1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Ist der in die Selbständigkeit ein guter Schritt?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von tweeterl, 11. März 2014.

  1. tweeterl

    tweeterl Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    241
    Werbung:
    Meine beste Freundin überlegt sich selbstständig zu machen und hat mir von ihrem Traum, ein eigenes Lokal zu eröffnen, erzählt.

    Sie hat zwar Wirtschaft studiert und würde die notwendigen Kompetenzen mitbringen, aber ich weiß nicht ob das momentan ein guter Schritt wäre oder nicht.

    Wie seht ihr das? Und hat jemand Tipps für meine Freundin parat?
     
  2. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Ja, neben den fachlichen Kompetenzen aus dem Studium und Kapital sollten unbedingt genügende praktische Erfahrungen im Restaurantbereich über einige Jahre gesammelt werden. Sie sollte keinesfalls ihre Idee überstürzt umsetzen wollen.
     
  3. Fenrir93

    Fenrir93 Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2009
    Beiträge:
    179
    Meine Tante ist auch selbstständig und hat sozusagen 25 Jahre damit verbracht, große teile ihres Umsatzes in die Kreditabzahlung des Hauses zu stopfen, trotzdem ist herrlich zu sehen, wie sich das alles entwickelt hat. Sie ist auch sehr stolz darauf. Trotzdem hat sie auch davor sehr viel Erfahrung im gastronomischen Bereich gesammel und oft auch existenzängste gehabt.
    Ich kann nur von ihr sagen, dass dazu viel Wille, Herz und Kreativität nötig sind.
    Schlussendlich verdient man nicht viel.
    Meine Tante hat mal ausgerechnet, dass sie übers ganze Jahr gesehen hat, nen durchschnittlichen Stundenlohn von 6 € hat, abzüglich aushilfen usw..
    Das ist nicht viel, aber was deins ist ist deins.
     
  4. FayInanna

    FayInanna Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2009
    Beiträge:
    807
    Ort:
    Vorarlberg
    Ich bin gelernt aus der Gastronomie und lebe in einem Tourismusland.
    Habe 20ig Jahre Erfahrung und mehrfach auch als Geschäftsführerin gearbeitet.

    Für unsere Seminarteilnehmer koche ich heute noch selbst - bleibt mir auch nix anderes übrig, sonst kommen sie nicht mehr (haben einige Teilnehmer selbst gesagt, nachdem wir aus Zeitnot einige male Essen aus einem Hotel holten...)
    Immer wieder fragt man uns (mein Mann ist auch Koch)

    Warum macht ihr kein Restaurant auf?

    Nie im Leben ist dann meine Antwort...

    Egal woher deine Freundin kommt - damit sie mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein kann muss sie sich was ganz besonders ausdenken - der Markt ist übervoll!

    Wie groß ist ihr Einzugsgebiet - von Stammgästen kann kein Wirt leben.
    Was will sie machen, dass sich ihre Lokalität von anderen abhebt?
    Was bietet sie den Gästen damit diese kommen bzw. bleiben?
    Warum sollte ich bei ihr einkehren und nicht in der Beiz daneben?
    Ist sie bereit zu arbeiten wenn alle anderen Feierabend haben?
    Die Sommer durch zu arbeiten wenn alle anderen Urlaub machen?
    Wochenende, Feiertage, Weihnachten usw. - sind dann gegessen....
    Geburtstagsfeiern von Freunden am Wochenende - entweder sie buchen bei ihr oder feiern ohne sie...

    Und nicht zuletzt, selbst wenn sie Wirtschaft studiert hat, muss ich Fenrir recht geben - mehr als 6-7 Euro die Stunde werden ihr nicht bleiben, nach Abzug aller Kosten.

    Insgesamt ist es aus der Ferne schwer einzuschätzen ob es funktionieren kann.
    Klar kann es das immer, aber ich würde es nicht machen wollen.
    Hat sie überhaupt eine Konzession?

    Grüaßle,
    Fay
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.881
    Ort:
    An der Nordsee
    Wenn sie einen guten Businessplan und das nötige kaufmännische Know-how hat (was nach einem Wirtschaftsstudium nicht unbedingt der Fall ist), wenn sie fleißig, diszipliniert und bereit ist die ersten Jahre richtig ranzuklotzen, dann kann das durchaus gut gehen. Der Standort ist noch wichtig, das ist klar.

