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Kann man die Gefühle von Pflanzen empfangen?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Nordluchs, 29. März 2006.

  1. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
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    Hallo!

    Mir ist am Freitag etwas merkwürdiges passiert. Ich war einkaufen und wollte noch eine Blume für meine Schwägerin zum Geburtstag kaufen.

    Als ich in dem Blumenladen war, sah ich eine wunderhübsche, rosa blühende Blume. Mir wurde ganz warm um`s Herz, als ich sie sah. Aber gleichzeitig fühlte ich mich sehr traurig.

    Ich beschloß, mir diese Blume zu kaufen. Zuhause angekommen sah ich mir die Blume genauer an, denn mir ging dieses Gefühl nicht mehr aus dem Kopf.

    Die Blätter der Blume hingen schlaff herunter. Sie waren kraftlos. Die Blüten sahen aus, als würden sie kurz vorm verwelken sein. Das war mir vorher nicht aufgefallen. Im Laden sah ich nur die Schönheit der Pflanze.

    Dann bemerkte ich, dass die Erde nicht nur nass, sondern triefend nass war.

    Kann es sein, dass ich gespürt habe, dass es der Pflanze nicht gut geht?

    Heute ist Mittwoch und meiner Blume geht es schon bedeutend besser. Sie sieht wieder schön und frisch aus und jedes Mal wenn ich sie sehe, dann habe ich dieses warme, herzliche Gefühl in mir.

    Ich habe ähnliches schonmal erlebt. Auch wieder in einem Blumenladen. Da ging eine Person achtlos an eine Pflanze vorbei. Die Person hätte die Pflanze beinahe runtergestoßen. In dem Moment fühlte ich Angst und ein stechen im Herz.

    Ich weiß, dass ich empathisch bin. Ich erlebe soetwas sehr oft mit Menschen, aber dass das auch bei Pflanzen geht?

    Was meint ihr dazu?
     
  2. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Schade, dass mir keiner antworten mag. :( Nun denn... dann soll es wohl so
    sein.
     
  3. Ailette

    Ailette Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2006
    Beiträge:
    125
    Hallo Nordluchs!

    nicht geübt genug mag ich wohl sein,
    um Dir hier etwas dazu sagen zu können.
    Aber ich fand Deine Geschichte sehr schön
    und herzerwärmend!

    Sehr gut kann ich mir das vorstellen.
    So sollte man dann sehr "starke" Pflanzen wählen,
    wenn man diese außen am Eingangsbereich stellt.
    Gut, dass ich meine endlich hinein stellte,
    viel zu sensibel ist sie.....

    Und doch kommt auch schlechtes Gewissen auf,
    denn sind (als Vegetarierin) Pflanzen, diejenigen,
    die mich nähren....

    Wie siehst Du das?
    Spürst Du hier deren Schmerz?

    Ailette
     
  4. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hallo Ailette!

    Ich danke dir für deine Antwort. :)

    Nein. Ich spüre das nicht. Ich habe mir darüber auch ehrlich gesagt noch nie so richtig gedanken gemacht.

    Aber wenn es so ist, wie es scheint, dass Pflanzen auch starke Gefühle haben, dann kommt man ins grübeln.

    Ich behandle meine Pflanzen auf jedem Fall, seit diesem Tag, bewußt liebevoller.

    Ich sehe öfter mal kleine Kinder, die die Blätter von den Bäumen reisen. Es tut mir immer weh, wenn ich das sehe. Ich habe mich dann über diese Kinder geärgert, habe aber dann nicht weiter darüber nachgedacht.

    Ich denke mal, dass ich soetwas auch nur so intensiv fühlen kann, wenn die Pflanzen in meiner Nähe sind. Von der Ferne ist das mehr Kopfsache. Ich empfinde Mitleid aber ich fühle nichts. Obwohl das ja auch wieder unsinn ist, denn Mitleid ist ja ein Gefühl. Nur es ist halt nicht so intensiv, als wäre ich direkt dabei. :)

    LG
    Nordluchs
     
  5. Gathering

    Gathering Guest

    Hallo Nordluchs,

    ich habe bei manchen Gewächsen ähnliche Gefühle, doch denke ich, dass geht von mir selbst aus. Wobei Pflanzen ihre Umgebung sowie Zuwendung als Pflege auf ihre Wellenlänge wahrnehmen. Da gibts für mich kein wenn und aber.

