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Ist Psychotherapie egoistisch?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von samo, 19. September 2011.

  1. samo

    samo Guest

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    Mal angenommen man entscheidet sich die Last nicht mehr tragen zu wollen,
    seinen Leben eine Wende geben möchte aber dies nicht von alleine schafft.

    Ist dann eine Therapie vorallem der Familie über egoistisch?
    Sollte man nicht als Familie an Leid wachsen?
    Es gemeinsam bewältigen und somit eine gesunde Basis für
    die kommenden Generationen schaffen?
     
  2. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Jein! Für manche Menschen ist das Leid so untragbar, dass sie die Familie nur damit belasten, und wenn es ein reines Familien-Problem ist, die übrigen Betroffenen sich aber weigern daran zu arbeiten, muss der Einzelne selbst seinen Weg aus der inneren Not finden ... auch wenn der über eine Einzeltherapie führt.
    Für dich scheint der Begriff "Egoismus" ausschließlich negativ besetzt zu sein, und dann trifft es nicht zu.
    Jeder Mensch trägt auch eine sehr gesunde Portion Egoismus in sich, die ihn voran treibt, um Hilfe und Heilung suchen läst, oder die ihm hilft eigene Grenzen aufzuzeigen.

    Trotz Familie, Freunde und sozialem Umfeld sind wir im Endeffekt auf uns alleine gestellt und müssen auch alleine für uns und unser ureigenstes Wohlergehen sorgen.

    Inwiefern die Therapie eines einzelnen Familienmitgliedes egoistisch sein könnte, verstehe ich nicht ganz. Klar, diese Person lässt sich, wenn die Therapie fruchtet, nicht mehr verar*chen/ausnutzen/ausbeuten/belügen/betrügen/etc., sondern sie wird ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln und ihre Grenzen aufzeigen. Ansonsten wüsste ich nicht, wie eine Einzeltherapie sich auf eine intakte Familie negativ auswirken könnte.

    Menschen, die wirklich lieben, wünschen dass der Lebenspartner/Elternteil/Kind/Schwiegerkind/was auch immer gesund ist, an Körper, Geist und Seele.

    R.
     
  3. anny

    anny Guest

    Das ist ein sehr interessanter Gedankengang, wie ich finde.
    Eine Weiterentwicklung ist ja irgendwie immer egoistisch, da es ja um den eigenen Erkenntnisgewinn geht und um die evtl. dann vonstatten gehende Wendung, die vollzogen wird. Sei es mental oder auch physisch.
    Wenn du selbst schon an eine Therapie denkst, scheint die Last zumindest so einen Leidensdruck hervorzurufen, dass du an eine Therapie denkst.
    Aber um dich nicht von deinen Lieben abzusondern, hat man ja auch die Möglichkeit zusammen eine Therapie zu machen und eine gemeinsame Wendung herbeizuführen.
    Manchmal ist es halt doch sinnvoll, eine unbeteiligte 'Dritte' Person, in Form eines Therapeuten z.B. zu Rate zu ziehen, da es irgendwann auch in einer Gruppe nicht mehr möglich ist, sich gemeinsam aus einer Situation 'herauszuziehen'.
    Gemeinsam kann daran gearbeitet werden und eine neue Basis geschaffen werden.
    Nunja, sollten sich deine Lieben sperren und keinen Therapeuten in Anspruch nehmen wollen, du aber das Gefühl hast, Hilfe zu brauchen, dann sei doch so mutig und entwickle einen gesunden Egoismus und nimm Hilfe in Anspruch!
    Schließlich musst du dein Leben leben, also ganz egoistisch und nicht die anderen. Und schließlich liegt es ja nur an dir und deinen Entscheidungen eine Wendung herbeizuführen.
     
  4. forjustoneday

    forjustoneday Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2011
    Beiträge:
    288
    Ort:
    in the middle of nowhere
    ist es dein leben oder das deiner familie?

    worauf willst du hinaus?

    familie, deine eigene, frau und kinder oder deine eltern und geschwister?

    therapie, wenn man es alleine nicht schafft und man einen guten therapeuten hat, kann nie schädlich für einen selbst sein.
     
  5. helen

    helen Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2011
    Beiträge:
    437
    morgen!
    wie kommst du drauf, es wäre egoistisch?
    empfinde ich nicht so.es ist ja dein leben.eine person von außen wirkt neutral.
    die verantantwortung für dein leben, trägst du.lerne im jetzt zu sein:)
    auch dein anderer thread, sei nicht zu streng mit dir.
    was deine ehem.freundin angeht, sicher tut es weh, aber freu dich es erlebt zu haben, gefühlt zu haben.mach dir nicht so einen druck, öffnen kommt schritt für schritt.man will das glück, momente halten, je mehr man in sich ruht, umso weniger braucht man das.
    du bist auch nur ein mensch.fall, dann steh wieder auf, sonne und schatten, wie jeder von uns
    dein leben liegt noch vor dir, lebe es jetzt:zauberer1
    tu was dir gut tut.zeiten ändern sich, du wirst erwachsen:)
     
  6. Einewiekeine

    Einewiekeine Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    1.012
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    Klar, wenn sich einer verändert verändert sich das ganz Familiensystem und das kann erstmal zu Widerstand führen. Es beinhaltet viele Chancen.
    Letztlich mußt Du einen gesunden Egoismus entwickeln, denn es ist Dein Leben. Genauso müssen alle Anderen ihre Verantwortung erkennen.
     
  7. ashes

    ashes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2009
    Beiträge:
    3.272
    Ort:
    BinD
    Ich denke auch, ein gesunder Egoismus darf sein.
    Trotz der Tatsache, daß es ja die Familie ist, ist doch jedes einzelne Familienmitglied unterschiedlich vom anderen. Jeder hat seine 'Art', jeder seinen Lebensweg etc. . Und jeder Mensch entwickelt sich auch anders. Und eine Psychotherapie ist ja im Grunde genommen nichts anderes als eine Entwicklung. Das wär der eine Punkt. Ein anderer wäre, daß oftmals die engsten Angehörigen oder Freunde nicht wirklich helfen können, weil sie auch zu stark eingewoben sind in das Geflecht und auch mglw. zu sehr eigene Thematiken einbringen, die dann wieder schwer von deinen zu trennen sind.

    Und dann kann es doch auch sein, daß andere durch dein Tun angeregt werden, wenn sie sehen, daß es dir besser geht...
     
  8. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2011
    Beiträge:
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    Ort:
    Insel Sylt
    Ich sehe es so, daß ja...man lebt sein eigenes Leben, für das man selbst verantwortlich ist & wenn man spürt "ich muß etwas tun", dann sollte man es auch tun.
    Tue ich etwas für mich, so tue ich auch etwas für meine Umwelt, denn auch sie provitiert ja auch davon, wenn es mir gut geht.
    Alles Liebe - ralrene
     
  9. Sadivila

    Sadivila Guest



    Wenns ums Sollen geht, kommst nie bei dir an.
     
  10. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.718
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    shalom,

    in den allermeisten fällen ist psychotherapie notwendig - und hat nicht im geringsten mit "egoismus" zu tun. in den meisten fällen sind menschen die therapie machen wollen, ohne diese therapie nicht lebensfähig...


    shimon
     
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