deine kinder liebst und sie das spüren, hast du narrenfreiheit. opferst du dich aber auf und bist ständig unzufrieden, dann wirst du später mürrisch und anklagend sein und erwartungen haben, vielleicht und dann - nur dann haben die kinder ein problem mit dir ...

    mein sohn ist problematisch, wenn ich mich falsch verhalte. gut ... ich kann mich aber nicht immer richtig verhalten - denn ich bin ein mensch, ein ziemlich überforderter noch dazu manchmal ... sobald ich mich aber wieder richtig verhalte, hört auch sein schwieriges verhalten auf ...

    mach dir keinen kummer. kinder sind die tolerantesten wesen auf der welt, die man sich nur vorstellen kann. und sie sind gradlinig und ehrlich. sie rügen jetzt dein verhalten und werden "auffällig" und sie hören SOFORT damit auf, wenn sie wieder mit dir zufrieden sind.

    du mußt aber nicht immer alle zufriedenstellen. DAS ist nicht deine aufgabe und sie müssen auch lernen mal frust auszuhalten ...

    alles liebe und viel geduld dir

    mara :)
     
  5. Rosaseide

    Rosaseide Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2004
    Beiträge:
    11
    Hallo Hoppe 1,
    deine Problematik mit den Kindern kommt mir sehr bekannt vor. Ich kann dir sehr gut nachempfinden wie es dir ergeht.
    Ich habe auch 2 Kinder 4 und 7 Jahre.
    Ich kann nur sagen, was mir geholfen hat ist "Familienstellen".
    Kennst du das? Kannst dich ja mal schlaumachen, ist eine sehr gute und effektive Art an alte aus der kindheit herrührende Verletzungen zu kommen und sich damit auszusöhnen.
    Liebe Grüße Rosaseide

    Erwarte nichts und du hast alles!!!!
     
  6. mina73

    mina73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2004
    Beiträge:
    961
    Ort:
    schweiz
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    also mein sohn ist jetzt 5 geworden. das alles ist für mich wie gestern, nicht lange her. auch jetzt ist es manchmal extrem stressig. ich war 10 monate allein mit meinem sohn. hatte mich einige wochen nach der schwangerschaft von ihm getrennt. jetzt habe ich einen partner, bin aber irgendwie immer noch ein wenig "allein erziehend". wir haben keine grosseltern oder kinderliebe bekannte, die zeit hätten, ihn mal abzunehmen. jetzt ist es einfacher, da er älter ist, aber damals wars die hölle. er ist auch noch ein sehr anstrengender bursche...

    also: wenn du auch keine möglichkeit hast, die kleinen abzugeben, MACH DEN HIPPIE. darunter verstehe ich: lass alles liegen, feg nicht jeden krümel, der auf dem boden rumliegt, weg!!! jetzt wirds abstrakt: wenn du dir vorstellst, dass du einfach irgendein tier bist, dass sich muhend auf der weide räkelt mit zwei kälbern, einfach sein, ein bisschen gras fressen und gut iss! machh den hippie!!! das wird dir eine lockerere einstellung geben. wenn einer schreit: ach duu schon wieder. ich dusche grade. sorry, gell. kann grade nicht.

    meine freundin hat auch zwei kinder, ist hoffnungslos überfordert etc. beim ersten kind wars auch schon so. ich habe versucht, sie zu einem mutter-kind-urlaub zu bewegen. wahrscheinlich wars bei ihr nicht schlimm genug, um das zu tun... ich habs jedenfalls gemacht als mein sohn 14 monate alt war. es waren zwar nur 2 wochen, aber ich hatte einfach mal zeit für mich und habe viel geschrieben, um meinen kopf zu ordnen und meine lebensumstände festzuhalten. wenn es dinge gibt, die eigentlich luxus sind, die du aber nicht aufgeben möchtest, denke darüber nach, ob du nicht doch für eure gesundheit darauf verzichten solltest.

    liebe grüsse
    mina
     
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  7. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Hope 1,
    ich schließe mich Rosaseide an, ich würde eine Aufstellung empfehlen. Es ist zwar nicht günstig, aber es bringt wirklich was. Es kommt manchmal aus einer Ecke, aus der man es nicht vermutet. So kannst du deinen Kindern den Weg ebnen.
    LG Tarot
     
