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Italien: Familie hielt Frau 18 Jahre lang gefangen

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Katze1, 17. Juni 2008.

  1. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
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    Mutter, Schwester und Bruder müssen sich wegen Freiheitsberaubung und Misshandlung verantworten
    Rom - Im Fall einer 18 Jahre lang von ihrer eigenen Familie eingesperrten Italienerin kommen immer mehr Details über das Schicksal der Frau ans Tageslicht: Die heute 47-Jährige musste ohne Kontakt zur Außenwelt unter menschenunwürdigen Bedingungen in einem Zimmer ihres Elternhauses in Kampanien leben. Die Angehörigen wollten die Frau "bestrafen", weil sie unverheiratet ein Kind bekommen hatte.

    Der heute 17-jährige Sohn wuchs bei der Großmutter, der Schwester und dem Bruder der Frau auf - den "Gefängniswärtern", die sie als Strafe für die Verletzung des Ehrenkodex der Familie eingesperrt hatten.

    Lokalmedien aus Caserta berichteten, die Frau habe in dem fensterlosen Raum bis zu drei Schachteln Zigaretten am Tag geraucht. Die Carabinieri, die sie schließlich befreiten, hätten unzählige Zigarettenstummeln auf dem Boden gefunden. Zudem lagen überall Exkremente, da die angrenzende Toilette wohl schon seit Jahren funktionsuntüchtig war.

    Weiterhin unklar ist, ob die Frau, die offensichtliche psychische Störungen aufweist und kaum sprechen kann, bereits vor ihrer Gefangenschaft krank war oder die Symptome erst im Laufe der Jahre der Einsamkeit entwickelt hat.

    Die über 80-jährige Mutter und Geschwister der Frau, die nach der Befreiung in ein Krankenhaus in Neapel zur ärztlichen Kontrolle gebracht wurde, wurden festgenommen. Sie werden der Personenentführung und schwerer Misshandlungen beschuldigt. In den nächsten Tagen sollen erste Verhöre mehr Klarheit bringen.

    "Die Lage, in der die Frau so viele Jahre ihres Lebens verbringen musste, ist unbeschreiblich", sagte ein Polizeibeamter, der das Opfer befreit hatte. Die Familie lebt in einem baufälligen Gebäude an der Peripherie von Santa Maria Capua Vetere. Die Polizei ist nach einer Anzeige einiger Nachbarn zur Befreiung der Frau eingeschritten. (APA)
     
  2. Luna8

    Luna8 Mitglied

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    338
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    Baden Württemberg
    Ist das nicht furchtbar? Handwerksprofi!
    Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Menschen noch so leben, ich denke da ist die Dunkelziffer bestimmt hoch. Ich glaub das gibt es wirklich noch öfter.

    Gruß Luna8
     
  3. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Wien
    Hallo,

    beim Amstettner Fall wurde von einem Astrologen gesagt, dass jetzt die Zeit der Aufdeckung ist, dass alles ans Tageslicht kommt. Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange, bis alle Gefangenen befreit sind.
     
  4. dieAhnungslose

    dieAhnungslose Mitglied

    Registriert seit:
    19. Mai 2008
    Beiträge:
    101
    Ort:
    zwischen den Bergen in Bayern
    Unvorstellbar find ich das..da schaut deine Familie das du weg kommst..weil du dem Moralanspruch nicht genügst..was ich nicht verstehe warum die Behörden dort nichts machen, wenn die Tochter sogar noch Rente bekommen hat..wer prüfte denn das..legte fest??? Oh ich will nicht sagen kommt hier in Deutschland nicht vor..hier gibt es andere Situationen..aber wirklich unvorstellbar..aber kann man nicht nur Störungen bekommen? Wer weiss unter welchen Umständen das Kind zur Welt kam..dann nahmen sie es ihr noch weg..schlimm..wie ich irgendwo gelesen habe wusste der Sohn davon und schämte sich, wurde richtig drauf rumgeritten..na was sollte der denn machen..ist doch in der Situation gross geworden und dieses zu wissen..wenn das mal nicht auch Schädigungen hervorruft..
    Ich..dieAhnungslose..
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    Italien ist doch noch ein Stück gottesfürchtiger als wir. Ich frage mich was mit den Beichten war. Kam da keiner wie zB der Sohn, der damit nicht wirklich fertig wurde, auf die Idee zu beichten? Der Pfarrer müßte doch irgendwie eine Lösung finden können, sodass er das Beichtgeheimnis nicht verletzt, aber trotzdem helfen kann. Und die Nachbarn? 18 Jahre war die Nachbarin wie vom Erdboden verschluckt und warum nach 18 Jahren die Intervention?

    :confused:
     
  6. WTweety

    WTweety Neues Mitglied

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    Weil der Anfang gemacht wurde, die Sache geht einmal rund um den Erdball. Ob alle Fälle jetzt aufgeklärt werden wage ich aber zu bezweifeln, denn das dauert seine Zeit bis Menschen sprechen die von solchen Fälle schon lange wissen, denn Mitwisser gibt es immer.
     
  7. sage

    sage Guest

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    Wurde der Sohn nicht damit fertig?
    Oder hat er seine Mutter als "Schlampe" gesehen, die es nicht besser verdient hat?
    Der Pfarrer wäre seinen Job los, wenn er irgendetwas unternommen hätte.
    Möglicherweise ist durch die Geschichte in Amstetten bei einem der nachbarn das Gewissen wach geworden und er hat endlich was unternommen.



    Sage
     
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