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Jungfräulichkeit, Askese

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Faydit, 11. August 2010.

  1. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
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    Es gab, gibt ja in vielen Kulturen Traditionen, in denen sowohl Jungfräulichkeit als auch Askese mitunter eine Rolle spielen.

    Auch wenn beides heute ziemlich out ist, so interessieren mich doch die Hintergründe.

    Nichts geschieht "einfach so". Erst recht nicht solche Entscheidungen, Maßnahmen, Konzepte.

    Es gab jungfräuliche Götter, wie Artemis/Diana, Athene/Minerva, jungfräuliche Priesterinnen, wie die Vestalinnen (natürlich ihr Gegenteil auch), später die "Bräute Christi", die jungfräuliche Empfängnis Jesu, wobei ich den christlichen Kontext gerne erstmal ausklammern würde, beruft er sich hierbei doch zumeist auf ältere Traditionen. Im Keltentum gab es ebenfalls Ämter, die nur von Jungfrauen ausgeübt werden durften.

    In Märchen, Geschichten tauchen Jungfrauen als Opfer für Drachen auf, ebenso wie sie für das Gelingen bestimmter magischer Rituale nötig zu sein scheinen.

    Zu Zeiten Jesu gab es die Essener, eine vermutlich streng asketische Gruppe, asketische Einsiedler in der Wüste, wie z.B. auch Johannes den Täufer, im indischen Bereich ist diese (männliche) Tradition ja bis heute nach wie vor existent, ebenso wie in der orthodoxen und römisch-katholischen Kirche.

    Was also war, ist das Besondere an diesen Wegen? Wie kam es dazu?
    Was waren die gedanklichen, religiösen, spirituellen Beweggründe?
    Soziale, funktionelle gab es natürlich auch, die erachte ich aber eher als spätere Überlagerungen, als das ursprüngliche Wissen um die Hintergründe im Laife der Zeit anscheinend verloren ging.

    Weiß da jemand etwas darüber? Oder hat Links mit Infos?
     
  2. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Schon jemandem was dazu eingefallen? :confused:
     
  3. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Ich denke, die Hintergründe sind ganz profan und patriarchalisch ausgerichtet.
    Wenn ich in den Himmel komm, dann warten da schon 1000 (unbefleckte) Jungfrauen nur auf mich (Macho).
    :jump2:
    :escape:
     
  4. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Glaubst du jemand wie Johannes der Täufer hätte deiner Argumentation was abgewinnen können?

    Die patriarchalische Ausrichtung und Umdeutung scheint erst später erfolgt zu sein. Weist einiges eher darauf hin dass der Ursprung doch älter wäre und in einem anderen Kontext stand. Meiner Ansicht nach.
     
  5. Akwaaba

    Akwaaba Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2006
    Beiträge:
    4.451
    Keine Ahnung, kenn den nur peripher. Sag Du´s mir.
    Der Ursprung liegt sehr wahrscheinlich in der Steinzeit oder vorher.
    Das Menschenmännchen hat pimmelig darauf geachtet, dass nur sein Sperma
    in das Weibchen kam und hat die anderen Menschenmännchen vertrieben,
    damit seine Gene zur Fortpflanzung kamen und nicht die der Anderen.
    Später haben die Männchen allen möglichen Brimborium darum gemacht und die
    unmöglichsten sprituellen und mystischen Begründungen erfunden, warum nur eine Jungfrau heiratsfähig sein sollte.
    Schau mal die Kirchen an, alle Männerdominiert...gell
     
  6. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    Ich hab keine Ahnung, aber ich könnte mir vorstellen, dass es mit der seltsamen Vorstellung zu tun haben könnte, dass Menschen glauben, wenn sie sehr hart auf etwas verzichten und sich selbst ein bisschen quälen, dafür irgendwann einmal von irgendjemanden dafür mit irgendwas ganz toll belohnt werden.

    :)
    Frl.Zizipe
     
  7. Grinser

    Grinser Guest

    ja sicher , die bösen Männer sind natürlich immer u. immer an allem Schuld. Frau macht das ja schon seit der Steinzeit (oder ADAM u. Eva so..) :D
     
  8. Grinser

    Grinser Guest

    jetzt stell dir nur vor, wenn du das alles machen würdest, dann warten zur Belohnung ganz tolle Schuhe auf dich..oder noch besser: Gratiseinkäufe in Schugeschäften deiner Wahl bis zum Ende "
    Da würdest ja glatt auch auf vieles verzichten :banane:
     
  9. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.545
    Ort:
    Wien

    Ich verzichte auf gar nichts und kauf mir meine Schuhe lieber selber. Und zwar jetzt!!!



    :D
    Frl.Zizipe
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Zitat:Ich hab keine Ahnung, aber ich könnte mir vorstellen, dass es mit der seltsamen Vorstellung zu tun haben könnte, dass Menschen glauben, wenn sie sehr hart auf etwas verzichten und sich selbst ein bisschen quälen, dafür irgendwann einmal von irgendjemanden dafür mit irgendwas ganz toll belohnt werden.



    Exakt:)

    Und dazu kommt noch, dass sie dann neidisch auf die werden, die das nicht tun, und deshalb unsinnige Vorschriften erlassen.

    Das ganze unsinnige Verhalten lernt man schon in der Kindheit: Wenn du brav bist, wenn du fleissig bist..., dann bekommst du Geschenke, Aufmerksamkeit, etc.

    Ich freu mich ehrlich über deine einfachen Erklärungen;)
     
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