  8. Hekate

    Hekate Mitglied

    Registriert seit:
    6. Oktober 2003
    Beiträge:
    548
    Ort:
    Essen/Werlte
    Huhu Ihr Lieben,

    ich komm mal zuerst mit was ganz einfachen und nützlichen:

    Hast Du schon einmal versucht, eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen?? Dort findet man sich vier bis sechs Wochen mit anderen Müttern in derselben Lage an einem schönen Ort wieder.
    Es wird auch Kinderbetreuung angeboten, Gesprächskreise zu den verschiedenen Problemen und man kann teilweise auch alternative Angebote in Anspruch nehmen.

    Habe schon von einigen Bekannten gehört, dass eine solche Massnahme sehr hilfreich sein kann.

    LG
    Hekate
     
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  9. Anthera

    Anthera Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2004
    Beiträge:
    63
    Ort:
    Berlin
    Hallo,

    ich selbst habe auch ein Kind, das nie einfach war. Ein Rebell, ein Systemkritiker vor dem Herrn, einer durch den ich erst auf gewisse Mißstände in unserem kaputten System aufmerksam geworden bin. Angefangen von überlasteten Erzieherinnen, Lehrern, ganz zu schweigen mit der momentanen Ausbildungssituation für Jugendliche in unserem "reichen" Land... Auch ich bin dabei an meine Grenzen gestoßen und habe viel gelernt.

    Ich habe gemerkt, je mehr man sich entspannt und sich von der Außenwelt nicht unterdrücken läßt (oh Gott, wenn der Junge der Lehrerin ständig widerspricht bekommt er kein gutes Zeugnis... usw) desto mehr kehrt zuhause Ruhe ein.

    Kinder spiegeln uns und unser System. Dabei muß man sich ständig vor Augen führen, daß sie uns niemals gehören. Sie sind nur geliehen. Sie müssen sich zu eigenständigen Menschen entwickeln können und selbst wir als Mütter kennen niemals den Plan ihrer Seele!

    Und da sich die Kinder uns ausgesucht haben (und umgekehrt), hat alles schon seinen tieferen Sinn. Wichtig finde ich, daß man die Familie als heiligen Ort leben kann. Da hat ein jedes "Narrenfreiheit" und wird bedingungslos geliebt. Das was uns mehrheitlich von außen aufgedrückt wird, krankt an vielen Ecken und Enden (siehe Jugendarbeit, Schulen, Kitas...). Wir dürfen uns auf gar keinen Fall vom "Außen" unter Druck setzen lassen und unsere Kinder einer Manipulations-Maschinerie aussetzen, wo sie abgestempelt werden (ADS-Syndrom, Ergo-Therapien usw...) und in ihren "Auffälligkeiten" mit Medikamenten behandelt werden. Kein Kind hat grundsätzlich einen Psychiater nötig, wenn es innerhalb der Familie friedlich zugeht!

    Seitdem ich den Druck (der übrigens eine gewollte Illusion aus unserem Kollektivbewußtsein darstellt - nichts weiter) vor der Haustür abstreife und meinem Sohn schon oft versichert habe, daß ich seine Sicht der Dinge verstehe und sogar gut finde, er sich aber an ein paar Regeln halten muß, damit er nicht geleimt wird, läuft es meist ganz gut. Das System geht in den nächsten Jahren sowieso zu Ende.

    Lehnen wir uns also gelassen zurück und lassen die Kinder im Vertrauen groß werden, daß sie alles haben werden, was sie zum Leben brauchen. Und unnötiges gar nicht länger nötig haben... Neue Werte für die "neuen" Kinder!

    Anthera
     
  10. mina73

    mina73 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2004
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    Ort:
    schweiz
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    ich bin dir sehr dankbar für dein posting. du hast es auf den punkt gebracht. noch heute hatte ich eine diskussion mit meinem mann über erziehungsfragen. und jetzt lese ich das hier. ein wahnsinnsstatement, das sich einige mal angucken sollten.

    mina
     

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