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Jesus lebt in Indien

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von prema, 31. August 2004.

  1. prema

    prema Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2004
    Beiträge:
    893
    Ort:
    Gleisdorf
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    Ich hab das Buch Jesus lebte in Indien (Holger Kersten) gelesen, und finde es äußerst spekulativ.

    Was kann man davon halten bzw. glauben?

    gruss
     
  2. Paolo

    Paolo Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Stuttgart
    Armin Risi hat sehr viel, was Holger Kersten angeführt hat, dementiert, aber ich kann Armin Risi in seinen Gegenargumenten auch nicht immer zustimmen.

    Liebe Grüße
    Paolo.
     
  3. Mondina

    Mondina Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2004
    Beiträge:
    57
    Hab das Buch 1989 gelesen. Ob alles stimmt war und ist für mich nicht wichtig. Hat mir aber einen guten Ansatz geboten, selbständig weiter zu suchen und zu mir zu finden.
    Liebe Grüße
    Mondina
     
  4. Waldbaum

    Waldbaum Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2007
    Beiträge:
    1.190
    Ort:
    Schwarzwald

    Es ist immer gut, wenn man sagt, worum es da geht:

    Quelle:

    http://www.amazon.de/Jesus-lebte-Indien-geheimes-Kreuzigung/dp/3548354904
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    wo steht in der Bibel geschrieben, wie lange Jesus am Kreuz gelitten?

    warum ist die Lehre der Sioux der der Kelten so nah?

    Warum haben Schamanen im tiefsten Amazonas eine ähnliche Weltsicht wie die Samen?

    wie kommt es, dass die Ägypter ähnliche Geschichten über Osiris und später über Horus zu berichten wussten? Wie kommt es, das Mitras die Selbe Geschichte hat und mussten nicht alle Kinder des Zeus um die Rache der Hera fürchten?

    lG

    FIST
     
  6. Paolo

    Paolo Mitglied

    Registriert seit:
    10. März 2004
    Beiträge:
    894
    Ort:
    Stuttgart
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    Lies den Ur-Jesus vom selben Verfasser zusammen mit dem Co-Autor Elmar G(r)unsch. Das Buch wurde zuletzt antiquarisch für das 10 fache des ursprünglichen Preises gehandelt. Das zeigt vielleicht auch die Prisans des Themas.
    L. G.
    Paolo
     
  7. DregorBaer

    DregorBaer Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    392
    Ort:
    Mettmann, NRW
    Hallöchen,
    Die These "Jesus in Indien" kann und muss man hisotirisch gesehen als frei erfunden bezeichnen.
    Es gibt keinen Beweis und keine historische Quelle, die Jesus in Indien erwähnt, auch wenn es sicherlich sehr interessant wäre und sich daraus wunderbare Zusammenhänge auftun würden.

    Eine wirklich historisch einwandfreie und sehr gute Arbeit ist:
    "Günter Grönbold, Jesus in Indien-Das Ende einer Legende. München 1985".
    Grönbold ist ein ausgewiesener Fachmann in Bezug auf Indologie und Tibetologie und deckt in diesem Werk die Fehler und auch Fälschungen auf, die Kersten, Hassnain oder auch Louis Jacolliot zu "verantworten" haben.

    Liebe Grüße,
    Gregor
     
  8. prema

    prema Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2004
    Beiträge:
    893
    Ort:
    Gleisdorf
    danke voerst,

    gibt es zu diesem werk einen zugang, hab bei buchkatalog nichts gefunden?

    liebe grüsse
    prema
     
  9. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    2.818
    Hallo Leute,
    Ein freundliches Hallo,
    erst einmal freue ich mich an dieser Stelle wieder DregorBaer lesend zu treffen, wenn auch leider bei so einem leicht trennenden Thema.

