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Jesus sagt: Liebt und betet fuer

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Munay, 21. Oktober 2010.

  1. Munay

    Munay Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2010
    Beiträge:
    651
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    Jesus sagt: Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen...


    Welche Erfahrung hast du damit gemacht? Veränderte sich das Verhalten des anderen tatsächlich? Oder hat das Hinhalten der anderen Backe den Angreifer eher noch provoziert?
    Woher kommen Ablehnung, Verachtung, Hass,... wenn "Auslöser" heute fehlen, sind es alte, karmisch bedingte Geschichten? Welche Rolle spielen Projektionen?
    Sind "Opfer" immer auch "Täter"? Gibt es einseitige Projektion?
    Ist Kränkung ein Zeichen für eine Überbetonung des Ego? Heißt das, der spiriuell "Fortgeschrittene" fühlt sich nicht mehr verletzt?

    Liebe Grüße, Munay
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    hu so viele fragen
    sich verletzt fühlen hat wohl mit alten wunden zu tun ,die dann wieder aufgebrochen sind
    ich habe auch schon gedacht ...nimm einfach rache ..statt die andere backe hinzuhalten ...aber diesen ewigen krieg ...
    der tobt doch danach in einem selber weiter
    so wenn ich das vermeiden möchte ...dann geht das wohl nur mit liebe und verzeihen
    das aber kann und will nicht jeder
    muss ja auch nicht
    ich bin ja auch gefragt
    und ich sehe das gefühl von innerem frieden als das energetische ausgangsmuster aus dem heraus das andere erwächst
    schliesslich will ich ja auch mal wieder lachen und nicht den rest des lebens als griesgram durch die gegend rennen
     
  3. Apfelbaum12

    Apfelbaum12 Guest

    Mal angenommen, wir würden uns alle genau andersrum verhalten, dann gäbe es hier offensichtlich überall nur noch Zerstörung, Krieg?

    Rache, Vergeltung. Hassgefühle, Groll etc. Und dadurch entsteht dann im Endeffekt nur noch mehr Leid.

    Demnach kann ich das nur unterstützen, diese Worte. Auch wenn es manchmal tatsächlich nicht so leicht ist. Wir sind ja auch alle Menschen und keine Maschinen. Jedoch, wenn einem das soweit klar ist, dann ist's im Prinzip gar nicht mehr schwer, weil's einem eben bewusst ist, dass dadurch, also wenn ich mich nicht so verhalte, nur noch mehr Leid entsteht, vor allem auch in einem selbst.

    Ich hab immer gedacht, 'Täter' ist auf jeden Fall auch 'Opfer' - ein Opfer seiner selbst.

    Ob's andersrum auch so ist, kann ich jetzt gar nicht so sagen, hab da kein Gefühl im Moment. Ich denke aber eher nicht.
     
  4. Apfelbaum12

    Apfelbaum12 Guest

    Durch frühkindliche Erlebnisse/Erfahrungen, zum Beispiel. Oft auch unbewusst.

    Karmische Verstrickungen kann ich mir aber auch gut vorstellen.
     
  5. Munay

    Munay Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2010
    Beiträge:
    651
    ja viele fragen... mal so zum anregen :)
    warum meinst du, "muss" nicht jeder verzeihen wollen und können?
    wie meinst du das mit dem energetischen ausgangsmuster des inneren Friedens, in etwa so, dass wenn in einem selbst alles versöhnt ist, dass von Außen keine Angriffsfläche gegeben ist? Ist eine "reine" Leinwand nicht die beste Projektionsfläche? Und hier passt auch nochmal die Frage, wenn mensch mit sich versöhnt ist, kann er sich dann überhaupt noch angegriffen fühlen?

    Liebe Grüße, Munay
     
  6. Munay

    Munay Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2010
    Beiträge:
    651
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    Und wenn du dem Angreifer in Liebe und mit Verständnis begegnest, auf ihn zugehst und zeigst, hey, ich bin ok und bereit, für ein Miteinander und er das ignoriert und weiter drauf haut? Was meinst du ist das los? Wer ist der, der leidet? Wie lange kann mensch dieses Verständnis und Auf den anderen Zugehen durchhalten ohne seine Selbstachtung zu verlieren. Nehmen wir an, es findet in einem Kontext statt, dem mensch sich nicht einfach entziehen kann. Kann es nicht einfach auch darum gehen, auf den Tisch zu hauen und zu sagen: so nicht. Das wäre m.E. ein Akt der Selbstliebe. Ob das nun mit dem Jesuswort stimmig ist (?). Doch sicher nicht ohne Wirkung auf das Gegenüber.
     
