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kannibalisch entmenscht, gottunähnlich

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 4. März 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    Hallo Ihr Esoterischen

    Hab nicht schlecht gestaunt, als ich den Artikel unten las:

    »Verzehr von Thierleichenfleisch, das uns gottunähnlich macht!«

    Was der Diefenbach so erzählt kann ich alles nur bestätigen (wenn man mal
    von den wilden Tieren absieht) --
    ich wußte von dem gar nichts.

    Durch Vegetarismus wird der mensch fähig den Kapitalismus zu vernichten
    (sein zu lassen) und sich wieder auf der Grundlage seiner realen Gottähnlichkeit
    zu definieren und zu verhalten (gemeinschaftliches Miteinander).



    Honorist






    Ab hier Zitat:
    "Vegetarismus im 19. Jahrhundert
    »Verzehr von Thierleichenfleisch, das uns gottunähnlich macht!«

    Im 19. Jahrhundert polemisierte der Lebensreformator und Naturprophet Karl
    Wilhelm Diefenbach contra Tierverzehr und contra kannibalisch entmenschtes
    Gesindel.

    Von Ulrich Holbein

    Im Mitteleuropa zwischen Mittelalter und 19. Jahrhundert waren die
    vegetarischen Ideale der Buddhisten, Pythagoräer, Kyniker, Essener,
    Manichäer, Gnostiker, Anachoreten, Hindus, Sadhus, Benediktiner, Eremiten
    und mancher Sufis, Wiedertäufer, Quäker arg in Vergessenheit geraten. Trotz
    weitverzweigter Obstveredelung, trotz Import und sublimierter Kochkunst lief
    pausenlos blutige steinzeitliche Jägergesellschaft weiter, auf breiter
    Front. Kaum einer entzog sich der tief eingewurzelten Kultur der Schlacht-
    und Metzelfeste, geschweige, dass mal einer sich grundsätzlich als
    Appetitverderber betätigt hätte, wie Jean-Jacques Rousseau, der wenigstens
    dafür plädierte, Kinder vom Fleischverzehr zu verschonen, oder Arthur
    Schopenhauer, buddhistisch angehaucht und vorbelastet, der mit Vegetarismus
    sympathisierte, aber noch glaubte, im nördlichen Klima ließe sich ohne
    Fleisch nicht auskommen.

    Einer der wenigen Vegetarier des 19. Jahrhunderts, Leo Tolstoi, brachte die
    weltanschaulich erweiterte Botschaft des nicht nur gesundheitlichen, sondern
    ethischen Vegetarismus auf eine markige, hochplausible, himmelschreiende,
    weiterhin grenzenlos aktuelle Kurzformel: »Solange es Schlachthäuser gibt,
    wird es Schlachtfelder geben.« Fleischfressende Kulturmenschheit konnte
    solche Ketzerei nicht auf sich sitzen lassen und beschimpfte Leo Tolstoi
    als »Grasfresser«.





    Karl Wilhelm Diefenbach mit seinem Sohn Helios







    Die Lehre vom Zusammenhang zwischen Schlachtfeld und Schlachthaus wurde dann
    zur ausdauernd lebenslang durchgeführten und ausgebauten Grundlehre des
    Zivilisationskritikers, Fleisch-, Alkohol-, Tabakgegners, Kleiderreformers
    und Malers Karl Wilhelm Diefenbachs (1851-1913). Diefenbach war Stammvater
    der Monte-Verità-Bewegung in Ascona und aller Lebensreformer, Wanderheiligen
    und Wandervögel der zwanziger Jahre, der mit kräftig-deftiger Beredsamkeit
    und Wortmacht gültige Formulierungen fand und sie in Vorträgen losließ: »Die
    Metzger sind bezahlte Mörder, gedungen von der ihr Gewissen bemäntelnden
    fleischessenden Gesellschaft.«
    Den traditionsreichen, obligatorischen, nicht im allermindesten anrüchigen
    oder bedenklichen Wurstverzehr der hochzivilisierten Menschheit schalt
    Diefenbach so übertrieben wie angemessen »Tierleichenverzehr«. Er
    verzichtete sogar auf den Genuss von Eiern, Milch und Butter, weil deren
    Genuss einem Raub an der Tierwelt gleichkommen würde.
    Gute Christen sahen in Diefenbachs Abweichung vom allgemein approbierten und
    ekelhaft legalen Essensbrauch eine Auflehnung gegen die von Gott gewünschte
    und geleitete, allein seligmachende katholische Kirche.