    Wenn man bedenkt, dass die Vegetation für Mensch und Tier als Nahrung und Sauerstofflieferant im ständigen werden und gehen zur Verfügung stellt...man sieht trotzdem nur in dem Moment diese eine Pflanze, was einen anspricht...

    Mir fällt da ein uralter Song ein, den ich als Kind einfach schrecklich empfand, weil ich so mitgefühlt hab, dass ich heulen musste...ich denke die bereits verstorbene Sängerin Alexandra hat nichts dagegen, wenn ich den Text hier mal dazu reinschreibe. Er gibt die Gefühle des Menschen gegenüber eines Baumes wieder, der gefällt werden soll und ist fast schon eine Liebeserklärung....

    Mein Freund der Baum/Alexandra

    Du wirst dich nie im Wind mehr wiegen
    Ich wollt' dich längst schon wiedersehn,
    mein alter Freund aus Kindertagen,
    ich hatte manches dir zu sagen
    und wußte, du wirst mich verstehn.
    Als kleines Mädchen kam ich schon zu dir
    mit all den Kindersorgen;
    ich fühlte mich bei dir geborgen,
    und aller Kummer flog davon.
    Hab ich in deinem Arm geweint,
    strichst du mit deinen grünen Blättern
    mir übers Haar, mein alter Freund.


    Mein Freund, der Baum ist tot,
    er fiel im frühen Morgenrot.


    Du fielst heut' früh, ich kam zu spät,
    du wirst dich nie im Wind mehr wiegen,
    du mußt gefällt am Wege liegen,
    und mancher, der vorübergeht,
    der achtet nicht den Rest von Leben
    und reißt an deinen grünen Zweigen,
    die sterbend sich zur Erde neigen.
    Wer wird mir nun die Ruhe geben,
    die ich in deinem Schatten fand?
    Mein bester Freund ist mir verloren,
    der mit der Kindheit mich verband
    Du wirst dich nie im Wind mehr wiegen
    Ich wollt' dich längst schon wiedersehn,
    mein alter Freund aus Kindertagen,
    ich hatte manches dir zu sagen
    und wußte, du wirst mich verstehn.
    Als kleines Mädchen kam ich schon zu dir
    mit all den Kindersorgen;
    ich fühlte mich bei dir geborgen,
    und aller Kummer flog davon.
    Hab ich in deinem Arm geweint,
    strichst du mit deinen grünen Blättern
    mir übers Haar, mein alter Freund.


    Mein Freund, der Baum ist tot,
    er fiel im frühen Morgenrot.


    Du fielst heut' früh, ich kam zu spät,
    du wirst dich nie im Wind mehr wiegen,
    du mußt gefällt am Wege liegen,
    und mancher, der vorübergeht,
    der achtet nicht den Rest von Leben
    und reißt an deinen grünen Zweigen,
    die sterbend sich zur Erde neigen.
    Wer wird mir nun die Ruhe geben,
    die ich in deinem Schatten fand?
    Mein bester Freund ist mir verloren,
    der mit der Kindheit mich verband
     
  6. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
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    Hallo Dio!

    Als erstes möchte ich dir erstmal für deine Antwort danken. :)

    Das Lied kenne ich. Ich habe als Kind immer mitgesungen, wenn das Lied im Radio war. :) Als Kind achtet man aber nicht auf den Inhalt des Textes.

    Ja. Du hast Recht. Es ist ein sehr trauriges Lied. Wenn man das liest, steigen einem in der Tat die Tränen in die Augen.

