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kann ich überhaupt lieben?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von mimi, 29. April 2008.

  1. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
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    Hallo,
    ich bin mir nicht sicher ob ich zu tiefer Liebe fähig bin. Ich weiß was verliebt sein ist, das hatte ich schon hinter mir. Aber merkt man wenn man Jemanden richtig und aufrichtig liebt? Ich meine mit allen Fehlern drumherum? Ich mäkel gern herum, dann passt mir dieses und jenes nicht.

    Ist das ein Zeichen, dass mir am Partner nicht genug liegt? Oder bin ich einfach realistischer geworden? Dass nicht alles perfekt ist?

    Als ich meinen Exmann damals kennen lernte, hatte ich an ihm nichts auszusetzen. Obwohl es von meiner Seite sehr oft Tränen gab, weil ich enttäuscht oder gekränkt war. Aber ich münzte das immer auf mich selber, dass ich alleine daran schuld bin, weil ich so empfindlich, so eifersüchtig, so dumm bin. Ich war auch noch recht jung, mein erster Freund.

    Im Nachhinein ärgere ich mich jetzt noch über ihn, dass er mich damals eigentlich schon öfters runtergemacht hat und nur auf sich selbst bezogen war. Und ich habe brav mitgemacht, wir haben geheiratet, haben Kinder bekommen, seit 3 Jahren bin ich geschieden und finde ihn nur noch unsympathisch! Wie gibt es das?

    Ich bin froh wenn ich ihn nicht sehen muss, er ist mir sowas von egal. Ich hege fast sogar Abscheu gegen ihn. Das ist echt komisch. Nur wegen der Kinder haben wir halt hin und wieder Kontakt. Wobei wir da so gut wie nix Privates miteinander reden.

    Habe ich ihn dann nie wirklich geliebt?

    Jetzt habe ich seit Kurzem einen Freund, und frage mich ob ich ihn liebe. Ich weiß es einfach nicht. Was ist Liebe überhaupt?

    Ich hab ihn sehr gern, ich mag ihn, ich hab ihn lieb, ich wäre traurig, würde ich ihn nicht mehr sehen. Ich könnte ihn am liebsten jeden Tag sehen, und wenn es nur kurz ist (gestern z.B. waren wir 1 Std. Rad fahren, war schön).

    Aber ich bin nicht so euphorisch wie bei meinen letzten Bekanntschaften. Ich steigere mich nicht hinein. Deshalb frage ich mich, wie ernst es mir ist!

    Die Kinder kennen ihn schon, ich freue mich schon darauf, wenn er bei mir übernachten kann - wenn die Kinder sich an ihn gewöhnt haben (jetzt ist es mir noch zu früh). Ich würde gerne meinen Eltern über ihn erzählen. Tu ich aber noch nicht, weil ich nie mit meinen Eltern über Privates geredet habe - war bei uns in der Familie nicht üblich und tu mir jetzt auch schwer damit.

    Ein Punkt ist halt der große Altersunterschied von 20 Jahren.

    Aber trotzdem: ist das Liebe? Einige Dinge stören mich ab und zu, aber dann sehe ich darüber hinweg. Ich bin auch nicht perfekt.

    Jedoch denke ich mir, mache ich jetzt den gleichen Fehler wie damals? Dass ich die Tatsache in den Vordergrund stelle: ich habe jetzt einen Freund, und übersehe dadurch alles was mir nicht so gefällt?

    Und der Altersunterschied ist mir nach wie vor ein "Haken", jedoch stört das mich manchmal absolut nicht, und dann wieder schon.

    Prinzipiell ist das z.B. in der Öffentlichkeit kein Problem. Ich zeige mich gerne mit ihm, Viele von unseren Bekanntenkreisen wissen über uns Bescheid, und ich habe kein Problem damit.

    Bleibt die Frage, ob ich ihn liebe. Aber das kann ich wohl nur selber feststellen, mit der Zeit. Ich frage mich natürlich auch ob ich mich mit ihm in erster Linie treffe, weil ich jetzt endlich mal Jemand Netten kennen gelernt habe.

    Wobei ich mir das aber nicht vorstellen kann. Denn es wird mir zeitweise schon zu stressig, alles unter einen Hut zu bekommen, Kinder, mein Hobby und ihn. Aber trotzdem will ich ihn um jeden Preis sehen. Ich kann nur nicht ganz beurteilen WARUM.

    Ich empfinde etwas für ihn, keine Frage, sonst würde ich mich ja gar nicht mit ihm treffen. Wobei ich da auch wieder nicht so sicher bin, ob ich es dann wirklich schaffen würde, ihm zu sagen, ich will nicht mehr.

    Aber das ist im Moment nicht der Fall.

    Ich bin durcheinander und weiß zum Teil gar nicht was ich selber von mir halten soll.

    LG
    mimi
     
  2. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Hi mimi,
    ich glaube Liebe muss wachsen und kommt erst mit der Zeit. Genieße es, wenn du dich in seiner Nähe wohlfühlst. Es ist doch schon viel, wenn ihr euch beide sympathisch findet und miteinander gut klar kommt. Das wichtigste ist, den anderen so zu nehmen, wie er ist. Ihn nicht verändern wollen.
    Dein Ex-Mann, ihr entwickelt euch weiter. Es ist okay, wenn du ihn nicht mehr magst. Ich glaube jeder verändert sich trotzdem mit der Zeit. Durch den Partner und durch andere Umstände, da mag es normal sein, daß man irgendwann nicht mehr zusammen passt...oder das Gegenteil, daß man immer mehr zusammen wächst.
    Eberesche
     
  3. paula marx

    paula marx Guest

    Hallo Mimi,

    die Liebe hat viele Namen, ganz individuelle Definitionen. Präsent sind für uns alle die, die vom großen Gefühlsüberschwang, vom siebenten Himmel, von Achs und Ochs erzählen.Von breiter und tiefer Gefühlswallungswelt, auch Gefühlsdüseligkeit genannt. Frage ist immer, ist das subektiv wahr oder nur ein Hochschaukeln, Sehnsüchteaufprall ? Ich erinnere mich, als man mir sagte, wenn man ein Kind auf die Welt bringt, spürt man sofort diese unglaubliche Liebe zu ihm. Unglaublich wars mir schon. Ich brachte dieses Weltwunder zustande und wartete...Es kam nichts Wallendes daher, es kam Zärtlichkeit, Staunen über diesen kleinen Menschen, ein spontaner Wunsch für ihn, aber nichts pathetisch breit gepinselt. Kein Tschaikowsky, eher ruhige Töne, tiefbewegend aber nicht schrill.

    Vielleicht bedeutet Liebe bei Dir, daß Du dich wohlfühlst, zusammengehörend, loyal sehr befreundet? Vielleicht spürst Du wahrnehmbare Gefühle für Kinder, Tiere, Wesen, die schwach sind und Deiner Begleitung bedürfen. Eine Freundin von mir, eine Wassermannfrau, definiert die Liebe zu einem Mann als loyale Kumpelschaft mit kompartibler Sexeinstellung. Sie empfindet ausufernde Liebe für ihr Kind und ihren Hund. Nicht einengend und bevormundend, sehr im Gegenteil, aber gefühlsstark, wie sie sagt. Bei der Entscheidungsfrage, Kind oder Mann, würde sie immer Kind wählen.

