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Ist "Wissenschaft" überhaupt noch Wassermann, Uranus, 11. Haus?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Dilbert, 20. Februar 2010.

  1. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2008
    Beiträge:
    1.312
    Ort:
    D-Südpfalz
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    Der Astrologe Hermann Meyer weißt schon länger "Wissenschaften" den Zwillingen zu. Seine Begründung ist: Zählen, Messen u. Wägen.

    Also, nur was meßbar ist ist beweisbar und ist "wissenschaftlich".

    Ganz kann ich seine These nicht folgen. Denn wissenschaftlich zu sein, hat auch viel meit "Neu"gier, das "Neue", "Neues" erkunden usw. zu tun.

    Doch merke ich auch durch die Auseinandersetzungen mit sog. Skeptiker, dass diesbezüglich sehr geblockt wird. Wie wenn bei Steinbock eine "Schwelle" wäre.
    Wassermann ist da zu verrückt und Fische ganz daneben.

    Wie seht ihr das?

    D.
     
  2. Kornblume9

    Kornblume9 Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2009
    Beiträge:
    731
    Diese reine Zwillinge-Analogie leuchtet mir nicht ein.
    Für mich hat Wissenschaft auf jeden Fall eine starke saturnische Komponente.
    Genau - und was einmal bewiesen wurde, gilt als bewährt und ist schwer zu verwerfen, wenn überhaupt. Ein sehr konservativer Apparat...
    Allerdings "lebt" Wissenschaft auch von Widerspruch, von Menschen, die etwas anders sehen (Uranus) als ihre Vorgänger...vielleicht auch mehr sehen (Neptun)?

    Ideengenerierung erfolgt nicht zuletzt dadurch, dass der Mensch versucht, auf ihn einströmende, ihn überwältigende Eindrücke zu erfassen, oder Bewährtes zu modifizieren bzw. umzustürzen. Aber letztlich erfordert Wissenschaft, dass neue Thesen einer strengen Prüfung unterzogen werden.
    Und nicht zuletzt bringt auch plutonischer Forschungsdrang inkl. Leidenschaft die Wissenschaft voran.

    Wie kommst du eigentlich auf die Überschrift? :confused: (wer hat noch behauptet, dass "Wissenschaft" Wassermann entspricht?)
     
  3. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.057
    Hallo zusammen,

    ausschließlich Zwillinge/Merkur für die Wissenschaft halte ich auch für zu wenig.
    Merkur hat m.E. nicht das Potenial in geistige Tiefen vorzudringen, er bleibt eher an der Oberfläche. Zwar ist nach Döbereiner mit dem Zeichen Zwillinge das Erfassen und Begreifen des konkreten Umraums, also das Faktenwissen, das schon erforschte, verbunden und mit dem 6.Haus die Wahrnehmung der Bedingungen aber erst im 9.Haus wird das Wissen auch verstanden.
    Uranus sehe ich, in Zusammenhang mit der Wissenschaft, als notwendigen Faktor um überhaupt erstmal Theorien entwickeln zu können, dazu gehört m.E. die Fähigkeit über begrenzendes Denken hinaus zu gehen ohne geistige Grenzen. Zu Uranus gehören auch blitzartige geistige Erkenntnisse. Ich finde, ohne die Weite von Uranus (das über den Tellerrand schauen) ist es erst garnicht möglich, wissenschaftliche Thesen aufzustellen.

    lg
    Gabi
     
  4. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo

    also für mich kommts drauf an.

    Welche Art Wissenschaft. Welche Qualität.

    Zum Beispiel forschende Physik oder Chemie und so, Labore und so was (3. Haus?), dürfte was anderes sein, als die Betriebswirtschaftslehre (welches Prinzip?), oder Geisteswissenschaft , Soziologie oder Literaturwissenschaft (9. ?).

