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Kinder der Angst ...

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von feel, 27. Juli 2005.

  1. feel

    feel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2004
    Beiträge:
    14
    Ort:
    berlin
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    FRAGE -> was sind kinder der angst?
    ANTWORT -> wir alle! - mehr oder weniger -

    MERKMALE/SYMPTHOME-> selbstkritisch, ungeduldig, schüchtern, gedrückte gefühle, traurig, mögliches aggressives potenzial, tendenzen: unehrlich ... usw. uss.
    BESCHREIBUNG -> ein destruktives gefühl, was sich reale und irrrationale ängste teilt - sie beruhen jeweils auf bewusstseineinschränkungen ...
    GESCHICHTE -> ein gefühl seit anbeginn der zeit ...
    NOTWENDIGKEIT -> bewegt das wesen zum schnellen handeln und zu hoher lernbereitschaft ...
    ANORMALI -> überträgt sich auf ähnliche muster und denkweisen ...
    ABSTRAKTION -> tunnelblick, platz nöte, sperrung,
    BEMERKUNG -> im grunde genommen arbeiten wir gegen uns, wenn keine bereitschaft da ist dieses gefühl aufzulösen. es schränkt uns gedanklich und in unserer lebensqualität ein.

    MEIN GEDICHT
    draußen dämmert der tag und die nacht bricht ein
    neuer wind wird geboren, die temperatur sinkt und bittet kühle ins haus,
    geisterhaft werden die schatten im mondscheinlicht,
    die nacht versperrt uns die ferne und vesperrt uns die sicht,
    träume werden wirklicher,
    von innen wie nach außen,
    fantasien entfalten ihre volle kraft und wollen nach draußen,
    jedes geräuch erscheint lebendiger,
    kreaturen steigen empor und werden geister der nacht,
    rascheln, summen, knacken und lachen,
    eine atmosphäre des grauens ist erwacht,
    man wollt es nicht glauben,
    sprach der geistliche zum gelehrten,
    oh das ist gottes geschehen,
    ich weiß die nacht werde ich nicht überstehen,
    was zum kuck kuck faselst du von gottes willen - sprach der geelehrte,
    die wesen der dunkeltheit gehen ihre bedürfnissen nach ...
    im stillen und im wiegen,
    alles ist in der waage alter freund ...
    dir ist wohl die angst zum kopf gestiegen!!!

    viele liebe und freundliche grüße feel:rolleyes:

    PS: ES WÜRDE MICH FREUEN, WENN JEMAND WAS ZUM THEMA ANGST BEIZUTRAGEN HAT (EGAL WAS)??!!
     
  2. peroque

    peroque Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2005
    Beiträge:
    440
    Ort:
    Planet Erde
    was willst du uns damit mitteilen hm? du wirst deine angst nie los...im grunde genommen ist es ein teil von etwas, was uns am leben hält. ich nenne es aber ehrfurcht vor den mächten, welche unser leben leiten.

    alles gute

    ...und vergiss nicht...jedes kann dein letztes gefecht auf erden sein zu jeder zeit. *g*
     
  3. feel

    feel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2004
    Beiträge:
    14
    Ort:
    berlin
    erstmals danke peroque für deine frage,

    ICH FINDE das es ein sehr wichtiges thema ist, dass geradezu allgegenwärtig und durchgängig unser leben, bestimmt. die angst bestimmt unser denken, tun, handeln und unsere sozialität.

    MICH INTERESSIERT wie menschen mit den unterschiedlichsten ängsten fertig werden ... ihre individuellen ansichten, ihre inspirationen.

    es ist auch ein sehr spirituelles thema ... davon hängt auch oft die einstellung zur esoterik ab ... (!manche haben angst vor der esoterik - manche führt sie geradezu hin!)

    versuche mich nicht in meiner person zu verstehen, sondern in meinen absichten. viele menschen können hier gute äußerungen sehen, die ihnen in bei ihren ängsten vielleicht weiterhelfen können ...

    UND ICH würde nicht behaupten das ich viele ängste habe, denn ich bin schon eine zeit lang auf dieses thema versiert ... ich denke, ich habe ganz *normale* ängste, die viele andere menschen auch haben ...

    also leude haut in die tasten, keine angst ... hier wird nur verstanden und nicht bewertet ... viele liebe grüße feel
     
  4. Gathering

    Gathering Guest

    Diesbezüglich hat mich ein Freund aus der Self Defence inspiriert (danke)...und geb mal ein paar Worte zum Thema Angst ab:

