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Ist das meine Lektion in diesem Leben?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Babyy, 11. August 2015.

  1. Babyy

    Babyy Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Beiträge:
    772
    Ort:
    Wohin meine Beine mich tragen
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    Kann mir jemand erklären, was es mit dieser „Familienaufstellung“ auf sich hat?

    Ich denke, es gibt im meinem Leben eine Lektion, die ich ganz dringend lernen muss.

    Bei meinem Ex-Freund war die Mutter so dominant, dass wir fast keine Entscheidungsfreiheit hatten. Immer hat sie über „ihren Buben“ die Hand gehalten und ich war sowieso die Böse.
    Weil mein Ex immer auf der Seite der Mutter stand und ich verloren auf allen Posten, ging die Beziehung dann in die Brüche.

    Mit meinem Mann jetzt ist es eine ähnliche Situation. Wir wohnen mit den Schwiegereltern und Großeltern im Familienverbund (jeder ein eigenes Haus aber alle am gleichen Grundstück). Sein Vater hat immer gesagt, er wird sich nie einmischen und uns immer unsere Freiheiten lassen.

    Jetzt ist am Sonntag die Situation eskaliert, weil wir am Samstag einen Freund eingeladen haben und der bei uns übernachtet hat. Weil nämlich der Schwiegerpapi unseren Freund nicht gekannt hat, hat er sich mächtig aufgeregt, dass der denn bei uns schläft. Was ihm ja egal sein kann.

    Kann es sein, dass das noch irgendeine Lektion ist, die ich lernen muss? Bring den Mann weg von den Eltern oder so??
     
  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.286
    Ort:
    Kassel, Berlin
    da würde ich -mittlerweile- schon stutzig, denn wenn es für jemanden selbstverständlich ist
    dem Anderen seine Freiheit zu lassen, dann redet der gar nicht erst darüber, sondern tut´s einfach.

    mir ist das mit dem Spruch leben und leben lassen passiert, der ja dasselbe aussagt.
    den Spruch fand ich immer schon blöd, nur noch übertroffen von Floskeln wie meine Wenigkeit.
    da krieg ich Brechreiz, weil der immer bloß von Leuten kommt, die sich alles andere als wenig ansehen.

    sprecht nochmal in Ruhe über den Vorfall wegen der Übernachtung und fragt ihn, was seine
    Bedenken sind, was für Sorgen ihm das macht, wenn jemand in eurem Haus übernachtet.
    wenn er das dann ausspricht, merkt er vielleicht selber wie albern das ist. derzeit ist halt viel
    Angstmache aktuell, daß eingebrochen wird usw. Hausbesitzer haben´s eben auch nicht leicht.
     
  3. Babyy

    Babyy Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Beiträge:
    772
    Ort:
    Wohin meine Beine mich tragen
    Aber da mein Gatte mit unserem Freund schon zur Schule ging - sich also seit 24 Jahren kennen - und später auch zusammen studiert haben (was sein Vater auch weiß!), ist für uns vollkommen klar, dass der uns nicht die Bude ausräumt.

    Und uns ist auch klar, dass er nicht ein Haus weiter geht und dort die Bude ausräumt. Sonst wären wir ja nicht befreundet.
     
  4. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.286
    Ort:
    Kassel, Berlin
    ja, euch ist das klar, dem Schwiegervater aber vllt. nicht.
    vllt. hat er auch einen anderen Grund, von dem ihr noch nix ahnt.
    wegen sowas ausziehen wäre ja doch ein bischen überzogen.

    lebt halt selbstbewußt euer Ding, ihr seid ja jetzt die, die mitten im
    Leben stehen und die Eltern werden langsam alt, geraten in die
    zweite Reihe. das müssen die auch erstmal verpackt kriegen.
     