    Am 12. Oktober 1884 hielt dann der bis dahin recht unbekannte Diefenbach in
    München seinen ersten Vortrag: »Über die Quellen des menschlichen Elends«,
    in einem Saal zufälligerweise, passender Weise, symbolischerweise
    unmittelbar neben dem Hofbräuhaus. Der Saal - proppenvoll, vor allem
    übervoll von sehr gemischter, unvorgewarnter Laufkundschaft, die genauso in
    einen Vortrag über Politik, Säuglingspflege oder Eisheilige gegangen wäre.
    Auf das Rednerpult stieg ein talarähnlich gewandeter, ausgerechnet
    dreiunddreißigjähriger, langhaariger, strumpfloser Mensch in Sandalen,
    heutige Zeiten würden sagen: im Jesus-Look, bleich, mager, und zog aus der
    Umhängetasche Notizblätter. Und hub an, das Elend der Menschheit im
    allgemeinen recht wort- und bildkräftig auszumalen, und im besonderen das
    Elend in den Großstädten. Als er aber zu den Ursachen überging, wurde es
    unruhig im Saal. Sämtliche Übelstände führte er auf die Abwendung von
    natürlicher Lebensweise zurück. Was überhaupt nicht einschlug oder
    einleuchtete. Als der Redner dann offen erklärte, nur Pflanzenkost und -
    statt Bier und Milch - Quellwasser könnten das Elend auf der Welt
    beseitigen, drängten die ersten Zuhörer nach draußen. Vegetarismus als
    Allheilmittel - das war für jeden zuviel.





    »Kohlrabi-Apostel« Karl Wilhelm Diefenbach überreicht einem Metzger
    eine gelbe Rübe. Satirischer Serviettenaufdruck, München, um 1885







    Die passive Mehrheit begnügte sich mit Maulaffenfeilhalten, Gafferei,
    Grinsen, Kopfschütteln, sobald der Naturprophet einsam, im härenen Gewande,
    oder mit Gefolge aus Familienmitgliedern und Malschülern, irgendwo in
    München auftauchte, wobei Malschüler fließend in Schüler seiner Lehre und
    Lebensanschauung übergingen. Einer dieser, Albertin Gold, seit 1892 für
    Diefenbach begeistert, trug in einem Brief an seine Eltern die Worte seines
    Meisters recht unverwässert weiter, auch in Gestus und Duktus, bis hinein in
    kleinste sprachliche Details:
    »Unser Essen besteht nicht aus gesottenen oder gebratenen Leichenfetzen
    gemordeter Tiere, welche Gott gerade so geschaffen hat wie uns Menschen, zu
    Freude und Genuss des Lebens, nicht aber zu einem Raubtierfraß für das
    Ebenbild Gottes, den Menschen. Das Fleischessen ist ein Verbrechen gegen
    Gott, den allgütigen Schöpfer und Vater allen Lebens, und ist die Ursache
    von allen Krankheiten, Siechtum und Elend, vorzeitigem und schmerzhaftem
    Tod, Armut, Unsittlichkeit, Trunkenheit und dergleichen anderem Laster,
    kurz, von allem Übel, welches die Erde aus einem Paradies in ein Jammertal
    verwandelt hat und täglich noch mehr verwandelt.«
    So genannter »gutmütiger Spott« gebar ab 1884 den Einfall, eine relativ
    unparteiliche Karrikatur scherzweise auf die Servietten etlicher Gasthäuser
    zu drucken: Diefenbach und ein Wirt mit eigener Hausschlachtung begegnen
    sich auf Augenhöhe, der eine mit blutiger Gummischürze, ein frischgewetztes
    Schlachtermesser auf dem Rücken verbergend, den Dolch im Gewande, und der
    Kohlrabi-Apostel eine Karotte, die er dem Vertreter des Metzgereigewerbes
    idealistisch überreicht, ohne eine Wurst dafür einzutauschen. Hier stießen
    Welten und Klüfte aufeinander, Weltverbesserung und Wurstmaschine, Eckpunkte
    der Gesellschaft, ohne Zwischenstufen und Pufferzone.
    Diefenbachsympathisanten sahen Diefenbach als Menschen und den Fettsack als
    Barbaren; Barbaren sahen den Fleischer als einen mit beiden Beinen auf der
    Erde stehenden, ortsansässigen Realisten, den Exoten aber als idealistischen
    Wolkenkuckuck. Vegetarier sahen den Kalbshaxenfresser als Kannibalen und den
    Reformenverkünder als Geistesgröße vom Range Graf Leo Tolstois, und den
    tumben Metzger als Erdenkloß in Lederhosen, und Kannibalen sahen den
    missionierenden Möhrenüberreicher als Körnerfresser.

