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Kann man einen Stier (Tiger) reiten?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 14. März 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    In einem alten inneren Bild bin ich an einen Stier gebunden der kräftig ist und mich hinter sich herzieht, ich stemme mich gegen diese Kräfte, aber letzten Endes bin ich zu schwach um den Stier zu halten, zu bremsen, er zieht mich hinter sich her.
    Rätselhaft ist für mich geblieben ob einer diesen Stier auch reiten kann. Ich fühle einen Widerspruch zwischen diesem stier und mir, will mich nicht auf ihn einlassen, opponiere etwa gegen diesen Stier.

    Als ich noch Fleischesser war, kamen die Kräfte des Stieres ungleich unflätiger und stürmischer an mich herüber wie nach dem Wechsel zur Pflanzenkost. Der Stier wurde friedlicher, die innere Agressivität geringer, ebenso wie meine damit einhergehenden "depressiven" Ausbremsungen. War der Stier vorher eher ein feindliches wildes Tier (das feindliche triebhafte Unbewußte, das tierische) so wurde der Stier jetzt mehr ein Art "Haustier", gehörte schon eher zu meinem Ich, etwa wie ein Stallbewohner und weniger wie ein gefährlicher King-Kong der von außen versucht die schützenden Mauern zu brechen.

    Etwas ähnliches muß Diefenbach als Veränderung seinerzeit erlebt haben, wenn er meinte man könnte wilde tiere so aufziehen, daß sie zahm würden und mit uns leben könnten. Ähnliche gedanken hatte ich den 80er jahren auch schon mal, sie folgen wohl automatisch als Assoziationen aus solchen Veränderungen, aber objektiv bleibt Raubtier Raubtier, Diefenbach projizierte wahrscheinlich zu sehr das "innere Tier" in die wilden Raubtiere.

    Was nützt nun alle Psychoanalyse die zumindest bisher mal aus ES ICH machen wollte, wenn die von mir erlebte Veränderung eben tatsächlich im wesentlichen davon abhängig ist, daß man Tiere achtet, ihr Leben achtet und somit auch die innere Verfeindung mit dem inneren Tier und seine gleichzeitige Verwilderung damit vermeidet, man könnte dann dem Tiere Freund werden und auch Freund bleiben. Dieses systone verhältnis zum Tier, oder zum Unbewußten verträgt keine Tiertötungen mehr,
    denn gerade dies muß zur verstärkten Entfremdung vom Unbewußten führen, weil so das gewünschte Ziel aus ES soll ICH werden eine kostenspielige und zeitfressende Illusion ist, letztens Endes nur auf verkopfte Versuche beschränkt bleiben kann, das Unbewußte mit rationalen Mitteln in den Griff zu kriegen.

    Was ist das aber anderes als die Beherrschung, Vergewaltigung und Nutzung der Natur, die Ausbeutung der Natur, die Ausbeutung der Tiere, die Ausbeutung der Körper und Seelen, für Zwecke wie Eigentumsbildung, und Machterwerb welches im Hinblick auf die Gesamtinteressen der Schöpfung nur sehr partikulare Interessen sind, schädliche Monomanien.

    NImmt man diese Feindschaft zum inneren Tier die m.E: durch Fleischverzehr erzeugt und aufrechterhalten wird, so folgen hieraus auch die Abspaltungen und Projektionen des Unbewußten bis hin zu seinen perversesten faschistischen und rassistischen Auswüchsen.

    Erlebt man die Freundschaft zum Inneren, zum inneren Tier, wieder, so ist hier schon der Grundschlüssel der Freundschaft (Sympathie) zur ganzen Schöpfung wiedervorhanden............der Weg zur wahren Triangulisierung...........der bewußteren Teilhabe an der materiellen und spirituellen Schöpfung wird frei und eben die grundlegende Erkenntnis, daß Alles mit Allem Eines ist.

    Wenn aus ES ICH werden soll, denn steckt dahinter m.E. dieses teleologische Motiv der seelisch-geistigen Wesenheit des Menschen eben dieses angelegte All-Eine zu erfahren und sich daraufhin auch orientieren zu können. Man könnte auch sagen,
    aus ES soll ICH werden, hieße aus dem mystischen Schlamm (Alchymie) die Quintessenz zu erkennen. Man muß dort hinwachsen, das ist Alles schon da.
     
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