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Jesus und die römisch katholische Kirche

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Kuwaona, 11. April 2010.

  1. Kuwaona

    Kuwaona Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2009
    Beiträge:
    129
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    Hallo,

    Jesus heilte Menschen und predigte Nächstenliebe.

    Christen büßen und geislen sich (heute eher unbewußt).​

    Jesus nannte seine Mitmenschen Brüdern und Schwestern und stellte sich so auf eine Stufe.

    Christen beten ihn als Sohn Gottes an und machen sich vor Gott klein.​

    Jesus sah, was kommt, und war im Frieden damit. Er bliebt standhaft, auch wenn das, was man ihm antat alles andere als recht war: "Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"

    Christen zelebrieren seine Tötung als heiligen Weg, der von Gott so gewollt sei.​

    Was soll ihnen den Gott verzeihen, was sie besser wissen könnten, wenn Jesus Leidensweg so richtig war?

    Im Christentum wird das Leiden Jesus zum sinn seines Lebens erhoben. Er ist deshalb der Erlöser, der das Leid auf sich nahm.​

    Jesus war Heiler. Wenn, dann lehrte er uns den Weg zu unserer Selbstheilkraft, und sicher nicht den Irrweg unsere Heilung auf ihn ab zu wälzen.

    Ein Römischer Kaiser vereinnahmte das Christentum zu seiner Staatsreligion. So heißt der älteste Zweig heute noch römisch katholische Kirche.​

    Zu Jesus Zeiten waren die Römer Besetzer seiner Heimat. Sie teilten weder sein kulturellen und religiösen Wurzeln, noch waren sie mit seinem Volk im Frieden.

    Im christlichem Bild vom Jesus als Erlöser, der das Leid auf sich nahm, werden die römischen Besatzer mit der Hinrichtung Jesus zum heiligen Werkzeug Gottes.​

    Wußten sie nun, was sie da tun? Oder entledigte sich eine Besatzungsmacht nur eines umbequemen Prominenten der örtlichen Bevölkerung?

    Was hat, als Erbe Jesus Christus, mehr Gewicht? Das Leben als ein erlösender Leidensweg, der sich in einem gekreuzigtem Jesus widerspiegelt? Oder ist es eher ein segnender Jesus, hinter dem die Engel stehen?

    In Frankreich findet man den gekreuzigten Jesu nur auf Gräbern. Da paßt er auch so hin. In Kirchen steht er aufrecht, segnend und von Engeln umgeben. Und über dem Landschaften steht auch kein gekreuzigter Jesus. Dort findet man eine segnende Mutter Gottes.​

    Als die Päpste ihr Machttreiben zu bunt trieben, spalteten sich Kirchen ab. So anstand in England eine Angelsächsische Kirche. und in Frankreich die französische Kirche. Auch in Deutschland spaltete sie sich in katholisch und evangelisch. Im Osten gibt es die Orthodoxen, die sogar ihren eigenen Paps haben. Irgendwie herrscht im Christentum eine gewisse Konfrontation, die sich mehr oder weniger "protestantisch" vom "Bischof Roms" löst.

    Der Bischof Roms, wie er von einem römischen Kaiser eingesetzt wurde, beruft sich auf Paulus. Christen verehren einen Vertreter Gottes, der weder historisch noch biblisch belegt wäre.​

    Jesus lehrte unter einem Gott, neben dem man keine anderen Götter haben solle. Und er lehrte es zu Brüdern und Schwestern.

    Ws ist vom Christentum noch wahre Nachfolge auf Jesus Wirken als Christus?​

    Jesus lebte und war einer der spirituellen Meister der Menschheit. Das steht für mich - und alle Religionen dieser Welt - außer Frage.

    Wieso hält sich das Christentum, das aus dem Römischen Machtreich erwuchs, so konsequent?​

    Alles Liebe
    Kuwaona
     
  2. Sepia

    Sepia Guest

    keine Ahnung......aber ich bin überzeugt,dass es sich eben jetzt nicht mehr lange halten kann und im Sand, auf dem es gebaut ist, verschwindet..:)
     
  3. Origenes

    Origenes Guest

    Ich denke das Christentum hat trotz dieser Kirche überlebt. Sie konnte es nicht ganz zerstören, wiewohl sie oft ihr "Bestes" dazu gab...
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at

    Verzeihung!