    Kann allerdings auch ein hartes Brot werden, nicht ohne Grund gibt es den Spruch "Wer nix wird, wird Wirt!"

    R.
     
  6. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.881
    Ort:
    An der Nordsee
    Werbung:
    Es ist halt ein Rundumdieuhrgeschäft. Ist ja nicht so, dass man abends öffnet, ein paar Stunden arbeitet, wieder schließt und Schlafen geht. Tagsüber wird eingekauft, saubergemacht, die Buchhaltung auf dem Laufenden gehalten, etc. Man ist immer mit dem Geschäft beschäftigt.

    Was genau versteht sie unter "einem Lokal"? Soll das ein Restaurant werden, ein Bistro, nur eine Kneipe? Will sie Essen anbieten, wenn in welcher Größenordnung? Soll das ein Einmanngeschäft werden, oder braucht sie Personal ... evtl. gutes Fachpersonal (Küche)?

    Wenn sie dann mal einen Businessplan hat, sollte sich vielleicht mal mit einem Steuerberater zusammensetzen, der ihr die zukünftigen Kosten aufzeigen kann. Die meisten kleinen Betriebe werden von Mieten, Kredit- und Personalkosten aufgefressen.

    R.
     
  7. Stellaria

    Stellaria Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2013
    Beiträge:
    20
    Hallo! Also wenn sie diesen Plan wirklich durchzieht, bewundere ich das sehr. Wie bereits heir geschrieben wurde, ist vor allem die Gastronomie ein sehr hartes Geschäft und man ist echt die ganze Zeit am Arbeiten. Aber wenn es das ist was sie möchte, dann soll ihr auch nichts mehr im Wege stehen :). Ich würde deiner Freundin auf jeden Fall mal raten so schnell wie möglich einen Berater hinzuzuziehen. Der kann ihr da sicherlich am besten helfen, oder sie erkundigt sich bei der Wirtschaftskammer. Eine weitere Möglichkeit wäre auch, ein bereits bestehendes Franchisekonzept zu übernehmen. Natürlich sind die Dinge da ein wenig anders geregelt, aber das Risiko ist sicher weniger als bei einer "normalen" Selbständigkeit. Vielleicht wäre das ja eine Option für sie!? Falls sie da wirklich Interesse hat, kleine Info, hab ich von einer Bekannten gehört, dass Subway im Moment wieder auf der Suche nach neuen Franchise-Nehmern ist. Vielleicht kann sie sich ja gleich direkt dort erkundigen.
     
  8. melkajal

    melkajal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2010
    Beiträge:
    26.610
    Ort:
    Deutschland
    An welcher Art von Lokalität hat sie denn gedacht?
     
  9. tweeterl

    tweeterl Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    241
    Vielen Dank für die vielen Antworten!

    Ich bin jetzt zugegeben um die Uhrzeit zu platt dafür, dass ich allen ausführlich antworten kann.

    Auf jeden Fall wäre das Lokal in Wien, im Idealfall halt relativ nahe an der City oder dort, wo doch viele Leute vorbeikommen. Das ist eh klar, sonst macht es keinen Sinn...

    Dass der Aufwand sehr hoch und der Stundenlohn nicht groß ist, weiß sie bereits, sie hat neben dem Studium in der Gastronomie gearbeitet... aber ihr taugt die Branche so sehr, dass sie auch den nötigen Enthusiasmus mitbringen würde.

    Wie genau funktioniert Franchising? Da kenne ich mich leider zu wenig aus... Aber Subway wäre was für sie, da geht sie selbst manchmal zu Mittag essen.
     
  10. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Das Wichtigste ist, dass sie rechnen kann! Die meisten Unternehmer sperren nicht zu, weil irgendetwas Unvorhergesehenes über sie herein bricht, sondern, weil sie die Kosten nicht im Blick und damit im Griff haben.
    Sie kann sich zB bei Mingo kostenlos beraten lassen, wenn sie beim AMS ist, über das ösb, ebenso bei der Wirtschaftskammer.
    Als Faustregel gilt: Man sollte 1-2 Jahre ohne Einkommen durchhalten können. Viele Geschäfte beginnen erst im Laufe der Zeit durch Bekanntwerden (Qualität, USP...) zu laufen. Ausser sie hat ein unwiderstehliches Angebot, dass ihr die Leute ab dem ersten Tag die Tür einrennen. Wäre der beste Fall.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen