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Kinder der neuen Zeit und Drogen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von *Sunny*, 4. August 2005.

  1. *Sunny*

    *Sunny* Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juni 2005
    Beiträge:
    212
    Ort:
    im schönen Bayern
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    Ich weiß nicht, wohin das Thema am besten passt, deshalb schmeiß ich es einfach mal hier rein.

    Angeregt durch das Thema " Warum kiffen Kids?" ist mir ein komischer Gedanke gekommen.

    Was ist eigentlich, wenn die Kinder der neuen Zeit einfach nicht so ganz mit dem Leben auf der Erde zurecht kommen und deswegen zu Drogen oder Alkohol greifen um nicht nur dem Alltag und Ihren (bewußten) Problemen zu entfliehen, sondern einfach Ihrem Problem mit der Dichtigkeit dieser Welt. :dontknow:

    Flavio beschreib in seinem Buch "Ich komme aus der Sonne", dass Kinder der neuen Zeit ein Problem mit dieser Dichte haben und sehr schwer damit zurecht kommen.

    Das ist zunächst mal nur eine These, die mir in einem Anfall geistiger Umnachtung eingefallen ist, aber vielleicht finden sich ein paar, die mir Ihre Meinung dazu mitteilen!

    Bin gespannt!
     
  2. Astroharry

    Astroharry Guest

    habe mal einen Artikel im Spiegel gelesen.
    Danach liegt es dran dass Kinder heute vielfach von allen Problemen ferngehalten werden. Sie wachsen auf wie im Glashaus. Haben ein Übermaß an Selbstbewußtsein, das weit über dem Maß ihrer Fähigkeiten liegt.

    Wenn sie erwachsen werden und mit der rauen Wirklichkeit konfrontiert werden, dann klappen sie zusammen und flüchten in die Scheinwelt "Droge"

    Ich meine, da könnte was dran sein.

    Kinder brauchen Reibflächen, an denen Sie ihren Willen üben können. Sie brauchen Wiederstände an denen sie wachsen können und ihre Frustrationstoleranz einüben.
    Geduld, Ausdauer, Zähigkeit, Zielstrebigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Willensstärke und die Fähigkeit Verzicht zu leisten um eines Zieles Willen, können sich nicht entwickeltn in einem Leben wo einem alles geboten wird und alles zufliegt.

    Gruß Willibald
     
  3. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    :angel2: hey, du hast anfälle geistiger umnachtung ??? *zwinker*

    ne, aber dein ansatz könnte schon was für sich haben ...
    werd mal in ruhe darüber nachdenken ...

    lg die lilaengel
     
  4. Sterngeborene

    Sterngeborene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    7.182
    Ort:
    ♥ zischhhh ♥
    Ein Übermaß ?
    Ich glaube eher ein mangelndes Selbstbewusstsein, weil viele Fähigkeiten erst gar nicht gefördert, wahrgenommen werden.
    Kenne einige von diesen "Keinen-Bock"-Leuten, die sich gehen lassen, flüchten in Alkohol und anderen Drogen, sich nichts aus Schule und Bildung machen, etc.
    Sie sind keinesfalls dumm oder einfach nur faul - noch haben sie ein Übermaß an Selbstbewusstsein. Es sind oft gerade sehr intelligente Jugendliche....Ich merke, dass es dabei um den Sinn geht, der nicht gefunden wird. Vorgelebt ein Leistungsstreben, aber die wahren Fähigkeiten schlummern versteckt.
    Fühlen sich unverstanden...
    Man kann natürlich nie alle über einen Kamm scheren, aber ich glaube dass es an der mom.Gesellschaftsform liegt, und sich das ganze immer weiter zu spitzt. Es brodelt an allen Seiten, und sie sind "nur" das Spiegelbild, der Ausdruck dessen, was unsere Gesellschaft lebt und ausmacht.

    LG
    Sterngeborene
     
  5. Astroharry

    Astroharry Guest

    ich sehe die Kinder, noch vor dieser "Null-Bock" Phase und da sehe ich sehr selbstbewußte Kinder. Sie kommen mir manchnmal vor wie kleine Adelige.

    Was passiert dann wenn sie in die "Null-Bock" Phase wechseln?
    Ist das nicht genau das was ich angerissen habe?

    Gruß Willibald
     
  6. Sterngeborene

    Sterngeborene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    7.182
    Ort:
    ♥ zischhhh ♥
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    Lieber Willibald,

    ich verstehe, was du sagen willst.
    Und vielleicht ist es so.
    Dieses "adelige Verhalten" mit Absturz in die Nullbockphase, wie du es beschreibst, ist auch nur ein weiterer Spiegel dieser zwiespältigen Gesellschaft. Nur frag ich mich, ob das Selbstbewusstsein tatsächlich auf diese Art exsistiert und nicht eher ein weiterer hilfloser Versuch ist sich durchzusetzen, auf sich aufmerksam zu machen, zu kompensieren, weil man sich unverstanden fühlt... wenn dies dann auch nicht funktioniert wird entmutigt aufgegeben und in eine eigene Realität geflüchtet.

