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Ist Spiritualität mit Verklärtheit gleichzusetzen?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von nasruddin, 4. Mai 2012.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    In meiner Vergangenheit habe ich ab und zu mal einen "spirituellen" Menschen gesehen, mit so jemandem die Gedanken ausgetauscht und manchmal auch verstanden.

    Diese Menschen machten mir mit ihrem hellwachen Geist, bewusst ausgeübte Beobachtungabe und ihrem Scharfsinn sehr viel Eindruck.

    Daneben gab es auch solche, die Spirituell waren. Sich aber vielmehr in einer Emotional-Irrationalen Gefühls- und Gedanken Welt verfangen hatten und immer im Nachhinein mit irgendwelchen rationalisierenden Konstrukten ihr Verhalten auf diese oder jenen Art nachträglich zu erklären...
    Einerseits als Selbstschutz und andererseits auch um ihrer Umgebung einen bestimmten Eindruck zu hinterlassen....

    Unter den Sufi's ist es geradezu verpönt "sich zu verlieren" und wird als eine der höchstmöglichen Gefahren als Hindernis auf dem Weg zur Freiheit und der "Vereinigung der Geliebten mir dem Geliebten" hingewiesen.

    Der Gefahren sind viele, die Hindernisse hoch. Und es gibt viel. Sehr viel zu bereden, zu sagen, zu mutmassen und zu fühlen.
    Die Fähigkeiten sollen auf dem Weg auch wachsen.

    Doch wenn man am Ziel angelangt ist, das gibt es nichts mehr zu sagen.
    Stille ist das Gespräch mit dem All-Einen ...
    Der sogenannte "Einbruch" in die Freiheit.

    Welches als ein "Dieb", der in der Nacht und unverhofft in "verklärten" Worten bezeichnet wird.

    Ich schriebe "verklärt" weil darin die subtile Erkenntnis steckt, dass der Blick eines Betrachters auf die Wahrheit ( Realität, Haqq, Hakikat etc. ) keine klare ist. Eine verschwommene, unklare Sicht des Betrachters, weil Emotionen, Traditionen, die momentane Situation und auch der Filter der Rationalität den Blick trüben. ...

    Dies ist unsere Situation, in der wir uns befinden, wenn wir auf der Erde verweilen.

    Auch gibt es manche SchlaumeierInnen, die es darauf angelegt haben, ihre Mitmenschen mit Schalk oder mit List um des eigenen Vorteiles willen, eine Spiritualität gekoppelt mit manipulativen "Verklärungen" die bereits eingeschränkte Sicht ihrer "Opfer" weiter einzuengen und diese schamlos auszunutzen.

    Seelenfänger nenne ich diese. Ausbeuter anderer Seelen ...

    Die Frage ist.
    Warum glaubt Mancheiner , dass Gefühle die den Verstand daran verhindern besonders in der Spirituellen Welt eine grösse Rolle spielen und darum mehr Wert und Beachtung erfahren sollten?

    Sind sich diese Menschen nicht Bewusst, dass Gefühle nicht nur den Verstand in die Hose, dies nicht nur bei den Mannen, rutschen lassen.
    Und dass diese auch aufgrund des "Verklärens" von Tatsachen die Spritualität und den Weg in die Freiheit verhindern?

    Wie viel Gefühl kann Spiritualität verkraften?
     
  2. Fee777

    Fee777 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2010
    Beiträge:
    5.334
    Ort:
    Avalon
    Genausoviel Gefühl wie Verstand !

    Mfg die Fee:)
     
  3. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
    Der Verstand scheint nur eine Variante zu haben.
    Doch Gefühle deren gibt es viele.
    Darum die Frage als Ergänzung:

    Und welche Arten von Gefühlen bitte?

    Liebe Grüsse
     
  4. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
    Spiritualität bedeutet, wenn man sie wirklich voran treibt, die Nutzung aller Ressourcen, die ein Mensch hat. Spiritualität ist die höchste Klarheit.

    Also Gefühl und Verstand in Übereinstimmung.
     
  5. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Ich glaube z.B., dass du gerade "die Gefühlsebene" mit Emotionen verwechselst. ;)

    Natürlich ist Spiritualität (warum wird Spiritualität eigentlich immer vom "normalen" Leben abgekoppelt?) mit diversen Gefühlen/Emotionen verbunden. Grundsätzlich geht es aber um DAS Gefühl, sprich die Innenschau, das in sich hinein Lauschen, die Intuition (=Verbindung mit Zuhause)

    Unsere heutige Gesellschaft stellt sich überwiegend als kopflastig dar, alles "muss" wissenschaftlich belegt werden (können), was man nicht sieht und nicht messen kann auf irgend eine Art und Weise, wird in Abrede gestellt. "Das Gefühl" - Intuition - schafft Ausgleich (sofern man bereit ist, sich darauf einzulassen).
     