    So auf Anhieb würd ich einfach sagen (Zeichen analog Häuser): 3., 6. , 9, 11 (evtl. 12), weils die Vernunftshäuser sind , und eigentlich kaum begrenzbar auf diese Häuser/Prinzipien.

    Mir fiel auch immer wieder das 5. Haus auf, wenn es um forschende Wissenschaft geht. Ist für mich klar, man entdeckt sich als Wissenschaftler auch im Begriff des Spielers. Nicht nur Experimente , sondern die Freude am Tun, die sich dabei ausdrücken kann. Ich habe ja auch 5. Haus betont und es ist für mich die Freude, das innere Ausleben oder wie man es nennen soll, Ansporn und Motivation, die Dinge zu erkunden. Der Spaß, Wahrheit ans Licht zu fördern.


    7. Haus kann einiges darüber aussagen, a) wie aufgeschlossen man gegenüber einem Sachverhalt ist. Und/Oder b) wohin das Interesse und die Begegung führt, oder was dabei auskristallisiert wird (Herrscher von 7 in x).
    Gewissermaßen der erste Blick auf eine Sache, wie dieser Blick geleitet ist, von welchen Hintergedanken, Zwecken oder Motivationen.

    Döbereiner sieht die Moderne (mit der wissenschaftlichen Technik vor allem) als typischen Ausdruck von 3/Zwillinge. Die Eroberung des Raumes, oder wie er es genannt hat. Der Sinn davon liegt wohl in der entstehenden Orientierung, funktional gesehen. Eigentlich aber ist es wirklich Neugierde, was man immer wieder entdeckt. So viele versuchen einfach mal etwas, ein neuer Stoff wird gefunden (Nanotechnik), und was damit passiert, das muss dann oft sich noch zeigen, bis dahin ist es einfach die "Neugierde, was passiert, und dass etwas passiert".

    Was meiner Meinung nach fehlt, für die "Ganzheit" der Wissenschaft: ist echte Einsicht in die Bedeutungen der Dinge, die untersucht und erforscht werden (via 9 oder 12)... - und zwar Einsichten in das Leben, nicht in die Wissenschaft allein.
    Mittlerweile sind wir da ein Stück weiter, wenn man sich so manche Diskurse anhört, da gehts jetzt viel mehr um Ökologie und quasi ökologische, also ganzheitliche Aspekte. Die Wissenschaft kennt ihre Irrtümer, gerade auch in Geisteswissenschaften, auch zB bei Archäologie, wo es um Interpretation der "Lebensweise" geht, von den Völkern, deren Gegenstände man ausgräbt.
    Ohne viel Einsicht in die Lebensvorgänge oder wesentlichen Grundlagen damaligen Lebens kommt man ja nicht sehr weit. Man glaubt, diese Einsichten könne man deshalb nicht bilden, weil man sie nicht eindeutig machen kann - aber man erkennt immer wieder, wie sie zwischen den Zeilen dann zu ihren Annahmen und "Theorien" über die Lebensweise kommen, und wie sehr darin Vorurteile oder anderes verstrickt sind. Mit Einsicht meine ich daher auch Einsicht in die eigene Tätigkeit als Wissenschaftler, denn zu oft steht sich Wissenschaft selbst im Wege, steht auf dem blinden Fleck ihres eigenen Standpunktes, aber vergisst, wie sehr der Standpunkt vorgeprägt ist durch alles, was man über die Dinge zu denken bereit ist.
    So läuft der Zwillinge sich im Kreise seiner eigenen Theorien fest. Wie auf einer Insel, und so blockiert sich dann auch jede weitere Einsicht.

    _________

    Tip für "Extrembergsteiger":
    Meine Datenbank (nur für Astroplus ODER AAF-Format ): http://www.stefan-arens.de/astrologie/astroplus/astroplus_datenbanken.html
    Es gibt da auch einige mit halbwegs gesicherter Zeit (erkennbar an der Notizspalte: wenn man darauf klickt, wird die Sortierung anhand der Einträge in der Notizspalte vorgenommen, und alle Buchstaben des Alphabets verweisen auf eine Quelle für die Uhrzeit. Die meisten Einträge sind nur Sonnenaufgangshoroskope; aber Aspekte und Zeichen können da viel erzählen, auch ohne Häuser).
     
