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Kann mir jemand das mal erklären?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Daphne, 7. Mai 2006.

  1. Daphne

    Daphne Guest

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    Vorweg einmal: keine Ahnung,ob es solchen Thread schon gibt - ich mag ehrlich gesagt jetzt auch gar nicht auf die Suche gehen.
    Deshalb stelle ich diesen Thread jetzt rein,weil er aktuell ist und ich mir das nicht erklären kann bzw.ich verstehe es nicht.

    Folgendes: eine Freundin von mir,die eine 15 jährige Partnerschaft hat - steht vor der Trennung.
    Und eben hat mich ein Freund angerufen und mir mir mittgeteilt,das seine Ehe ebenfalls vor dem Aus steht.

    Was ist blos los in der heutigen Zeit,das Trennungen und Scheidungen sich so häufen?
    Der Alltagstrott der eingekehrt ist? Oder das man Egoistischer geworden ist?
    Oder das es an Kommunikation einfach fehlt?

    Bitte,helft mir mal weiter,denn irgendwie schnall ich das nicht ganz. :)

    LG
    Daphne
     
  2. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    Hallo Daphne,

    ja, bei mir im Bekanntenkreis sind es auch mehrere Paare, die sich trennen, alle mit Kindern.

    So wie ich das sehe, haben sich die Menschen auseinanderentwickelt. Es paßt nicht mehr, meistens für die Frauen (bei den Fällen, die ich jetzt kenne). Und Frauen haben nicht mehr diese "Opferbereitschaft", die sie früher vielleicht hatten. Ich habe auch mal wo gelesen, daß Männer bescheidener sind in einer Beziehung, sie sind zufrieden, so wie es ist. Und die Frauen möchten mehr. Vielleicht spielen auch die Medien eine große Rolle, Filme, wo Liebe doch ganz falsch dargestellt wird. Weil halt , wenn der Alltag nach der großen Verliebtheit anfängt, die Ernüchterung einkehrt und dann erst kommt es wirklich drauf an, wie sehr man sich mag und wie bereit man ist, Kompromisse wegen eines gemeinsamen Weges zu machen.

    Ich kann das schreiben, weil ich seit 31 Jahren in einer festen Beziehung lebe. Und das waren schon einige Male, wo wir dachten, es wäre besser, wenn jeder seinen Weg ginge. Aber im Grunde wollten wir beide das nicht.

    Ich frage mich aber schon seit langem, ob diese Zweier- oder Dreierbeziehungen (Vater, Mutter, Kind) überhaupt noch zeitgemäß sind. Ob es nicht besser wäre, das ganze viel offener zu leben, da dann diese Abhängigkeiten nicht mehr so stark entstehen könnten und die teilweise Isoliertheit eines Paares nicht mehr stattfinden müßte.

    liebe Grüsse

    Morgenwind
     
  3. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Der Grund warum es in der heutigen Zeit mehr Trennungen und Scheidungen gibt als ano dazumal, liegt meiner Meinung nach in der Gesellschaft.

    Ich denke nicht dass früher die Kommunikation zwischen den Partnern besser war oder so...
    Früher wars einfach verpöhnt sich scheiden zu lassen, heutzutage sagt da kein Mensch mehr was dazu.
     
  4. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Hallo Daphne

    Wenn in einer Beziehung nicht die 5:1-Glücksformel gelebt wird, hat die Liebe wenig Chancen

    War die Überschrift eines Artikels, den ich heute las und dem ich voll zustimme.

    Liebeskiller:
    1) emotionale Kälte
    2)fieses Kritisieren
    3)Abwehren (den anderen die Schuld zuschieben)
    4)Verachten (den anderen verhöhnen , schlimmstenfalls noch öffentlich)
    5)Wiederhohlung ohne diese verletzenden Handlungen durch Liebeszuwendung ausgeglichen zu haben.

