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Jakobusweg – einmal anders?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Teigabid, 26. Oktober 2011.

  1. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
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    burgenland.at
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    Gehen wir davon aus Jakobus und Joseph und Judas waren ein Brüderdreiteiler,
    Apostel Jakobus im Krebs als der Jüngste,
    Zieh- und Nährvater Joseph als der Mittlere im Löwen geboren,
    und Apostel Judas in der Waage als der Älteste.

    Dann lesen sich die folgenden Zeilen in einem ganz sonderbaren Licht,
    als nur mehr einer unter den Lebenden weilte, wie wir es alle gewohnt sind:




    und ein :zauberer1
     
  2. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.057
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    burgenland.at
    Es ist doch recht aufschlussreich heutzutage die Wahrheit zu entdecken. Was vor etwa 2000 Jahren geschah und wie in unseren Tagen damit umgegangen wird, ob nun wissentlich oder in einem romantischen Milieu. Freilich meine ich die kolportierte Geschichte dass Jesus und Maria Magdalena ein Paar gewesen sind.

    Hier behaupte ich es wird etwas versteckt, man führt die Leute hinter das Licht, im Anbieten einer anderen Wahrheit, um von Vetternwirtschaft und Mobbing im Apostelkreis abzulenken.

    Da haben wir doch neben Jesus seinen Onkel Jakobus und seinen Onkel Judas, dazu kommt noch sein Schwager Philippus als „Lukas“ und nicht zu vergessen sein Bruder Johannes der dann auch zu seinem Sohn wurde. Allesamt durch „Einheirat“ mit dem Zusatz „Stief-„ versehen freilich.

    Diese 5 Personen bildeten den größten Block bei den Jüngern im Urchristentum. Ergänzt mit dem Brüderpaar Andreas und Petrus, was die Lebensrettung betrifft wie sie im Gleichnis vom guten Samariter erzählt wird bei Lukas, ergibt sich eine satte Mehrheit von 7 Personen. Während die anderen teilnehmenden Personen, etwa Matthäus oder Thomas und Thaddäus als „Markus“, zu den Neuhinzugekommenen gezählt werden dürfen, oder wenn wir so wollen als Opposition betrachtet werden können. Je nach dem wie sich das Zünglein an der Waage, die „Lebensretter“, sich orientierten, mehr für die Familie, oder eher gegenteilig.

    Waren es nur Machtinteressen in einer Gruppierung, oder war es die Aufwertung von einer qualitativ hochwertigen Vision außerhalb des unmittelbaren familiären und freundschaftlichen Umfeldes, so oder so wurde der Älteste abgekanzelt, schlecht gemacht, damit die gesamte Gesellschaft eine Aufwertung bekommt, und nicht zuletzt die Vision höher gestellt werden konnte. Und mit dieser Herabwürdigung des Alters, wo sich solche Entwicklungen genau so zutragen konnten wie in willkürlich endenden Lebenstagen, wurde der ganzen Angelegenheit eigentlich ein Bärendienst erwiesen, und nicht zuletzt uns und jedem anderen Leser der Bibel ein solcher Bär aufgebunden.

    Hier in diesem Brief aus den ersten Tagen der Aufzeichnungen wurde am Anfang Judas als Bruder des Jakobus ausgewiesen. Stammt dieses Schreiben jedoch von Jakobus, dann heißt das nichts anderes als „mein Bruder“ Judas. Und wie wir aus den Geschichten von Völkern wissen, etwa dem des jüdischen Volkes, war in der Ahnentradition eine solche Fortführung, nicht körperlich aber im Geiste, sehr wohl eine übliche Gepflogenheit, wobei vorwiegend auf die Weiterführung von den Eltern zu den Kindern Bedacht genommen worden ist, wie zum Beispiel bei Jesaja zu lesen ist.