  5. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

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    17. März 2005
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    3.199
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    Köln
    Hallo Forum.

    Gibt es eigentlich so etwas wie Lebenswissenschaft? Also ich beobachte, wie ich so mein Leben lebe. Schaue, wie das Leben um mich herum an sich so abläuft. Versuche mein Wissen umzusetzen, sodass ich dann mit Freude mein Leben leben kann.


    Viele Grüße

    Jonas
     
  6. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2008
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    D-Südpfalz
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    Natürlich kann man Wissenschaften nach ihren Gebieten weiter unterteilen. Doch meine ich eher das Grundsätzliche.

    Hier:
    beschreibe ich das Wassermännische

    den verrückten Professor, Daniel Düsentrieb, den Improvisator, das Inovative, den Entdecker, deb Aha-Effekt, Heureka und und und ....


    In Meyer ist viel Döbereiner, soweit ich feststellen konnte. Zwillinge gehören munmal zu den materiellen Zeichen. Bitte nicht mit den Elementen verwechseln. Und als zu oft wird nur das anerkannt (10.H), was meßbar ist i.S. von Gerätschaften oder Statistiken.

    Was Kornblume9 hier schreib:
    kann ich gut nachvollziehen. Das anerkannte ist ok, alles andere wird irgendwie lächerlich und spekulativ abgetan.

    Gabi 0405 schrieb:
    Ja, die Offenheit für Neues vermisse ich in den heutigen Wissenschaften. Diese kommt mir sehr reglementiert (Regeln=Steinbock) vor.

    ---

    Vielleicht ist auch nur der Zeitgeist, wo die Autoritäten ihre Machte behaupten wollen (Pluto in Steinbock).

    ---
    Jonas:
    ( Ist fast schon Werbung, Hermann Meyer bietet so etwas an.)

    D.
     
  7. Kornblume9

    Kornblume9 Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2009
    Beiträge:
    731
    Dilbert, das wirkt jetzt auf mich, als hieltest du das Wassermännische für das Wesentliche der Wissenschaft...?
    Hier eine Definition: http://www.awb.tu-berlin.de/lv/neue-AF/Industrie/Definition/Wissenschaft/Definitionen_Inhalt.html
    Klingt nicht nach Wassermann...eher nach Saturn. ;)

    Da hast du vermutlich Recht, aber Wissenschaft hat doch nunmal bestimmte, sie definierende Grundsätze. Natürlich kann man darüber hinaus auf "nicht planmäßigem" Weg zu Erkenntnissen zu gelangen, nur muss man damit leben, dass diese nicht als wissenschaftlich angesehen werden.

    Nochmal zu Merkur: Ich sehe ihn nicht als Kern, sondern als Instrument der Wissenschaft zur notwendigen Kommunikation gewonnen Wissens und während des Forschungsprozesses. Er ist unentbehrlich, aber nicht wesentlich. ...oder etwa doch? Ich glaube kaum, dass der Kern der Wissenschaft sich durch einen Planeten/ein Zeichen erklären lässt, wichtig erscheint das Zusammenspiel der überpersönlichen Planeten.
     
  8. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    Deutschland
    Stimmt.
    Das Wassermännische passt insofern auch, dass die Wissenschaften sich in Gefahr begeben, sich vom Leben zu entfernen, im wahrsten Sinne des Wortes. Technische Erfindungen, die den Tod bringen im Extrem - das wäre noch nicht typisch, aber technische Erfindungen, die auf einmal beginnen, ein Eigenleben zu führen.