    Damit meine ich, finde für dich heraus, was Liebe DIR bedeutet. Vielleicht lebtest Du deine Definition schon, wußtest aber nicht, weil Du Beispiel-Bilder von anderen Menschen vor Augen hattest? Oder - Du bist ja jung - kommt der Mann Deines Lebens noch? Alles ist möglich. :)
     
  4. mimi

    mimi Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    481
    Ort:
    Wien
    Also die Definition deiner Freundin "loyale Kumpelschaft mit kompatibler Sexeinstellung" find ich echt super! Könnte tatsächlich auch auf mich passen - bin übrigends eine Wassermannfrau :stickout2

    Vielleicht habe ich das Gefühl dass man es sofort merken muss wenn es Liebe ist. Weil man sowas eben "hört", dass es so sein muss. Und ich denke mir, dass ich das auch so merken muss. Aber so ist es nicht, das weiß ich auch.

    In meiner Ehe habe ich andere Paare bewundert bzw. beneidet, dass die Vieles miteinander tun, obwohl es sich um ganz banale Dinge wie "spazieren gehen" oder "essen gehen" handelt. Sowas gabs bei uns schon länger nicht mehr und wenn, dann stand das Essen im Vordergrund, aber ich hätte genauso gut mit wem anderen essen gehen können.

    Allerdings war das schon gg. Ende unserer Beziehung. Zu Beginn sah es auch etwas anders aus.

    Wenn ich mit meinem Freund telefoniere, dann lache ich viel dabei. Das hatte ich bisher noch nie. Selbst damals mit meinem Exmann hatte ich beim Telefonieren nie viel zu lachen. Und er auch nicht. Das war komisch. Prinzipiell lachte ich über das was er manchmal sagte - aber nur weil es sich so halt gehört ..... Ihn brachte ich eigentlich kaum zum Lachen.
    Also war da der Hund schon von Anfang an drin.

    Aber jetzt lache ich mit meinem Freund schon beim Telefonieren viel und er auch. Das find ich einfach schön und herrlich!

    LG
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    An der Nordsee
    Ja, man merkt, wenn man wirklich liebt. Ich musste sehr lange warten um diese Erfahrung machen zu dürfen, wusste aber sofort, dass das Liebe ist und alles andere voher nur eine Ahnung davon.

    Menschen die mäkeln, mäkeln immer und an allem, womit sie sich selbst einen großen Teil Lebensfreude nehmen. Das Mäkeln hat ja weniger mit den äußeren Gegebenheiten, als mit dem Mäkelnden selbst zu tun. Dagegen kannst du was machen - wenn du willst.

    Hier ein schöner Kalenderspruch: Lenke deinen Blick auf die kleinen Geschenke des Alltags, so vermehrst du dein Glücklichsein.

    LG, Ruhepol
     
  6. Groovy1974

    Groovy1974 Aktives Mitglied

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    Planet Erde
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    Das musste ich in diesem Leben auch schon erfahren.
    Als ich noch jugendlich war (15-26J.) konnte ich meinen Verstand immer über meine Gefühle stellen. Sollte z.B. ein Mädl mich plötzlich nicht mehr bedingungslos lieben, dann habe ich per Kopf meine Gefühle reduziert um in keine Misslage zu kommen. Vielleicht auch ein Schutzmechanismus aufgrund schlechter Erfahrugen im Vorleben.
    Als ich eine Tochter bekam hat sich das alles schlagartig geändert.
    Seither bin ich ein absoluter Gefühlsmensch und muss nun mit meinen Gefühlen klar kommen, da sie stärker als die Gedanken geworden sind.
    Seither fühle ich mich wie ein richtiger Mensch...-)
    Soll jetzt aber nicht heissen, daß nun jeder Kids zeugen soll...*ggg*
    War aber auf jeden Fall eine schöne und wichtige Erfahrung für mich!
    Grüße
    Groovy
     
  7. Arphen

    Arphen Mitglied

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    Amstetten
    Liebe Mimi,

    es gibt viele Arten der Liebe. Sehr sehr viele.

    Freundschaftliche, Elterliche, Kindliche, Kollegiale....
    und die Partnerschaftliche die sich wiederrum unterteilen lässt.