  6. Azura

    Azura Guest

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    :thumbup:

    Spiritualität hat rein gar nichts mit Verklärtheit zu tun. Bist du spirituell, so bist du dir über einiges mehr bewusst, als ein "normaler" Mensch es ist.

    Manche Menschen wollen sich eben gezielt verklären lassen, weil es ihnen grade so passt. Das hat jedoch nichts mit Spiritualität zu tun.
     
  7. marlon

    marlon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2008
    Beiträge:
    2.573
    Spiritualiät ist doch einfach zu leben, sonst wär es gelebt werden.
     
  8. Nuss

    Nuss Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2009
    Beiträge:
    3.834
    Ort:
    wien
    spiritualität is wünschen, hoffnung.
    nix anderes als der wunsch reich zu sein,
    nur dass der traum vom reich sein mehr oder weniger klar
    als schaum erkannt wurde.

    das ego in der spiritualität is nur meist subtiler
    und wird weniger leicht gesehen.
     
  9. Fee777

    Fee777 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2010
    Beiträge:
    5.334
    Ort:
    Avalon
    :thumbup::)
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.060
    Ort:
    burgenland.at
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    Gut. Schauen wir uns das an, wie das aussehen soll.

    Nachdem die Seele nicht nur in den alltäglichen Übungen mitwirkt im Leben,
    in ihrer eigenen Umgebung sich selbst gefunden hat und erwacht ist,
    und bereits darüber hinaus mit Funktionen wie dem Licht umzugehen beginnt,
    so dass man schon anfänglich großzügig von „Erleuchtung“ sprechen will.

    Anderseits meinen wir nicht selten die Seele entsteht nicht,
    sondern kommt von irgendwo her;
    jedenfalls wird fast immer eine zumindest längere „Lebensdauer“ bestätigt,
    und darum muss sie wohl irgendwo hin gehen.

    Einem Meister im Leben ist man gewillt sowohl im Leben,
    als auch in einem Jenseits jeweils eine eigene Aktivität zu bescheinigen.

    Ist das wirklich so? Wie funktioniert das Jenseits?
    Gibt es das was man Astralkörper nennt, Verklärungen?

    In einer Betrachtung in der Bibel, angelehnt an Kontakte zum Jenseits im Leben, da wird die Behauptung aufgestellt,
    dass Jesus die schlafenden Seelen auferwecken werde.
    Selbstverständlich wird mit dem Namen eine einzige Person verstanden,
    die im Leben sich befindet und sozusagen die Seelen im Leben aufrufen kann.
    Darüber hinaus, wenn wir die Bezeichnung Jesus als die Glaubensgemeinschaft im engeren Sinn verstehen wollen, dann läuft es darauf hinaus, dass hier die Möglichkeit angedacht worden ist, aus dem Leben erfolge sozusagen in der hinwendenden Meditation oder anfänglich in Trauerarbeiten immer wieder eine solche Ansprechung, die aus dem Energiebereich die seelischen Substanzen initiiert.

    Auf dem weiten Feld des Jenseits wollte man gewiss nicht die Möglichkeiten einengen, aber die selbst wahrgenommenen Erkenntnisse oder die vermittelten wurden dabei als Wirklichkeiten beschrieben.

    Weniger betont wurde eine Komponente die man selbst in vollen Zügen genießen wollte, nämlich die Situation unmittelbar nach dem Übergang, wo das Verknüpfen der alleinigen Seele nach dem Gewohnheitsprinzip sich an einen anderen menschlichen Körper verknüpfend bindet. In der Reduzierung und Einfachheit der Seelenstruktur liegt dabei die Unbekanntheit der neuen Situation, sie weiß zumeist nicht wo sie ist, aber das was geboten wird kann man mit Himmel oder Schlaraffenland mühelos beschreiben. Aber wie ich schon sagte handelt es sich um einen „kleiner Himmel“, denn es genügt nicht darin zu verweilen, sondern da heraus zu kommen, sonst kann es im Endeffekt zu eng werden, und anderseits ist doch genügend vom Zeitfaktor vorhanden um seine 7 Sachen auf die eigene Reihe zu bekommen.

    Freilich kann man sich dieses Überangebot an Energie
    als neu gebundene Seele nicht wirklich aufs Brot streichen.
    Es ist mehr wie die weiche Wolle von vielen Schafen.

    Aber der Gegensatz vom Aufruf und Hinwendung aus dem Leben,
    und eine allgemein vorherrschende Grundschwingung beim Übergang selbst,
    die sollte einmal ganz klar aufgezeigt sein.

    Darüber hinaus geht man nicht nur emotional damit um (=das mag ich; das mag ich nicht!),
    sondern gelegentlich macht man sich so Gedanken,
    wie man mit einer seelischen Funktion für Notsituationen umgehen möchte
    (=wenn du das nicht willst bist du tot),
    und wie diese eventuell profilaktisch (=vorbeugend) Anwendung finden könnte.



    und ein :kuesse:
     
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