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Japan - ich komme nicht damit zurecht

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Arisa, 15. März 2011.

  1. Arisa

    Arisa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2011
    Beiträge:
    1
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    Die Anmeldung hier war jetzt eine absolute Verzweiflungstat, deswegen entschuldige ich mich im vornherein, falls ich hier mit dem neuen Thread oder sonstigem anecke oder fehl am Platz sein sollte. Nur ich komme damit gerade absolut nicht mehr klar und brauche dringend wen zum reden, der das vielleicht verstehen kann.

    Ich spüre seit etlichen Jahren schlimme Dinge im Voraus, ich habe plötzliche Gefühle die mich zwingen etwas anders zu tun als ichs eigentlich tun würde und wenn ich mit jemandem stark verbunden bin, dann spüre ich negative Gefühle wenn sie stark genug sind von ihm, ganz egal ob er nah ist oder ich in Kontakt zu ihm stehe. Das war damals so extrem, dass eine Freundin im Streit aus dem Internet ging und danach so einen Wutanfall bekam, dass ich es gespürt habe als wäre ich mit voller Wucht gegen eine Wand gelaufen. Ich habe mich eigentlich halbwegs damit abgefunden, teils nützt es ja auch..

    Jetzt bin ich aber an einem Punkt, an dem es mir richtig dreckig geht. Und dabei muss ich dazusagen, dass ich seit knapp einem Jahr als depressiv gelte.. seitdem kann ich diese gefühlten Emotionen gar nicht mehr unterdrücken, sie kommen mit voller Wucht. Und ich habe niemanden mit dem ich darüber reden könnte, weil es ja eh niemand glauben würde. Ich muss ja auch jetzt fürchten, dass ihr es auf die Depression schiebt. Ich bin seit einem Jahr fast ausschließlich zu hause, um den meisten Gefühlen zu entgehen.

    Ich bin mit Japan emotional eng verbunden (das Land bedeutet mir einfach unglaublich viel) und schon am Freitag war da plötzlich dieses extreme Gefühl aus Angst, Verzweiflung, Stress. Ich weiß nicht ob es für euch logisch erscheint, aber es fühlt sich an, als würde ich dadurch dass es so viele Menschen sind die so intensiv dieselben negativen Gefühle teilen, eben jene spüren. Es ist teils so intensiv, dass ich die Gefühle kaum aushalte. Selbst wenn der Fernseher zwischenzeitlich aus war, bin ich plötzlich in Tränen ausgebrochen. Selbst in der Nacht bin ich plötzlich in Tränen ausgebrochen. Ich hatte die letzten Tage mehrmals plötzliche Heulkrämpfe wegen diesem extrem intensiven Gefühl, dass ein Mensch gestorben ist der mir viel bedeutet hat. Immer wieder und wieder, so intensiv, dass die die Tränen nicht verhindern konnte. Und wenn ich frühs aufwache, sagt mein Gefühl mir schon, wie die Lage in Japan ist. Weil ich spüre was die Japaner gerade am meisten in der Gesamtheit spüren. Wirklich, ich weiß nicht, ob ihr das für möglich haltet. Aber ich kann allmählich nicht mehr. Ich bin vorhin gegen einen dieser deutschen AKW-Spinner ausgetickt, weil sich all diese schlimmen Gefühle so enorm als Druck in mir anfühlen, dass ich keine andere Wahl hatte, als es als Ventil zu nutzen. Ich weiß, dass es derzeit schwächer wird. Die Heulkrämpfe und Empfindungen von toten Angehörigen sind fast völlig weg, nur noch Ängste über Ungewissheit. Und diese drängende unterschwellige Furcht spüre ich als würde sie mir alles zuschnüren. Ich weiß, das wird enden sobald in Japan alles wieder okay ist. Aber das war und ist alles so viel... ich brauche irgendwen zum reden, der nicht den Kopf schüttelt. Jemanden, der vielleicht gerade dasselbe spürt. Ich fühl mich so hilflos.. einmal weil ich von diesen Emotionen überrollt werde die auch diese Hilflosigkeit beinhalten.. und einmal weil ich es nicht schaffe, sie zu dämpfen...
     
  2. marlon

    marlon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    Ich denke das zu einfach zu emphatisch bist, du solltest versuchen all das etwas von dir zu schieben, es nützt Japan nichts wenn du aus der Ferne mitleidest und es soll auch nicht deine Sache sein ...es passieren rundum immer viel Dinge die man nicht ändern kann und als einzelner darf man sich nicht in alles mit hineinziehen lassen weil es ansonsten alles herunterzieht.
    Man sollte aber all das nicht zu sehr an sich heranlassen weil es der Welt nicht dient wenn alle sich herunterziehen lassen...eher wenn wir versuchen das beste daraus zu machen, um den Rest damit wieder zu stärken.
     
  3. skadya

    skadya Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2008
    Beiträge:
    10.268
    Ort:
    wasserkante
    schau dir nicht die nachrichten so oft an.die bilder werden ständig wiederholt und es wirkt dann auch sehr viel schlimmer als es eh schon ist...
    ich weiss nicht was man aktiv machen kann ,aber vielleicht gibt es ja möglichkeiten dafür.ist vielleicht besser als still zu leiden....
     
  4. lejana

    lejana Guest

    Hallo Arisa,

    Wieviel weißt Du schon über Deine Empfindungen, die eine Gabe sind?
    Hier im Forum gibt es genug Seiten und Themen mit ähnlichen Empfindungen, die Du als Depressionen beschreibst.
    Lese einfach ein bischen nach!
    Viele verstehen Dich hier!


    Du kannst ein Gebet für Japan und vor allem für Dich abgeben.
    Du kannst Dir zu Hause einen Platz einrichten, wo es Dir gut geht!
    Diesen Platz mit Dingen gestalten, die Du gern magst.
    UND informiere Dich mehr über Hochsensibilität und Empathie.
     
  5. Azuzena

    Azuzena Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2009
    Beiträge:
    444
    Ort:
    Braunschweig
    Nun Arisa,

    schon die Beiträge vor mir zeigen klar auf: Du hast schlicht und einfach Deine Emphatie bewahrt!

    Eine Eigenschaft, die wir alle seit Geburt besitzen, bei den Meisten jedoch "verkümmert" diese Gabe im Laufe der Zeit! Das liegt an der Tatsache, das wir eben in einer Welt leben, die das Rationale bevorzugt!
    Wir Menschen stehen uns gern mit der Fähigkeit zu Denken selbst im Wege!

    Gefühle, Emotionen stören da oft! Viel zu oft wird gelehrt diese zu unterdrücken oder gar "abzuschalten", weil es eben einfacher ist als zu lernen mit ihnen umzugehen!

    Ich kann Dir nur meinen Weg sagen: Ich bin sehr emphatisch und das brachte mich mehrfach fast um den Verstand! Eine zeitlang war ich davon überzeugt in einer "Klapsmühle" besser aufgehoben zu sein!

    Mit Hilfe von vielen Usern und deren Bestätigung ist es mir gelungen diese Gabe erst einmal anzunehmen!
    Am Wichtigsten ist nach der Annahme: Immer wieder die Mitte zu finden!

    Solange Du immer wieder zurück in Dein eigens Zentrum findest kannst und darfst Du Dich auch mal ganz weit nach links und rechts (also unangenehme Erfahrungen und angenehmere) entfernen. Das erschafft Dir die Möglichkeit mitzufühlen ohne mitzuleiden!!

    Hier gibt es verschiedene Wege und Techniken, wobei Du sicher entsprechende Hilfen auch hier im Forum findest!

    Ich verfolge diesen Thread weiter und wünsche Dir erst mal: viel Licht und Liebe

    LG
    Azuzena:)
     
  6. madma

    madma Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2010
    Beiträge:
    4.495
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    Wie wahr doch deine Worte sind,muss man immer wieder zu seiner Mitte finden,
    wo sie doch alle hier verborgen sind unsere Emphaten,schön von dir zu
    lesen,
    ja,auch ich spüre die Schwingungen,wenn die Erde bebt,sollte man mal
    darüber nachdenken,warum unsere Mutter Erde sich so wehrt,dann kann
    man auch besser damit klarkommen,
    Japan wird nicht an dem Beben und dem Sunami zu leiden haben,es ist
    das,was der Mensch selbst erschaffen hat,als Zeichen seiner Macht,damit
    das Gleichgewicht unserer Erde zerstört und sich selbst.
    Atomkraftwerk...der Mensch...nicht Gott.
    lg.madma
     
  7. chalsoJi

    chalsoJi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2011
    Beiträge:
    20
    Liebe Freundinen, liebe Freunde der Erde

    Diese Meditation (im Anhang) kam als Impuls und ich gebe sie als Vorschlag gerne weiter.

    Ich hoffe, dass wir uns in der Meditation begegnen werden.
    In tiefer Dankbarkeit, dass es solche Lichtnetze gibt, Ana Pogacnik

    Meditation für die Unterstützung des Prozesses in Japan (jeden Tag um 21 Uhr)

    Wir sammeln das Licht des Herzens, dehnen es aus und stellen uns vor, dass aus dem Licht die Hände
    entstehen, die wir anderen Menschen reichen, bis wir alle in einem Lichtnetz verbunden sind.
    Dann lassen wir in unserem Herzen ein Objekt/Symbol entstehen, das für uns persönlich in Verbindung mit
    Japan steht, um uns gut mit dem Land zu verbinden.
    Wir spüren das Kraftfeld, das sich zwischen uns allen bildet - und ohne eigene Projektionen und Wünsche
    lassen wir zu, dass sich aus dieser gesammelten Kraft eine farbige Blüte bildet.
    In diese Blüte holen wir die ganze Insel - Japan - und helfen, dass sich diese Blüte in eine Pflanze mit
    starken Wurzeln und Staubgefäßen, entwickelt, so dass sich das Land und die Menschen mit den irdischen
    und kosmischen Kräften wieder stärker verbinden können.
    Um dieses Bild noch zu vertiefen und zu stärken, halten wir bewusst auch selbst die Verbindung mit der
    Erde und dem Kosmos und werden dadurch - jeder einzeln aber auch als Gruppe - zu einer Lichtsäule.
    Wir bleiben mit diesem Bild für eine Weile. Das Gefühl davon nehmen wir in das Leben mit und versuchen
    das Erlebte auch im Alltag weiter zu halten.

    Herzlichen DANK.
    In tiefer Verbundenheit, Ana Pogacnik


    Ana Pogacnik
    Schule "Wieder Sehen"

    Lebensnetz Geomantie und Wandlung - Netzwerk für die wechselseitige Inspiration von Erde und Mensch
     
  8. chalsoJi

    chalsoJi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2011
    Beiträge:
    20
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    Sehr berührend ist der Brief - unten - einer Frau aus Japan, die dort Erdbeben und Tsunami erlebt hat und wie sie jetzt dort ohne ihrem Haus (zerstört) lebt und zurechtkommt.

    Auch sehr berührend ist das Gebet für diesen Planet (Thomas D.)

    Herzlichst, Lisa (lisa rainbow)

    Following is an inspiring letter from someone in Japan that a friend sent
    me. It speaks of kindness and gratitude in the midst of a disaster. Perhaps
    we can all learn something good from this seeming catastrophe.

    Aloha,

    Sharon

    Hello My Lovely Family and Friends,

    First I want to thank you so very much for your concern for me. I am
    very touched. I also wish to apologize for a generic message to you
    all. But it seems the best way at the moment to get my message to you.

    Things here in Sendai have been rather surreal. But I am very blessed
    to have wonderful friends who are helping me a lot. Since my shack is
    even more worthy of that name, I am now staying at a friend's home. We
    share supplies like water, food and a kerosene heater. We sleep lined
    up in one room, eat by candlelight, share stories. It is warm,
    friendly, and beautiful.

    During the day we help each other clean up the mess in our homes.
    People sit in their cars, looking at news on their navigation screens,
    or line up to get drinking water when a source is open. If someone has
    water running in their home, they put out sign so people can come to
    fill up their jugs and buckets.

    Utterly amazingly where I am there has been no looting, no pushing in
    lines. People leave their front door open, as it is safer when an
    earthquake strikes. People keep saying, "Oh, this is how it used to be
    in the old days when everyone helped one another."

    Quakes keep coming. Last night they struck about every 15 minutes.
    Sirens are constant and helicopters pass overhead often.

    We got water for a few hours in our homes last night, and now it is
    for half a day. Electricity came on this afternoon. Gas has not yet
    come on.

    But all of this is by area. Some people have these things, others do
    not. No one has washed for several days. We feel grubby, but there are
    so much more important concerns than that for us now. I love this
    peeling away of non-essentials. Living fully on the level of instinct,
    of intuition, of caring, of what is needed for survival, not just of
    me, but of the entire group.

    There are strange parallel universes happening. Houses a mess in some
    places, yet then a house with futons or laundry out drying in the sun.

    People lining up for water and food, and yet a few people out walking
    their dogs. All happening at the same time.

    Other unexpected touches of beauty are first, the silence at night. No
    cars. No one out on the streets. And the heavens at night are
    scattered with stars. I usually can see about two, but now the whole
    sky is filled.

    The mountains are Sendai are solid and with the crisp air we can see
    them silhouetted against the sky magnificently.

    And the Japanese themselves are so wonderful. I come back to my shack
    to check on it each day, now to send this e-mail since the electricity
    is on, and I find food and water left in my entranceway. I have no
    idea from whom, but it is there. Old men in green hats go from door to
    door checking
    to see if everyone is OK. People talk to complete strangers asking if
    they need help. I see no signs of fear. Resignation, yes, but fear or
    panic, no.

    They tell us we can expect aftershocks, and even other major quakes,
    for another month or more. And we are getting constant tremors, rolls,
    shaking, rumbling. I am blessed in that I live in a part of Sendai
    that is a bit elevated, a bit more solid than other parts. So, so far
    this area is better off than others. Last night my friend's husband
    came in from the country, bringing food and water. Blessed again.

    Somehow at this time I realize from direct experience that there is
    indeed an enormous Cosmic evolutionary step that is occurring all over
    the world right at this moment. And somehow as I experience the events
    happening now in Japan, I can feel my heart opening very wide. My
    brother asked me if I felt so small because of all that is happening.
    I don't. Rather, I feel as part of something happening that much
    larger than myself. This wave of birthing (worldwide) is hard, and yet
    magnificent.

    Thank you again for your care and Love of me,

    With Love in return, to you all,

    Anne
     
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