    Ich kann mir gut vorstellen das ich wenn ich in so einer Beziehung stehe das Handtuch werfe mit den Worten, das habe ich nicht notwendig und brauche mir auch nicht anzutun.

    Und zum Glück ist der gesellschaftliche Druck nicht mehr da, der einem nicht aus dieser kleinen Hölle entläßt.

    Liebe Grüße

    Olga
     
  5. rosim

    rosim Guest

    ...die häufigen Trennungen sind auch ein Folge der Medienwelten, deren Botschaften unaufhörlich auf uns einprasseln.

    ...wie z.B. Jugend- und Schönheitswahn, höher, schneller, weiter !!!

    Kaum haben wir etwas Besonderes, schon haben wir wieder Angst, etwas etwas Besseres zu verpassen !

    ...aber irgendwann erkennen die meisten diese Trugschlüsse und dann binden sie sich, dieses allerdings erst später nach vielleicht einigen Trennungen.

    :liebe1: ...Dein Rosim
     
  6. Daphne

    Daphne Guest

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    ....da hast du wohl recht!

    :liebe1: ....Deine Daphne
     
  7. Daphne

    Daphne Guest

    Noch kurz dazu: ich finde es halt traurig,denn meistens sind Kinder da,die auch darunter leiden.

    Heute ist meine Freundin neben mir gesessen und ist in Tränen ausgebrochen.Gestern hatten sie wieder mal einen mega Streit und für sie ist es schon der reinste Psychoterror.
    Ihr noch Partner verwendet Wörter,die einfach unterste Schublade ist und natürlich hörten dies die Kids auch.Er beschimpft sie in Gegenwart ihrer Kinder.

    Eh,ich denke mir,manche verdienen es auch nicht,als "Erwachsen" betitelt zu werden.

    Ich nahm sie in den Arm,versuchte sie zu trösten,aber dennoch fühlte ich mich so hilflos.
     
  8. TheAngelsSmile

    TheAngelsSmile Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2005
    Beiträge:
    85
    Ort:
    1210 Wien
    Hallöchen!

    Früher war eine andere Zeit. Früher musste man zusammen bleiben, ob man sich jetzt (noch) liebte oder nicht. Die Abhängigkeit der damaligen Zeit war einfach weit größer als sie heute ist. Früher ging der Mann arbeiten und die Frau blieb zu Hause bei den Kindern. Früher gab es nicht den Luxus, den es heute gibt, also reichte es auch, wenn bloß der Mann arbeiten ging. Und Kindergärten gibt es ja im Allgemeinen auch noch nicht so lange..

    Heutzutage kämpfen die Frauen für ihr Recht. Heutzutage wollen Frauen auf ihren eigenen Beinen stehen, der (finanziellen) Abhängigkeit entgegen steuern, der Drang "nach mehr" ist da - nicht nur ausschließlich vorm Herd stehen und Kinder hüten, sondern auch Hobbies nachgehen, die unter Umständen sogar sehr kostenintensiv sind und jeder, der eine Familie hat weiß, dass die Haushaltsführung nicht gerade die Einfachste ist. Also hat das zur Folge, dass heutzutage Frau auch schon zum Teil arbeiten gehen MUSS, um überhaupt über die Runden zu kommen.. egal, ob nun mit Familie oder als Single..

    Also ergibt sich Folgendes daraus: Mann und Frau gehen arbeiten, womöglich noch zu unterschiedlichen Zeiten und die Zeit, die sie gemeinsam verbringen, reduziert sich schon mal deutlich. So, jetzt gibt es nicht nur die eigene Familie, sondern auch noch Verwandte/Bekannte, Freunde und etliche andere Menschen, die einen in Anspruch nehmen wollen. Wenn dann noch der Mann die Freunde seiner Frau nicht ausstehen kann oder umgekehrt, platzt schon mal eine Illusion- das gemeinsame Fortgehen. Schließlich hat man ja auch keine Lust, dass ständig über die Freunde hergezogen wird oder man dauernd das mies gelaunte Gesicht des Partners sehen muss.

