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Kabbala

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Kristen, 20. September 2008.

Status des Themas:
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  1. Kristen

    Kristen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2008
    Beiträge:
    794
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    Fragen und antworten aus der Kabbala
    http://www.kabbalahlernzentrum.info/



    Frage: Tod und Reinkarnation

    Wohin geht die Seele, mit dem physischen Tod nachdem sie den Körper verlassen hat?

    Nach dem Tod geht die Seele zurück zu ihrer Wurzel und vereinigt sich mit allen anderen Seelen.


    Was ist die kabbalistische Bedeutung des physischen Todes (wenn es eine gibt?)

    Was die Kabbala betrifft, hat etwas Physisches keine Bedeutung, aber der Tod hat eine Funktion: er erlaubt, dass die Lektionen dieses Lebens ein innewohnender Teil der Seele im nächsten Leben werden.

    Wohin begibt sich die Seele während sie auf die nächste Inkarnation wartet?


    Für den Geist gibt es weder Zeit noch Raum, daher ist die Frage irrelevant. Wenn es keine Zeit gibt, wie kann die Seele warten? Und wenn es keinen Raum gibt, was ist dann die Bedeutung von "wohin"?
     
  2. Kristen

    Kristen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2008
    Beiträge:
    794
    Frage: Gut und Böse sind relativ

    Ist Gut und Böse nicht relativ zu sehen ?
    Die polare Sichtweise muß ja nicht richtig sein.
    Hebt sich in G-tt nicht die Polarität auf, da ja G-tt überall ist.
    Das kann bedeuten, daß alles gut ist wie es ist,
    denn alles dient einem bestimmten Ziel, der Weiterentwicklung.



    Antwort:

    Ja genau so ist es!
    Diese Welt ist so wie sie ist perfekt. Für jeden und zu jeder Zeit. Sie könnte nicht besser sein, sonst wäre der Schöpfer und Seine Schöpfung nicht vollkommen, doch Er ist vollkommen Vollkommen. Nur können wir, die "normalen" Menschen, die sogenannten "negativen und positiven Erscheinungen" mangels Weisheit nicht als das erkennen, was sie sind, sie nicht vollständig annehmen und nicht damit umgehen. Diese noch unbewußten Menschen/Seelen/Gefäße/Kelim sehen das Licht welches hinter allen Erscheinungen west, auch in den Leiden auf uns wartet, nicht, und sie wissen auch nicht weshalb die Erscheinungen, insbesondere die Leiden auf sie kommen. Sie können sich auch nicht mehr an ihren Egoismus und ihrem Mangel an Glauben der alle Leiden verursacht erinnern, und sie wissen nichts mehr von ihren vielen Vorleben, die sie dorthin geführt haben, wo sie jetzt stehen. Sie haben vergessen dass es ihr eigenes Ur-teilen ist, welches die Leiden schafft und Zeit und Raum, Gut und Böse erst entstehen lassen.

    Ja man könnte es auch so sagen:
    Die Kraft die uns mit unseren Sinnen egoistisch genießen lässt, erschafft alle Leiden, und der Wille, der Wunsch das Sehnen den Schöpfer zu beschenken, indem wir alles annehmen was Er uns gibt, nur um Ihn davon profitieren zu lassen, schafft das Gute, vermehrt Liebe und Achtung vor der Schöpfung, und wandelt die Sehnsucht nach der Einheit, nach dem Schöpfer in eine kreative Kraft der Selbstentfaltung um, welche sich nicht für sich selbst entfaltet (Egoismus, Narzismus, Eitelkeit, Gier), sondern die dazu führt, dass sich das Geschöpf in eine gebende, kreative, staunende Kreatur verwandelt, die bei ALLEM was auf sie kommt "todsicher" weiß und spürt, dass ES von Ihm kommt und deshalb ALLES begrüßt, annimmt und zu Ihm zurückgeben möchte.
    Solch ein Geschöpf weiss auch, dass jeder Gedanke und jedes Wort welches innerlich entsteht von Ihm kommt, und jede Manifestation der Innen und Außenwelt, jedes Gefühl sowie unser Körper an sich, ein Zweig seiner Gedanken sind. In Demut verbeugt sich solch ein Mensch vor dem Schöpfer, der uns die Sinne und das Leben geschenkt hat, um Ihn in Allem, auch in sich selbst zu entdecken. Mit solch einer Haltung sollte nicht be-ur-teilt und be-wert-et werden was der Schöpfer uns schenkt. Denn alles was ER in uns, durch uns, als unsere Welt kreiert, ist aus Sicht des Schöpfers perfekt. Er formt doch alles nur so, wie unsere Verlangen es fordern, lässt aus seiner unfassbaren, alles umfassenden einheitlichen Essenz, in seiner Essenz alles so erscheinen, damit es in Raum und Zeit auf die Art entsteht, die exakt uns entspricht, damit wir im Lichte perfekter Gerechtigkeit im JETZT wachsen können, und lernen seine Wirk-Licht-keit zu erkennen.