    Eben in dieses hormonelle verliebt sein das auf Hormonen und Pheromonen basiert und damit was rein körperliches ist. Da kanns natürlichs chnell passieren dass man seelisch nicht zusammen passt und es viele Tränen gibt.

    Dann gäbe es die sich entwickelnde Liebe wo man einander kennen lernt, dann gut Freund wird und schliesslich zusammenzieht weil man einiges gemeinsam hat. Diese Liebe wird mit der Zeit tiefer und man übersteht auch kriesen weil man sich "aneinander gewöhnt" hat und nicht mehr ohne den anderen kann / möchte. Man ist sozusagen abhängig geworden. Ausserdem ists zu 2. schöner als allein nicht?
    Diese "LIebe" wird mit der Zeit natürlich tiefer und enger, eben, "gewohnter" auch wenn es von wahrer Liebe weitn entfernt ist aber man kann dochb zusammen glücklich werden.

    Dann gäbe es natürlich die Art wo man erst verliebt ist und dann sichw as entwickelt - kann sehr schön sein

    Dann gäbe es die sogenannte Seelenliebe / Partnerschaft in der einfach alles stimmt weil man sich in jeder hinsicht so ähnlich ist. Da gibt es keine Reibereien weil man sowieso einer Meinung ist. Wunderschön und erstrebenswert aber sehr selten.

    Und die sogenannte Zwillingsflamme die davon ausgeht dass 2 Menschen sich unabhängig voneinander dem göttlichen angenähert haben und schliesslich in der ultimativen Liebe zueinander finden. das ist wirklich extremst selten und dient einem höheren Auftrag.

    Ich kenne denke ich alle Formen dieser Lieben und will kurz Unterschiede zwischen Seelenliebe und den anderen Formen erläutern:

    In "normalen" Lieben sind 2 Menschen aufgrund diverser Begebenheiten zusammengekommen: Hormone / Pheromone, Gemeinsam was schlimmes erlebt, gemeinsame Freunde etc. Bei der Seelenliebe ist es eine Art Liebe auf den ersten Blick. Man muss sich nichtmal sehen es genügt die Schwingung des anderen zu erfahren wozu auch ein Wort (Telefon) oder gar ein gespräch wie Chat ausreicht um sich zu verlieben.

    In der "normalen" Liebe kracht es meist oft weil man sehr verschieden ist und man auf dem Ego besteht und auch ma was für sich tun / haben möchte.
    In der Seelenliebe ist man sowieso praktisch immer einer Meinung weil man sich so ähnelt und sollte das jemals nicht der Fall sein, liebt man den anderen so sehr, dass man bereit ist das eigene Ego für den anderen aufzugeben.
    Wenn sich 2 Menschen seelisch lieben sind sie bereit für den anderen jederzeit alles stehen und liegen zu lassen, sich zu ändern und auf diverse Dinge zu verzichten / sie zu teilen.

    Bei der Zwillingsflammen Version ist das ganze noch ein wenig tiefer da man sehr wohl mitunter recht unterschiedlich ist (um voneinander zu lernen und sich perfekt zu ergänzen) aber einander so sehr liebt, dass nichts zu einem Streit etc führen könnte weil man für den anderen Perfekt sein möchte und dem anderen eine perfekte Welt und beziehung bieten möchte. Da beide Partner das berücksichtigen wird es in dieser Liebe zwar mal unterschiedliche Sichtweisen geben aber nie Streit sondern gemeinsame Lösungen und eine unglaublich tiefe Liebe.

