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Kann eine familienaufstellung der mutter dem Kind helfen??

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von wuschel82, 28. April 2010.

  1. wuschel82

    wuschel82 Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2010
    Beiträge:
    78
    Ort:
    Niederösterreich
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    Hallo

    Meine freundin ist verzweifelt und ich möchte ihr gerne helfen daher hir eine frage an euch??

    Die Situation ist folgende: Meine freundin hatt 2 kinder im alter von 2 und 4.
    Der 2jährige ist ein ganz normales kind mit allen was dazu gehört.
    Der 4jährige macht ihr aber mächtig probleme er konnte sich von anfang an nicht integrieren geht auf andere los ganz ohne grung.
    Er verbeißt sich in andere Kinder (natürlich auch in seinen Bruder) grundlos ohne das ihm diese irgendwas getan haben.
    Da spielt die mutter zb. mit dem großen und plötzlich ohne einen erichtlichen grund steht er auf und beißt dem kleine der wo anders im raum spielt in den rücken.
    Meine freundin weiß einfach nicht mehr weiter wenn sie ihn fragt wiso er das macht sagt er er will das gar nicht aber sein bauch hatt es ihm gesagt.
    Sie bestraft ihn dann auch und schikt ihn auf das zimmer aber das prallt ales an ihm ab und sie war auch schon bei einigen psychologen aber auch die können ihr nicht helfen.

    Jetzt hatt ihr eine freundin erklärt sie solle eine familienaufstellung machen um zu erkennen wo das problem liegt aber kann das helfen??
    Ein vierjähriger kann die ja nicht machen und ich zweifle daran das es ihm hilft wenn seine mutter so etwas macht aber ich lasse mich gerne einens besseren beleehren!

    Was haltet ihr davon?

    Lg Wuschel:)
     
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.298
    Ort:
    Achtern Diek
    Ich nehme an, daß der Vierjährige eifersüchtig auf seinen kleineren Bruder ist...Natürlich nicht bewusst. Aber als der kleine Bruder geboren wurde, brauchte der Vierjährige selber noch sehr viel Zuwendung, die dann - wieder unbewusst - von der Mutter auf den kleineren Zwerg überging.

    Die Mutter sollte sich so viel wie möglich um den Älteren kümmern. Ihn oft und spontan in den Arm nehmen, kuscheln. Oder wenn sie den Kleinen auf dem Arm nimmt, sofort Blickkontakt mit dem "Großen" aufnehmen und ihm über den Kopf streicheln. Oder wenn der Kleine schläft, sich in dieser Zeit sehr intensiv nur mit dem Vierjährigen beschäftigen. So etwas in der Art.....Ich denke, das Kind leidet unter Verlustängsten....Er spürt, daß die Zuwendung der Mutter auf den kleineren Bruder übergegangen ist, deshalb auch die Beissattacken. So ein Vierjähriger kann sich nicht anders "wehren" oder ausdrücken, es ist seine Art zu zeigen, daß er sich abgeschoben fühlt........

    Ich bin überrascht, daß die Psychologen dies nicht vermutet haben. So überraschend sind solche Reaktionen von Kleinkindern auf einen Neuankömmling, der dann der neue Familienmittelpunkt wird, nämlich nicht....



    Lieben Gruß
    Urajup
     
  3. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    755
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo Wuschel,

    wenn mehrere Psychologen nicht helfen konnten und falls auch Urajupps Tipps keine Besserung bringen, kann eine Familienaufstellung auf jeden Fall helfen. :)

    Natürlich wird das Kind nicht selbst teilnehmen. Bei dieser Arbeit wird ja gerade mit Stellvertretern für die tatsächlichen Beteiligten gearbeitet.

    Ganz sicher werden Kinder davon entlastet, Symptomträger zu sein, verborgene Konflikte aus zu agieren oder mit ihrem Verhalten Eltern von ihren eigenen Nöten ab zu lenken, wenn Eltern sich ihren Baustellen zuwenden.

    Was Kinder zeigen, ist, was Eltern nicht sehen oder spüren. Kinder haben da keine Wahl. Eltern schon.

    Teilnehmer von Familienaufstellungen berichten nicht selten von erstaunlichen Verhaltens- und Befindlichkeits-Veränderungen bei Kindern im Zusammenhang mit einer Familienaufstellung der Eltern oder auch nur eines Elternteils.