    Ich bin ein sehr empfindsamer Mensch. Traurige Filme darf ich mir garnicht anschauen. Manchmal finde ich es schon sehr schön, das ich sooo empfindsam bin, aber es gibt Tage, da kann ich darauf gut und gerne verzichten. Manchmal frage ich mich, ist das ein Fluch oder ein Segen?

    Ich habe vor langer Zeit mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, da wurden Pflanzen an Geräte angeschlossen. Dann hat man denen die Blätter rausgerissen um zu sehen, wie die Pflanze reagiert. Das Gerät schlug voll aus. Also muß da ja wohl irgendetwas sein.

    Es gibt so viele Dinge im Leben, die der Mensch nicht begreift. Für die Meisten ist nur das Real, was sie sehen und anfassen können. Aber ich denke, da gibt es doch noch mehr.

    LG
    Nordluchs
     
  7. Gusti

    Gusti Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.338
    Ort:
    Wien
    da fällt mir eine kleine Geschichte über eine Trauerweide ein.
    da war mal ein junges Mädchen.sie war eine junge hübsche Dame mit eine wahnsinns ausstrahlung.
    doch LEIDER wurde sie jemandem versprochen.
    Die Eltern des Mädchens hatten kein Geld und deswegen MUSSTEN sie das Mädchen eine sehr bekannten Geschäftsmann versprochen.Sie MUSSTE ihn heiraten.Doch sie hatte schon längst eine andere Liebe gefunden.
    das nützte aber nichts.
    Sie entschloss wegzurennen.und dann kam sie in einen Wald wo eine großer See war.
    Um den See herum, waren ganz normale Bäume.
    Sie lehnte sich an einem Baum an und weinte sich den ganzen Kummer aus der Seele.
    Plötzlich sah das Mädchen, dass sich die Baumzweige nach unten biegten.
    Sowohl die Zweige als auch die Blätter beugten sich nach unten.
    Es sah so aus, als würde der Baum mit dem Mädchen weinen.
    Daraufhin, fingen die anderen Bäume auch zu "weinen" an.und so entstand die Trauerweide.:)

    ich denke die Geschichte soll uns sagen, dass nicht nur wir die Schwingungen der Pflanzen aufnehmen sonder dass auch die Pflanzen unsere Schwingungen aufnehmen.

    P.s.: ich finde es sehr schön dass du so emotional und sensibel bist.Ich denke es ist ein Segen, eine Gabe.
    Vielleicht solltest du mal was mit Pflanzen machen?
    ich meine sie nicht nur kaufen, sondern vielleicht als Dolmetscher dienen zwischen Pflanze und Mensch.
    ich weiß klingt vielleicht sehr komisch. Aber da gibts bestimmt viele Wege und Möglichkeiten.:)
     
  8. Nordluchs

    Nordluchs Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. März 2006
    Beiträge:
    2.208
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Hallo Gusti!

    Das ist eine wirklich sehr schöne und rührende Geschichte. :)

    Ich mag Pflanzen wirklich sehr gerne. Einer meiner Pflanzen ging das mal sehr schlecht. Ich konnte mir nicht erklären warum. Sie ließ die Blätter hängen und verlor mit der Zeit ein Blatt nach dem anderen. Sie sah schon richtig kümmerlich aus.

    Zu der Zeit beschäftigte ich mich gerade mit Energien, Aura und Reiki. Ich hatte schon einige Bücher darüber gelesen um mich zu informieren.

    Dann habe ich mir mal gedacht, wenn man wirklich positive Energien übertragen kann, warum nicht mal mit der Pflanze versuchen?

    Also fing ich an. Einmal am Tag stellte ich die Pflanze vor mir hin und hielt meine Hände um den Topf. Dabei versuchte ich ihr etwas von meiner Kraft zu geben, damit sie sich wieder erholen kann.

    Ich war ehrlich gesagt erstaunt über das Ergebnis. Meine Pflanze erholte sich relativ schnell. Es ging ihr von Tag zu Tag besser und ein neues Blatt nach dem anderen kam.

