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Kabbala,Buddha & Christentum.. geht das zusammen?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Boomer, 15. Juni 2005.

  1. Boomer

    Boomer Guest

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    Hallo,
    ich weiss noch nicht viel über Kabbala, aber es interessiert mich sehr...
    Nur ich bin Christ, und ich glaube an Gott und an die Engel.
    Lässt sich das vereinbaren, was meint ihr?
    Kommt in der Kabbala eigentlich auch ein Gott vor?
    Und was hat es mit diesem roten Armband auf sich? Können Christen das auch tragen? Ich mein, nätürlich KÖNNEN sie es tragen, aber SOLLTEN Christen die an Gott glauben dieses rote Armband tragen?
    Und was haltet ihr davon wenn ein bekennender Christ bei sich zu Hause Statuen von Buddha stehen hat, öfter das Mantra "Aum mani padhme um" sagt, aber trotzdem im Herzen an Gott und die Engel glaubt?
    Ich meine, jetzt mal ganz kindlich gesprochen, nimmt Gott einem das nicht übel wenn man neben ihm noch an Buddha usw glaubt?
    Oder ist das dann so als wenn einer der gegen Pelze ist, eine Lederhose tragen würde (wenn ihr wisst was ich meine)? :schaukel:
    Man kann sich doch nicht aus jeder Religion die schönsten Sachen "rauspicken", oder wohl? Was meint ihr?
    Eure Meinung würde mich sehr interessieren...
    Bis bald,
    Eure Boomer
     
  2. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Aber warum denn nicht? Es sind verschiedene Aspekte der EINEN Wahrheit.


    Kommt in der Kabbala eigentlich auch ein Gott vor?

    Die Theoretische Kabbala (1), die in ihrer gegenwärtigen Form weitgehend auf dem Sohar basiert, handelt hauptsächlich von der Dynamik der spirituellen Bereiche, insbesondere der Welten der Sefiroth, der Seelen und der Engel. Dieser Zweig der Kabbala erreichte seinen Zenit in den Schriften der Safed-Schule im 16.Jahrhundert, und die Mehrheit der veröffentlichten Texte gehört in diese Kategorie.
    Die Meditative Kabbala beschäftigt sich mit dem Gebrauch göttlicher Namen, Buchstabenvertauschungen und ähnlicher Methoden, um höhere Bewußtseinszustände zu erreichen, und ist als solches eine Art von Joga. Die meisten der Hauptwerke sind nie veröffentlicht worden, sondern bleiben verstreut in den Manuskripten der großen Bibliotheken und Museen. Einige dieser Methoden genossen mit dem Aufstieg der hassidischen Bewegung, in der Mitte des 18. Jahrhunderts eine kurze Renaissance, waren aber innerhalb eines halben Jahrhunderts wieder weitgehend vergessen.



    Kenn ich nicht - was soll das sein?
    Du kannst alles tragen, was dir gefällt und niemand anderen beleidigt... :banane:


    Wo genau siehst du das Problem?? Buddhistische Wahrheiten gehen oft viel tiefer in ihrer Erkenntnis als traditionschristliches Verstehen.
    Buddha sagte nichts gegen Gott. Er sagte nur, dass man die Wahrheit um der Wahrheit willen suchen soll und nicht aus egoistischen Gründen.
    Wobei ja Wahrheit und Gott auch wieder dasselbe sind :) Es gibt keine Gegensätze in den Religionen, nur verschiedene Aspekte und verschiedene menschliche Glaubensformen..
    Bei mir gibts das Kreuz, Buddha, Yogananda und Babadji. Die Bibel, den Koran, die Bhagawadgita und viele Schriften von Buddha. Sie alle sehen die Eine Wahrheit aus verschiedenen Gesichtspunkten und helfen dadurch mir, nicht einseitig zu werden und Wahres zu verleugnen, wenn es ein anderes Kleidchedn trägt...


    Och Gottchen :banane: Gott hat an Buddha geglaubt, bevor du diese Frage stellen konntest. Buddha ist ebenso Gottes geliebtes, wunderbares Kind, wie du das bist.
    Ähh.. was gibt es denn bei Buddha nicht zu glauben?? Er ist dein Bruder wie Jesus auch.
    Was sollte Gott denn übel nehmen? Dass man ein Wahrheitssucher ist und die Liebe des Schöpfers, unser aller Vater, überall empfindet?

    Es geht, wie du selber schon verstanden hast, um Wahrheit.
    Keine Religion hat die ganze Wahrheit und keine Religion hat den ganzen Irrtum. Überall sind Aspekte der EINEN Wahrheit.
    Wenn man die Religionen im Kern miteinander vergleicht, erkennt man die Einheit in dem EINEN Gott und auch das, was Menschen dort hinzuglauben aus den Gegebenheiten ihrer eigenen Kultur und Zeit.
    Aber Gott ist in allem, was IST.

    Hoffe, behilflich gewesen zu sein :)

    Lieben Gruß,
    RitaMaria
     
    Raphael 0022 gefällt das.
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Hau ihr Kabbalisten

    Jesus mit der Kabbala verbinden ist das Einfachste an der Welt, wenn man das Johannesevangelium und die Offenbarung des Johannes kabbalsitisch betrachtet, ebenso die Engellehre, die ja ursprünglich Jüdisch und Kabbalistisch ist (siehe Exechiel)

    Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.. darauf baut ja auch die Kabbala auf (Siehe Sepher Jetzira) - ebenfalls gibt es in der Kabbala folgende Weisheit : "Das Wort ist Gott und sein einziger Sohn"... gehen wir wirder zurück zu Johannes der da spircht :" Das Wort ist Fleisch geworden." So haben wir die Verbindung zwischen Jesus und der Kabbala eigentlich schon geschaffen.

    Nun sagte ja Jesus (wieder nach Johannes) : "Warlich warlich, ich sage euch, ich bin nicht gekommen um das Gesetz zu überwinden, sondern um es zu erfüllen." - Wie kann man dies Kabbalistisch verstehen? Nun, Jesus ist der beweis für die Richtigkeit der Kabbala, denn er ist der neugeschaffene Adam Kadmon, die Verwirklichung des Gottmenschen, der Mensch der sowohl Körperlich wie geistig geboren wird, also von unten und Oben (Johannes : Warlich warlich, ich sage euch, ihr werdet nicht in Gottes Reich eintreten, wenn ihr nicht von oben geboren werdet)....

    Folgt man der Legende von Jesus, das er in seiner Kindheit nach Ägypten flüchten musste um Herodes zu entgehen, so können wir auch annehmen, das er dort mit der Tradition der Hermetik in berührung kam, also das er in die Hermetik eingeweiht war... und was ist die Hermetik mehr als eine andere Vormulierung der Kabbala????

    Kurz, Jesus ist Tipharet, die Wahre Verkörperung der Pracht... als solchen kann man ihn sowohl Historisch betrachten wie als Geistige Kraft....


    Ich denke manchmal sogar, das man Jesus nur mithilfe der Kabbala verstehen kann... by FIST
     
  4. Arion

    Arion Mitglied

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    Bin auch Mischling im religiösen Sinne.
    Ich komme ganz gut damit klar, passt schon :) bei mir vermischt sich Asatru, Buddhismus, FrühChristentum, Crowleyanismus, Gnostizismus und Jainaismus nenne mich aber einfach nur Gnostiker und Theosoph
     
  5. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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    Namasté
    Damit ein Mantra wirkt bedarf es einer Einweihung durch einen Spirituellen Lehrer, Meister, Guru oder Yogi etc. erst dann wird man eingeweiht. Bei der ErstKomunion oder bei der Konfirmation wird man in die Christlichen Gebete eingeweiht. :)
     
  6. roli

    roli Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2004
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    377
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    Hallo Boomer
    Also Kabbala und Christlicher Glauben passen gut zusammen. Grundsätzlich würde ich die verschiedenen Glaubenssysteme nicht gemischt praktizieren. Denn ein jedes System hat seine Eigenheit im Weg, aber deren Ziel ist ja bekanntlich dasselbe!
    Nebenbei vermerkt hat das rote Armband am Handgelenk nichts mit der Kabbala zu tun. Eher wohl in die Kategorie der Talismane einzureihen. Da will jemand nur Geld damit verdienen. Habe gehört, dass so ein Armband ca. 25 Euro kosten soll. Und weil halt die bekannte Sängerin bekanntlich dieses trägt, muss es ja wahrscheinlich auch jeder tragen. So ein Blödsinn, aber das scheint wieder so ein Trend in Amerika zu sein. Bedenke, bist Du schon ein Kabbalist, wenn Du dieses Armband kaufst, oder bist Du schon ein Christ wenn Du ein Kreuz um Deinen Hals trägst? Bedarf ein Selbst das im Christusgeist, oder auch im Buddhismus erwacht ist, solche Sachen und solch ein Auftreten? Ach Menschheit wohin.....
    Gruss Roland
     
  7. Arion

    Arion Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2005
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    96
    Ort:
    Deutschland
    mhh ich äüßer mich mal dazu wie da szusammen pasts:

    Also Kabbala ist jüdischen Ursprungs und das Christentum entstand aus den Judentum. Auch wenn jesus höchstwahrscvheinlich nicht jüdischer Abstammung war so war er doch sowhl in die Mysterien seiner Heimat (Galliäa/Gallien ode rwie die Hellenia sagt das Findaland [Land der Finnen also ungarnösertereich oder eben auch Gallien da diese ebenfalls von den Findalähndern (Finnländern) abstammen]) als auch in die des Judentums eingeweiht somit ist auch das Christentum aus den judentum entsatnden ode rzumindest stark jüdisch gepröägt.
    Wie der Buddhismus da rein passt:
    Buddha kündigte an da sin 500 Jahren (und er lebte vor 2500 Jahren) der Bodisatkwa (richtig geschrieben?) kommen wird, damit meinte ermit icherheit auch Jesus. Und esu und busshas lehre stimmen sich auch in vielen Punktenn überein, zb. einkarnation (lese dazu das Buch "Heliand - Evangelium des vollkommenen lebens").
    Und so schliesst sich der Kreis: Der von BUDDHA angekündigte Bodisatkwa JESUS welcher aus Germanien nach israel kam, studierte die jüdische Religion und wurde Rabbi und somit in dei KABBALA eingeweiht´, als er jedoch die bosartigkeit der Juden erkannte ( "Ihr habt den teufel zum Vater"), gründete er seine eigene Religion (CHRISTENTUM) basierend auf den religiösen gedankengut seiner germanischen heimat, der jüdischen Mysterien in die er eingeweiht wurde und den Lehre Buddhas welche er in Indien/Nepal kennen lernte.
     
  8. Astroharry

    Astroharry Guest

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    wenn du Dir die Mühe machen würdest und z.B. "Das Buch vom Wirken Gottes" lesen würdest, dann könntest du darin lesen, dass hier in einer langen Abhandlung der Schöpfungsbericht, die sieben Schöpfungstage mit der Menschwerdung Jesu Christi gleichgesetzt wird.
    Der Sabbat des 7. Schöpfungstages ist Christus.
    Dies schrieb im 12. Jahrhundert die christliche Mystikerin Hildegard von Bingen.

    Da die Kabbala auf die 5 Bücher Moses gründen ist klar, dass es starke Bezüge gibt zwischen der Kabbala und der Mystik des Christentums.

    Wenn Du den christlichen Mystiker Jakob Böhme list, dann wird die klar, dass Christus eine universal gültige Glyphe ist, in der die Struktur des Göttlichen aus der Sicht der mystischen Gottesschau erkennbar wird.

    Diese mysitsche Schau besaßen viele Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten der Erde. sie haben dies in Worte gekleidet um es ihren mitmenschen zu vermitteln. Dabei entstanden die kulturell gefärbten unterschiedlichen Sichtweisen, die von den Menschen zur Religion erhoben wurde.
    Diese Menschen aber hatten nicht die mystische Gottesschau, sondern sie machten sich ihre eigene Religion und passten sich diese nach ihrem Wesen und nach ihrer Tradition an.
    Solange wir uns von den Bindungen unserer religiösen Erziehung nicht lösen, können wir andere Religionen nicht akzeptieren, denn das katholische Christentum geht derzeit den Weg in die Isolation.
    Obwohl der erleuchtete Papst Johannes der XXIII alle Tore geöffnet hat und das Dogma der "Allein seelig machenden Katholischen Kirche" abgeschafft hatte und alle Vertreter der christlichen Glaubensgemeinschaften zum zweiten vatikanischen Konziel einlud, schloss die katholische Kirche zug um zug wieder ihre Tore. Alle Gunstbezeugungen an andere Religionen waren ohne Inhalt und reine Geste.
    Die Welt besteht aber nicht nur aus Katholiken. Es gibt zahllose andere Glaubensrichtungen. Es fällt mit schwer zu glauben, dass nur die Katholiken in den Himmel kommen sollen...

    Gruß Willibald
     
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