    Ich denke das ist so ein Satz aus der Zeit danach,
    als man begriffen hatte was soeben verloren gegangen war.
    Ganz im Sinne Deiner Ausführungen am Beginn.

    Natürlich kann ich jemanden vergeben wenn mir etwas angetan wurde.
    Aber es steht mir nicht zu den Menschen zu vergeben,
    die sich selbst einen Schaden zugefügt haben.

    Die christliche Kirche allgemein möchte ich so eingeschätzt wissen, dass darin trotz offensichtlicher Bemühung wegen des eigenen Seelenheils im Original der Urkirche Verhaltensmuster und Strategien enthalten sind, die auch Vergeltung und Rache zum Inhalt haben und begleitet gewesen sind von Handgreiflichkeiten und Vergeltungsaktionen.

    So finden wir von Zeit zu Zeit immer wieder Bestrafungen, die nicht endlos aufgeschoben werden konnten – Hinrichtungen von Jakobus und Andreas – und nicht zuletzt als römische Machtdemonstration gesehen werden dürfen. Vielleicht auch gedacht als zusätzlicher Ansporn und Auslöser bei den Verbliebenen – wenn wir hier an Petrus und Johannes denken.

    Klingt eigentlich logisch, wollte man nichts unversucht lassen, um die Kohlen im Feuer zu schüren.

    Die Kirche heute steht da freilich auf einem anderen Blatt.
    So wie man versucht aus den verbliebenen Semmeln die Knödel zu formen.





    und ein :weihna1
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    Vergleichen wir die Inhalte?

    Es ist schon klar, fragst Du heute einen Christen wird er sagen er versuche so zu leben wie Jesus gelebt hat.
    Das soll man respektieren, wie das Nacheifern eines jeden anderen spirituellen Meisters.
    Ein solches Bestreben läuft darauf hinaus den Idealwerten und Lehren zu entsprechen,
    und das muss nicht immer gleich sein mit der Wirklichkeit in der Vergangenheit.

    Was lässt sich erkennten wenn wir die Ergebnisse betrachten?


    Neben allen verehrenden Wundertätigkeiten des Nazaräners und seiner Jünger, die letztlich im Tod geendet haben, denn es gibt keinen einzigen Menschen von damals der heute noch lebt. Nein, es wird nicht einmal der unmittelbar nachfolgende Gewinn reklamiert, mit der Darstellung eines langen Erdenlebens, sondern nüchtern betrachtet ist es nur eine egoistische Effekthascherei, aufgebaut auf den Erwartungen jedes Menschen – aber eine durchaus verständliche und alle ansprechende Ausrichtung um Popularität in der Bevölkerung zu bekommen.

    Das kann es also nicht gewesen sein als zentrales Thema, sondern hier kommen wir im nächsten Schritt zu einer Art eigener und an andere weitergegebene Sterbehilfe, hin zum Übergang von Leben und Jenseits, die zusätzlich beinhaltet hier im Leben eine Grundlage zu schaffen, und wenn erforderlich noch rasch etwas erledigen möchte oder Vorsorge treffen will.

    Also haben wir es hier im Urchristentum und im Leben des Nazaräners mit der eigenen Tätigkeit zu tun, sich und andere Menschen auf das Dasein danach vorzubereiten.
    Das unmittelbar Folgende, auf die nächste kommende Entwicklung so gut wie möglich eingestellt zu sein. Darin ist erkennbar, dass eine „natürliche“ Entwicklung verbessert werden soll und durch Aktivität ein erwarteter Ausfall eine Verminderung erfahren sollte, mit der erhabenen Zielsetzung ein Ergebnis von 99 bis 100 % am Ende einzuspielen. Vergleichbar mit der Produktion in einem Industriebetrieb, der eine gewisse Quote an Ausschuss enthält, und diese Fehlproduktion soll so gut wie möglich verringert werden.
    Hier nun aus einer menschlichen und arterhaltenden Sicht.