    Im angelsächsischen Sprachraum gehören heutzutage immerhin 20 Prozent der
    beafsteak, bacon and eggs essenden Bevölkerung zur rühmlichen Speerspitze
    der Vegetarier; doch im Land des deutschen Michels kam die hilflose
    Statistik nie über 5 bis 7 Prozent Vegetarier hinaus. Zu Diefenbachs Zeiten
    sah das Missverhältnis zwischen den uferlosen Fleischmassen fleischessender
    Gesellschaftsmitglieder und den Vegetariern noch viel krasser aus.





    1804 schrieb Schiller den »Alpenjäger« eine Ballade im Volksliedton,
    mit Lämmchen und Blütengras, und schon flackerte knäbische Jagdlust auf.
    Idyllensprengung, und der Knabe ging, zu jagen, trieb eine Gazelle in die
    Enge, die aber oben im Gebirge Schutz fand beim »Geist, dem Bergesalten«,
    der den wilden Jäger alsdann mit dem berühmten Zitat beschämte und
    belehrte: »Raum für alle hat die Erde.« Vertont von Franz Schubert, und
    dann, 1895, ins Farbliche und Bildliche transponiert von Karl Wilhelm
    Diefenbach. 1902 entstand eine zweite Fassung, mit noch viel volltönenderem
    Titel: »Du sollst nicht töten!«








    Diefenbach verkündete ab 1891 in Sachen Pflanzenkost sogar die Ansicht, dass
    selbst Raubtiere besänftigt werden könnten, ja, dass den wilden Tieren
    die »Bestialität des Fleischgenusses« sogar leichter abzugewöhnen sei als
    den Menschen. Am 17. Juli 1898 wandte er sich an den Tiergartendirektor Karl
    Hagenbeck, er möchte ihm doch ein Paar junger Löwen überlassen, um an ihnen
    zu demonstieren, dass er sie zu friedlichen Lebewesen erziehen könne. Selbst
    strenge Vegetarier, bei allem Gezerre am selben Strang, vermochten diesen
    Schritt nicht mehr mitzuvollziehen. Doch an diesem verrücktesten all seiner
    Punkte, Pläne und Ideen stieß er wirklich durch in die heilige Zone heiliger
    Narren und kam Jesaja 11, 6-8, am allernächsten, der Vision eines
    arkadischen Zustands, worin nicht nur Menschenkriege verebben dürfen,
    sondern sogar Löwe und Lamm, Kind und Otter auf ihre Konstitution
    verzichten.
    Am 1. September 1904 schrieb Diefenbach aus Capri an Richard Stams in
    Stuttgart: »Erkennt der Mensch, dass er ein Ebenbild der Gottheit, aber
    nicht ein Ebenbild des Raubthieres sein soll, so kann gar kein Zweifel
    bestehen, dass jede thierische Nahrung (auch Eier und Thiermilch) seiner
    unwürdig, seinem Organismus widerstrebend und deshalb schädlich ist. Des
    weiteren ergibt sich für jeden denkenden Menschen von selbst, dass Gott
    nicht blos für die Thiere, sondern auch für das höchste Geschöpf, den
    Menschen, die seinem Wesen entsprechende Nahrung in der Natur geschaffen
    hat, und das sind die Früchte, und zwar im natürlichen, "rohen" Zustand; es
    ist nicht nöthig und möglich die Gottheit zu corrigieren.«

    Diefenbachs Mitleid mit leidender Schöpfung und seine ohnmächtig
    vorwärtsgepeitschte Hinwärtsbewegung zu gottähnlicherem Menschentum
    entfernte ihn himmelweit von den landesüblichen Frugivoren,
    Gemischtköstlern, Makrobiotikern, Gesundheitsaposteln seiner Zeit. Diesen
    ging es bloß um Reinhaltung, Seelendiät, Hygiene, Körperpflege. Viele
    kreisten fast nur noch, samt Überbau und Unterfutter, um ihr
    Ernährungsthema. Zwischen all den normalgebauten Weltverbesserern stand
    dieser Weltretter so exterritorial da, auch sprachlich und stilistisch: »In
    irgendwelchen Journalen hat man geschrieben, ich gehöre einer vegetarischen
    Sekte an. Das stimmt nicht; ich bin unabhängig. Ich habe gelernt, ein
    schöneres und reineres Leben zu leben. Sie verdammen den Kannibalismus, aber
    machen sich nicht klar, dass der Metzger ein bezahlter Mörder ist. Ich kann
    nicht verstehen, wie Sie es fertig bringen, sich von stinkendem Aas zu
    ernähren, das Sie würzen müssen, um den Gestank nicht zu riechen. Guten
    Appetit!«
     
  2. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Hallo Teufelchen:)
    Interessante Sache! ;) Meine Meinung dazu ist schnell getippt.