    Ich denke, es geht hier grundlegend um ein fehlendes WAHRES Selbstbewusstsein.
    Das schon in der Erziehung entweder zerstört oder gefestigt werden kann.
    Wenn das fehlt traut man sich nichts zu, erscheint einem die welt rauh und schroff, versucht man sie sich weich zu trinken, usw.
    Leider besteht diese Gesellschaft aus zick Masken, aufgesetzt, so dass die Eltern oft kein "Gutes Beispiel" mehr für wahres Selbstbewusstsein sind, und diese Unsicherheit (in einer unsicheren Zeit) wird weitergegeben, und verstärkt ausgedrückt, um aufzuwecken.

    LG auch Dir,
    Sterngeborene
     
  7. Astroharry

    Astroharry Guest

    was denkst Du, woraus die Gesellschaft besteht?
    und wie denkst Du, kann man wahres Selbstbewußtsein erlangen?
     
  8. Hallo

    Ich denke das die Kinder der neuen Zeit oder besser die Kids von Heute..sehr sehr Sensibel sind und so
    halt meist ziemlich verletzt werden durch die Gesellschaft oder Mitmenschen(leistung,forderungen einen Ideal Bild nachstreben zu müssen ...
    Ich glaube auch das sie sich bewusst in eine andere
    Welt flüchten, weil sie dort besser klar kommen als im normalen leben,
    deahalb kiffen ja sehr viele Jugendliche und schütten sich mit Alk die Birne
    bis zur Besinnungslosikeit zu!
    Es könnte gut sein das sie hier keinen Fuß fassen können und sich so
    in eine Traumwelt verziehen!Und so auf die anderen Mitmenschen als Bock los
    dargestellt werden,aber meist verbergen sich hinter diesen Kids traurige Seelen die um Anerkennung und Liebe kämpfen....und einfach gemocht werden wollen..
    und das sie ein mangelndes Selbsbewusstsein haben wenn es um ihre eigenen Fähigkeiten und um ihre Person geht das glaube ich auch.....

    lg Vollmondfreak
     
  9. allmächd

    allmächd Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2005
    Beiträge:
    371
    Ort:
    5 Fuss links- dann 4 fuss hoch
    ich werd hier gleich einen riesen Beitrag abliefern- freut euch schon mal *ggg
     
  10. Astroharry

    Astroharry Guest

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    Diese Welt ist dazu da erobert zu werden.
    Das kann man lernen, wenn man selbst handelt und zunächst kleine Erfolge erziehlt.
    Kinder tun das von sich aus, wenn man sie läßt und wachsen so an den Aufgaben die sie sich selbst stellen, wenn, tja wenn man sie läßt.

    Kinder wünschen sich vieles aber ist es gut ihnen das alles zu geben?
    Nein. Sie müssen das Gefühl bekommen dass sie es sich lange wünschen und endlich bekommen.
    Wenn die Kinder keine Eerwartungsspannung mehr erleben und das Wünschen und die Sehnsucht nach ihrem Spielzeug nicht entwickeln können, weil sie das alles sofort vor die Füße gelegt bekommen, dann enttäuscht man die Kinder und macht sie kaputt.
    Sie lernen auch dass sie manches garnicht bekommen und bauen das in ihre Persönlichkeit mit ein und lernen so, sich mit manchen unangenehmen Gegebenheiten abzufinden.
    Sie trainieren so ihre Frustrationstoleranz. Das geschieht auch wenn sie etwas eben nicht bekommen.

    Vorallem denke ich, dass zwei Dinge eine Rolle spielen.
    1. dass Kinder schon früh von zu hohen Erwartungshaltungen runter müssen.
    2. dass sie vorallem in Ruhe gelassen werden sollten, wenn sie sich die Welt erobern.
    das 1. bewahrt sie davor mit zu großen Erwartungen ins Leben zu gehen
    das 2. setzt sie in die Lage sich das zu erobern was sie können.(Wahres Selbstbewußtsein)

    Die Frustrationen die das Kind dabei erlebt müssen mit Zuwendung und Liebe abgemildert werden, nicht aber dadurch dass sie alles bekommen was sie wollen. Dadurch lernen Kinder auch dass es nicht immer drauf ankommt was zu haben, sondern was zu SEIN. Und das wird in der Zuwendung und in der Bestärkung durch die Eltern erlebt.
    Nicht dadurch dass die Eltern ihnen ihre Probleme lösen und ihnen alles abnehmen. Das können sie nämlich nicht durchhalten, spätestens nicht mehr wenn sie in die Schule kommen.

    Aber das ist nur meine Meinung

    Gruß Willibald
     
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