    Von diesem Tag an habe ich eine sehr starke Verbindung zu dieser Pflanze. Ich habe sie nämlich immer noch. :) Ich spüre es, wenn sie durstig ist. Es ist, als würde sie mir sagen, "Hey, ich habe durst, gib mir was". Ich teste dann zwar immer, mit dem Finger, ob die Pflanze wirklich trocken ist, und sie ist es dann tatsächlich.

    Ich bin sehr oft von den Menschen enttäuscht worden und habe mich dann zurückgezogen. Praktisch gesehen "verschlossen". Nur bei den Geschöpfen der Natur war ich immer offen. Ich mag die Blumen, die Tiere, ganz besonders die Vögel. Ich habe 10 Wellensittiche und einen Buchfink. Ein kleiner Findlich, den ich vor 2 Jahren auf der Straße fand. Da war er gerade mal ein paar Tage alt.

    Vielleicht liegt es ja daran, das ich so empfänglich bin für die Schwingungen der Natur. Obwohl ich seit einigen Jahren auch immer öfter die Gefühle meiner Mitmenschen mitbekomme. Seit 1999 bin ich dabei zu lernen und mich zu verändern. Ich habe gelernt, dass nicht alle Menschen schlecht sind und das es tatsächlich noch Menschen gibt, die mich wirklich lieb haben.

    Noch bin ich nicht sicher genug, um ein Vermittler zwischen Mensch und Pflanze zu sein. Wer weiß... vielleicht eines Tages... wir werden sehen......:)

    LG
    Nordluchs
     
  9. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
    hi nordluchs,

    klar ist sowas möglich...

    ich hab im büro eine etwa 40 cm hohe zimmerpflanze stehn und meinen "büromitinsassen" gebeten sie zu giessen für die zeit die ich nicht da bin. als ich wieder da war bin ich ins büro und als ich die tür aufgemacht hab hatte ich sofort im kopf: "wasser, bitte schnell". als ich dann die pflanze sah stand sie nicht mehr in ihrem topf, sondern lag schon fast waagrecht. er hat vergessen sie zu giessen. jetzt gehts ihr wieder gut :)

    liebe grüße -fingal-
     
  10. bergfee

    bergfee Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2006
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    hoch droben in den Nordalpen
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    Ich hätte dir schon viel früher geantwortet, habe aber erst jetzt ins Forum reingeschaut.
    Das mit den Blumen verstehe ich voll und ganz. Bei mir ist es zeitweise so schlimm, dass ich beinahe heulen könnte, wenn ich an Schnittblumen und Topfblumen vorbeigehe. Hier ein aktuelles Beispiel: In einem Supermarkt stehen Topf-Blumen zum Verkauf. diesen Markt besuche ich ca. 2x wöchentlich. Nach 2 Wochen stehen diese Blumen noch immer dort, haben aber schon arge Vertrocknungserscheinungen, weil sie niemand gießt. Die sind nur gedacht fürs schnelle Verkaufen. wieder ein paar Tage später sehe ich, wie sie absterben und ich kann nichts machen. Was auch? Ich kann nicht dauernd die Blumen kaufen, nur weil es mir leid tut, dass sie absterben. Irgendwie telepathisch oder so ähnlich sage ich ihnen, dass ich sie abhole, sobald sie d. Mitarbeiterinnen "entsorgen" und wirklich - sobald sie am Komposthaufen landen, sammle ich sie auf und bemühe mich, sie wieder zum " Leben" zu erwecken. Wenn jemand absterbende Topfpflanzen wegschmeißt, tut mir das unheimlich weh. Ich nehme den Topf mit heim und in den meisten Fällen gelingt es mir, ihn wieder aufzurichten.
    Ich habe zu Blumen ein ganz besonderes Verhältnis. Leider verstehen das nur ganz wenige Menschen, oder sie halten mich für verrückt.
    Meine Freunde und Verwandten wissen alle, dass ich KEINE Schnittblumen als Geschienk will, denn es sind ja eigentlich bereits sterbende Pflanzen, also abgeschnitten von ihren Ursprung ( Wurzeln).
    Wie denkst du bzw ihr darüber?
    Lieben Gruß Bergfee
     
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