    Zeit für sich selbst braucht auch jeder Mensch, also geht nochmals gemeinsame Zeit verloren. Im Fazit verbringt man mehr Zeit mit seiner Arbeit als mit dem eigenen Partner. Und diese Einsamkeit in der Zweisamkeit ist sehr beziehungsschädigend und sehr häufig kommt der Gedanke: "Na dann kann ich doch gleich alleine bleiben!" (das passiert aber auch genügend unter Leuten, die sich lieben)

    Der Egoismus der Menschen steht hier im Vordergrund und die Tatsache, dass die meisten Menschen nur schlecht Kompromisse schließen können. Männer fühlen sich leicht eingeengt und Frauen sehr schnell verlassen, so sehe ich das.

    Für mich ist tragisch, wenn ich die vielen Scheidungen sehe, wo die Menschen schon eine sehr lange Zeit zusammen sind- das heißt, wenn sie sich nach 20, 30, 40 oder sogar 50 Jahren noch scheiden lassen. Aber das ist deswegen, weil die Frauen eigenständiger geworden sind.

    Und ein großer Faktor ist sicherlich auch, dass die Ehe nicht mehr als Ehe angesehen wird- das "Heilige", der "Schwur" ist verloren gegangen. Was bedeutet schon Ehe? Man steckt sich Ringe an die Finger, unterschreibt etwas und hält dann ein rechtliches Dokument in der Hand, das aber auch nur aus Papier ist.

    Sicherlich liegt das Problem auch darin, dass Eheleute zueinander/ untereinander einfach mehr Rechte (und Pflichten) haben als normal zusammen lebende Paare, was sich aber zunehmends auch schon ändert. Ehe kostet, wenn man heiratet und Ehe kostet, wenn man sich scheiden lässt. Und dazwischen kostet es Nerven.

    Ich kann von mir sprechen- es wird einfach zu schnell UND eindeutig mit ZU frühem Alter geheiratet. "Ist doch bloß ein Papier!"

    ACH JA: und der Grund, dass zu schnell und zu früh geheiratet wird ist vermutlich jener, dass man glaubt, den oder diejenigen ewig auf seiner Seite zu haben und dass er oder sie ja nicht weg geschnappt werden kann, denn: "Er/Sie ist verheiratet!" Dass das in der Realität einfach nichts zur Sache tut haben, glaube ich, viele noch nicht bemerkt oder wollen es nicht sehen. Meine Freundin hat mir vor kurzem erzählt, dass sie zwei Männer kennen gelernt hat, mit denen sie sich super verstanden hat, hatte etwas mit denen und erst nachher ist irgendwie heraus gekommen, dass sie eigentlich verheiratet sind.. so viel mal dazu..
     
  9. fly_away

    fly_away Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2005
    Beiträge:
    499
    in der heutigen Zeit geht es um die integration der schmerzhaften Emotionen des Herz Chakras. Deswegen gehen soviele Ehen in dieser Zeit kaputt, damit die daraus entstehenden Gefühle
    1. entstehen
    und
    2. angenommen werden!
     
  10. JohannW

    JohannW Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2006
    Beiträge:
    194
    Ort:
    Bayern, nördlich der Weißwurst
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    Nach meiner Erfahrung hört eine Beziehung immer dann auf, wenn etwas Neues beginnt.

    Ich würde den Hintergründen, die in diesem Thread schon angesprochen wurden keine solche Bedeutung geben, weil dies den Blick auf das Wesentliche des Neuen trübt. Statt dessen froh zu sein, dass das geliebte alte Prinzip, „bis dass der Tod euch scheide“, anfängt sich davon zu machen, ist doch auch eine Möglichkeit.

    Man muss doch nicht immer gleich sterben, dass etwas Neues beginnen kann.

    Liebe Grüße, Johann
     
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