    Die Wahrnehmung Seiner ganzen allumfassenden Größe ist unmöglich, schon ein Bruchteil Seines unverhüllten Glanzes läßt den Unedlen vor Scham vergehen, und wir nehmen deshalb nur soviel Licht an, bzw. senden es aus, wie wir Ihm schenken und zurückgeben können. Tun wir dies mit vollem Bewusstsein, aus eigenem Antrieb, dann sind wir das perfekte Gefäß, dass sich auf der Mittleren Linie nach Oben entwickelt, (zwischen dem von uns erwogenem Negativen und Positiven) mit einem Willen zu empfangen um zu schenken. In Bescheidenheit und Demut, voll der Achtung vor der unsichtbaren Größe seiner unendlichen Schöpfung streben wir mit Freude zu IHM.
     
  3. Kristen

    Kristen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2008
    Beiträge:
    794
    Frage: Den Schöpfer finden

    Ich fühle eine Leere in meinem Herzen. Ich habe Freunde, ich bin nicht reich, aber ich lebe gut,
    jedoch fehlt etwas, und Sie und ich, wir wissen was es ist.
    Ich muss eine Beziehung zum Schöpfer herstellen. Ich habe mich im Kreise gedreht,
    es mit fast jeder Religion oder Theologie versucht,
    aber ich kann nichts finden, das für mich eine Dynamik hat.
    Etwas, das mich auf aktive Weise mit dem Schöpfer in Beziehung bringt
    (oder das mich bei der Suche nach Ihm weiterbringt).
    Ich habe ein Buch über die Kabbala gelesen, aber es scheint eine Menge offen zu lassen.
    Ich fühle Dinge, die ich nicht in Worte fassen kann, ich träume von Dingen,
    die ich verstehen möchte, und ich brauche eine Führung.
    Bitte helfen Sie mir. Ich bin 23 Jahre alt, aber trotz meines Alters habe ich viel erlebt
    und habe eine innere Ruhelosigkeit, die mich nicht viel schlafen lässt.
    Ich muss einen Weg zu Ihm finden.
    Bitte helfen Sie mir!




    Antwort:

    Sie haben bereits eine Beziehung zu G-tt. Das Verlangen mit Ihm in Berührung zu kommen, das Sie so genau beschreiben, ist der Beweis. Es sind nicht Sie, die nach Ihm suchen, es ist Er, der Sie sucht, und da er will, dass Sie Ihn finden, hat er in Ihrem Herzen die Sehnsucht nach Ihm erweckt.
    Für G-tt gibt es keine Zeit. Für Ihn sind wir alle vereint zu einem Wesen und befinden uns alle in grenzenloser, ewiger Freude. Wir sind es mit unseren gebrochenen Gefäßen, die fühlen, dass etwas falsch ist in der Welt. Wenn wir die Leiter der spirituellen Entwicklung emporsteigen, lüften wir die Schleier einen nach dem anderen und entdecken die Wahrheit darüber, wie wunderbar die Welt wirklich ist und wie wunderbar ihr Schöpfer ist.

