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kann Meditation in verschiedenen Positionen ausgeübt werden?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von lebenslang, 20. Juni 2004.

  1. lebenslang

    lebenslang Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2004
    Beiträge:
    114
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    Hallo!


    Ich versuche seit einem Jahr mal mehr mal weniger zu meditieren, nur fällt es mir recht schwer im sitzen zu meditieren da der ganze körper einschläft und ich dann bei jeder kleinsten bewegung meinen ganzen körper wieder spüre..

    Kann man auch im liegen meditieren?

    Welche stellungen wären am besten?
     
  2. Sirius

    Sirius Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    205
    Ort:
    Berlin, Friedenau(Schöneberg)
    Also zuerst mal deutet deine Beschreibung auf Durchblutungsstörungen hin, versuche also möglichst eine Bequeme Stellung zu finden, z.B. durch Kissen oder einen bequemen Sessel, bei dem keine Körperteile unnatürlich oder unbequem Abgeknickt oder Gequetscht werde.

    Also ich meditiere gerne im liegen, laufe dabei allerdings oft Gefahr einzuschlafen.

    Ansich ist jede Position geeignet, welche es dir ermöglicht eins zu werden mit Dir selbst und deiner Umgebung, welche es Dir ermöglicht deine Gedanken Gedanken sein zu lassen und deinen Körper Körper sein zu lassen.

    Ich meditiere auch gerne im Stehen, beim Laufen, beim Arbeiten oder im Auto (als Beifahrer). Der Phantasie sind da glaube ich keine Grenzen gesetzt.

    Ach ja, wenn es geht, keine Position, welche den Energiefluß hemmt. Also zum beispiel den Kopf im Nacken ungünstig positioniert oder wo die Wirbelsäule ungünstig gekrümmt oder gebogen ist.

    Sirius
     
  3. lebenslang

    lebenslang Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2004
    Beiträge:
    114
    Danke für die Antwort!

    Kann man im liegen irgendwie liegen oder am besten am Rücken?

    Was sollte ich dabei noch beachten?

    Ich habe öfters im liegen meditiert aber irgendwie bin auch so wie du immer eingeschlafen, da dachte ich ich mache irgendetwas falsch.

    Noch eine Frage:
    Wie lange dauert es bei dir bis du vollkommene Gedankenstille erreichst?
    Bei mir dauert das etwa ungefähr 2 Stunden.

    Irgendwie dauert es mir zu lang.
    Wird die Zeit kürzer je öfter man meditiert? Würde mich echt interessieren :)
     
  4. Sirius

    Sirius Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    205
    Ort:
    Berlin, Friedenau(Schöneberg)
    Erstmal vorneweg: Du machst dir zu viele Sorgen und setzt Dich unter einen unnötigen Erfolgsdruck. Das verkrampft Dich und erlaubt es Dir auch nicht, dich richtig zu entspannen.

    Meditieren hat weniger mit "Etwas Erreichen zu tun" als mehr mit "Loslassen" und mit sich selbst in dem Einklang zu kommen. Wenn man diese Stufe erreicht hat, kann man dann den nächsten Schritt gehe und es zulassen, daß man mit höheren Energien in Einklang gerät und von diesen Führung zu erhalten.

    Du aber scheinst genau das gegenteil zu machen, die versuchst krampfhaft etwas zu erreichen, was dann nicht klappt, Du bist enttäuscht, versuchst es noch verbissener und .... teufelskreis.

    Fang einfach damit an, Dich so zu nehmen wie du bist. Akzeptiere was auch immer Du gerade bist/hast: Dein Drängen Meditieren zu wollen, deine Unruhe, deine Gedanken, die immer wieder hoch kommen, deine Zweifel, deine Selbstvorwürfe, .... was auch immer: Akzeptiere es so wie es ist, so wie DU bist. Es ist ein Teil von Dir und will geliebt und nicht verurteilt werden. Höre also auf zu verurteilen und Liebe. Dann laß einfach los. Aber nicht in "Ich höre jetzt auf das und das zu tun" denn das ist ja ein Befehl an Dich. Das kann zwar auch klappen, aber darum geht es nicht. Sage/Denke eher etwas wie: "XYZ ist OK, es ist ein Teil von mir und das ist OK. Ich setzte es jetzt mit Liebe frei und über gebe es den Engeln / dem Universum".

    Im liegen am besten auf dem Rücken.