    Nun, da ich vor dieser Kirche stand, die zu Ehren des Apostel Thomas errichtet ist:

    (Der Apostel Thomas verließ nach den Thomasakten Jerusalem etwa im Jahr 40 n. Chr. und kam – nachdem er in den Jahren von 42 bis 49 unter den Menschen des Nahen Ostens (heute Iran, Irak, Afghanistan und Belutschistan) evangelisiert hatte – im Jahre 53 nach Nordindien. Danach reiste Thomas nach einer späteren Legende entlang der südwestlichen Küste Indiens (damals Malabar, heute der Unionsstaat Kerala) und gelangte schließlich nach Madras (heute: Chennai), wo er von einem Speer tödlich getroffen worden sein soll. Über seinem vermeintlichen Grab wurde dort (heute Mount St. Thomas) 1547 eine Kirche errichtet, in der sich ein Kreuz mit einer mittelpersischen Inschrift aus dem 8./9. Jahrhundert befindet. Der größte Teil seiner Reliquien wurde im 3. Jahrhundert nach Edessa überführt. Die alten christlichen Kirchen Indiens betrachten ihn bis heute als ihren Gründer und spirituellen Vater und bezeichnen sich als „Töchter des hl. Thomas“. WIKI)

    und mir klar wurde, welche Beziehungen seit vielen Jahrhunderten zwischen Arabien/ Kleinasien und dem Subkontinent bestanden haben müssen, so viel mir der Gedanke nicht schwer, mir vorzustellen, daß Jesus eine spirituelle Reise nach Indien unternommen haben mag.

    Auch wenn keine "Beweise" gefunden werden können (konnten), so erscheint mir die ganze Sache doch logisch.

    Die Seidenstraße und die Weihrauchstraße bieten die Kontaktfächen. Der Reiz einer alten Kultur mit ausgeprägten religiösen und gesellschaftlichen Errungenschaften.

    Yogis betreiben eine Körperkontolle, die es ermöglichen sollte, die Körperfunktionen stark herab zu setzen. Jesus war eindeutig nicht tot, als ihm die Lanze in die Seite gerammt wurde. Wo war er in seiner Jugend? Wie kam er zu seinem neuen Gedankengut, daß eindeutig nicht konservativ die alten Machtstukturen bestärkte? Wie kommt es zu der Übereinstimmung der Bergpredigt mit Gedankengängen des Subkontinents? Wie sind genetische Übereinstimmungen von Teilen der Bevölkerung in Kaschmir mit den jüdischen Gruppen zu erklären, sie also aus Israel stammen könnten? Wie kommt es zu der Verehrung von Jesus in Indien als großem Yogi.
    Soweit mir bekannt, trifft Jesus Thomas auf seinem Weg zurück nach Indien.

    Das alles ist für mich ein erwärmender Gedanke und paßt zum Leben und Schaffen von Jesus.

    Liebe Grüße
    R.R
     
  10. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    würde man sich die Mühe machen, vom alten Testament nicht nur die Genesis zu kennen, sondern auch die Bücher Mose, die Propheten und die Psalme, würde man feststellen, dass Jesus so neues gar nicht gepredigt hat, sondern nur die Schwerpunkte verlagert hat... ansonsten ist er in jedem seiner Worte einstimmig der gleichen Meinung wie der Deutero Jesaia - so sehr, dass 70 Prozent der Reden von Jesus Zitate aus der Aramäischen Abschrift des Deutero Jesaias sind, die um das Jahre null in Galiläa sehr beliebt gewesen war... und schon wird Indien Unnötig, da ja Jesus selber aus einer sehr Reichhaltigen und Tiefgründigen Kultur trinken konnte...

    siehe Esoterik Kritisch den Threat "Seltsam?"

    Die Jüdische Diaspora ging bis nach China - das war aber 40 Jahre nach dem Tod von Jesus

    die Jesuiten waren immer schon Geschickte Missionare. Ausserdem haben die Inder auch Götter für Coca Cola und für Mc Donalds - vieleicht überschätzt man die Indische Religion gewaltig

    lG

    FIST
     
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