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Jesus Christus- wer war er?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Emanuel Tunai, 29. Januar 2006.

  1. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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    Ich als Katholik möchte mit euch nun über Jesus Christus sprechen, der für die Katholische Kirche ein Aspekt Gottes ist, für die Muslime ein Prophet von Allah, für die Juden ein Gottes Lästerer, für die Hindus ein Guru und für die Buddhisten die 5. Wiedergeburt Buddhas.
    Kein Mensch oder keine Person gibt so viel Brennstoff bei einer Diskussion dennoch möchte ich mit euch über diesen Mann sprechen.
     
  2. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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  3. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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  4. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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  5. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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  6. Twilight star

    Twilight star Neues Mitglied

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    Hi!
    Schwieriges Thema. Nur um eins klarzustellen: ich bin wirklich kein Fan des Christentums oder von irgendwas, das damit zu tun hat.(ich neige eher zu Heidentum, Wicca und Satanismus Einstellungen)
    Aber ich bin ein Geschichtsfan.
    1. Glaube ich er war ganz anders als er in der Bibel beschrieben wird. Ein Wahrsager oder "Magier":vielleicht, ein Gott: eher nicht. Glauben sollte man in erster Linie den nicht religiösen Schriften, wo er vorkommt. = Berichte von Poeten, Augenzeugen, Menschen, die nicht aus religiösen Wahn ein ereignis ausgeschmückt oder verändert haben könnten,...
    2. Hatte er 100% als Mann in einer altmodischen Zeit mal Sex oder Selbstbefriedigung. Es gibt keinen Menschen, der aus psychologischer Sicht ohne leben könnte. (Fängt ja schon im Kleinkindalter an)
    3. Könnte er auch einfach ein ganz normaler Verrückter gewesen sein, der auf sich aufmerksam machen wollte. Es würde ihn dann freuen, dass aus seinem Irrsinn eine Weltreligion entstanden ist.

    Ich will hier in keiner Weise jemanden wegen seines Glaubens beleidigen, das hier ist nur meine Meinung. lg
    Twilight star
     
  7. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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  8. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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  9. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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    Yuz Asaf (auch: Yus Asaph) ist der möglicherweise von Jesus angenommene Name nach dessen Überleben seiner geplanten Kreuzigung und anschließenden Flucht nach Kashmir.

    Dies wird in dem Werk Jesus in India von Mirza Ghulam Ahmad (Gründer der muslimischen Sekte Ahmadiyya) behauptet, der postuliert, daß Jesus sowohl der Messias der Muslime als auch der des Christentums ist. Basierend sowohl auf mündlichen Überlieferungen der Kashmiri als auch auf Einträgen im Qur'an, Hadith und Aufzeichnungen von Forschern, handelt es sich bei Yuz Asaf ("Jesus der Versammler") um Jesus von Nazareth, der nach Srinagar geflohen sei, wo er bis zu seinem Tod im Alter von 120? Jahren lebte.

    Andere glauben, dass Yuz Asaf eine verheiratete Frau namens Marjam (Maria Magdalena?) hatte, die ihm eine größere Anzahl von Kindern gebar. Auch wird behauptet, dass die Mutter Jesu, Maria, in der Stadt Murree in Pakistan begraben wurde. In Buddhistischen Aufzeichnungen ist die Rede von einem Grabmal des Messias, bei der es sich um die fünfte Wiedergeburt Buddhas handelt. Seine Lehren wurden oft mit denen von Jesus verglichen in der Art und Weise seiner Empfindung. Auch soll er den späten Buddhismus beeinflusst haben.

    Diese Ansicht über Yuz Asaf wurde auch von Anhängern der New Age-Bewegung aufgegriffen.

    Vertreter der Theorie weisen auf den Text des Tarikh-i-Kashmir von Khwaja Hassan Malik aus dem 17. Jahrhundert hin, in dem berichtet wird, dass Yuz Asaf im Jahre 78 nach Kashmir gekommen sei. Der Eintrag ist jedoch mittlerweile unlesbar geworden.