    In einem solchen Bestreben kommt man gar nicht auf die Idee sich gefährdend Mensch gegen Mensch zu verhalten, wobei die Möglichkeit besteht der Andere könne dabei verloren gehen, mit dem folgenden Szenario der diversen Bürgerstreitigkeiten und Bürgerkriege.

    Nehmen wir also an, es hat sich ursprünglich um die Auswahl aus einer solchen Gesellschaft gehandelt,
    die mit neuartigen Lebensinhalten beglückt worden sind.
    Diese Aktivitäten haben nun keinen Platz mehr und werden in den Schriften nicht mehr erwähnt.
    Im eigenen Interesse wurde hier nun sehr wohl eine Langzeitwirkung dargestellt,
    mit der bequemen Funktion der Verfasser, keine anderen Teilnehmer an die Futtertröge kommen zu lassen.
    Das System ist so aufgebaut, dass es in jeder gleichartigen Konstellation genau so gut wirkt wie am Anfang, und damit ist auch der überwältigende Erfolg begründet. Alle jene die sich gleichartig verhalten haben wird die Aufnahme der Lehre geboten und als Dank ihre unrühmliche Vergangenheit ohne Folgen gestrichen.

    Er hat es uns gezeigt, wir die Apostel haben es gemacht,
    und die anderen Beteiligten werden mit einem Fruchtgenuss abgespeist.

    Die christlichen Kirchen heute haben zwar auch einen karitativen Inhalt,
    der für den Bestand im Leben vorsorgen möchte,
    und die Lebensbejahung kann man nicht ganz abstreiten.
    Aktivitäten sind ebenso vorhanden.

    Aber in der Sache selbst, der unmittelbare folgende Übergang von Leben und Tod,
    hier ist noch erschreckender Aufholbedarf,
    denn in diesem entscheidenden Bereich wird keine spürbare Aktivität vorgenommen,
    sondern sie lassen machen.

    Die am Ende unvermeidlich doch installierte Authorität wird immer mehr in den Vordergrund geholt.

    Das heißt, die Kirche von heute ist hier nicht selbst aktiv, sondern sie wendet sich am liebsten gleich an Gott oder zumindest an einen Halbgott und fordert von ihm er solle nun leben und sterben lassen. Man drängt sich selbst und seine Mitglieder in eine passive Rolle.

    Wir haben es hier nicht mehr mit eine Oberflächlichkeit zu tun, sondern diese Einstellung geht tiefer ins Gemüt. Davon zeugen vor allem die letzten Wünsche die wir einem Toten mitgeben wollen, dann steht “Ruhe in Frieden“ oder R. I. P. auf den Grabsteinen.

    Eine innere Zerrissenheit, die Forderungen an ein Jenseits, ein Ende das ein Anfang ist und ein Werden, dem besondere Fähigkeiten zugeschrieben worden sind, wird nun im Ausleuchten der Möglichkeiten von einem strukturell zentralen oder geraden Weg der Beweglichkeit und Beschützung im Bereich den wir Seele nennen, von den Entwicklungen überholt, von denen Technik, Chemie und Elektronik beispielhaft genannt werden sollen.

    In denen immer mehr Erde zum Tragen kommt,
    und die Funktionen Wasser als Leben scheinbar geringer werden.

    Der Prozess, was hier aus dem Bewusstsein der Menschen, ihren Seelen, gelebt,
    und was außerhalb funktionell konsumiert werden soll,
    der ist noch nicht abgeschlossen, er hat erst begonnen.

    Wir sind mitten drinnen, in dieser Bewegung.

    Für die Überwindung der Materie, um dann in diese wieder zurückzukehren,
    wäre das hier für die Art Mensch ein recht interessantes Thema,
    und wahrscheinlich eine Möglichkeit, mit der es gelingen könnte.

    Super aus der Seele heraus zu leben – nicht dieses Konsumieren aus der Umwelt.
    Aber scheinbar begnügt sich der Mensch mit der Vorstufe, dem Konsum.
    Will gar nicht zum Endprodukt kommen.