    Vielleicht noch ein Hinweis an dich: Es zieht einen leicht in die Dynamiken Anderer hinein. Vielleicht wäre es gut, wenn du dich, nachdem du deiner Freundin vom Ergebnis deiner Recherchen berichtet hast, innerlich wieder aus dem Thema zurück ziehst.

    Beste Grüße,
    Eva
     
  4. A.1526

    A.1526 Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2006
    Beiträge:
    515
    Ort:
    Am Unterwasserschiff...
    So wie hier beschrieben würde ich eine Aufstellung für dringend angeraten halten. Es scheint ein typisches Aufstellungsthema zu sein. Fragt sich, wen der Junge da vertritt, wenn er erfasst wird von diesen Impulsen.

    Mir kam beim Lesen die Frage: wo ist der Vater des Jungen? Er scheint nicht zu existieren, ist zumindest nicht erwähnt. Oft gibt es einen den Eltern unbewussten Konflikt, der sich auf die Kinder doppelt verschiebt und von einem anderen Subjekt an einem anderen Objekt der Aggression ausgelebt wird.
    A.
     
  5. wuschel82

    wuschel82 Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2010
    Beiträge:
    78
    Ort:
    Niederösterreich
    Hallo und ein herzliches dankeschön an euch :danke:

    ich werde ihr das alles mitteilen (eifersucht glaube ich allerdings nicht das es ist weil er auch auf andere lossgeht obwohl sich die mutter gerade mit ihm beschäftigt aber wer weiß ich bin ja meist nicht dabei und bekomm es nur erzählt

    Denoch herzlichen dank
     
  6. wuschel82

    wuschel82 Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2010
    Beiträge:
    78
    Ort:
    Niederösterreich
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    der Vater des jungen existiert durchaus
    natürlich geht er arbeiten und ist wenig zuhause aber wenn er da ist kümmert er sich sehr um die kinder
    Die probleme die auftreten sind aber meist im beisein der mutter
     
  7. Darwen

    Darwen Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2010
    Beiträge:
    8
    hallo,
    also ich halte eine familieaufstellung auch für sehr gut, wenn sonst nicht mehr hilft.
    ich habe selbst vor kurzem eine gemacht.
    ich hatte ein sehr schwieriges familienleben und eine traurige kindheit.
    ich hatte viele probleme mit meinem vater....leider hat er aber nicht bemerkt, was er mir und meinen schwester angetan hat. als sich meine eltern scheiden ließen verschlechterte sich die situation und ich littsehr darunter.
    bei der familienaustellung habe ich meinem vater dann verziehn und die person die seine energie hatte entschuldigte sich bei mir.
    seither hat sich sein verhalten vollkommen verändert und verhält sich mir und meinen schwestern gegenüber sehr positiv.
    und das is alles nach der familienaufstellung passiert..
     
  8. maritza

    maritza Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2005
    Beiträge:
    770
    Ort:
    St.Eiermark
    Guten Morgen!

    So wie ich es herauslese, wird das Kind als Problem gesehen.
    Probleme verbeissen sich gerne in einen Menschen, wenn sie beachtet werden wollen.
    "Du tust mir und den Mitmenschen weh, das will ich nicht!"
    Dann schiebt man sie gerne zur Seite (aufs Zimmer).
    Nur damit ist eben kein Problem gelöst. Sobald man sich sicher fühlt, beissen sie wieder zu.

    Liebe Grüße

    Maritza
     
  9. A.1526

    A.1526 Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2006
    Beiträge:
    515
    Ort:
    Am Unterwasserschiff...
    Ich würde da mal eine Aufstellung der Expartner oder der Herkunftsfamilie der Mutter (das tät ich in Gegenwart der Mutter - so sie denn ein Anliegen formulierte - entscheiden) anschauen...

    Das Kind braucht gar nichts davon zu wissen und auch nicht dabei sein.

    A.
     
  10. Darwen

    Darwen Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2010
    Beiträge:
    8
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    ich bin jedoch der meinung, dass man durch eine familieaufstellung auf ein problem stößt was vorher im verborgenen war...die person die deine tochter spielt spricht dann vielleicht darüber wieso sie diese probleme verursacht...was in ihr vorgeht und wieso..
     
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