    Nimmt sich hier aber Jakobus seines getöteten Bruders an, dann wird damit wohl ein Nahverhältnis im Zusammensein ausgedrückt, im Sinne der Lehre des aufkommenden Christentums. Eventuell zeugt dies auch von einer Kinderlosigkeit des Judas, das kann schon sein, aber wesentlich ist hier sicher die abneigende Haltung gegenüber einer Römerherrschaft gewesen. Denn hatten die Römer Hand angelegt an Judas beim Aufstöbern des reformierenden Bergpredigers, konnte das damals nicht offen publiziert werden, sollte für immer verborgen bleiben. Wenn es nach den Interessen derer gehen sollte, die damals dieser römischen Regentschaft extrem nahe standen.

    Ich denke da an einen Paulus, oder in seinem Sog auch an einen Petrus.
    Dabei dürfte es gleich gewesen sein, ob jemand unbefangen von Visionen war,
    oder solche in seinem Erfahrungsschatz aufzuweisen hatte.

    So gesehen fallen Visionen eben dort an wo sie gedeihen.
    Oder anders gesagt, es bekommt durchaus ein lebender Mensch fallweise „Einblick“ in die Struktur und die Beschaffenheit des Jenseits, noch in seiner Position in der von uns gewohnten Materie. Damit ergibt sich in so einer Person eine Sonderstellung, denn er ist nicht unberührt wie die Mehrzahl der lebenden Menschen ohne Einblick, und er hat eine solche Wahrnehmung schon bei Zeiten, ehe ein solcher Mensch noch in den alleinigen seelischen Zustand verfällt.

    Das ist der Stoff aus dem Religionen geformt worden sind und es noch werden.

    Wie ich schon sagte, im Urchristentum gab es zwei davon,
    und jeder von ihnen ist mit seiner persönlichen Erfahrung damit anders umgegangen.

    Das hat etwas mit der Ausdehnung und der Anzahl der Visionen zu tun.
    So ist es in den Wahrnehmungen, bei den unmittelbaren Vorgängern in einem Nahverhältnis erkennbar wann solche Aktivitäten der Kommunikation auf emotionalem Gebiet beginnen, bis hin zu weit zurückliegenden qualitativ hochwertigen Ausführungen wenn sie zum Beispiel visuell Abraham oder akustisch Noah aus dem Gilgamesch betreffen, leicht möglich dazwischen auch noch solche Beschreibungen von Moses und Elia zu erfassen oder logisch einzuflechten, ohne wirklich den Anfang und das Ende hier direkt zu benennen. Wie es als Exempel in der Bibel beschrieben worden ist, und die Verneinung der Örtlichkeit oder des Standes einer verehrenden Hütte oder Platzes, also auch der Personen in der Vision, ergänzte diese Vorgangsweise. Um gleichzeitig auch auf die Weiterführung von Elias hinzuweisen, genau so wie auf die Zeitbestimmung der Nahtoderfahrung was Moses betrifft – nämlich auch im Widder, oder im April wie wir heute sagen mögen.

    April, April – im Oktober. :clown:

    Aber bei einer alleinigen auftretenden Vision, wie bei der vorhergesagten an Petrus, im Kreise der anderen Jünger, da verflüchtigen sich diese Ausdehnungen in den Möglichkeiten, und die Aufteilung einer solchen Vision auf die Anwesenden Apostel hat den Bezug zu solchen Empfindungen verhindert, an denen die Gemeinschaft nicht beteiligt gewesen ist.

    Darum durfte nicht sein, was nicht sein kann.
    Wie die geistige Beteiligung eines verstorben Bruders im Einzelfall,
    bei einem Menschen im Leben.
    Sie hat eine Bewertung erfahren die dem geistigen Verhalten wie der des Bruders gleichgestellt worden ist, und wurde verworfen.

    Ein wenig zu gründlich verworfen – finde ich.




    und ein :weihna1
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Manchmal da frage ich mich,
    wo sind sie geblieben die Christen?

    Ich erzähle hier ganz breitspurig davon,
    dass Jakobus der Sohn des Zebedäus,
    und Josef der Nährvater,
    und Judas Iskariot,
    ein dreiteiliges Brüderpaar gewesen ist,
    und damit für so manchen anderen Dreiteiler verantwortlich.

    Wie soll man denn das verstehen?

    Dazu kommt noch,
    aus der Bibel wäre bekannt,
    dass Johannes und Jakobus als eigentliches Brüderpaar berühmt sein sollten.

    Ja, warum fragt Ihr nicht?

    Oder ist da bei „Donnersöhnen“
    Schon davor ein Blitzlicht aufgegangen :foto:
    bevor es noch so richtig im Bass gekracht hat? :megaphon:

    Aber wer weiß,
    vielleicht haben die Christen schon das Zeitliche gesegnet. ;)

    Wenn Du nicht daran glauben kannst,
    ein oder mehrere Dogmen verbieten es Dir :waesche2: ... :waesche1:
    so darfst Du ruhig quälende Fragen stellen,
    oder dazu Deine eigene momentane Meinung Kund tun,
    quasi als König.


    :koenig:



    und ein :weihna2
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    burgenland.at
    Jemand der sich mit der Bibel, dem Neuen Testament, beschäftigte der hat sich bestimmt schon einmal die Frage gestellt:
    Warum hat der Nazaräner seine Brüder, die Kinder von Maria, seine Familie, nicht mit einbezogen in den Kreis seiner Apostel?



    Der kennt aber bestimmt auch die Geschichte von der Hochzeit, wo die geladenen Gäste ausbleiben, und neu hinzugekommene Bekannte dafür geladen worden sind. Genau das ist auch geschehen. Im Mittelpunkt steht da Johannes, als Produkt eines Ehebruchs von Josef, stand er zwischen den Kindern von Maria, als alleiniger Sohn von Josef. Es ist auch nicht zu verdenken, dass der Nazaräner durch die Verehelichung mit dem Seitensprung hier für Schadensbegrenzung sorgen wollte und damit den Johannes nun zu seinem angenommenen Sohn werden ließ. Leider hat es dann mit dem weiteren Kindersegen hier nicht so geklappt wie gewünscht, und der Scherbenhaufen ist noch größer geworden.

    Wie von selbst wurde das dann auch in den verwendeten Beziehungen ausreichend dokumentiert. Als die ältesten Teilnehmer bei den Aposteln eben jene Brüder von Josef gewesen sind, die auch als Erste das Ende finden sollten, Judas und Jakobus. Eine Auswahl die sich an Traditionen hielt das Alter zu ehren, aber auch die Fruchtlosigkeit aus einer Beziehung bestätigt, oder deren Verlust.

    Selbstverständlich fand auch die Weiterführung in den Kindern oder im Sohn ihren Niederschlag, wenn davon berichtet worden ist, dass es der Johannes noch sehr weit bringen werde. Das könnte so nicht geschrieben worden sein, wenn da noch ein anderes lebendes Kind oder mehrere davon vorhanden gewesen sein sollten, vom Nazaräner.

    Ganz gleich wie die Voraussicht ob er es noch zu weiteren Kindern bringen werde dürfte es sich mit der Bewertung verhalten wie das damals gewesen ist, sein Umgang mit der Gewissheit seines unmittelbaren Lebensendes, als er in die römische Falle getappt war. Ein Ende des Lebens, verantwortlich für die Steigerung der eigenen spirituellen Intensität.
    Denn der Hinterhalt ist auch nur darum vereitelt worden wegen der vordringlichen Rangstreitigkeiten in den eigenen jüdischen Reihen. Nicht wirklich eine Erfolgsgeschichte, aber in der Situation vielleicht um einen Grad noch schwieriger beschreibbar gewesen, mit dem ultimativen Ergebnis, was tot ist, ist tot.

    Wie wird er in diese Situation hineingegangen sein?
    Ahaaa, er war dazu bereit, aber nicht damit einverstanden.


    und ein :bwaah:
     
  5. Birkana

    Birkana Neues Mitglied

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    Und ist mal jemand auch tatsächlich diesen Weg gegangen?
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Richtig!