    Meine eigene Erfahrung mit diesem Twinflame Phänomen:
    Ich lernte eine Dame über ein Forum kennen und zack - uns hatte es beide erwischt nach nur einem gespräch.
    Wir hatten sowas wie telepathischen / empathischen Kontakt auch über die 600 Km zwischen uns und wussten was der jheweils andere denkt und fühlt.
    Als wir auch räumlich beisammen waren stellten wir fest das wir keine Worte brauchen um zu kommunizieren und die ganze Welt versank in einem Meer aus tiefster Liebe und wir verbachten oft den ganzen tag nur mit kuscheln, ohne Worte. Es lässt sich nicht beschreiben wie schön ihre Nähe war. ich war oft verliebt (Pheromone) und hatte auch ne Gewohnheitsbeziehung. Beides absolut kein vergleich.
    Auch habe ich für sie ohne zu zögern alles in den Sand gesetzt: WOhnung, Freunde, damalige Freundin, Job etc und wusste es ist richtig.
    Und sie hat sich mir zu Liebe mit einem Thema auseinandergesetzt das sie nie wieder haben wollte (Sie wurde vergewaltigt - Sex) und sie tat es ohne dass iche s verlangt hätte und siehe da - sie fand es wunderschön und konnte kaum genug kriegen.
    Wir haben einiges voneinander gelernt und es war schlichtweg unbeschreiblich.

    Wie gesagt braucht Seelenliebe (egal welche Form) eine gewisse Reife beider Partner, es müssen also beide ein guts Stück entwickelt sein in spiritueller / magischer hinsicht damit sie zu solch einer Liebe (und der damitverbundenen Einschränkung des Ego) fähig sind.

    Auf die Frage: Kann ich lieben gfibts also folgende Antwort:
    Ja, aber du kannst lernen immer tiefer zu lieben.
     
  8. mimi

    mimi Mitglied

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    Das hast du sehr schön geschrieben. Danke!

    Ich empfinde jetzt schon etwas mehr als zu Beginn. Es ist eigenartig. Ich denke bzw. bin ich ziemlich sicher, dass ich so noch nie gefühlt habe. Aber ich kann es noch nicht genau zuordnen, WAS ich fühle. Es ist jedenfalls angenehm und sehr schön.

    Aber ich fühle mich auch unsicher. Was auch daran liegen mag, dass ich nur eine Beziehung hatte (meine Ehe), danach eher ein paar Kurzbekanntschaften, die mehr als "Pantscherl" durchgehen, und nicht als Beziehung. Und weil ich es einfach nicht gewohnt bin so "gut" behandelt zu werden, als "Überfrau" dargestellt zu werden (ich muss da immer lachen, denn so sehe ich mich überhaupt nicht), und mit Komplimenten überhäuft zu werden. Das Alles kenne ich einfach nicht und ich denke dass ich mich da auch unsicher fühle.

    Und natürlich dass er 20 Jahre älter ist. Da denkt man doch unterschiedlich und das verunsichert mich wieder etwas.

    Tatsache ist aber dass wir uns beide voneinander von Beginn an angezogen fühlten. Aber keiner irgendwie den ersten Schritt wagte (ich dachte mir, der ist ja viel älter; und er käme nie auf die Idee, dass ich Junge etwas von ihm wollen könnte). Aber trotzdem kamen wir uns näher, gleichzeitig. Es brauchte keiner irgendwie einen "ersten Schritt" tun, sondern wir taten die Schritte gleichzeitig.

    Okay, wir kamen uns beim Tanzen näher, das ist halt eine gute Plattform dafür, da braucht man sich keine "Blöße" zu geben, falls man draufkommt, es wäre einseitig. War aber nicht so. Und ich ließ mich darauf ein, obwohl mein Verstand/Kopf eigentlich immer schrie, dass er doch zu alt sei. Aber ich machte dennoch weiter, weil ich es einfach für richtig hielt (Bauchgefühl?).

    Ich bin der Meinung dass da von Anfang an etwas Besonderes zwischen uns war und auch noch ist. Ich machte in den letzten 2 Jahren einiges an Gefühlen mit. Zuerst war ich unsterblich verliebt! Also da wusste ich dass ich verliebt war, zumindest dachte ich es. Aber er hatte kein Interesse, womöglich wäre nichts daraus geworden, weil er mir dann vom Benehmen oder Verhalten nicht mehr gefallen hätte. Da konnte ich also nur das Optische beurteilen und seine Ausstrahlung. Die hatte eine Wahnsinns-Wirkung auf mich. Jetzt nicht mehr! Jetzt sehe ich ihn und denke mir, sagenhaft, was ist da damals bloß in mich gefahren?

