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Kinderaufzucht, schwerer gedacht als getan

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von ApercuCure, 9. Juni 2013.

  1. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
    Beiträge:
    10.457
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    Vor laaaanger langer Zeit hab ich hier nen Thread mit Fragen zur Kindererziehung eröffnet und denke natürlich immer wieder darüber nach (hinuherherumdideldum). Heute kam mir da so ne Erkenntnis als ich darüber reflektierte, was man(n) (Frau) denn so von seinen Kinderchens hat außer nen HAUFEN Sorgen und Arbeit.......

    is ja alles nicht so einfach, wenn man bedenkt, was Eltern so bewerkstelligen müssen um ihren Nachwuchs zu adequaten, auch kritischen, glücklichen, geliebten, erfolgreichen und selbstbewußten, individuellen sowie interessierten Mitgliedern der jeweiligen Gesellschaft zu erziehen, was eigentlich im Grunde ganze Berufsstände füllt:rolleyes:.

    Man soll dem Kind
    -gutes (in der Gesellschaft akzeptiertes) Benehmen beibringen (Benimm-Knigge). Dazu muß man erst selbst ein "halbwegs adequates" Benehmen erlernt haben:D.

    -Bildung und Kultur nahe bringen und es bilden (Lehrer, Ausstellungen, Vereine, Museen, etc.). Dazu muß man selbst Bildung und Kultur gegenüber offen sein, sich bilden/kultivieren, sowie natürlich selbst viel lesen und interessiert an allem Möglichen (auch an Neuerungen) sein.

    - zu sportlichen Aktivitäten anhalten(Sportlehrer, Vereine, Trainer versch. Sportarten). Man(n) Frau soll gefälligst selbst in irgendeiner Sparte wenigstens ein bisschen sportlich sein.

    -Politik/Umwelt/Soziales darf auch nicht (natürlich altersentsprechend) auf der Strecke bleiben, denn man soll ja das Kinde seiner Umwelt, seiner Mitmenschen und der politischen Machenschaften gegenüber aufmerksam machen (hängt ja davon zuweilen die Zukunft des Kindes ab). Und hier fange ich gar nicht mal an die Berufstände alle aufzuzählen. Auf jeden Fall sollten Eltern natürlich politisch, sozial und an der Umwelt interessiert sein.

    -ja, und last but not least, eben dann noch das Ding mit dem glücklich.-, geliebt.-, angenommen.-, integriert.-, erfolgreich.-, selbstbewußt.-, interessiert.-.....etcetcetc. Sein, das soweit ich weiß, ganze Berufstände von Psychologen, Psychiatern, Coaches, Soziologen und Pädagogen beschäftigt und Eltern so Mal, mir nix dir nix mit Links, darufhaben sollten:ironie: um ihren Nachwuchs dergestaltet gut auf sein Leben loslassen zu können, ohne vor Sorgen um diesen das eigene Nervenkostüm allzu überzustrapazieren.


    Natürlich ist das nicht Alles, denn bevor man das da Oben von mir aufgezählte überhaupt in Angriff nehmen kann, muß man dem Kleinen ja zuerst mal beibringen, dass es richtig spricht und isst und nicht das Messer mit nem Nasenbohrer verwechselt, selbständig das Toilett findet, da auch reintrifft sowie nicht die Finger zum wischen benutzt, sich selbst wäscht und das nicht nur vorne sondern auch hinten, und die Unterhosen nicht mit der Kopfbedeckung verwechselt....etc.......abgesehen davon, dass man da noch ne lange Zeit damit verbringt dem Nachwuchs alles nachzuschleppen, lange Zeit das Haupt-Hirn für den Nachwuchs ist, aufzupassen muß, dass es sich nicht irgendwo runterstürzt oder sich den Hals bricht oder auf die Straße vors Auto rennt oder vllt. mit nem Wildfremden das Weite sucht:thumbup:. Mühsam mühsam, sach ich nur. Denn um All DAS bewerkstelligen zu können müssen Eltern wahre Wunderwutzis sein.

    "Wo, zum Kuckuck noch Mal, bleibt denn da das Vergnügen???", dachte ich mir also Letztens. Bin ich Lehrer, Psychologe, Sozialarbeiter, Pädagoge, Politiker, Kulturbeauftragter, Sportlehrer, Trainer, Coach, .....:confused:........ein Wunderwutzi?

    Und da dämmerte es mir gaaanz langsam. Eigentlich ist es ja ganz einfach.
    Man braucht nix anderes tun (abgesehen von den Bemutterungs.- Bevatterungsplichten mit dem Essen, Scheißen, Anziehen, Schlafenlegen, Schule und Aufgabenscheuchens, etc.) als seinen Nachwuchs ins eigene Leben, in eigene Interessen einzubinden, herusfinden welchen Interessen der Nachwuchs gerne nachgeht und diese mit ihm gemeinseim, wechselweise mit den eigenen, zu fröhnen (vorausgesetzt der Nachwuchs pfeift nicht bereits auf die Eltern und man selbst kommt da noch halbwegs mit, mit dem eignenen Zimmperlein).