    Sage ich „Weg“ und nicht „Person“,
    dann wird es wohl schon so sein, dass es sich um die „Einrichtung“ des Leithammels Jakobus handelt, der an Hand der Unterlagen analysiert wird von mir und dabei weniger um eine qualitativ hochwertige Vision seiner Person aus der Vergangenheit, was ja dann auf seinen Charakter schließen lassen könnte.

    Aus dem Klassiker, dem Neuen Testament, kennen wir aber die Erzählung von der Vision auf dem Berg, wo unter anderen auch Moses mitgemischt haben soll. Das ist darum verwunderlich, da es sich bei dieser historischen Gestalt um einen Menschen gehandelt hat der sich auch auf das Hauen und Stechen sehr gut verstanden hat.

    Im Gegensatz dazu hat der Nazaräner damals bestimmt Kontakte aus seiner näheren Umgebung, dem Priester Joachim, aus dem Jenseits. Davon wird nicht sehr ausführlich berichtet, wie umfangreich diese Kommunikationen gewesen sind kann man nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Aber die Wechselwirkung von Seelenverbindungen und den Charakteren solcher Person aus der Vergangenheit ist offensichtlich. Wir verwenden sie dann auch gerne als „Vorbilder“.

    In dem Beispiel Bibel dürften die Verfasser jedoch ganz einfach im Sinn gehabt haben:
    Ich habe keine reine Weste, aber Du auch nicht!

    Rein vom ethischen und moralischen Standpunkt aus betrachtet erlaube ich mir unsere heutige Situation gerne als Vergleich heranzuziehen. Also die von gestern, als unsere Väter und Großväter noch im Zweiten und Ersten Weltkrieg eingezogen worden sind und das taten was man als Soldat so macht. Und dann kommt der Moment wo man in dieser unmittelbaren Umgebung eine familiäre nahe Vision hat auf seelischer Ebene danach, wo gar keine religiösen Ideen mitschwingen sondern ganz einfach ein Mensch der diese beiden wahnsinnigen und irrwitzigen menschlichen Aktivitäten aus seinen persönlichen Erlebnissen kennen und hassen gelernt hat.

    Spürst Du den Unterschied?

    Damals hatte man als Erzähler nicht alle Vorteile die aus einer Priesterklasse stammen wie beim Meister, im Gegenteil man hat sich sogar sehr gerne als revolutionär gegeben. Nicht selten wird man dabei gewalttätig reagieren und wenn man meinte dies versäumt zu haben, dann folgt gelegentlich darauf ein brutales Agieren.

    Was soll`s, Moses war auch so einer, der war noch ärger!
    Der Vorteil der Langlebigkeit kann da bestimmt auch nicht bestritten werden.

    In unseren Tagen schämen wir uns für unsere Krieger, totschweigen, nur ja keinen Kontakt, bitte nicht anstreifen. Die sind doch nicht gesellschaftsfähig, leider nicht salonfähig. Das ist unser Verhalten jetzt, wenn wir uns religiös orientieren möchten wird die unmittelbare Vergangenheit zumeist ausgeklammert. Was folgt ist ein Abgleiten in einen Symbolismus der uns selbst mehr schadet als nützt und wir hoffen freilich auf eine Änderung bei uns und unseren Kindern in einigen hundert Jahren.

    Ich bin der Meinung das ist der Fehler in unserer Zeit,
    religiös betrachtet im kulturellem Sog des Christentums.

    Übrigens, den Jakobsweg kenne ich nur dokumentarisch aus dem Fernsehen, persönlich bevorzuge ich als Reiseziel große Städte, wo viele Menschen sind, etwa in Spanien die Hauptstadt Madrid, dort wo man den Prado findet.



    und ein :regen:
     
  7. Rutengänger

    Rutengänger Neues Mitglied

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