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kind ist daheim trotzig- draussen duckmäuser

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von tinamaria, 22. August 2008.

  1. tinamaria

    tinamaria Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    32
    Ort:
    Berlin
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    hallo an alle,

    momentan beschäftigt mich mein 5jähriger sohn ziemlich stark. simon hört zuhause überhaupt nicht auf mich, würde mich am liebsten immer mit meinem vornamen ansprechen und bei anderen kindern hört er aufs wort. er lässt sich dermassen rumkommandieren und sich alles wegnehmen so dass es mir im herzen weh tut das mit anzusehen.

    jetzt würde ich deswegen gerne eine aufstellung machen, da ich das gefühl habe, er will kein kind sein sondern lieber erwachsen.

    er redet auch ständig von sich als den "grossen" und möchte unbedingt erwachsen sein...

    klar ich weiss dass kinder trotzphasen haben. aber langsam platzt mir der kragen. alle regeln von mir und meinem mann lassen ihn kalt.

    was meint ihr dazu?

    liebe grüsse von tina
     
  2. Luna8

    Luna8 Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2007
    Beiträge:
    338
    Ort:
    Baden Württemberg
    Puh, ich glaub, da mußten wir alle durch. Er testest aus, wie weit er gehen kann. Klar draußen ist nicht zu vergleichen mit zu Hause. Zu Hause traut er sich was, vertraute Umgebung. Da hilft denk ich nur immer an einem Strang zu ziehen, und wieder und wieder zu erklären.Tobt mit ihm rum, in der Natur, ihn müde machen, vielleicht hilft das..

    Liebe Grüße Luna8
     
  3. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo,

    Dann geht es deinem Kind schlecht und will auf sich aufmerksam machen. Hast du schon herausgefunden, warum er draußen still und ruhig wird? Es wird einen Grund geben. Ich kann mir gut vorstellen, dass er von anderen Kindern (eines reicht schon) schlecht behandelt wird und seinen Frust daheim loswerden will, indem es diesem Kind nachahmt. Es wird wohl ziemlich unterdrückt dort.

    Dann frage ich mich: ist er auch nicht ab und zu daheim ein "Duckmäuser". Boh, wenn ich dieses Wort ausspreche und schreibe empfinde ich darin einen Vorwurf an das Kind. Wie muss es sich fühlen. :tomate: Es gibt Kinder, die brauchen ein bisschen länger, bis sie sich woanders eingelebt haben, so wie wir Erwachsene auch. Es gibt geborene Anführer und es gibt welche, die sich gerne leiten lassen.

    LG Pluto
     
  4. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Hi, Tinamaria!

    Vielleicht übt ja dein Sohn zuhause, sich zu wehren, weil er euch vertraut. Dass er groß sein möchte, kann damit zusammenhängen, dass er sich noch nicht gut gegen andere, größere Kinder wehren kann. Eine Aufstellung würde ich in jedem Fall machen. Schon, damit man es sicher weiß, was dahintersteckt!


    Liebe Grüße und Daumendrück, dass ihr es bald lösen könnt!

    believe :umarmen:
     
  5. Sonnengold

    Sonnengold Guest

    Hallo tinamaria!
    Von Familienaufstellung habe ich keine Ahnung, aber vielleicht hätte ich einen kleinen Tipp für dich. Wie hier ja schon geschrieben, kommen alle Kinder mal in die Trotzphase. Das eine Kind mehr, das andere Kind weniger. Also Grenzen austesten und die eigene Persönlichkeit entwickeln. Meine Tochter hatte so ein Verhalten phasenweise. 6 Wochen trotzig, 4 Wochen normal. Als so eine Phase mal wieder auftauchte, tat ich das, was sie tat. Ohne ein Wort zu sagen, stieg ich auf unsere Couch und sprang darauf herum und sang laut ein Lied. Meine Tochter fand mich völlig bescheuert und war total genervt. Da sie eher ein visueller Typ ist, kann sie besser begreifen, wenn sie die Dinge vor ihren Augen sehen kann. Einmal habe ich sie auf Vidio aufgenommen als die "Zickenphase" mal wieder seinen Höhepunkt erreichte, und es ihr mal nach einigen Tagen vorgespielt. Dann habe ich sie gefragt, wie sie sich auf dem Video gerade sieht. Sie hat begriffen, dass in einer Familie jeder Regeln einhalten sollte, da es sonst nur chaotisch ablaufen würde. Versuchs doch mal. Und wenn dich der kleine Mann mit deinem Vormamen anspricht, dann nenne ihn doch einfach auch anders . Vielleicht begreift er dann etwas besser? Und in der Ruhe liegt die Kraft. Lass dich auf keine Diskussionen ein. Erkläre, warum du dieses oder jenes nicht in Ordnung findest. Behandle ihn, wie eine vollwertige Person. Er ist ja aus dem Kleinkindalter raus. Betrachte in ihm einen vollwertigen Gesprächspartner. Ich denke, dann könnte es schon besser werden.
    Versuchs mal. Bei uns hat es prima geklappt.