    Kapitalismus hängt mit der Beherrschung von Materie, also auch Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen zusammen. Nicht der Verzehr von Fleich ist der Punkt, sondern die Nutzung und Haltung(Versklavung) von Tieren. Vegetarismus schliesst übrigens die Seele Blattsalat aus. Auch Salat hat, ist Seele und schreit, fühlt Schmerzen.

    Für mich ist das Thema überhaupt ein Thema zum Rassismus, Clanzugehörigkeit, Wiedergeburt. Und: Was ist uns heilig, was ist Tabu?

    Ein wichtiges Thema, übrigens. Dank dir mal für deinen Beitrag dazu.

    :)
    Caya
     
  3. big_lil_L

    big_lil_L Mitglied

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    23. Januar 2005
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    134
    whraaaaaaaaahhrrr ICH FRESSE FLEISCH! ich würde sogar Menschenfleisch fressen! `WHRAAAAAAAAAHR!!!

    den unmenschen zu definieren macht uns zu unmenschen!

    das blut muss nur so spritzen!

    ein blutiger braten!

    vegetarier.. das ich nicht lach :banane: e
     
  4. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    :sleep2: :sleep2: :sleep2:
     
  5. Lars

    Lars Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    137
    Ort:
    in de Palz
    es ist doch immer wieder erstaunlich, was für einen Schwachsinn sich Menschen ausdenken, um des Fleischkonsum zu rechtfertigen. Ob Salat nun über eine Seele verfügt kann ich nicht beurteilen, aber eine Person, die Fleischkonsum mit dem Konsum von Pflanzen gleichstellt macht einen gedanklichen Fehler:
    Es wird davon ausgegangen, dass das Töten von Pflanzen gleich schlimm ist wie das Töten von Tieren. Wenn man diesen Gedanken weiterführt, muss man zum Schluss kommen, dass auch das Töten von Menschen gleichzusetzten ist mit dem Töten von Tieren, denn der körperliche Unterschied zwischen Mensch und Tier ist zweifellos viel geringer, als derjenige zwischen Tieren und Pflanzen. Es ist also reine Willkür, das Töten von Tieren mit dem Töten von Pflanzen gleichzusetzten, dasjenige von Menschen aber nicht darin einzubeziehen. Konsequenterweise müsste man also mit obiger Argumentationsweise auch den Kannibalismus gutheissen.


    Ein weiterer Punkt, der bei dieser Behauptung nicht beachtet wird, ist: Jeder moralisch denkende Mensch versucht unnötiges Leiden zu vermeiden. Da kein Mensch ohne zu Essen überleben kann, lässt es sich leider nicht umgehen, Leben zu vernichten, um selbst zu überleben. Es stellt sich hierbei also die Frage: Welche Ernährungsweise erzeugt am wenigsten Leid? Bei einem Vergleich zwischen Mensch und Tier (vor allem in Bezug auf ihr Nervensystem) muss man davon ausgehen, dass (Säuge-)Tiere ebenso leidensfähig sind wie Menschen. Bei Pflanzen kann man zwar gewisse «Gefühle» feststellen. Mangels eines komplexen Nervensystems kann jedoch sagen, dass ihre Leidensfähigkeit nicht so stark ausgeprägt ist wie dasjenige der Tiere und der Menschen. Pflanzen sollten nicht willkürlich getötet werden. Wenn man aber vor die Wahl gestellt wird, ein Tier oder eine Pflanze zu töten, um selbst überleben zu können, dann wird durch das Töten des Tieres bestimmt mehr Leiden verursacht.