  7. Origenes

    Origenes Guest

    Ich denke dass alle diese Jesus-Empfehlungen wie "halte die andere backe hin", "Wenn dich einer nötigt eine Meile zu gehn, so gehe mit ihm zwei"
    Auch das grosse "Liebe Deinen nächsten wie dich selbst" auf dem Gedanken beruhen, dass ja immer mindestens ZWEI angesprochen werden.
    Der der dich nötigt, der der genötigt wird
    Der dich schlägt, der, dem du die Backe hinhältst
    Jesus' Anregungen, wenn sie Stück für Stück verwirklicht werden, zielen immer auf Gegenseitigkeit. Wer liebt dich wenn Du für deine Liebe nichts zurück verlangst? Ein Anderer der ebenso fühlt und ist! Bald triffst du einen, der dir nicht auf die andere dargebotene Backe schlägt etc.

    Wer klaut dir noch etwas in einer Gesellschaft, die nach und nach geben lernt, ohne etwas dafür zu fordern?

    Das sind Ansätze und Empfehlungen, keine Dogmen. Ansätze zur Entwicklung eines freiheitlicheren Gesellschaftsmodells.

    Wären es Dogmen, würde es gewiss so laufen wie es halt oft läuft: Die Opfer bleiben Opfer, die Täter bleiben Täter.

    Das Muster zu durchbrechen ist die Kunst.
     
  8. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Welche eigene Erwartungshaltung wartet denn auf ein anderes Resultat? Geht's deiner Ansicht nach darum?

    Wo gibt's, gäbe es denn heute keine Auslöser mehr?

    Kränkung ist ein Zeichen dafür, dass was weh tut und dass man mit etwas nicht einverstanden ist. Jemand einen verletzt.

    Meist beides. Allerdings nicht notwendigerweise zugleich.

    Auch das. Die gegenseitige ist allerdings verbreiteter.

    Jein. Kann sein, dass es weniger wehtun. Oder auch viel mehr.
    Erst wenn jemand ganz "durch" ist, mag es sein, dass es gar nicht mehr wehtut. Was wenigen gelingt. Kaum möglich ist es wohl, wenn's um die Vermeidung des Wehtuns als Grund, als eigentliche Motivation geht.
    Meiner Ansicht nach.
     
  9. Den verwirrenden Satz hab ich mal getrennt, weil
    es zwei eigenständige Fragen sind......






    Durch Verbote, Zwang, Unterdrückung, Missverständnisse




    Wenn die Auslöser fehlen, dann sind es Innenangelegenheiten.
    Etwas tun möchten, wozu das Können fehlt, welches nicht erreicht werden kann,
    zum Beispiel zu schwache Arme um einen Baumstamm zu tragen,
    ohne allerdings den Weg zu nutzen, dort zu suchen, was im Bereich des
    Könnens liegt....es gibt ja manche Sachen, die zwar im Können sich befinden,
    wo jedoch das Interesse fehlt......

    Ich kann nen Pullover stricken, doch ich hab absolut keine Lust, kein Interesse...

    Ich möchte gerne Tennis spielen, doch das Können werde ich nie erreichen,
    weil ich mit Kunstgelennken nicht einverstanden bin.....

    Beispiele gibt es viele.....

    Karma spielt zwar auch ne Rolle, allerdings nur dann, wenn es sich in deinem
    Bewusstsein befindet, vorher nicht.......
     
  10. dragonheart7

    dragonheart7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2010
    Beiträge:
    9.779
    Ort:
    im Herzen von Angeln
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    ... wieder mal klasse formuliert !:banane: ich denke, wenn wir für unsere "Gegner" beten ändert sich unsere Einstellung ihm gegenüber - weniger Aggressivität - und dadurch verringert sich auch sehr oft die Gegen-Wehr bzw. die Gegen-Arbeit ....
     
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