    Alles Gute für Dich und dein wundervolles Kind

    Alles Liebe
    sonnengold
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Werbung:
    diesen Vorschlag kann ich mir leibhaft vorstellen. :lachen::lachen::lachen:
    Ich werde ihn mir merken.

    LG Pluto
     
  7. Sonnengold

    Sonnengold Guest

    :DIch hab mich nachher selbst über mich kaputtgelacht. Aber so verdutzt, wie meine Tochter damals geschaut hat, war göttlich. Aber es hat wirklich geholfen.

    Not mach ja bekanntlich erfinderisch:rolleyes:
     
  8. tinamaria

    tinamaria Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2006
    Beiträge:
    32
    Ort:
    Berlin
    hallo ihr alle,

    danke für die antworten. ich bin jetzt ziemlich nachdenklich und schäme mich weil ich tatsächlich das gleiche gemacht habe wie meine eltern bei mir - ich habe ihn verurteilt für seine angst, für sein "fehlverhalten". das gleiche verhalten haben mir auch meine eltern immer vorgehaltenn, weil ich als kind so schüchtern und ängstlich war.

    kann mir von euch jemand einen tip geben, es ist so, dass wir (mein sohn und ich ), sobald wir irgendwo auf dem spielplatz etc. sind IMMER in eine situation geraten wo es total ungerecht wird (ihm jemand was nimmt, ober schubst). meisstens ist es wenn ich mich mit der mutter ganz nett unterhalte. es ist dann sehr schwierig so "unhöflich" zu werden und dem anderen kind zu sagen dass es damit aufhören soll. auf der einen seite möchte ich dann meinen sohn nicht entmündigen dass ich ihm alles vorwegnehme aber er weiss teilweise nicht wie er reagieren soll, da ich die ersten 3 jahre (aufgrund dieses themas) enge kontakte mit kindern stark eingeschränkt hatte.
    habe auch immer ein totales schuldgefühl ihm gegenüber und lassse ihm vielleict dadurch auch zuviel durchgehen.

    es ist so, dass ICH sooo darunter leide (also richtig mit körperlichen symptomen wie herzrasen etc) wenn jemand zu IHM gemein ist.

    ich denke dass ICH da das volle thema habe das ist mir schon klar, weil ich ja selbst so oft von anderen kindern geschlagen wurde.

    WIE kann ich das auflösen, also MEINE angst?

    das ist mir jetzt echt schwer gefallen mich so zu outen, ich bitte drum mir keine bösen kommentare drauf zu schreiben, sondern ernstgemeinte kritik, anregung etc. da ich echt bereit bin mri das jetzt anzusehen. wäre echt nettt von euch... :trost:
     
  9. Sonnengold

    Sonnengold Guest

    Hallo tinamaria!
    Es wird immer Kinder geben, die deinen Sohnemann schubsen, ihm etwas wegnehmen, oder ihn ärgern werden. Schau, tinamaria, im Kindergarten bist du ja auch nicht bei ihm. Kinder handeln es untereinander aus. Wie soll er dann lernen sich zu behaupten, wenn er immer von dir beschützt wird. Er muss selbständig lernen, mit solchen Situationen umzugehen um Konflikte lösen zu können. Mache ihm Mut. Sprich mit ihm darüber und erlaube ihm sich wehren zu dürfen. Er kann ja sonst gar nicht lernen, Selbbewußtsein aufzubauen. So schwer es dir auch fallen mag, versuch doch einfach mal , (wenn du auf dem Spielplatz bist und eine Konfliktsituation auftritt), abzuwarten was passiert. Du lässt ihn ja nicht aus den Augen und kannst immer noch eingreifen, wenn er gehauen wird. Er wird das schon regeln. Vertraue ihm. Stärke ihm den Rücken.

    Liebe Grüße
    sonnengold
     
  10. Evian

    Evian Mitglied

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    2. Juli 2006
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    309
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    Lüneburg
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    hallo,

    ich finde, eine fa, würde nicht nur deinem jungen helfen. wenn du erkennst, was du als kind erlebt hast, hast du die chance, dich aus der verstrickung zu lösen. damit solltest du deinem sohn und natürlich dir selbst, schon sehr geholfen haben.
    es ist eine von vielen möglichkeiten. da dein sohn diese dinge in seinem alter nicht auf spiritueller basis lösen kann, hast du ein recht es für ihn zu tun.

    ich kann nur aus eigener erfahrung sprechen, man ist oft überrascht. was so zum vorschein kommt. der rest erledigt sich dann fast von selbst.

    hast du schon erfahrungen mit fa?

    das netz ist voll mit infos, ...viel spaß beim lesen.

    lg

    evian
     
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