    Zu bedenken ist noch, dass ein Tier, bevor es vom Menschen getötet und gegessen wird, sich seinerseits von Pflanzen ernährt hat. Daraus folgt, dass selbst wenn Menschen, Tiere und Pflanzen im selben Masse leidensfähig wären, mehr Leid durch das Essen von Tieren verursacht würde, weil zu deren Aufzucht bereits viele Pflanzen zusätzlich «leiden» mussten. Zum Schluss ein Zitat des konsequenten Tierschützers und Vegetariers M. Schwantje: Es ist also ein ganz unberechtigter Vorwurf, dass der Vegetarier nicht konsequent seine sittlichen Grundsätze befolge, wenn er nicht auch die Pflanzenvernichtung vermeide, also nicht verhungere, um kein fremdes Leben zu zerstören.
    Dagegen handeln die Menschen, die das Verzehren von Tierleichen deshalb für berechtigt erklären, weil auch die Pflanze ein beseeltes und empfindendes Wesen sei, inkonsequent, wenn sie nicht auch das Menschenfleischessen für berechtigt erklären.
     
  6. hörbi

    hörbi Guest

    Werbung:
    Menschen und Affen sind rein optisch verschieden, jedoch Artverwandt.
    Säugetiere und Korallen sind rein optisch verschieden, jedoch besitzen beide Zellen mit einem Zellkern.
    Tiere und Pflanzen sind rein optisch verschieden, haben jedoch beide einen Zellkern mit der DNA.
    Lebewesen und Planeten sind rein optisch verschieden, haben jedoch beide die gleichen Atome.
    Planeten .........

    hmmmm, hat noch keiner von euch versucht hinter die Kulissen zu schaun.
    Die Welt wurde gemacht um uns selbst zu gefallen, jeder wie er sie will.
    Die Welt in euch sollt Ihr ändern, nicht die Welt da draussen!

    alles liebe,
    hörbi
     
  7. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
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    12.942
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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Lars :)

    Erstmal...wieso so unfreundlich?

    Aber ich kann das, wenn ich es dir auch nicht beweisen kann...alles was lebt ist Seele. Alles was Seele ist kann Schmerz empfinden.

    Richtig. Ich setze das GLEICH.Für mich ist das kein GEDANKENFEHLER sondern eine Frage von Familiarität, Similiarität...von einem ganz bestimmten Bewusstsein aus.

    Richtig! Der Körperliche...allerdings besteht das Leben eben NICHT NUR! aus Materie.

    Nein, es ist reines Bewusstsein, keine hierarchische Abhandlung von Wesens-Rassen;). Zum Kannibalismus kommst du, es ist dein Schluss...
    meiner ist: Töte mit Verantwortung, sei dir bewusst, dass du tötest und was du tötest, soviel wie unbedingt not-wendig und nicht mehr.

    Erfahrungsgemäss gibt es nicht allzu viele Menschen, welche unnötiges Leid vermeiden...allerdings glaubt ER tue Leid zu seinem Überleben...aber das stimmt nicht. ER hat Hierarchien und Rassismus im Kopf...das ist SEIN Problem, dass ER nicht „ehrt“ was IHM zum Überleben hilft...sondern ER es als schwach abwertet: Das ist DARWINISMUS!

    Die Frage ist nicht das WAS, sondern das WIE!!!

    ...muss man das???

    sicher??? ich meine wie genau wissen wir das? Ich habe da etwas ganz anderes gehört...und ich zitiere nicht!

    Du wirst das töten, was dir fremder ist...wobei wir wieder bei meinem schwachsinnigen Beitrag wären :D

    Tja...sooooooo einfach ist das Ganze ja nicht :)

    Caya
     
  8. Irene

    Irene Guest

    Da muß man doch direkt mal die Grundfrage stellen: Ist Moral eine sinnvolle Kategorie für das Treffen von Entscheidungen?
    Ist der Nutzen von Moral größer als ihr Schaden?
    Verringert Moral tatsächlich das Leiden in dieser Welt? Oder vergrößert sie es?

    (Verzeih, diabolo, den thematischen Seitensprung. Irgendwie denke ich aber, du hast deine Freude daran. :kiss4: )


    Wenn ich mir die Ernährungsweise der meisten Menschen anschaue, kümmert es sie nicht mal, wieviel Leid sie in sich selbst damit erzeugen. :rolleyes:

    Ist getötet zu werden Leid?

    lg
    Irene
     
  9. SHIVA7

    SHIVA7 Mitglied

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    19. Februar 2005
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    198
    Ort:
    Braunau
    Also wenn ich jetzt aus Respekt vor den verletzen Gefühlen des Salatkopfes auch kei Grünzeug mehr essen darf, wirds aber langsam eng. :dontknow:

    Bleibt dann nur noch Lichtnahrung und Styropor :angel2:

    Muß mir das ganze noch mal bei einer Käsekreiner durch den Kopf gehen lassen ... :escape:

    Tschüss
     
  10. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    25. März 2004
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    du bist mir eine :maus: :D :kiss4:
     

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