    Dann hatte ich eine Affäre mit Wahnsinns-Sex, das ich bis dahin noch nicht erlebt hatte. Daraus wurde jedoch weiter nichts, weil er eine Freundin hatte und er nur ab und zu hier war. Aber ich hing emotional voll drinnen und mir gings in der Zeit eigentlich schlecht. Aber ich wusste dass ich nicht verliebt war (höchstens in die Tatsache dass ich tollen Sex hatte :stickout2). Ich empfand etwas für ihn, aber ich wollte ihn natürlich für mich alleine haben. Ich klammerte mich irgendwie daran.

    Und jetzt steigere ich mich erstmals NICHT emotional hinein, und weiß dadurch nicht was ich empfinde. Obwohl ich es ja immer so wollte! Ich habe es gehasst mich ständig in irgendwelche Situationen zu verrennen und hineinsteigern.

    Jetzt läuft alles normal, harmonisch, und ich kann es eigentlich fast nicht glauben! Und warte ständig darauf, dass irgendwas passiert, was mich aus der Bahn wirft. Ich denke mir, dass kann so ja nicht weitergehen, das wäre ja sonst zu schön.

    lg
     
  9. Arphen

    Arphen Mitglied

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    Alter ist ein körperlicher Aspekt der Liebe aber für die Seele macht das keinen unterschied.
    Das gilt generell für körperliches. Ich hab n leichten Überbiss und bemühe mich auch nicht stets Sonnegberäunt zu sein mit dem Ergebnis dass sämtliche "Tussen" mich meiden wie die Pest. Und genau das will ich erreichen ;)

    Ich suche keine körperliche Liebe, keinen schnellen Fick und auch keinen tollen Sex. Zumal für mich Sex ohne tiefe Gefühle sowieso ned in Frage kommt, das finde ich höchst unbefriedigend.

    Die Phasen der Liebe entwickeln sich weg von körperlichen Schranken hin zu seelischer Liebe. Es mag sein dass der Partner den man sich wünscht sogar körperlich super aussieht, meistens jedoch wird man denjenigen als attraktivsten Menschen überhaupt betrachten selbst wenn, objektiv gesehen, eher das Gegenteil der Fall sein sollte.

    Ich zum Beispiel mag generell Frauen mit Brüsten die gut in der Hand liegen. Meine Liebste hat Grösse A und dank meiner Brustmuskeln bräuchte ich n grösseren BH wie sie. Und weisst du was - ich hab noch nie so ne attraktive Frau gesehen wie sie und ihre kleinen Brüste äusserst lieb gewonnen und mich würds stören wenn sie sich diese vergrössern liesse. So wie sie ist, ist es perfekt.

    Aber zurück zu dir:
    Je mehr du lernst dich selbst zu lieben umso mehr wirst du für wahre Liebe reifen. Denn die wirkliche Seelenliebe setzt vorraus dass du dich selbst wirklich liebst und dann verlangt sie den Schritt, dass du den anderen genausosehr liebst was mitunter sehr schwierig sein kann.

    Mein Tipp: Entdecke deine Schönheit und deine tollen Seiten die dein Partner so sehr an dir liebt. Und zeig ihm die seinen.
     
  10. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

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    Hallo Mimi,

    Du gönnst Dir selbst das Glück nicht. Freu Dich darüber und nimm es an. Lerne, Dich selbst zu lieben, erkenne, daß Du ein Recht darauf hast, glücklich zu sein und daß es nichts gibt, wofür Du "büßen" mußt. ;)

    Liebe Grüße
    Gabi
     
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