    Wenn Gedanken kommen, laß sie einfach zu, aber versuche nicht sie zu verdrängen oder Bewußt zu stoppen, erlaube einfach daß sie vorüberziehen wie Wolken an deinem Inneren Himmel, beachte sie einfach nicht und verurteile Dich dafür nicht.

    Wie lange es Dauert hängt wiederum von jedem selbst ab. Wer weiß wie es sich anfühlt und loslassen kann, kann diesen Effekt auch sofort erreichen. Aber Meditation ist kein Rennen, daher ist es egal ob es kurz oder lang Dauert. Es gehr darum zu SEIN und innerlich zur Ruhe kommen. Und das kann man auch bereits, selbst wenn da noch ab und zu Gedanken sind.

    Alles liebe und viel Erfolg
    Sirius
     
  5. Sirius

    Sirius Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    205
    Ort:
    Berlin, Friedenau(Schöneberg)
    Noch ein Verweis auf einen anderen Thread, der dich vieleicht interessieren mag: Aktives Meditieren.

    Ach ja, nimm dir kein Beispiel an Leuten, die es zu verbissen sehen oder postulieren, es gibt nur den Weg X oder Y. Es kann für Dich alles nur ein Anhaltspunkt sein, wichtig ist es DEINEN Weg zu finden, DEINEN Zugang.

    Alles liebe
    Sirius
     
  6. Glaubensbruder

    Glaubensbruder Mitglied

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    21. Juni 2004
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    411
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    Hallo

    Ich habe auch ein paar Fragee:

    Also: Ich meditiere gerne im liegen.

    Ist es besser eine harte Unterlage zu haben. Allso, sollte man sich einfach auf den Boden liegen oder kann ich auch eine Matratze benutzen.

    Kann ich meinen Kopf auf ein Kissen liegen oder sollte er wenig bzw. gar nicht erhöht liegen?

    Darf ich mich zudecken, wenn mir kalt ist?

    Welche Kleidung erscheint sinnvoll?

    Würde mich über jede Antwort sehr freuen.

    Gruß
     
  7. Purelander

    Purelander Mitglied

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    Das Überkreuzen der Beine ist ratsam. Falls man nicht im vollen Lotussitz meditieren kann, so kann man mit Meditationskissen, oder einen Stuhl/Sessel benutzen. Nur im vorderen Bereich des Sessels sitzen und die Rückenlehne nicht benutzen. Wichtig ist, das der Rücken gestreckt ist damit das Gewicht des Kopfes nicht den Körper belastet. Dabei die Beine leicht überkreuzen, das rechte Bein vor dem linken Bein.

    Die Augen können geschlossen, oder halboffen sein. Bei halboffenen Augen sollte man 1,5 Meter nach vorne auf den Boden schauen, jedoch nicht starren. Falls man die Augen schliesst treten oftmals Visionen, Bilder, und andere Sinneseindrücke auf. Diese sollte man kommen und gehen lassen. Es ist ratsam, weder angenehme noch unangenehme Eindrücke zu erstreben oder daran festzuhalten.

    Schläferigkeit ist nicht unüblich bei Meditation. Nichts zu denken versuchen wird fälschlicherweise oftmals von Beginnern versucht, obwohl dies die schwerste Meditationsform ist. Hierfür braucht man entweder mehrere Jahrzehnte Geduld, oder man verwendet Mantras die man nonstop rezitiert. Die Bedeutung buddhistischer Mantras sollte man sich jedoch sehr genau überlegen und man sollte über die gesamte Tradition auch theoretisch lernen. Stets werden solche Mantras mit bestimmten anderen Ritualen eingesetzt, ohne die eine optimale Wirkung nicht eintreten wird.

    Meditation sollte mit Kontemplation (geistesgegenwärtiges Nachdenken) in abwechselnder Harmonie stattfinden. Meditation ist nicht Relaxation (Entspannung) und dient nicht zur körperlichen oder geistigen Entspannung sondern ganz im Gegenteil: Meditation ist die höchste Form der geistigen Konzentration. Diese Kunst erfordert Geduld, Disziplin und Bescheidenheit.

    Ein kleiner Tip: Mir persönlich hilft es, mir vor Beginn meiner Mantra Rezitation zu sagen: "Ich lasse nun los von der Vergangenheit. Ich lassen nun los von der die Zukunft." Das hilft mir, um Bindungen, Ängste, Hoffnungen, Wünsche und Erinnerungen loszulassen und im Hier und Jetzt zu sein. Dann beginne ich mich auf meinen Atem zu konzentrieren.
     
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