    Aus Angst kann der Mensch nicht loslassen. Er sammelt und häufelt lieber etwas an, gibt seine Verantwortung ab und sucht dann im Aussen nach einem Schuldigen für sein Dilemma. Nicht loslassen können führt zur Sucht alles haben zu müssen, was einem helfen könnte, sein materielles Glück gesichert zu wissen. Auch die Liebe wird sehr oft mit materiellem Habenwollen verwechselt. Das, was einem das trügerische Gefühl geben könnte, angstfrei zu leben, unsterblich zu sein, die Macht und das Eigentum auf seiner Seite zu haben. Man möchte möglichst geschützt in der Welt einherwandeln - möglichst in einer Blase, die wabernd einen an die schützende Gebärmutter erinnert. Jedoch möglichst nicht die eigene Arme nach vorne strecken, um die eigene Grenzlinie zu erweitern. Denn so könnte man ja sein intuitives Frühwarnsystem im Selbst feststellen und das gefällt dem Ego im Spiegel nicht so sehr. Also teilt man lieber aus, steckt aber nicht gern ein, denn man fühlt sich ja in seiner Schutzblase sehr wohl. Doch diese hat man mal irgendwann verlassen, um selbständig zu werden - im Denken und auch Verantwortung übernehmen. Ohne Erkennen und Eigenverantwortung ist ein Vorankommen nicht möglich.

    So bläht und plustert sich der Mensch künstlich auf und legt somit seine schützend, maskeraden Schichten um sich selbst, bis er nicht mehr rausschauen kann und sich der Körper anfängt zu wehren. Durch Aufblähen und Aufplustern lassen sich womöglich der Besitz wie Häuser, Yachten, Privatflugzeuge und das eigene Territorium erweitern, jedoch nicht - wie ausnahmslos jeder mal feststellen wird - sein Seelenheil. Dennoch werden stets unsichtbare Schutzkreise um Partner, Bankkonten, Eigentum gezogen - so meint man magisch geschützt zu sein und niemand kann einem etwas anhaben; denn an diesen *Besitz* darf ja niemand herankommen und soll uns selbst Sicherheit und Schutz geben.

    Aber nach kurzer Zeit - wenn alles gut läuft - empfindet man, das dieser Schutz nicht ausreichend ist und man möchte immer mehr Frauen, Autos, Freunde, Sex, Häuser und Eigentum um sich schaaren. Denn die Angst, ungeschützt, mittellos und angreifbar zu sein macht gierig. Man umgibt sich mit Büchern, die man bis unters Dach hin stapelt; denn wenn man schon nicht selbst denken kann, dann zumindest in äußerer Form viele Bücher besitzen und professionel wissend und begabt nach aussen wirken. (Mein Haus, mein Auto, meine Yacht, meine Freundin). Die Angst, ungeschützt und angreifbar zu sein, macht gierig. Jeder Besucher eines solchen materiellen Besitzers wird sofort in ehrfurcht erstarren und einem garantiert nicht intellektuell angreifen wollen. Denn er sieht sofort, wie belesen und gebildet man ist. Der Schutzkreis hat gut geholfen.

    Irgendwann aber reicht eine bestimmte Anerkennung nicht mehr und man strebt nach noch Höherem - nach noch mehr gesellschaftlichem Ansehen und akademischer Urkunden, die an der Wand verstauben. Denn Peter fährt den neuesten BMW und man möchte am liebsten im Boden versumpfen, wenn man sich diesen nicht auch sofort leisten kann. Man sammelt und sammelt, an Frauen, bzw. Männern, Urkunden, Markenklamotten, Autos, und möchte dieses von Aussen stets bestätigt bekommen. Aber auch das reicht nie aus, denn all das Äussere - so doof sind wir ja auch nicht - können wir ja auch durch Naturereignisse, Börsenzusammenstürze, Verbrechen oder Krankheit wieder verlieren....oder wie wir alle eben durch den Tod, gell?

    All diese äußere Dinge sind halt nur Ersatz für die eigene gewisse innere Leere und die Angst um das tiefe Wissen einer eigenen Wertlosigkeit und falsch begangenen Weges im Selbst. Man kann aber lernen loszulassen, von dem was Sucht verursacht und Besitzdenken erweckt. Denn nicht nur der Mensch hat den Besitz. Der Besitz hat auch den Mensch im Griff. Eine Art Pakt läuft solange man seine Politur nach aussen hin im Deckmantel des äusseren Scheins auffrischt. Und wenn man mit ihm Geschäfte macht, ist man einer Sucht unterworfen, sodass loslassen fast zur Unmöglichkeit zu scheinen wird. Besitz ist nicht nur ein Auto, es sind in vielerlei Hinsicht die Partner, die Kinder, die Freunde...

    Alles dies zu verlieren, bedeutet Angst, bisdass der Körper nicht mehr mitspielt und mitreagiert....in den sympthomen, die einem der Ursache nicht mehr bewusst werden...

    LG
    Dio
     
  5. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
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    Graz
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    Hi,

    ein gewisses Maß an Angst ist überlebensnotwendig - sie hält uns nämlich normalerweise von einigen Dummheiten ab...("ich hab Angst davor, diese glatte, hohe Wand ohne Absicherung raufzuklettern" - als Bsp.)

    Die Frage ist einfach nur, ob es eine "gesunde" Angst (vor der rot-schwarz geringelten Schlange da) oder ungerechtfertigte Angst (etwa, daß der Golf nicht so tief gelegt ist wie der von der Konkurrenz) ist.

    Wichtig ist herauszufinden, wie begründet die Angst ist!


    Liebe Grüße,

    Shanna
     

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