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Karma-Depression-Gesetz d. AnzieHung

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Donisl, 5. Juli 2010.

  1. Donisl

    Donisl Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2010
    Beiträge:
    12
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    Karma-Depression-Gesetz der Anziehung

    Hallo, ich habe mir mal Gedanken gemacht, über die Zusammenhänge zwischen Karma – Depression – und dem Gesetz der Anziehung.

    Depression ist eine Krankheit, evtl. gehört es also zu der Lebensaufgabe, damit umgehen zu lernen. Oder erkrankt man an den Lebensumständen, wie ein Cholerakranker ?
    Und wenn man erkrankt ist, wie geht man dann mit der Gedankenwelt um. Denn die ist ja nun mal beim Depressiven etwas anders geartet. Auch wenn er sich „Mühe gibt, nicht immer so negativ drauf zu sein“ ist es ja doch ein Drahtseilakt einerseit nicht die eigenen Gefühle zu leugnen und zu unterdrücken, was ja der Heilung zuwiederlaufen würde und anderseits „sich nicht gehenlassen“ und sich aufzugeben.

    Wie seht Ihr den Zusammenhang?
    Lösungsmöglichkeiten?

    Viele Grüße


    Ma
     
  2. KoelnerDom

    KoelnerDom Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2010
    Beiträge:
    3
    Ort:
    Köln
    Hallo Donisl,

    gerade habe ich erlebt, wie eine Bekannte (ein spiritueller Mensch!) freiwillig in eine psychatrische Klinik gegangen ist nach Panikattacken. Das hat mich völlig überrascht, da sie doch zufrieden und stabil wirkte. Es ging ihr mehrere Monate schlecht, sie war kaum ansprechbar, bis sie Medikamente bekam. Seitdem geht es wieder, sie ist gerade wieder zuhause. Aber das zeigt mir, wie wenig wir manchmal tun können, wenn die Gesundheit massiv zusammenbricht...

    Nun kommen wir zum Gesetz der Anziehung. Als Buddhist gehe ich davon aus, daß alles mit mir zu tun hat. Auch eine Cholerainfektion! Eine Krankheit bricht nur aus, wenn ich sie persönlich für mich benötige. Klingt unglaubwürdig? Sagen wir mal, Krankheiten und Unfälle sind "Lehrer", die uns eine Lernaufgabe vermitteln sollen. Durch Demut und Akzeptanz profitieren wir also davon. Treten wir also mal einen Schritt zurück, schauen wir mal, was sich nicht gut anfühlt.

    Bei Esther und Jerry Hicks finden wir im sehr gelungenen Übungsbuch dann Übungen, wie wir unseren Geist aufhellen bzw. befreien. Ich mache das z.B. so, daß ich morgens nach dem Aufwachen oder abends am Tagesende die positiven Ereignisse des Tages Revue passieren lasse. Das tut unglaublich gut. Vielleicht liege ich auf dem Balkon und freue mich über die Pflanzen oder mein gerade wachsendes Buchmanuskript. Einen gelungenen Kontakt, der vorher schwierig erschien.... also entsteht durch die Anhäufung von positiven Gedanken eine positive Spirale. Depression ist das Gegenteil, vor allem durch Pessimismus begünstigt wird der Geist immer düsterer - Dinge werden durch Deine gedankliche Vorwegnahme ernst so richtig schlimm.

    Und wer weiß, vielleicht brauchst Du solch einen Tiefpunkt, um Dich zu befreien. Solch einen Sturz, ähnlich wie die Tarotkarte DER TURM, um endlich loslassen zu können. Unser Lebenselexier ist die Freiheit! Sobald ich meine Autonomie zurückbekomme, geht es mir auch wieder gut!

    Ich hoffe, ich habe nicht zu sehr an Deiner Frage vorbeigeschrieben? Ist ein komplexes Thema, der menschliche Geist. Herzliche Grüße vom KoelnerDom
     
  3. beatfreak

    beatfreak Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2009
    Beiträge:
    389
    Ort:
    Leipzig
    Hallo,

    KoelnerDom deinen Beitrag finde ich gut auf den Punkt getroffen.

    Ich finde das Depressionen, einfach wegen Mißerfolgen und schlechten Nachrichten kommen. Und man mit der falschen Einstellung an die Mißerfolge und Nachrichten rangeht. Viele ziehen sich meist dann selbst runter.
    Beispielsweise will man eine Arbeit suchen, bewirbt sich bei vielen Unternehmen und bekommt trotzdem nur absagen. Man sagt sich dann selbst innerlich " Ich bin ein Verlierer niemand will mich haben "... Man bekommt Depressionen, verliert die eigene Selbstsicherheit, kann man natürlich in alle Lebensbereiche übertragen.
    Depressionen, negative Selbstgespräche können dann in einen wahren Teufelskreis führen. Wobei die eigenen Befürchtungen dann immer mehr gestärkt werden

    Die Lösung aus meiner Sicht ist es aus seinen Mißerfolgen zu lernen, heißt was hab ich vielleicht falsch gemacht, und die notwendigen Veränderungen zu machen. Sich dabei selbst aufbauen, mit Z.b. " Ich hab es super gemacht, was mir mißfält bekomme ich nächstes mal besser hin.
    Die inneren Selbstgespräche sind hier ein ein wichtiger Bestandteil. Jeder führt Selbstgespräche, man sollte diese bloß in die richtige Richtung lenken.
    Die Selbstsicherheit, Selbstbewußtheit ist bestimmt auch ein ausschlaggebender Faktor . Ist man beispielsweise bei einem Bewerbungsgespräch, gibt es 2 verschiedene Möglichkeit in das Gespräch ranzugehen.