  5. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
    das Leben ist voller Lektionen, aber eigene, Du kannst nicht Lektionen erhalten die Du für Deinen Mann erarbeiten musst, Du kannst Dich da nicht einmischen ohne dass es auf Dich zurück fällt, es ist ein Problem Deines Mannes und seiner Ablösung der Eltern, Dein Mann kann sich mit seinen Eltern auseinander setzen, Du kannst Dich zurück lehnen und beobachten wie er sich durchschlägt.....und dabei etwas lernt, oder nicht.
     
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  6. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.284
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    das kann er, wenn er es für nötig hält seinen Eltern erklären, oder nicht, aus Freundlichkeit kann er seine Eltern beruhigen, wenn er will....rechtfertigen muss sich niemand, das sind normale Konflikte der Kontrollabgabe und Einmischung...
     
  7. judasishkeriot

    judasishkeriot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2015
    Beiträge:
    3.899
    Ort:
    Oberbayern
    Es gibt sicherlich für jeden Menschen Lektionen, die zu lernen sind, ich würde diese aber weniger als Lektion begreifen sondern eher als Unterstützung oder Lebenshilfe in eigener Sache.
    • Beim Exfreund war die Mutter dominant
    • Beim jetzigen Ehepartner ist es ähnlich
    Was möchte Dir das sagen? Bist Du (unbewusst) dominant oder hast Du deswegen Schuldgefühle? Schuldgefühle sind nicht gelernte Lektionen. Nein, keine Schuldgefühle? Gut, dann ziehst Du wohl "Muttersöhnchen" an, fragst sich nur warum.
    Aus eigener Erfahrung, auch wenn`s noch so schwer fällt: "Immer zuerst bei der Fehlersuche bei sich selber anfangen". Schwer, aber effektiv.
     
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  8. Venus083

    Venus083 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2005
    Beiträge:
    2.270
    Ort:
    FFM
    Du hast eher das Thema "Sicherheit"

    Als Kind hast du schon mitbekommen, dass man sich für die Zukunft eine sichere Basis schaffen muss. Aber, das beinhaltet nicht, sich von anderen abhängig zu machen. Also nicht den Mann von den Eltern weg bringen, sondern dich innerlich davon befreien. Wenn es wieder so ein Thema bei euch gibt, dann stehe zu deinem erwachsen sein und sprich die Dinge glasklar an! ;)

    (y)


    Liebe Grüße
    Venus
     
  9. Babyy

    Babyy Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Beiträge:
    772
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    Wohin meine Beine mich tragen
    Ja, dominant bin ich. Zumindest sagen mir das alle. Schuldgefühle habe ich zum Teil, weil ich oft hart bin deswegen, obwohl ich es eigentlich nicht will bzw. weil ich dadurch sehr oft hart wirke.

    Wenn mir das bewusst wird, gehe ich mich immer reumütig entschuldigen. Sich "alte Gewohnheiten" so schnell abzugewöhnen ist nicht leicht, vor allem weil ich mich immer durchsetzen musste, sonst wäre ich zeitenweise in meinem Leben untergegangen.

    Mein Mann ist kein "Muttersöhnchen". So würde ich ihn nie sehen. Ich habe sogar Verständnis dafür, dass er gegen seinen Vater nicht ankann, weil ich seine Vorgeschichte kenne. Und meine Vorgeschichte mit meinem Vater ist ähnlich. Deswegen weiß ich auch wie es ihm geht.
    Ich will ihm da halt irgendwie helfen, obwohl er sich nicht helfen lässt. Und auch darüber kann ich mich nicht beschweren. Ich lasse mir bei meinem Vaterthema ja auch nicht von ihm helfen...
     
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  10. Babyy

    Babyy Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wohin meine Beine mich tragen
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    Das würde ich ja gerne. Aber mein Mann will nicht, dass ich das mit seinem Vater kläre und ich will ihm halt auch nicht in den Rücken fallen. Und das würde ich tun, wenn ich ohne sein Einverständnis mit dem Vater die Fronten kläre.
     
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