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Kinder auf dem Friedhof!

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Silvermedi, 28. Juli 2010.

  1. Silvermedi

    Silvermedi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2010
    Beiträge:
    4.014
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    mich würde wirklich eure meinung interessieren, ob kinder auf den friedhof mit sollen?? wenn ja ab welchen alter??

    meine persönliche meinung:NEIN
    und ich finde es eine schande dass kleinkinder auf die friedhöfe mitgezerrt werden weil oma, opa, urstrumpftante usw gestorben sind und sich das horrorszenario (meine es nicht böse sondern aus der sicht der kinder) ansehen müssen, wo manchmal sogar leute ins grab kollapieren, danach die stimmung beim leichenschmaus aber in vielen fällen doch eher schon in ein gelager ausartet..
    werft mir jetzt keine unsensibilität vor - sondern das ist einfach wert- und gefühlfrei
     
  2. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.193
    Ort:
    Niedersachsen


    Du meinst jetzt, wenn jemand beerdigt wird?

    Kommt vielleicht drauf an, wer da begraben wird. Wenn es Vater oder Mutter oder Geschwister sind, würde ich es tun, denn das betrifft ja das kleine Kind auch direkt.
     
  3. Sadivila

    Sadivila Guest

    Hallo,


    das Thema Sterben habe ich in meiner Familie noch als "tabu" Thema erlebt.
    Meine Kinder wachsen da schon ganz anders auf, als ich aufgewachsen bin.
    So wie bei uns ein Standardbegräbnis abläuft, wie du schon geschrieben hast, würde ich meine Kinder nicht auf ein Begräbnis mitnehmen.
     
  4. Ich bin für ein klares JA

    Beerdigung und Friedhof


    Ich bin für ein klares Nein

    Leichenschmaus und fröhliche Plapperrunde


    Je früher umso besser: Wenn es ihnen vorenthalten wird,
    kommen sie im späteren Alter nicht gut damit zurecht....

    Dass die Erwachsenen diesen Beerdigungsmissbrauch
    begehen sollte nicht zur Straflast der Kinder werden...

    Ich musste damals den Pastor "bestechen" um Opa
    nochmal sehen zu dürfen und da war ich schon 16

    Ohne den Friedhof den ich seit meinem 6 Lebensjahr
    gerne besucht habe, würde ich viele ruhige Stunden missen

    Mein erster väterlicher Freund war Leichenfahrer,
    auch den hätte ich nie kennengelernt, wäre mir der
    Friedhof verboten gewesen......

    (Und noch etwas: Ich darf nicht zur Beerdigung - doch das Scheißgrab soll ich gießen)

    Alles schon gehört und erlebt von anderen Kindern
     
  5. Täufelchen

    Täufelchen Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2006
    Beiträge:
    482
    Ort:
    in der Nähe von Bayreuth
    Wir waren bisher gott sei dank noch nicht in der Verlegenheit das enztscheiden zu müssen. Aber ich denke ich bin für ein ja. Sterben gehört zum Leben und das kann man leider nicht einfach so ausblenden. Es kommt nur auf das Wie an. Ein Kind muss darauf vorbereitet werden wie eine Beerdigung abläuft und das die Menschen eben auch traurig sind. Leichenschmaus ist bei uns eh nicht üblichvon daher stellt sich dieser Punkt nicht. Aber Beerdigung bin ich dafür.
     
  6. Edova

    Edova Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2009
    Beiträge:
    11.493
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    Daß das Sterben zum Leben dazu gehört, kann man Kindern durchaus zumuten, vor allem wenn es sich um nahe Verwandte handelt. Kleinkinder würde ich auch nicht auf den Friedhof mitnehmen, die können es noch nicht verstehen und verarbeiten. Die sogenannten Leichenschmausfeiern lehen ich auch ab.
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.221
    Ort:
    Saarland
    Hmm, schwer zu sagen.

    Als meine Oma (zu der ich eine sehr gute Beziehung hatte) gestorben ist bin ich 13 gewesen. Also nicht mehr ganz ein Kind. Aber die Beerdigung war jetzt nicht das traurigste und emotionalste für mich. Das schlimste war als sie
    offensichtlich schwer krank wurde (sie hatte Krebs, wusste es aber wohl vorher denke ich heute) ,es dauerte nicht lange bis sie dann verstorben ist.
    Da ging es mir sehr schlecht, und ich habe dann irgendwo auf ein Wunder gehofft, obwohl klar war, dass sie sterben wird. Als sie dann gestorben ist, war ich dann irgendwie sogar erleichtert und habe eine Art inneren Frieden empfunden, und dass ich mir keine Sorgen machen soll. Da konnte ich dann damit umgehen, und mit der Beerdigung kam ich auch zurecht.

    LG PsiSnake
     
  8. Talea79

    Talea79 Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juni 2010
    Beiträge:
    92
    Ort:
    Bodensee
    Meine Meinung!!! JA
    Der Tod gehört zum Leben....umso früher wir damit konfrontiert werden, umso besser gehen wir später damit um.
    Leichenschmaus bzw Totenfeier - was soll das überhaupt?? Hat mich immer schon geärgert.... meiner meinung nach ist das alles andere als passend wenn man abschied nimmt :wut1::confused:
     
  9. tatzi

    tatzi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Oktober 2009
    Beiträge:
    1.211
    Ort:
    MITTEN IM LEBEN
    Ich denke, das unsere zivilisation mit der ganzen Sache sowieso falsch umgeht.
    Kinder kann man gut und altersgemäß erklären , worum es geht. Mein Sohn war noch sehr klein als er das erste mal auf einer Beerdigung war, er sagte damals zu mir:" Mami , warum weinst du,Opa ist doch jetzt im Himmel und hat keine Schmerzen mehr." Ich war sehr betroffen, das ein kleiner Knirps , das so sieht. Aber ich denke er hatte Recht damit.
     
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    Meinen Sohn (4) würde ich nur ungerne mit zu einer Beerdigung mitnehmen. Aber auch aus dem Grund, dass es ihm einfach langweilig wäre und es wohl ein wenig unruhig würde. Ich denke je nach Entwicklung haben größere Kinder vielleicht mehr damit zu kämpfen und zu verarbeiten, als kleine Kinder.
    Als ich vier Jahre alt war, habe ich meine tote Uroma in der Leichenhalle aufgebahrt gesehen. Ich hab mich nur gewundert, warum die Oma schläft, mehr war aber nicht. Ich habe es einfach noch nicht so richtig verstanden, also war da auch nichts, was verarbeitet werden musste.

    Allerdings kann bzw. sollte man nicht verhindern, die Kinder mit dem Thema zu konfrontieren. Sie müssen es ja irgendwie, wenn auch spielerisch lernen. Das Thema hatte ich vor einigen Wochen auch mit einem Bekannten, der seine 6jährige Tochter von allem fernhalten will, was mit dem Thema zu tun hat.

    Da fällt mir dann auch ein schönes Beispiel ein, was die eine Tochter (5) meines Cousins vor ein paar Wochen sagte, als mein Onkel gestorben ist.
    Sie sagte: "Opa ist jetzt im Himmel ein Schmetterling".

    Die einzigen Kinder, die auf der Beerdigung dabei waren, waren etwa im Alter von 8-10 Jahren und sehr gefasst. Viel schwerer fiel es da meiner 18jährigen Cousine.
     
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