    a) Man geht voller Angst in die Bewerbungen und ist dannn voller negativer Vorstellungen über sich selbst, natürlich bemerkt das dein Gegenüber auch und dein Gegenüber geht dann auch mit ner anderen Einstellung gegenüber dich ran. Die Fragen die man beantworten muß kann man nicht mehr richtig beantworten weil ja Angst lähmt und man nur noch wenig nachdenken kann. Die Konsequenz ist dann Ablehnung.
    b) Man geht mit Selbstsicherheit in das Bewerbungsgespräch, man macht sich seiner Stärken bewußt und versucht dann das Gespräch in die gewünschte Richtung zu lenken. Man bereitet sich für das Gespräch gut vor. Diese Selbstsicherheit bewirkt auch eine ganz andere Ausstrahlung zu dem Gegenüber. Es entsteht ein Wohlgefühl zwischen beiden Gesprächspartnern. Man lacht und kommuniziert angehnem miteinander.

    Hierbei sollten auch beispielsweise Visualisierungstechniken angewandt werden. D.h. Man stellt sich vor wie das Gespräch bestens verläuft, dies sollte man vor und während des Gesprächs machen. Man stellt sich beispielsweise das Gespräch locker und freudig vor. Dadurch wird auch die eigene Mimik und Geste positiv. Es heißt ja das man zu ca 80 % nonverbal kommuniziert.

    Zu den Anziehungsgesetz kann ich da nur sagen man zieht an, was man denkt und sich vorstellt,weil man es ja so wünscht...

    Kommen negative Gedanken überlegt man sich einfach dagegen positiven Gedanken vor. Heißt man ist in einem Bewerbungsgespräch beantwortet ein paar Fragen falsch, man sagt sich " Man war ich wieder schlecht. Dagegen sofort ein innerlich Gespräch machen das z.B jetz konzentrier ich mich mehr und ich schaffe es wieder richtige Antworten zu bringen. Diese Selbstsicherheit macht sich dann wieder bemerkbar...
    Hierbei ist es wichtig den inneren Widerstand zu brechen. Dein Selbst hat die ganze Zeit negative Botschaften über dich selbst aufgefangen, so muß es sich erstmal umprogrammieren. Dies Bedarf Übung !

    Habe Beispielsweise in einem Buch gelesen wie ein Mann das Verhaltensmuster an den Tag legte sich an den Fingernägeln zu kauen. Nach ein paar Überlegungen stellte er sich einfach vor wie seine gesamte Hand in weißen Licht erstrahlte. Das Bedürfniss wurde weniger, war aber noch nicht ganz weg. Nach den wiederholten Bedürfniss sich an den Fingernagel zu kauen visualisierte er wieder ein weißes Licht in seiner Hand und danach war es wirklich weg. Dies passierte innerhalb Minuten !
    Man braucht nicht unbedingt lange Zeit dafür, dies kommt nur auf die eigene Einstellung und den Willen drauf an. Daran glauben das sich ein negatives Verhaltensmuster schnell löst und die dafür notwendigen Maßnahmen ständig wiederholen.

    Denk Positiv ! :banane:
     
  4. frommywindow

    frommywindow Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juni 2010
    Beiträge:
    25
    Ort:
    da und dort
    Wenn ich es aus meiner rein subjektiven Sicht versuche zu verstehen: es sind für mich die Lebensumstände, an denen man erkrankt, mitunter, dass man sich sozusagen im falschen Leben aufhält und aus welchen Gründen auch immer das "Falsche" nicht ändern kann.
    Die Gedankenwelt - ich würde versuchen, die Gedanken zu kontrollieren und zu steuern, meistens ist es auch hilfreich, sich zuerst einmal eine gesunde Atemtechnik anzueignen, zugleich eine gute Körperhaltung (die Haltung wirkt direkt auf unsere Gefühle), das hilft schon mal und erleichtert, reduziert einen gewissen inneren Druck, der bei der Depression auf einen lastet.
    Ansonsten würde ich versuchen die Umstände, so weit es möglich ist, zu ändern, hin zum richtigen Leben. Das mag mitunter am Anfang nicht leicht sein, weil man sich lösen muss, aber danach wird man belohnt - jede Stunde, die sich gut anfühlt, ist ein weiterer Schritt hinaus aus dem Schatten ins Licht. :umarmen:
     
  5. Tigermotte

    Tigermotte Mitglied

    Registriert seit:
    19. Juli 2009
    Beiträge:
    136
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    Schwierige Frage! Ich glaube nicht, dass Depressionen etwas mit den Lebensumständen zu tun haben. Viele haben objektiv betrachtet das tollste Leben und sind trotzdem depressiv und anderen geht es im Leben richtig mies, aber sie packen es immer wieder an und geben nicht auf.

    Die innere Einstellung macht dabei viel aus. Hat man das Gefühl, die Lebensumstände beeinflussen und ändern zu können oder nicht? Auch wenn sie sich momentan nicht ändern lassen, wie geht man dann damit um? Hat man Ressourcen (Freunde, gute Partnerschaft, Hobby, einfach schöne Dinge) als Ausgleich, aus denen man Lebensfreude ziehen kann?

    Mit Karma hat das wahrscheinlich auch nichts zu tun oder wieder höchstens mit der Frage, wie man mit dem Karma umgeht.
     

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