    UND SICH JA NICHT kirre machen lassen von eben den diversen Berufsstandsvertretern (siehe Oben) und dem Anspruchsverhalten diverser gesellschaftlicher Vertreter, die zwar wissen, was denn gut wäre das man täte, es aber mitnichten selbst auch nur ansatzweise hinbekommen den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, dafür aber umso lauthalser von anderen Perfektionismus dahingehend verlangen würden.
    :thumbup::thumbup::thumbup::D
     
  2. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.588
    Das mit der Aufzucht lass bloß nicht evy lesen. :D

    Der Nachwuchs beginnt übrigens recht schnell auf erzieherische Versuche der Eltern zu pfeifen. Je nach Nestfluchttrieb mag das aber von Kind zu Kind verschieden sein. Manche mögen sich auch mit Ende 30 nicht vom Elternhaus lösen, andere wollen schon mit 6 Jahren am liebsten ausziehen.

    Deinem Fazit mag ich gerne zustimmen und ist wohl die häufig größte Hürde von Eltern, die es zu überwinden gilt: sich nicht von der Gesellschaft und deren Ideen kirre machen zu lassen. :)

    LG
    Any
     
  3. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
    ja, klingt anstrengend...und ist es auch wenn man einen Sinn sucht.
    Wie sagt Gerald Hüther": Bildung ist mehr, als gesammeltes Wissen."

    Augen zu und durch.

    http://www.youtube.com/watch?v=T5zbk7FmY_0
     
  4. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
    Beiträge:
    10.457

    Gar nicht so doof, dieser Hüther.
    Danke fürs Einstellen.:)
     
  5. SunnyAfternoon

    SunnyAfternoon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2011
    Beiträge:
    14.632
    Ort:
    Eltern müssten Wunderwuzzis sein, um Jedem und Allem gerecht zu werden....und wie man´s macht, ists verkehrt....:)

    Aber mach Dir keinen Kopf, denn wenn was schief geht, ist immer die Mutter schuld...:confused:

    :D
     
  6. cailin

    cailin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2009
    Beiträge:
    8.532
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    Cayden, du hättest dir besser einen Goldfisch anschaffen sollen. :rolleyes:
     
  7. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
    Beiträge:
    10.457
    Weil?..........:D
    Ja. Wobei ich sage, dass man zuerst mal darauf kommen muß, inwieweit man selbst schon davon infiziert (bemustert) ist, ohne es mitunter zu ahnen, was so viel heißt: sich selbst vorerst wiederzufinden in dem Kuddelmuddel um dann die eigenen gesellschaftlichen Zwänge abzulegen. Das ist schon mal die größere Hürde, meine ich. Denn da wird es einem selbst ja auch nicht unbedingt einfach gemacht......wobei, man sollte ja nicht nur seine eigenen Zwänge aufgeben, sondern auch noch herausfinden, was man selbst denn nun ist und dieses dann auch noch so rübermanagen, dass man damit auch wiederum angenommen wird, obwohl man etwas unüblich ist.:D:) Man möchte ja nicht unbedingt überall nur Abseits stehen. Auch als vermeintlicher Aussenseiter möchte man ja zumindest Kontakt zu anderen vermeintlichen Aussenseitern (also von Irgendjemandem gemocht und angenommen, akzeptiert werden).

    Ich frage mich grad mal ob das nicht irgendwie mit dem Gefühl oder der Qualität des Gefühls zusammenhängt, dass man dabei transportiert und in wie weit man sich selbst öffnen kann anderen gegenüber.

    Letzten las ich da so was total geiles (hat mich schwer begeistert), hat auch nur am Rande (oder doch nicht?) mit Kinderaufzucht zu tun:
    Es geht um das eigene Revier und den Selbstwert: Der Selbstwert spielt eine entscheidende Rolle, wenn man sich von anderen, auch vom Partner, adequat abgrenzen können will. Ist aber die fundamentale Herdenverwurzelung oder die Wurzeln, woher man kommt, schwach, so ist auch die Abgrenzungsfähigkeit, der Selbstwert und das Gefühl für das eigene Revier angegriffen - und umgekehrt.

    Wobei ich wiederum finde, dass dies Heutzutage gar nicht so einfach ist, denn unsere Gesellschaft läßt ja kaum noch soetwas wie ne Sippe/Volk zustande kommen, zu der man sich zugehörig fühlen könnte bei der derzeitigen Globalisierung und alles Gleichmachung.

    Jetzt könnte man natürlich sagen: Alles meine Verwandten, Mitakuye Oyasin! nach dem Motto, und: wogegen sollte ich/irgendwer mich/sich denn dann abgrenzen sollen/müssen/wollen?? Andererseits denken ja mitnichten alle so und auch die Indianer, also diese LakotaSiuxe, hatten ja ihre Herdenwurzeln, welche sie bis aufs blutige Kriegsbeil verteidigten:D. Jaja, man hats nicht leicht aber leichts hats einen.
     
  8. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
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    10.457
    Wenn, DANN.....sicher MEINE!!!:D *lol
     
  9. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
    Beiträge:
    10.457
    Und wenn du es noch genauer wissen willst:D, ja, die ist sicherlich Schuld.

    Schließlich wird die Mitochondrien-DNA nur von der Mutter *vererbst, *kicher.
     
  10. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
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    ja, alle seine Videos sind genial ,kann man echt was lernen bei.
    Also was Kinder brauchen sind Erwachsene die sie einladen um die Welt zu entdecken in Ermutigung und sie inspirieren..:)

    Glücksgefühle:
    http://www.youtube.com/watch?v=MrYcRzN91eE
     
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