    Aber wie reparieren (korrigieren) wir die gebrochenen Gefäße? Zuerst müssen wir fühlen, dass da etwas mit uns nicht stimmt. Zweitens müssen wir spüren, dass es außerhalb von uns etwas gibt, das uns zeigen kann, wie wir den Fehler korrigieren können. Wenn wir nach dem Weg suchen uns zu korrigieren, stoßen wir auf viele verschiedene Antworten. Diese sind Grenzsteine, die uns letztlich zu Ihm führen. Nun, da wir Ihn gefunden haben, brauchen wir Anleitung, wie wir uns Ihm auf die richtige Art nähern.
     
  4. Kristen

    Kristen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2008
    Beiträge:
    794
    Frage: Unsere Welt ein Teil der spirituellen Welten

    Können wir unsere Welt als Teil der spirituellen Welten ansehen?
    Das heißt, alles was außerhalb unseres Selbst liegt als Teil des Schöpfers ansehen,
    wenn auch auf einer niedrigen Stufe.


    Antwort:

    Unsere Welt ist nicht Teil der spirituellen Welten, aber sicherlich ist alles, was uns umgibt, der Schöpfer. Wie kann das sein? Es gibt keine Mehrzahl von Realitäten, es gibt nur eine einzige. Aber wir sind kein Teil davon, wir sind vollkommen blind und fehlgeleitet durch unseren Verstand. Und tatsächlich ist es so, dass der Schöpfer uns nicht nur überall umgibt, er ist jeder Gedanke, den wir denken. Wenn wir sagen, dass diese Welt eine niedrige ist, dann verurteilen wir Ihn in Wirklichkeit. Warum ist diese Welt dann aber nicht Teil der spirituellen Welten? Weil wir selbst nicht Teil der spirituellen Welten sind. Unser spiritueller Grad bestimmt, wo wir sind. Wenn wir uns selbst nicht in der Spiritualität befinden, dann ist es die Welt, in der wir leben, ebenfalls nicht . Wir bestimmen, in welcher Welt wir sind (oder den Grad der Verborgenheit des Schöpfers), und wenn wir dem Schöpfer und den höheren Welten nichts abgewinnen können, dann ist es offensichtlich, dass wir kein Teil von ihnen sind. Aber dies bedeutet nicht, dass Er die Wirklichkeit nicht gestaltet.
     
  5. Kristen

    Kristen Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    794
    Ist alles in unserer Welt vorbestimmt, zum Beispiel auch das, dass ich zum Präsidenten oder Müllmann werde, einen bestimmten Menschen heirate usw.?

    Alles ist vollkommen vorbestimmt, und der freie Wille besteht nur in der Beschleunigung der Bewegung zum vorgegebenen Ziel auf dem vorgegebenen Weg. Das individuelle Sehnen nach dem vom Schöpfer vorgege*benen Ziel macht den Menschen in seinen Eigenschaften dem Schöpfer ebenbürtig, erhebt den Menschen auf das Niveau des Schöpfers, auf das ewige, unendliche Niveau des Allwissens.


    soll das heißen, dass in einer gewissen Zeit in der Zukunft wieder nur ein Mensch existiert?

    Die Kabbalah spricht nicht von unserem physischen Körper, sondern von unserer spirituellen Komponente. Die höheren Welten sind wie ein Geschöpf, wie eine Seele deren Teile in eine niedrigere Welt projiziert werden (die wir wahrnehmen), in denen wir uns selbst als verschieden voneinander empfinden. Einfacher ausgedrückt: Weil wir durch unseren Egoismus eingeschränkt sind, fühlen wir uns als getrennt voneinander, und verdrängen die Tatsache, dass wir wirklich alle ein spiritueller Körper sind. Deshalb existiert eine Trennung nur in unserer falschverstandenen Wahrnehmung, obwohl wir tatsächlich alle eins sind.
     
  6. Sitanka

    Sitanka Guest

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