    Das Grabhäuschen befindet sich in der Khanyar-Straße und besteht aus einem tiefliegenden rechteckigen Gebäude mit einer erhobenen Plattform, die frontseitig mit Relingen umgeben ist. Das Häuschen hat drei Bögen an der Front, wo sich auch der Zugang befindet, und vier Bögen seitlich. In einer hölzernen Kiste kann man durch ein Sichtfester in das Grab sehen. Das Grabmal wird von Angehörigen der Ahmadiyya-Familie bewacht. Diese Familie, die dem muslimischen Glauben angehört, gibt an, dass sie die Nachfahren des Yuz Asaf seien.

    Mirza Ghulam Ahmad vertritt jedoch die Ansicht, dass Yuz Asaf im muslimischen Rozabal-Schrein begraben ist, der sich im Mohala Kan Yar Distrikt von Srinagar befindet. Es wird behauptet, dass in dem Grabmal ein Mann begraben ist, der sowohl ein Prinz als auch ein Prophet war (um 100).
     
  10. Emanuel Tunai

    Emanuel Tunai Sehr aktives Mitglied

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    Eine heute in der Esoterik öfter anzutreffene spekulative Theorie besagt, dass Jesus unerkannt nach Indien oder gar Tibet ausgewandert sei: entweder in seiner Jugendzeit, von der die Evangelien nichts berichten, oder nach seiner Kreuzigung, die er überlebt habe.

    Die zweite Variante ist alten Ursprungs: Sie basiert auf der gnostischen Lehre vom „Scheintod" des Erlösers, die schon bei den Manichäern und Anhängern Marcions vertreten wurde. Auch im Islam lehrt der Koran, Jesus sei nicht am Kreuz gestorben, sondern ein anderer Mann sei an seiner Stelle gekreuzigt worden.

    Seit dem 19. Jahrhundert wird diese These ständig neu aufgelegt und abgewandelt. So verkündete Ghulam Ahmad (1839-1908), Gründer und Anführer der islamischen Ahmadiyya-Sekte, seit etwa 1890, Jesus sei wie frühere Juden - die so genannten Bani Israel („Kinder Israels"), identisch mit den 10 „verlorenen" Stämmen des Nordreichs - nach Kaschmir ausgewandert und in Srinagar friedlich und in hohem Alter gestorben. Dazu wird das bekannte Grabhäuschen eines Yuz Asaf in der Khanyar-Straße als Jesu Grab vorgezeigt. Man interpretiert in die Grabplatte gehauene Vertiefungen als Abbild großer Narben, die von einer Kreuzigung stammen sollen. Das Grab sei nach jüdischer Tradition von Ost nach West ausgerichtet.

    Sprachforscher sehen den Namen auf dem Grab jedoch als die durch Schreibfehler und Lautverschiebungen entstandene islamische Version von budasaf - dem Sanskritwort für bodisattva. So wird ein barmherziger Mensch im Buddhismus genannt, dem Glauben der meisten dortigen Inder vor der Islamisierung.

    1875 veröffentlichte der Franzose Louis Jacolliot (1837-1890) „indische Studien", z.B. La Bible dans l'Inde. Vie de Jezeus Christna. Er war von 1865 bis 1868 Bezirksrichter in Indien gewesen, gab sich als Indologe aus und erfand Sanskrit-Zitate, -Schriften und Wunderberichte, die er in alten religiösen Schriften Indiens entdeckt haben wollte und die Jesu Aufenthalt dort beweisen sollten. Doch 1888 wiesen angesehene Indologen ihm bereits nach, dass er gar kein Sanskrit beherrschte und die Zitate gefälscht hatte.

    1894 erschien in Paris ein Bericht des russischen Journalisten Nikolaj Notowitsch über seine Tibetreise: La vie inconnue de Jésus-Christ („Die Lücke im Leben Jesu"). Der Autor behauptete, Jesus sei zwischen seinem 12. und 30. Lebensjahr in Tibet gewesen. Man habe ihm im Kloster von Hemis in Ladakh (Distrikt im Nordosten von Kashmir im Himalaya) uralte Schriften gezeigt, in denen Jesu Ankunft und Aufenthalt dort erwähnt sei. - Dies widerlegte der Indologe Max Müller noch im selben Jahr, gefolgt von dem englischen Historiker John Archibald Douglas 1895: Nowotisch war weder in Hemis noch anderen Klöstern der Region gewesen, und die Buddhisten dort - die gar keine gebundenen „Bücher" besaßen - hatten erst durch die Begegnung mit europäischen Missionaren von Jesus gehört.