    Ich finde unsere Lebensweise -- nur ein bisschen oder kein bisschen dabei zu übertreiben? -- in mancherlei Hinsicht abgehoben.
    Wir leben wie in einem Science Fiction Film, das heisst in einer Lebensweise, die uns durch die Technik aufgegeben wird, die wir erfunden haben. Die Technik ist kalt gegenüber dem Leben...
    Verwaltung und Bürokratie ist eine grosse Maschine, eingerichtet, um Menschen zu verwalten. So wie man Programme anfertigt, schafft man Bürokratien mit speziellen Aufgaben. Das hat aber vielleicht schon im Mittelalter angefangen. Man kann ja nicht alles auf ein Prinzip schieben...

    Mal weiter gedacht:
    Aber freilich vergnügen wir uns dabei - dass wir in einer Welt der Technik leben und unsere Lebensweise sich im Umgang damit ergibt. Der Computer bestimmt unseren Alltag nicht, aber die Zeit, die wir mit ihm verbringen . Das Auto, der Gasherd anstatt offenes Feuer. Telefon und Fernsehen. Usw.
    Wer was erfindet, hat aber meist aber noch nicht die vollen Ausmaße seiner Erfindung , vor allem betreffend der Lebensweise, die sich damit zwangsläufig ergibt, vor Augen. Telefon, es begann mit ersten Erfolgen beim Telegrafen. Und es ergab sich durch Versuche. Spielerei. Daniel Düsentrieb. Das Resultat ist erst mal nur an sich. Das Telefon als Wunder, eine weite Entfernung zu überbrücken.
    Die Anwendung machen andere.
    Daher ist das Resultat der ganzen Technisierung sowieso meist dem Leben überlassen und in Wechselwirkung zwischen Mensch und Maschine (bzw. Technik) ergibt sich diese Lebensweise.

    Aber es gibt Tendenzen, die mir aufgefallen sind in den letzten zehn oder zwanzig Jahren. Da behandelt man Menschen innerhalb einer begriffenen Verwaltungsaufgabe als Faktor, kalt und nüchtern wird da eine Nummer zur Verwaltungsaufgabe gemacht und man sagt sich: Um die Probleme einer Minderheit kümmern wir uns nicht, es ist billiger , dass die sich selbst drum kümmern. Die Masse wird auf kostengünstigste Weise behandelt. Eine Minderheit ist immer unterschiedlich von einer Masse. Und die Minderheit fällt per Definition nicht unter die andere Gruppe , die Masse. So entfernt man sich auch vom Leben der Anderen. Abstrakt wird dann das Leben, die Nummer, die Zahl.

    Weswegen ich das schreibe - ich hatte so einen spontanen Gedanken, dass vielleicht in jeder Zeit die Art, wie man in der Masse sich in seiner Lebensweise orientiert durch diese Präzessionszeitalter angezeigt sein könnten , jene grösseren Zeitalter deren genaues Zeitmoment weitgehend unbekannt ist (ich hab auch schon immer gedacht, dass das sogenannte Wassermannzeitalter fast deckungsgleich mit der Industrialisierung begann, und den grösseren Formen des Kapitalismus; eine Vernetzung zu einem gemeinsamen aber übergeordneten Zweck klingt darin an: Wirtschaftswelten und Handlungsmärkte mit Anbietern, Zwischenhändlern und Produzenten)...

    LG
    Stefan
     
  9. Kornblume9

    Kornblume9 Mitglied

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    731
    Technische Innovationen verdanken ihre Existenz der Wissenschaft, aber Wissenschaft ist nicht mit Technik gleichzusetzen. Der Soziologie oder Literaturwissenschaft kann ich nichts kaltes, entfremdetes abgewinnen.
    Sollte man nicht auch Erfindungen von ihrer Anwendung differenzieren (bezogen auf Technologie)?

    War das denn jemals anders?
     
  10. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
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    Aber Du würdest doch sagen, dass jede technische Erleichterung für diesen Umstand das alles verstärkt?

    LG
    Stefan
     
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