    Was wundern wir uns, dass die Kirche sich nicht anders verhält?





    und ein :weihna2
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Es gibt nicht einmal eine Hauptversammlung wie bei einer AG,
    wo sich die Aktionären, die Betriebsleitung und dem Chef auseinandersetzen.

    „Jesus“ ist ein Markenartikel geworden.




    und ein :zauberer1
     
  7. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Der Nazarener sagte:
    Gott ist Geist, und das Himmelreich Gottes ist inwendig in euch.
    Er stürzt damit Jahwe von seinem Trohn als Himmelsrichter und macht aus dem Objekt "Gott" ein Subjekt, ein geistiges Prinziep.
    ER war der erste christliche Mystiker.
    In der Mystik sah die Kirche von je her die größte Gefahr,
    weil sie das Systhem von innen her zersprengen konnte.
     
  8. Kuwaona

    Kuwaona Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2009
    Beiträge:
    129
    Hallo Teigabid,

    #


    Also wollen Christen reisen, Wunder vollbringen dun Schüler lehren? Denn das tat er.

    Entschuldige bitte, aber ich glaube da bringst du was durcheinander. Mir hat noch kein Christ gesagt, er wolle wie Jesus leben. Für den Christen ist Jesus ja Gottes Sohn und somit für eine Menschen nicht Nachahmbar.

    Im Christentum geht es um Werte. Ein Buddhist ahmt Buddha viel eher nach. Er versucht seine Buddhaschaft zu erlangen. Ein Christ glaubt jedoch Felsen fest, das er nie wie Jesus sein könne - Jesus war für ihn ja der Mensch gewordene Gott.

    Also meines Wissens ist Töten seit Jahrtausenden das Selbe: Erst lebt er noch und dann nicht mehr. Die Gebote sind also Zeitlos. Welche christlichen Werte haben sich denn durch die Zeit gewandelt, hm?

    Das ich nicht mehr verstehe, von was du eigentlich redest :)

    Für mich gibt es durchaus ein Christentum, das durchaus Jesus nachfolgt. Und das sehe ich keines Falls als veraltet der vergangen an. Es hat nur nichts mit der Kirche und deren Auslegung christlicher Werte zu tun.

    Die allermeisten Christen, denen ich begegne, sind Jesus und seinen Werten auch näher, als denen der Kirche. Für mich lebt das ursprüngliche Christentum als nach wie vor - nur eben verdeckt und verdreht. Den aller meisten Christen geht es - das behaupte ich hiermit - um wahrhafte Werte.

    Der Rest ist mir ehrlich gesagt zu lang und unverständlich. Das soll dich nicht werten. Aber ich steig an dem Punkt hier aus.

    Alles Liebe
    Kuwaona
     
  9. anniludwig

    anniludwig Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2010
    Beiträge:
    2
    Wo anfangen wo aufhören - also
    die römisch katholische Kirche - auch ich bin hier Mitglied - so kommt mir vor interpretiert vieles aber oft nicht das Wesentliche. Man sollte Bedenken, dass vieles von dem, das heute im Religionsunterricht gelehrt wird - über ewige Zeiten überliefert wurde. So zum Beispiel wird in den Schulen gelehrt, die Guten kommen in den Himmel, die Halbguten in das Fegefeuer und die ganz Argen in die Hölle. Also nach einigen Jahren des Lesens, des Verarbeitens von Eindrücken, des Monologs/Dialogs mit Gott halte ich für mich fest: Es gibt generell nur wenn man es so bezeichnen will den Himmel - es gibt keine Verdammnis. Gott liebt uns viel zu sehr, um uns für immer bestrafen zu wollen. Der Sinn des Lebens, der einzige wahre Grund warum wir irdisch existieren ist, um unsere Seele unsere Erfahrung und Weiterentwicklung zu fördern. Ich habe für mich die Antwort gefunden und mit all meinem Wissen und Gefühlen zu Gott fühle ich mich sehr glücklich
     
  10. Werbung:
    Auch Dank der Überlieferungen, die in die Märchen eingeflossen sind,
    ein Portal zum Schutze der Lehre Jesu :)
     
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