    Gleichwohl wurden alle drei Versionen eines Indien- oder Tibetaufenthalts Jesu später immer wieder zitiert. So berief sich Mathilde Ludendorff, die Frau des Generals im Ersten Weltkrieg, ab 1930 auf Jacolliot und behauptete eine „arische“ Abstammung Jesu. Als Vertreterin neuheidnischer faschistischer Sekten im Dritten Reich schrieb sie polemische antikirchliche Werke wie Erlösung von Jesus Christo und Von neuem Trug zur Rettung des Christentums.

    1939 berief sich der Imam der Londoner Moschee, J.D. Shams, in seinem Buch The tomb of Jesus Christ in India auf Ghulam Ahmad.

    1957 veröffentlichte Kurt Berna - ein dubioser Journalist mit vielen Pseudonymen wie „Hans Naber" oder „John Reban" - eine Schrift mit dem Titel Jesus ist nicht am Kreuz gestorben, die wiederum auf den Thesen von Jacolliot fußte.

    1973 erschien in der deutschen Illustrierten STERN (Nr. 16) der Artikel „Jesus starb in Indien": Darin wurde ein Islam-Professor, Fida Mohammed Hassnain, als Autorität zitiert. Dieser versuchte, den Glauben der Ahmadiyya wissenschaftlich zu untermauern. Im selben Jahr veröffentlichte Siegfried Obermeier sein Buch: Starb Jesus in Kaschmir? Das Geheimnis seines Lebens und Wirkens in Indien. Es erschien im gleichen Verlag wie die Bücher von Erich von Däniken.

    1976 erschien das Buch Jesus died in Kaschmir von A. Faber-Kaiser. Auch er berief sich auf J.D. Shams und F.M. Hassnain.

    1981 interviewte von Däniken Professor Hassnain persönlich und zitierte ihn mit den Worten: „Die Beweiskette ist lückenlos. Sie kann vor jedem Gericht bestehen." (Reise nach Kiribati S. 219)

    1983 erschien das Buch Jesus lebte in Indien von Holger Kersten. Er berief sich darin wie Däniken auf Hassnain und behauptete wie dieser eine „lückenlose" Beweiskette für Jesu Leben in Indien. Allerdings hatte Hassnain inzwischen die Wiederkunft des Messias für den 21. März 1983 angekündet: Der Termin war bereits verstrichen. Kersten führte auch Notowitschs Buch als angeblich verlässlichen Bericht an. Er verschwieg u.a., dass dieser Jesu Wanderschaft nach Tibet nicht nach, sondern vor dessen Tod gelegt hatte.

    1984 berichtete die Illustrierte BUNTE (Nr. 47) in dem Artikel „Wo starb Jesus wirklich?" über die Kaschmirreise einer Forschungsgruppe unter der Führung des schon erwähnten Kurt Berna, die auch Hassnain in Srinagar besuchte.

    1985 versetzte der deutsche Indologe und Tibetologe Dr. Günter Grönbold schließlich derartigen Kolportagen einen schweren Schlag: Sein Buch Jesus in Indien - das Ende einer Legende unternahm eine gründliche wissenschaftliche Kritik der genannten Bücher und Autoren. Er führte die ausufernde Legendenbildung auf ihre Urheber - Ahmad, Jacolliot und Notowitsch - zurück und zeigte detailliert, dass diese Autoren und ihre Bürgen schon zu ihren Lebzeiten mehrfach widerlegt und als Fälscher entlarvt worden waren.

    Die Faszination derartiger Theorien ist damit jedoch noch nicht erklärt. Sie bieten kirchenfernen Sinnsuchern eine Art Ersatzreligion an, in der sich originäre hinduistische, buddhistische und islamische Elemente mit Esoterik zu einem modernen Synkretismus verbinden. Dieser umgeht stets den „harten Kern" der christlichen Lehre: Jesu stellvertretenden Kreuzestod und seine Auferstehung von den Toten, die dem modernen Menschen als Glaubensinhalt nicht mehr akzeptabel und zumutbar erscheint
     
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